![]() | 21. August 2009 Vielleicht ist "mit sich im Reinen sein" besser so formuliert: Man ist in seiner Mitte? Es bedeutet wahrlich nicht, dass alles klar und es nichts mehr zu "arbeiten" bzw. zu verändern gibt ... (Der Antaghar) |
![]() | 21. August 2009 Ein Defizit, ist die fiktive Annahme es könnte etwas im hier und jetzt fehlen, um vollkommen zu sein. |
![]() | 21. August 2009 @ beast Wenn das der Originalzustand ist, was ist dann Verfälschen? |
![]() | 21. August 2009 Das verfälschen ist das Denken in der Vergangenheit und in der Zukunft. Wie oft denkt man an vergangenes, wie oft hört man den Satz "früher war alles besser", ich hab ihn schon oft gehört. Wie oft denkt man, morgen mache ich dieses oder jenes, ist diese Veranstaltung, muss ich das noch erledigen usw. |
![]() | 21. August 2009 Wir können gar nicht anders als in Vergangenheit und Zukunft denken. Das Jetzt ist genau schon 1 Sek vorbei und ständig fragen wir uns, was wohl als nächstes kommt. Der Schluss aus diesen Gedanken mag verfälschend sein...der Akt selbst ist es nicht oder wir würden uns laufend selbst betrügen. |
![]() | 21. August 2009 defizite ? zum thema defizite bekämpfen fiel mir ein lustiger artikel ein, den ich die tage las. kleiner ausschnitt gefällig ? Vom streben nach Vollkommenheit Vor ein paar Wochen sagte eine enge Freundin, sie habe beschlossen, ein anderer Mensch zu werden. Sie hatte sich in einer esoterischen Buchhandlung ein Buch gekauft. Das Buch würde ihr, so sagte sie, den Weg in einen wunderbaren Daseinszustand weisen: in ein Leben ohne schlechte Gedanken, böse Worte, dunkle Gefühle, ohne Selbstanklage und Begierde, dafür mit unendlichem Gleichmut, Bescheidenheit und Geduld. Nie wieder würde sie ihre Kinder anschreien, nie wieder über andere lachen, nie wieder würde sie sich etwas Besseres wünschen als das, was sie gerade hat----ausgenommen natürlich der Dellen im Oberschenkel, die würde sie immer hassen Letzte Woche bin ich mit dieser Freundin wieder ausgegangen. Zu meiner Begeisterung war sie scharfzüngig, bissig, ungeduldig und totkomisch wie immer. "Hey, was macht das Heiligwerden", fragte ich, "keine Fortschritte?"-"Ich schaffs nicht", sagte sie. "Ich schreie meine Kinder an, ich mache böse Witze, ich wünschte die Männer wären besser, als sie sind. Nur dass ich mich jetzt, seit ich das verdammte Buch gelesen habe, total schlecht dabei fühle". Erlösung zu suchen kann die Hölle sein Und was sagt mir das ? Bei mir selbst angekommen zu sein, bedeutet auch und gerade MIT meinen Defiziten leben zu können. Und das ohne schlechtes Gewissen. |
![]() | 21. August 2009 Aber selbst wenn es in einer Sekunde vorbei ist, ist jetzt wieder das jetzt, jetzt wo ich schreibe ist jetzt. Und warum muss man dauernd fragen was man als nächstes macht? Müssen muss man das gar nicht, aber man kann es tun. |
![]() | 21. August 2009 Niemand sagt, das man die Defizite verdrängen soll, klappt eh nicht, sie kommen wieder, sie anzunehmen ist deutlich besser, irgendwann lösen sie sich von allein auf. |
![]() | 21. August 2009 @sinnliche_suche auf ganz Ähnliches zielte meine kleine Provokation ab Erlösung zu suchen kann die Hölle sein |
![]() | 21. August 2009 Hinter dem Wilfried ist auch der Mann sichtbar (Shiva), hinter der Sabine die Frau (Shakti). Wenn ich verschiedenen Männern begegne, dann begegne ich im Grunde immer nur dem einen: Shiva. Wenn ich Frauen begegne, dann treffe ich im Grunde immer nur die eine: Shakti. wie habe ich das denn zu verstehen ? lieben polyamore menschen am ende nicht die person, sondern einfach nur "einen mann" oder "eine frau" ? ohne solch eine gedankenstütze funktioniert das mit der polyamoren liebe nicht ? |
![]() | 21. August 2009 Aber um nochmal auf Poly zurückzukommen. Poly-Beziehungen sind ein Kann und nicht ein Muß. Ich sag ja schließlich nicht, ich muss jetzt unbedingt 3 Beziehungen gleichzeitig haben, sonst fehlt mir was. Beziehungen entstehen und Poly-Sein heißt für mich, eine entstehende Beziehung nicht am Entstehen zu hindern, weil ich schon eine Beziehung hab. Und nichts anderes steht in dem Artikel, auch wenn die Wortwahl im Artikel eine andere ist. |
![]() | 21. August 2009 @sexybiest ich bezweifel das sie sich einfach auflösen |
![]() | 21. August 2009 Warum sollten Defizite dafür "verantwortlich" sein, wenn man einen (mehrere) andere(n) Menschen beginnt, zu lieben? Ich (w) lebte eine monogame, sehr erfüllenden Beziehung, dachte nie an Polyamorie, wusste eigentlich nicht mal, was das genau ist (musste Wiki bemühen Lieben Gruss Sie v. Arschi_medes |
![]() | 21. August 2009 @sinnliche_suche Da du es bezweifelst, wird es sich auch nicht auflösen. @cruiseuse und warum brauchst du mehrere Beziehung? Weil, würdest du sie nicht brauchen, würdest du sie auch nicht leben wollen oder? |
![]() | 21. August 2009 @sinnliche wie habe ich das denn zu verstehen ? lieben polyamore menschen am ende nicht die person, sondern einfach nur "einen mann" oder "eine frau" ? ohne solch eine gedankenstütze funktioniert das mit der polyamoren liebe nicht ? Bitte nicht die Beschreibung über die Tantriker auf Polyamorie überstülpen. Da würde mir nur drauf einfallen:" Rudedigu Blut ist im Schuh". |
