Welche Kamera???

Servus Zusammen Ich erhoffe mir hier von Euch etwas Hilfe. Ich fotografiere sehr gern und auch sehr viel!

11. Oktober 2009
Welche Kamera???

Servus Zusammen

Ich erhoffe mir hier von Euch etwas Hilfe... Ich fotografiere sehr gern und auch sehr viel! Nun möchte ich in den nächsten 3-4 monaten eine digitale Spiegelreflex kaufen! Mir schwebt eine Preisklasse von bis zu 800€ vor!
(Im Moment nutzen wir eine Digi Olympus µ1040 und eine analoge Spiegelreflex Ricoh XR-P.)
Ich will mir keinen Mist andrehen lassen, hab aber von den Kameras nicht wirklich Ahnung!

Was und warum würden die Spezialisten hier empfehlen???

Danke schon mal

Viele Grüße
La Ottimo
12. Oktober 2009

Tag,

Ich will mir keinen Mist andrehen lassen, hab aber von den Kameras nicht wirklich Ahnung!

das ist halt so am Anfang. Da hilft nur lesen. Die ganzen Zeitschriften haben alle Nase lang Vergleichstests usw.
Als Kompass für den Anfang hilft vielleicht die nächste Sonderausgabe der Zeitschrift Chip Foto Video Digital, mit dem Titel "Einkaufsführer", musst mal googeln.

Ansonsten von mir direkte Tips:
Canon 500D
Nikon D90

lägen wohl so in Eurem Preissegment. Allerdings, wenn Ihr wisst, dass Ihr bei der Fotografie bleiben wollt, dann holt Euch nur nen Body und ne gute Linse dazu, kein Kit-Objektiv.
Ist halt teurer.

Greez
12. Oktober 2009
Ich empfäle dir die S5Pro

Ich würde Dir die FUJIFILM FinePix S5 Pro Digitalkamera empfählen. Die Kamera basiert auf der D200 von Nikon ist aber aufgrund der dynamikeistellung und Farbsimulationen eindeutig besser als das Orginal. Es gibt aber eine einschränkung: Die Kamera ist Langsamer als Die D200 aber wir reden hier ja von Portrai Fotos und nicht von Sportfotos.
Ich selber Fotografiere mit der Kamera und zZ ist sie günstig zu kaufen.
mfg
dirk
12. Oktober 2009

Als Kompass für den Anfang hilft vielleicht die nächste Sonderausgabe der Zeitschrift Chip Foto Video Digital, mit dem Titel "Einkaufsführer", musst mal googeln.


Ein Tipp von mir: vergiss die Zeitschriftentests! Und dann noch die Chip ... sorry.


Die deutschen Fotofachzeitschriften haben international einen extrem schlechten Ruf.
Vor nicht allzu langer Zeit setzte der Marktführer unter den Kamera-Herstellern eine französische Zeitschrift unter Druck, weil sie sich kritisch gegenüber den Fokusproblemen des neuen Top-Modells geäußert haben. Hinzu kam noch, dass die Redaktion der Zeitschrift einige Wochen vorher eine Einladung zu einer luxoriösen Keniareise ausgeschlagen hatte.
Unter Druck setzen hieß in diesem Fall: sie drohten damit, keine Anzeigen mehr zu schalten.

Wusstest Du, dass die Software der Kameras von einem der Branchenführer den Siemensstern erkennt? Und entsprechend das Ergebnis beeinflusst, so dass eine andere Bearbeitung der Raw-Daten vorgenommen wird! Der Siemensstern ist ein gängiges Verfahren, das Auflösungsvermögen bei Kameras festzustellen.

So kommen die Ergebnisse von Zeitschriftentests zustande!

Vergleiche mal die Ergebnisse der deutschen Zeitschriften mit denen von skandinavischen Zeitschriften (die einen sehr guten Ruf genießen). Da befinden sich die Anführer der Bestenlisten plötzlich unter ferner liefen ...
12. Oktober 2009

ja ja, ich weiss, die haben Ihre Schwächen. Allerdings für den Anfang um sich mal nen Überblick zu verschaffen, ist das vielleicht ne bessere/ unabhängigere Methode, als sich im MM oder Saturn beraten zu lassen...ich denke, da sind wir einer Meinung

Skandinavische Fotomagazine, hm, kann ich leider wenig dazu sagen. Außerdem spreche ich keine dieser Sprachen, daher würde mir eine Magazin von dort wohl auch wenig bringen. Wobei, ich könnte mir wenigstens die Testparameter übersetzen, Zahlen sind ja einheitlich, bei uns in der EU und noch ein bisschen weiter draußen.

Danke für den Hinweis mit der Werbung, der war mir aber schon auch klar.
Nun aber zum konstruktiven Teil, was kannst Du denn dann mit Deinen kosmopolitischen Kenntnissen zur eigentlichen Frage beitragen?

lg
Foto_man
12. Oktober 2009
Qual der Wahl ...

... das mit den Tests ist tatsächlich so eine Sache ... Es gibt auch ganz viele Internetseiten, die jeweils eine sehr fundierte und sehr unterschiedliche Meinung haben.

Mein Tip: wenn ihr das Hobby pflegen wollt, sucht euch ein System, das jede Menge Spielraum hat. D.h. gute und unterschiedliche Objektive, gute Blitze usw. Ich persönlich würde mir auch keine Newcomermarke kaufen.

Zu wenig konkret? Also ganz klar: Nikon oder Canon. Und immer mehr Geld in die Objektive als in den Body stecken. Und unbedingt anfassen. Und: muss es eine DSLR sein? Oder wäre eine Bridgekamera vielleicht besser?
12. Oktober 2009

ja ja, ich weiss, die haben Ihre Schwächen. Allerdings für den Anfang um sich mal nen Überblick zu verschaffen, ist das vielleicht ne bessere/ unabhängigere Methode, als sich im MM oder Saturn beraten zu lassen...ich denke, da sind wir einer Meinung

Das denke ich nicht. Durch die Testergebnisse werden falsche Tatsachen suggeriert, an denen sich der potenzielle Kunde meist orientiert. Vom Niveau her ist das oft nicht besser als der Blödmarkt-Berater ...


Wobei, ich könnte mir wenigstens die Testparameter übersetzen, Zahlen sind ja einheitlich, bei uns in der EU und noch ein bisschen weiter draußen.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ... . Zahl sind einheitlich? Warum kommen dann zum Beispiel bei den Rauschtests bei verschiedenen Zeitschriften verschiedene Zahlenergebnisse heraus?
Warum kommen verschiedene Auflösungswerte? Es brauchen nur unterschiedliche Objektive verwendet zu werden (das könnte man ja noch nachvollziehen), andere Kameraeinstellungen und und und ... . Die Testverfahren sind nun mal nicht genormt.
12. Oktober 2009

Mein Tip: wenn ihr das Hobby pflegen wollt, sucht euch ein System, das jede Menge Spielraum hat. D.h. gute und unterschiedliche Objektive, gute Blitze usw. Ich persönlich würde mir auch keine Newcomermarke kaufen.?

Was ist denn im DSLR-Sektor heute noch eine Newcomer-Marke? Sony vielleicht, die Minolta eingesteckt haben? Panasonic produziert keine DSLR mehr ... . Canon und Nikon stellen viele Objektive her, aber da ist auch viel dabei, was das Geld nicht wert ist. Was nützen die vielen Objektive, wenn ich nur 4 bis 6 brauche? Oder die richtigen nicht dabei sind?
Vielleicht ist ein kleineres System besser, wenn das System mir das bietet, was ich brauche.
btw: ich nutze beruflich selbst u.a. die Kameras der beiden Großen
12. Oktober 2009

Nun aber zum konstruktiven Teil, was kannst Du denn dann mit Deinen kosmopolitischen Kenntnissen zur eigentlichen Frage beitragen?

Den etwas süffisanten Unterton höre ich heraus; vielleicht auch mit Recht so von Dir geschrieben. Aber in dem Bereich kursieren so viele irrige Annahmen (von wegen Testergebnisse oder nach dem Motto: "fresst Sch..., Millionen Fliegen können nicht irren"), dass bei dem Thema vielleicht auch mal etwas deutlicher die andere Seite beschrieben werden sollte. Tut mir leid, wenn es etwas arrogant rüberkommt.

Zum konstruktiven Teil: Da stellt sich zunächst die Frage, wie die Fotografiergewohnheiten aussehen. Sollen Sportaufnahmen, womöglich noch in der Halle, gemacht werden? Geht´s um People-Fotografie? Fashion? Oder stehen Naturaufnahmen im Vordergrund, womöglich noch bei Wind und Wetter. Werden irgendwelche Brennweitenbereiche bevorzugt? Wie sieht´s mit Makroaufnahmen aus? Architekturaufnahmen? Ist man bereit ein Stativ mitzuschleppen?
Oder stehen einfach nur Familienaufnahmen im Vordergrund und ab und zu die Liebste noch hübsch ablichten *zwinker*.

Grundsätzlich kann man in dem Preisbereich (bis 800 Euro) nicht viel danebengreifen, nur stellt sich das Preis-Leistungsverhältnis in dem Bereich durchaus unterschiedlich dar.
Und da verliert in meinen Augen Canon deutlich, mehr noch als Nikon. Auch andere Hersteller sind durchaus eine mehr als gute Alternative zu den beiden Großen. Man sollte, wie gesagt, wissen, wofür die Kamera benötigt wird, um ernsthaft beraten zu können.
12. Oktober 2009
Vielen Dank an ALLE !

Servus,

erst mal Danke an Euch alle bei dem Versuch meine Frage zu beantworten.

Nun zum Theme in welchen Bereichen ich fotografieren möchte:

Im Mittelpunkt steht zuerst mal meine Puttana.
Wir ziehen gerne los und erkunden die Umgebung, sei es in der Stadt oder in der Natur. Dort suchen wir nach schönen oder aussergewöhnlichen Plätzen und "machen was drauß".

Im alltäglichen sind es dann unsere Kinder und Katzen.

Also wäre da: Akt, Architektur, Fashion, Landschaft, Kinder und Tiere.

Soweit mal eine kurze Beschreibung unseres Treibens.

Grüße
Maestro und seine Puttana
13. Oktober 2009

@blauaeugig:
ich gebe Dir durchaus recht bei Deinen Darstellungen.
Aber welches sind denn die zuverlässigen Informationsquellen? Das ist ja nicht nur für Anfänger relevant, sondern auch für Fortgeschrittene, die sich neu eindecken wollen.
Ich meine, nicht jeder hat die Möglichkeit ein neues Modell eines Bodies oder einer Linse mal kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen, um se mal ein paar Tage auszuprobieren, beispielsweise auf einer Safari, wo das gute Stück bestimmt auch ein bisschen leiden wird.

Also für mich scheiden norwegische Fachzeitschriften völlig aus.
Foren sind bedingt zuverlässig (ich schließe mich da als Info-Quelle nicht aus).

..., nur stellt sich das Preis-Leistungsverhältnis in dem Bereich durchaus unterschiedlich dar.
Und da verliert in meinen Augen Canon deutlich, mehr noch als Nikon.
Ok, interessant, wie kommst Du zu diesem Schluss? Ich stelle diese Frage jetzt völlig wertfrei und ohne Unterton.
Was ist Deine Alternative zu Canon & Nikon. Ich habe mich z.B., als Anfänger, für Sony entschieden. Heute würde ich vielleicht eher zu Canon tendieren, daher interessiert mich Deine Aussage.

lg

P.S. sorry an die anderen Thread-Leser. Ich hoffe, dies hat Euch nicht zu sehr Chat-Charakter. *g*
13. Oktober 2009
Nochmal konkret

Bei den (durchaus vielfältigen) Motiven werdet ihr ernsthaft Probleme mit dem Budget bekommen. Zumindest wenn es alles auf einmal sein soll.
Ich glaube, es gibt nur zwei Wege:
1. Eine Bridge- dann habt ihr alles auf einmal.
2. Eine DSLR mit einem vernünftigen Objektiv, und später den guten Blitz sowie das zweite und dritte vernünftige Objektiv.
Insgesamt ist Weg Nr. 1 schnell und "ordentlich", und Weg Nr. 2 langsam und "besser".
14. Oktober 2009

Servus

@ Easter_Kline


Ich kann den Vorteil einer Bridge nicht so richtig erkennen...

Könntest Du eventuell verraten wo in deinen Augen der Vorteil steckt??



Viele Grüße
Maestro und seine Puttana
14. Oktober 2009
Vorteile einer Bridge ...

Der vorteil liegt meisten daran das ein Bridge ein alleskönner ist. das heißt, das die kamera den weitwinkel bis Telebereich abdekt. ich denke das ist vor allen für den anfänger relevant. Bei einer Spiegelreflex kommen sehr schnell mehrkosten dazu. ein vernünfiges Blitzgerät zb. koste fast das gleich wie ein camerabody dh. die Kamera ohne objektiv.

Desweiteren sind die Bridge Kammeras inzwichen soweit herangereift das sie zb in der highspeed Fotografie eine Konkurrenz zur normalen Spiegelreflex geworden sind . nagut abgesehen von der Optik.
mfg
dirk
14. Oktober 2009
Da es ja wohl nicht in den Profi-Bereich geht...

Hallo zusammen,

interessante Diskussion hier - mit sehr vielen verschiedenen Punkten, die eine sehr unterschiedliche Sicht der Fotografie und der Kameras wiedergeben - in allen Facetten und damit auch Einstellungen zu Tests, Technik, Marken usw. Sicher werde ich jetzt gleich nach meinem Beitrag gegrillt ;-).

Meine Meinung (ich selber fotografiere mit Canon, bin eigentlich Hobby-ist, aber mit kleinem, feinen Heimstudio)

@ la ottimo:

Da ich davon ausgehe, dass Ihr die Fotos in erster Linie als Spaß, Freude und als Erinnerungsfotos macht und nicht unbedingt in den teuer bezahlten Profibereich wollt, bin ich der Meinung, dass fast alle Kameras in der Klasse bis 800 Euro Eure Ansprüche erfüllen. Die Tests sind manchmal nett, manchmal falsch - aber in erster Linie sind sie eins: Die Wiedergabe von Zahlen meist aus einem Labor (also versuchsweise objektiv) oder einer Meinung einer Testperson (aus meiner Sicht eher subjektiv). Und für eine reine Betrachtung bis zur Größe von 30x40 cm (und größer printen die meinsten User eh nicht) eher patologisch. Ich meine, visuell kaum zu unterscheiden.

Daher: Geht in einen der nächsten großen Consumermärkte oder ein gut sortiertes Fotogeschäft, schaut Euch die Preise an und dann nehmt die Teile einfach in die Hand. Probiert aus, ob Ihr mit den Einstellknöpfen zurecht kommt, die Kamera gut in der Hand liegt und Euch die Arbeitsphilosophie und "Logik" der Kamera gefällt. Alle Kameras haben ihr Vor- und Nachteile.

Wenn Ihr die Kamera gefunden habt, die Euch gefällt, dann sucht Euch ein passendes Objektiv. Da Ihr viel Innenaufnahmen machen wollt, würde ich auf eine hohe Lichtstärke (2,8 / 3,5 als Anfangsöffnung achten) und eventuell einen Stabilisator (außer bei Sony, die haben den eingebaut). Als Anfang würde ich ein Allround-Zoom empfehlen, bei einer Spiegelreflex könnt Ihr ja später Objektive dahingehend erweitern, wo Euer Hauptaugenmerk liegt. Und wo alle Recht haben: Mehr in Objektive investieren als in den Body.

Meine Vorschläge: Canon 500D, das entsprechende Nikonmodell (da weiß ich aber nicht so genau die Bezeichnung, die finde ich persönlich bei Nikon etwas verwirrend), Sony 380 oder 550, eventuell eine Olympus, wobei da das Problem des 4/3-Systems ins Spiel kommen kann (Thema: Fremdhersteller von Objektiven). Gute Erfahrung habe ich mit Sigma und Tamron-Objektiven gemacht, die Originalhersteller sind meines Erachtens für den Privatgebrauch etwas überteuert. (OK, ich hör´ schon wieder die Aufschreie *zwinker* ).

Vielleicht konnte ich ein bisschen helfen. Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß mit der Fotografie.

Lieben Gruß

Lutz

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