![]() | 17. April 2010 @demogorgon Moin, ich denke bei einer Frau auch an Sex, wenn ich keine Freundschaft mit ihr aufbauen möchte… Nein, ganz im ernst. Je mehr ich mich einer Frau gegenüber öffne, Kontakt zulasse, sie kennen lerne, Vertrautheit und Vertrauen wachsen lasse (das versteht man doch wohl unter Freundschaft...), umso empfänglicher bin ich für ihre Aura, ihre Liebenswürdigkeit, ihre Schönheit (ihr Lächeln, ihr Blick, ihre Haare…) und ihre Wärme. Und es wächst der Wunsch, sie zu berühren, sie im Arm zu halten, sie zu streicheln und mit ihr zu schlafen. Erotik trifft Instinkt. An seiner empfindsamsten Stelle. Das es tausend gute Gründe geben kann, dem nicht nachzugeben und eine Distanz zu wahren, steht auf einem ganz anderen Blatt. Triebverzicht ist eine evolutionäre Kulturleistung, die sich auch und vor allem zu unserem Schutz entwickelt hat. Die Empfindungen und der Wunsch, Nähe und Wärme mit dem (den) Menschen zu teilen, die mir am nächsten stehen, ist trotzdem da. Ich erlebe die Empfindungen sehr intensiv. Warum soll ich mir immer selbst auf die Finger hauen? Das tue ich mir nicht an. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mit einer Frau, die mich interessieren könnte, an den FKK-Strand oder in die Sauna zu gehen. Sie nackt zu sehen, sie attraktiv und begehrenswert zu finden und dann nicht fühlen, schmecken und riechen zu dürfen… Warum sollte ich mir das antun? Wo liegt da der Kick? Ganz abgesehen von der grundsätzlichen Frage, ob Männer und Frauen nicht viel zu unterschiedlich ticken, um zu einer tiefen Freundschaft gelangen zu können…. Vieles, was mir wichtig ist, mache ich lieber mit Männern zusammen. Und die meisten Frauen in meinem Bekanntenkreis reservieren einen Großteil ihres Alltags für ihre Freundinnen. Ich möchte nicht die beste Freundin einer Frau werden. Thorsten |
![]() | 17. April 2010 DAS Problem... ...kenne ich aus eigener Erfahrung (leider, oder zum Glück !?) Mir ist Folgendes passiert: Ich lebte für etwas über drei Jahre beruflich bedingt 450 km weit weg von zu Hause und meiner Partnerin - wir sahen uns also nur an den Wochenenden. Ich hatte aber eine Kollegin, die ich zu Anfang aufgrund ihrer Lebenseinstellung, privat nicht sonderlich mochte. Das beruhte auf Gegenseitigkeit, war uns beiden bewusst und egal. Nach etwa einem Jahr, ereilte sie eine heftige Krise in ihrer Partnerschaft. Wir sprachen über das Eine oder Andere, da ihre Arbeitsleistung darunter litt. Es dauerte nur wenige Wochen, bis aus der beidseitigen Ablehnung nach und nach so etwas wie "gute Kollegialität" wurde. Nach etwa drei Monaten gingen wir abends zusammen zum Essen oder nocht etwas trinken. Nun merkte ich mit Schrecken, dass sich da in mir eine gewisse Zuneigung gebildet hatte. Ich sprach das ihr gegenüber nicht aus, sondern deutete nur an, dass ich mir auch eine Nacht mit ihr vorstellen könnte. Die Reaktion ihrerseits war: "Ich dachte schon, du fragst nie danach! Ich könnte mir das auch gut vorstellen, habe mich nur nicht getraut zu fragen." Ich sagte "Aber nicht heute". So ging es lange Zeit hin und her, sodass es nie passiert ist. Heute lebe ich wieder an meinem Wohnort mit meiner Partnerin zusammen, bei meiner Kollegin ist auch alles wieder im Lot und wir sind beide glücklich, dass wir seinerzeit nur eine platonische Freundschaft hatten. Wir telefonieren ab und zu und alles ist ok. LG |
![]() | 17. April 2010 Möglich ... ... habe und hatte schon mehrere platonische Freundschaften zu Frauen und es gab nie Probleme damit. Meine erste große Liebe von vor 24 Jahren, ist jetzt eine davon. Ich unterhalte mich sehr gerne mit dem weiblichen Geschlecht und muss dabei nicht immer nur an ... denken. Sex kann gute Freundschaften zerstören, dafür gibt es andere Möglichkeiten. |
![]() | 17. April 2010 Ja platonische Freundschaften zwischen Mann und Frau gibt es. Bei mir funktionieren diese am besten wenn beide kein sexuelles Interesse aneinander haben. Ansonsten sind Probleme vorprogrammiert weil ein Part immer mehr will und sich "auf den Schlips getreten fühlt" wenn dies nicht erwidert wird. |
![]() | 17. April 2010 die wahrscheinlichkeit steigt mit der häßlichkeit der frau! |
![]() | 17. April 2010 die wahrscheinlichkeit steigt mit der häßlichkeit der frau! |
![]() | 17. April 2010 Ich habe einen männlichen besten Freund aus Schultagen, doch ansonsten besteht mein wirklich enger Freundeskreis fast ausschließlich aus Frauen. Es scheint, dass ich einfach grundsätzlich besser mit Frauen zurecht komme, egal ob nun im Bett, in Freundschaften oder bei der Arbeit. Wenn ich meine weiblichen Freundinnen betrachte, so kann ich nur sagen, dass keine von ihnen häßlich und unattraktiv ist. Man kann doch wohl auch kaum mit jemandem befreundet sein, den man nicht gern anschaut oder gut riechen kann - wobei das "gern Anschauen" nichts mit irgendwelchen Schönheitsidealen zu tun hat, in ihrer ganzen Art sind meine Freunde und Freundinnen für mich schöne Menschen, deren Gesellschaft ich genieße. Aus den unterschiedlichsten Gründen hat sich bei meinen engen Freundinnen keine sexuelle Anziehung ergeben. Was meiner Ansicht nach nicht funktioniert und tödlich für eine Freundschaft ist, ist wenn einer von beiden die Freundschaft als "Trostpflaster" für eine nicht mögliche Liebe sieht. Wenn beide die Freundschaft als hohen Wert für siche selbst begreifen, kann es gut funktionieren. Den Begriff "platonisch" mag ich in diesem Zusammenhang allerdings nicht, bedeutet er doch für mich, sich gegenseitig als sexuelles Neutrum zu betrachten. Das tue ich definitiv nicht. Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Freundinnen Frauen sind. Es schwingt immer etwas Leichtes, Sinnliches mit, wenn wir uns treffen. Aber dies bleibt unterhalb der sexuellen Anziehung, selbst dann wenn wir z.B. gemeinsam in die Sauna oder an einen FKK-Strand gehen. Das mag für viele Männer so nicht vorstellbar sein, aber bei mir ist es halt so - und ich bin sehr froh über meine sehr bereichernden Frauenfreundschaften! |
![]() | 17. April 2010 @kater Nein, ganz im ernst. Je mehr ich mich einer Frau gegenüber öffne, Kontakt zulasse, sie kennen lerne, Vertrautheit und Vertrauen wachsen lasse (das versteht man doch wohl unter Freundschaft...), umso empfänglicher bin ich für ihre Aura, ihre Liebenswürdigkeit, ihre Schönheit (ihr Lächeln, ihr Blick, ihre Haare…) und ihre Wärme. Und es wächst der Wunsch, sie zu berühren, sie im Arm zu halten, sie zu streicheln und mit ihr zu schlafen. sehr schön geschrieben ! mir gehts umgekehrt ähnlich : wenn ein mann doch zu einer guten freundschaft taugt - und der begriff freundschaft ist mir viel (!!) wert - und er nicht ausschaut wie quasimodo und damit jegliches sexuelle interesse abstirbt ich weiß auch keinen grund, warum sich freundschaft und sex auschließen könnten. im gegenteil - das führt eher zu sehr schönen verbindungen. und auch wenns immer wieder gute gründe geben wird eben nicht mit jedem freund ins bett zu gehen (das sind dann meist andere umstände; rahmenbedingungen, die nicht passen; anderweitige beziehungen, die das nicht zulassen usw.)... so könnte ich in so einem fall so eine beziehung zueinander nicht als "platonisch" bezeichnen - man würde ja theoretisch, wenn nichts dagegen sprechen würde und zur frage, ob es sowas gibt ? mit sicherheit gibt es sowas. weil die menschen einfach verschieden sind und für den ein oder anderen das so sicher gut gehen wird. für mich persönlich ists eher schlecht vorstellbar. lg fishandchips |
![]() | 17. April 2010 @mrburns Schon so alt und "weise" und trotzdem keine Ahnung. Dir würden die Augen aus dem Kopf fallen, so wie allen anderen ... |
![]() | 17. April 2010 hey wolf, du böser, meine bester freund ist eine frau. und das ganz platonisch!!! |
![]() | 17. April 2010 Ich bin auch der Meinung,dass eine gute Freundschauft zwischen Man und Frau durchaus möglich ist und es nicht immer gleich sexuell werden muss.Habe auch einen besten Freund und zwischen uns läuft auch nur Freundschaft. Schenk Deinem Mann einfach Vertrauen und glaub ihm,wenn er sagt,dass da mehr nicht ist. Vielleicht stimmt da wirklich nur rein freundschaftlich die Chemie. Lg,Jessie_James |
![]() | 17. April 2010 die wahrscheinlichkeit steigt mit der häßlichkeit der frau! nene Chef, meine platonischen Freundinnen waren höchst begehrt. mehr als ich Dann müßte ich ja der häßliche Laberfreund gewesen sein? ne, mit einer hatte ich ja paarmal was. Aber wenn man irgendwo noch auf einer weiteren Wellenlänge ist, dann geht es auch ohne Probleme. Bzw sie verlaufen sich ruckzuck wieder. Sowas geht wirklich. Aber es liegt wrklich schon zu einem erheblichen teil daran, daß sie nie wirklich in mein Beuteschema passten. Und ich glaube was wichtig ist, wenn es passiert: einfach nicht thematisieren |
![]() | 22. April 2010 Schwierig Grundsätzlich geht es schon. Ich habe platonische Freundinnen. Wenn die Fronten geklärt sind, ist das von mir aus kein Problem. Hat bisher immer bei den Mädels nicht geklappt. Die hatten wohl doch Hoffnungen auf mehr und dann haben sich die Kontakte irgendwann verlaufen. Viele Grüße |
![]() | 22. April 2010 wie sagt man nix ist unmöglich |
![]() | 11. September 2010 warum sollte das nicht möglich sein? ich habe auch meine freundinnen neben den wechselnden beziehungen aufrecht erhalten. natürlich mögen die damen keine konkurenz, aber sind freundinnen immer eine? selbstverständlich nicht! warum habe ich denn eine beziehung mit der einen und eine freundschaft zu der anderen? da werd ich wohl meine gründe haben, warum sollte sich daran etwas ändern? Dies müsste sich auch beiderseits ändern. warum sollte ich mir eine andere frau suchen, wenn ich in der beziehung glücklich bin? es gibt so viele gründe die dagegen sprechen aus einer bekanntschaft eine affäre/beziehung entstehen zu lassen. das es passiert ist denke ich die ausnahme. |
