![]() | 20. August 2009 Einheit in der Vielfalt finden Hallo liebe Liebenden, heute geht es einmal um verschiedene Liebesbeziehungskonzepte ... Solo, Monogam oder Polyamorie? Was hat wo seine Vorteile? Wolf Schneider geht in seinem Artikel den Ansätzen auf den Grund ... und bricht eine Lanze für die polyamoren Liebesbeziehungen. Wir sind gespannt auf eure Überlegungen zum Thema! http://www.joyclub.de/magazin/sex/einheit_in_der_vielfalt_finden.html In diesem Sinne: freeman |
![]() | 20. August 2009 Wow! Ich habe mich durchgewühlt und es gefällt mir wirklich sehr gut. Ich mag die Art wie es geschrieben ist und das Zusammenspiel aus subjektiven Eindrücken und Schlußfolgerungen. Die sehr offene Art der Recherche... stimmig! Schön! Danke für diesen schönen Artikel! Palarran |
![]() | 20. August 2009 stimmt ... eine sehr (tief)sinniger und nicht wertender Artikel über Beziehungsmodelle. |
![]() | 20. August 2009 Bis heute meine ich, dass dieser Anspruch nur einlösbar ist, wenn man sich für die religiöse, spirituelle oder transpersonale Dimension der Liebe öffnet. Also ganz ehrlich, ich habe ab dieser Stelle bereits aufgehört, den Artikel zu lesen, obwohl mich das Thema eigentlich interessiert. Ich halte diese Worte für ausgemachten Blödsinn. Ich lebe seit vier Jahren in einer festen, aber sexuell offenen Beziehung. Wir haben als Paar und Einzeln weitere befreundete und geliebte Sexualpartner, denen wir sogar bereits das Zusammenleben angeboten haben. Wir leben völlig eifersuchtsfrei und mit dem "großen Glück". Das sieht jeder, der uns kennt und zusammen erlebt. Aber wir sind weder religiös, noch spirituell und Mode-Buzzwords wie "transpersonal" (die man erst mal googeln muß) nutzen wir auch nicht, um unsere Selbstsicht zu verbalisieren. Wir lieben einander und zugleich die Wissenschaft, die Aufklärung, interessieren uns für physikalische und neuronale Aspkete von Liebe + Sexualität, die durchaus erfolgreich erforscht werden. Wir verabscheuen aber esotherisches Gedöns und sind uns sicher, dass man auch ohne spiritistische Neigungen auf den Trichter kommen kann, dass man eifersuchtsfrei mehr als einen Menschen lieben kann und dass Liebe etwas anderes ist als ein bloßes Aneinander-Gewöhnt-Sein. Also wenn mir jemand erzählt, (groß-glückliche) Liebe oder freie Liebe seien für einen nicht-spiritistischen Menschen nicht (er)lebbar, dann beginne ich wirklich, mich zu fragen, ob ich Begriffe wie "freie Liebe" oder "Polyamorie" für meinen Lebensentwurf überhaupt noch vereinnahmen möchte. Da fühle ich mich trotz unkonventionellem Liebeslebens-Entwurf total fehlplatziert. my2cts |
![]() | 20. August 2009 Einmal lesen nicht genug....... denn einmal erfasst mann/frau nicht die Aussage. Immer wieder neu damit auseinandersetzen, dann geht mann/frau seinen Weg. Dieser Artikel kann den Blickwinkel immer wieder ändern und somit mitgestalten. Danke dafür Eva |
![]() | 20. August 2009 @carmen na gut, dann erweitern wir doch einfach die Sichtweise des Verfassers und formulieren: Ab heute meinen wir, dass dieser Anspruch nur einlösbar ist, wenn man sich für die religiöse, spirituelle, transpersonale oder carmen-berlinsche Dimension der Liebe öffnet. Die Erwin-humoristische Dimension solcher Modelle behandeln wir dann in der Lektion für Fortgeschrittene ... Erwin |
![]() | 20. August 2009 Spitze *top* Ein hervorragend geschriebener Artikel mit interessanten Denkanstößen jenseits des Tellerandes!! lg der Knuddelkater |
![]() | 20. August 2009 Wolf "Sugata" Schneider in Hochform! Hervorragend aufgearbeitet und vieles genau auf den Punkt gebracht! Mein Respekt! (Der Antaghar) |
![]() | 20. August 2009 eine homage an "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm aber das buch zu lesen ist natürlich trotzdem pflicht! |
![]() | 20. August 2009 Wunderbarer Artikel, ich kann mich dem Autor nur anschliessen. @Carmen_berlin es ist doch egal wie man es bezeichnet. Sprituell, transpersonal sind bloß Worte um diesen Zustand zu beschreiben. Alles definitionssache. Vielleicht solltest du den Artikel doch noch mal zu Ende lesen, sonst ist dein Urteil einfach vorschnell und wirklich fundiert auch nicht. Es geht doch um den Kern, die Aussage, nicht um eine Begrifflichkeit. |
![]() | 20. August 2009 @cursy Es geht doch um den Kern, die Aussage, nicht um eine Begrifflichkeit. Da stimme ich dir zu, jedoch ist das, was Carmen zitiert hat, nämlich: Bis heute meine ich, dass dieser Anspruch nur einlösbar ist, wenn man sich für die religiöse, spirituelle oder transpersonale Dimension der Liebe öffnet. durchaus genau die Aussage. Und ich gebe zu, das mich genau diese auch an dem ansonsten wirklich lesenswerten Artikel gestört hat. Und würde Carmen weiter lesen, dann gefiele ihr sicher auch dieses Fazit: Aber wenn ihre Liebe leuchten soll, dann kommen auch sie, genau wie die Polys, nicht umhin, sich der Transzendenz zu öffnen. nicht besonders.. |
![]() | 20. August 2009 Da schließe ich mich Carmen an: esoterisches gedöns! Darüber hinaus finde ich nicht viel was ich als ordentlich Recherchiert bezeichnen möchte. Den Text zu zerpflücken finde ich müßig. Es scheint mir doch eher darum zu gehen, dass jemand nach einer Erklärung oder gar Rechtfertigung für seine Art zu Leben sucht. Damit will ich nichts verurteilen. Wenn sich jemand darauf einlässt ist das schon in Ordnung. Wahrscheinlich stehe ich in diesem Forum damit auch sehr einsam da; aber ich glaube nicht, dass Liebe teilbar ist. (Eigene Erfahrung für die ich mich sehr schäme). Es mag ausnahmen geben und denen wünsche ich nur das Beste in ihrer Partnerschaft. Bei den meisten sehe ich aber ein starkes Ungleichgewicht: er macht rum und sie muss es hinnehmen oder umgekehrt. Die meisten hier werden einmal wirkliche Liebe erlebt haben und erinnern sich daran, dass sie in der Situation nicht noch eine/n zur Erfüllung des Glücks gesucht haben. Ein Indiez für meine These ist sicher die Art wie sich die Leute hier aus dem Forum verabschieden wenn sie die vermeintliche oder echte große Liebe gefunden haben: "bin für niemanden mehr zu haben; bin endgültig vergeben" usw. Und es singt das ganze Glück aus diesen Zeilen heraus. Und das finde ich schön. Den gemeinsamen Spaß den wir hier erleben will ich nicht mies machen. Es mag sogar eine Form von Liebe mitschwingen wenn man mit vielen ins Bett geht und befreundet ist. Doch ist das etwas anderes. Wie gesagt; Ausnahmen gestehe ich gerne zu. |
![]() | 20. August 2009 @ledasschwan Da schließe ich mich Carmen an: esoterisches gedöns! So hat Carmen das aber nicht geschrieben ! Sie lebt doch selber ein nicht-monogames Modell und wendet sich nur gegen den (angeblich) nötigen spirituellen/transzendentalen Über- (oder je nach Sichtweise auch Unter-)bau solcher Lebensweisen. Und deine Zeilen klingen fast so Bei den meisten sehe ich aber ein starkes Ungleichgewicht: er macht rum und sie muss es hinnehmen oder umgekehrt. als wärst du derjenige, der irgendwas hinnehmen "muss" ?! Erwin |
![]() | 20. August 2009 @ carmen_berlin Schade, dass Du offenbar den doch sehr erheblichen Unterschied nicht kennst zwischen "spirituell" und "spiritistisch". Ansonsten magst Du recht haben: Man kann auch polyamor oder sonstwie lieben ohne esoterisch interessiert zu sein. Doch leider fehlt dann, auch in der Liebe, eine Komponente, die anderen eben wichtig ist. Ganz im Sinne von Albert Einstein, einem Physiker, der sicher über den Verdacht erhaben ist, esoterisch verbrämt gewesen zu sein: "Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot." (Der Antaghar) |
![]() | 20. August 2009 an Erwin: nein, ich bin nicht jemand der etwas hinnehmen muss. Ich war auch nicht in der Situation. Ich hatte auch nicht vor meine etwas private und längst vergangene Geschichte hier auszubreiten. Bitte entschuldige. Carmen habe ich so verstanden, dass sie eine offene Beziehung führt aber dennoch einen festen Partner hat. Und an Antaghar: widmest Du mir Einsteins Zitat? Seelisch tot? Da lachen wir von mir aus bei einem Kölsch drüber. Muss jetzt aber meine Freundin abholen. |
