Clubs die Profis anheuern...

27. Oktober 2009
Clubs die Profis anheuern...

Ich habe mal gelesen (war das hier?) das einige Clubs Prostituierte für Solomänner engagieren. Ich kenne mich in der Rotlichbranche ein wenig aus. Einmal durch eigene Besuche, dann durch meine Partnerin die in selbiger arbeitet (hinter der Theke).

Bei unserem letzten Besuch im Swinger Club (Samstag) hatten wir eine starke Vermutung, dass es sich bei zwei Frauen um Profis handeln musste.

Es passte einfach alles: sie kamen an die Bar, packten sich eine Handvoll Solomänner und verwöhnten sie im Kino. Nach verrichteter „Arbeit“ verschwanden sie wieder. 1 – 2 Stunden keine Spur von ihnen. Plötzlich erschienen sie wieder und dasselbe Schauspiel begann noch einmal von vorne. Dieses Szenario wiederholte sich drei Mal (danach sind wir heim gefahren).

Ein Pärchen, haben wir kennen gelernt, dachte genauso. Sie fanden es einfach abstoßend, dass ein Club auf „professionelle“ Hilfe zurückgreift um viele Solomänner zu bekommen.

Mir persönlich ist es ja egal, nur einige Fragen wirft es auf:
- Wie denkt ihr darüber?
- Welche Erfahrungen haben Solomänner gemacht?
- Zerstört es die Illusion, wenn es sich um eine professionelle Liebesdienerin handelt?
- usw.

Grüße aus München
28. Oktober 2009

Klar gibt es das und wenn man nicht ganz blind ist, fällt einem das auch auf.
Wir haben was dagegen aus folgendem Grund:
Da die Profidamen ja vieles bzw. fast alles mitmachen denken einige Solos das dies mit jeder Frau im Club so funktioniert. Und das ist das was uns abnervt.
Diese Art und Weise wie einige Typen penetrant rangehen kommt ja viel daher. Die Einstellung "ich hab bezahlt und will was dafür haben" wird dadurch unterstützt. Die können zwischen bezahlter Dame und Dame die einfach nur Spass der Sache wegen will nicht unterscheiden und haben Probleme mit einer Abfuhr.

Das Argument das manche Swinger bringen, "Ach die halten uns die Solos vom Leib" können wir überhaupt nicht nachvollziehen. Denn erstens sollte ein Betreiber selektieren und zweitens Paare die keine Solos wollen lieber einen Paareclub besuchen.

Die Vermischung von Swingerclubs und Rotlichtbranche ist sicherlich nicht unbedingt so förderlich.

Gruß Sie
28. Oktober 2009

...man braucht nicht besonders clever zu sein, um festzustellen, dass viele Clubs Profis für Solomänner anheuern; oft steht "mit Erfolgsgarantie" oder ähnliches bei den Eintrittspreisen...und dann ist das klar.

Für schlimm halte ich das nicht...so kommen alle (die wollen) auf ihre Kosten und die Solomänner bringen nun mal den größten Umsatz, das lässt sich nicht wegleugnen und ein Club ist ein Geschäftsuntersnehmen.
Dass dadurch Herren penetranter anderen Frauen gegenüber werden, haben wir nicht beobachten können...
28. Oktober 2009

Schließe mich bei diesem Thema Jo_Jana voll an.

Oftmals bemerken Singleherren noch nicht einmal, dass es bezahlte Damen sind, die mit ihnen die Spielwiesen besuchen.

In ganz "unterirdischen" Clubs kann man dann als Swingerfrau den Professionellen nachfühlen wie es in einem FKK-Club zugeht. Mit harten Griffen zum Busen, ziehen an den Nippeln und Kopf festhalten beim Blasen. Alles Gründe ganz fix das Parkett zu verlassen und niemals wiederzukehren.

Ich möchte nicht über Clubs mit 1 oder 2 Hausdamen je nach Clubgröße streiten, aber grundsätzlich möchten wir keine Clubs besuchen, in denen Professionelle angestellt sind und es abläuft wie es im Ausgangsbeitrag beschrieben wurde.

Viele Grüße
von den Sternen (sie)
28. Oktober 2009
Flatratebordell oder Swingerclub?

Was haltet ihr von dieser These:

Vielleicht sind die oben - von androctonus bzw. dem TE - beschriebenen Clubs von den Betreibern auch gar nicht als Swingerclubs gedacht, sondern haben das nur auf dem "Türschild" stehen.
Viele Städte und Gemeinden dürften weniger Probleme mit einem "diskreten" Swingerclub haben, als mit einem "Flatratebordell". Wenn ich nicht irre, gab es ja diesbezügliche Berichte und Diskussionen in der Presse vor nicht allzu langer Zeit. Insofern wären dann die echten Swinger in solchen Clubs eher als schmückendes Beiwerk oder zur Tarnung gedacht... *skeptisch*
28. Oktober 2009

@ckool

Du hast sicher nicht unrecht mit deiner These. Das denken wir nämlich bei einigen Clubs auch.

Gruß
28. Oktober 2009

...die von uns beschriebenen sind Swingerclubs und keine Bordelle...


...und ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass Herren nicht merken, ob sie gerade mit eine Angestellten beschäftigt sind oder einer Swingerclubbesucherin, so dumm sind die auch nicht;...aber es passt halt nicht zum klassischen Swingerclub...
28. Oktober 2009
@androc...

...und ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass Herren nicht merken, ob sie gerade mit eine Angestellten beschäftigt sind oder einer Swingerclubbesucherin, so dumm sind die auch nicht;...

Selbst wenn sie es bemerken würden, dann wäre es ihnen vermutlich egal, solange sie auf ihre Kosten kommen, oder?
28. Oktober 2009

...und ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass Herren nicht merken, ob sie gerade mit eine Angestellten beschäftigt sind oder einer Swingerclubbesucherin, so dumm sind die auch nicht;...aber es passt halt nicht zum klassischen Swingerclub...

Es ist aber schon so, wie uns schon mehrfach in Gesprächen bestätigt wurde.

Wie sollte man auch den Unterschied zwischen Singeldame und Hausdame bemerken, wenn dich z. B. beim ersten Clubbesuch eine nett angezogene Dame in ein Gespräch verwickelt und irgendwann bittet mit ihr die Matten zu besuchen? Nicht immer läuft so etwas so platt ab, wie im Eröffnungsbeitrag beschrieben.

...die von uns beschriebenen sind Swingerclubs und keine Bordelle...

Da wüßte ich jetzt aber gerne mal die Clubnamen *fiesgrins* *zwinker*

Viele Grüße
von den Sternen (Sie)
28. Oktober 2009

@androc

Wenn ich Mann wäre und als Solomann über 100 Euro für den Eintritt hinlegen würde und dann nicht auf meine Kosten käme... was meinst du, was da los wäre? Und noch einmal würde ich dort nicht hingehen.

Das immer wieder gern genannte Argument, die hohen Preise sollten die Solomänner abschrecken, ziehe ich auch in Zweifel.

Der Preis hält vielleicht ein gewisses Klientel ab, je höher der Preis ist, um so höher ist aber auch die Erwartung derjenigen, die bereit sind den Preis zu zahlen. Wer sich nur aufgeilen will, kann kostengünstiger in ein Pornokino gehen. Und über 100 Euro für ein paar Drinks und etwas "Augenfutter"...?

Nee, nee, ich denke stern, jo_jana und ckool liegen da richtig.
28. Oktober 2009
@cgemini

Wie recht du hast, Engel!

Auch die niedrigen Paarpreise in diesen vermeintlichen "Swingerclubs" mit dem hohen Soloherrenanteil, sprechen eher dafür, dass die Betreiber überhaupt nur so noch ein paar echte Paare in ihre Clubs locken, diese aber für den äußeren Schein unbedingt benötigen... *smile*
28. Oktober 2009

@ckool: das ist Quatsch. Mag vielleicht mal so sein, aber generell kann man das so nicht behaupten; behaupten schon, aber nicht aufrecht erhalten.


Die Preiese für Herren finnazieren den Club, sie halten bestimmte Gruppen ab zu kommen, aber der Herr will was geboten bekommen, also werden Professionelle gestellt. Das ist eigentlich ganz logisch und sicher auch nicht falsch.
28. Oktober 2009

Mir hat mal ein Betreiber auf diese Frage geantwortet,er finanziere sich eben durch die Herren.Das heisst,die sollen wiederkommen.Ist eben eine Frage des Geschäftsmodells.Im Rhein Main Gebiet haben meiner Erfahrung gemäss die meisten Clubs,die Herren zulassen,auch solche Damen (oder Paare!) im Programm.
Wobei man da unterscheiden muss : Prostituierte,die mit JEDEM mitgehen,oder Hausdamen,die irgendwie dazugehören und ein wenig genauer hinschauen.
Hab mal mit einer derartigen Dame über dieses Thema geredet,die erzählte sie sei Swingerin und könnte so das angenehme mit dem nützlichen verbinden.Ich weiss,dass sie einem gewöhnlichem Job nachgeht und das Geld (wieviel?) nicht unbedingt benötigen würde.
Wie das zu beurteilen ist,bleibt jedem überlassen.

Grundsätzlich können Clubs mit (wenigen unaffälligen) Hausdamen ok sein.Die stören nicht die Aktivitäten der anderen.
Man wird bei den aufgerufenen Eintrittspreisen oftmals nicht das jüngere Publikum anziehen,das heisst,ohne Zuckerguss gesagt:Es kommen oftmals ältere Herren,mit begrenzteren Chancen.
Ausgehend davon,dass jüngere Herren durchschnittlich weniger Geld haben als ältere und somit weniger in Clubs anzutreffen sind.
Darüber wurde hier schonmal diskutiert,es gibt auch andere Meinungen.
Weiter :Hier wieder angedeutet :Wer beweist mir mal,dass bei höheren Eintritten besseres Publikum kommt ?Mehr als 100 Euro Eintritt können sich oftmals nur Besserverdienende leisten,die haben eine bessere (Aus)bildung und somit ein besseres Benehmen,bzw soziale Kompetenz.
Sind das etwa die Gedanken dahinter ?
29. Oktober 2009

Also in Clubs, wo offen eine "Erfolgsgarantie für Männer" ausgesprochen wird, war ich noch nicht. Ich habe es bisher nur auf Homepages gelesen.
Aber in ein paar Clubs wundere ich mich, dass dort manche Damen immer anwesend sind. Egal, wann ich hingehe. Da habe ich mich schon gefragt, ob das Hausdamen sein könnten oder ob das nur Zufall ist.
Der zweite Zweifelsfall sind solche Dialoge wie: Ich gehe Freitagabend zu einem Club, an der Tür bekomme ich die Auskunft, dass gerade 7 Solomänner, 1 Paar und 1 Solofrau anwesend sind. Ich bedanke mich für die Antwort und meine, dass ich dann lieber ein anderes Mal wiederkomme, woraufhin es von Clubseite heißt: ´Dann komm doch zum nächsten Gangbang-Event, da kommen alle Solomänner auf ihre Kosten.´
Ich weiß nicht so Recht, was ich von solchen Aussagen halten soll. Für mich persönlich ist es nichts, aber anderen Männern gönne ich natürlich ihren Spaß. Ich habe nur die Befürchtung, dass viele Solomänner den Unterschied zwischen Event und normalen Clubbetrieb danach nicht mehr verstehen. Besonders schwierig wird es halt, wenn die Gangbang-Dame an anderen Tagen nicht mehr wahllos ist. Für den Aussenstehenden nicht gerade logisch, aber in der Theorie als "Event" natürlich schon.
In diesem Sinne schließe ich mich jo_jana und den Sternen an. Die Vermischung von Swingerclub und Rotlicht ist nicht gut.

Wer beweist mir mal,dass bei höheren Eintritten besseres Publikum kommt ?Mehr als 100 Euro Eintritt können sich oftmals nur Besserverdienende leisten,die haben eine bessere (Aus)bildung und somit ein besseres Benehmen,bzw soziale Kompetenz.
Definiere "besseres Publikum", speedy100.
Aus Sicht von Paaren? Von Solodamen? Oder aus Sicht von Solomännern?
Also die Solomänner sind in Clubs, die 120 Euro Eintritt für sie kosten, schon gepflegter. Also in den vier Fällen, wo ich in solch einem Club war, war dies so. Über die Paare kann ich wenig sagen, die habe ich nicht groß beachtet. Die Solodamen waren hingegen keineswegs besser oder mehr vertreten. Meine Theorie dazu ist ja: Es kostet 120 Euro, weil mehr geboten wird (mehr Spielwiesen, Sauna, SM-Zimmer etc.). Dies lockt ganz bestimmte Solodamen an, die ungewöhnliche Sachen mal ausprobieren wollen. Aber in den günstigeren Clubs kommt mehr Laufkundschaft, so dass die Frauen, die auf größere Männerauswahl und auf Umgarntwerden stehen, eher die für Herren billigeren Clubs bevorzugen.
29. Oktober 2009

Also die These: "Höherer Eintrittspreis gleich höheres Niveau" wurde schon mehrfach praktisch wiederlegt.

Mir leuchtet auch nicht ein, warum z. B. ein Student durch den kleineren Geldbeutel weniger Manieren an den Tag legen sollte, als z. B. ein gut gestellter 50jähriger Bauunternehmer.

Entweder man kann sich benehmen, oder nicht, der Geldbeutel hat da herzlich wenig Einfluss darauf.

Viele Grüße
von den Sternen (Sie)

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