![]() | 22. August 2009 @ Bergloewe69 Was für ein wichtiger Beitrag! Besonders Dein Hinweis darauf, warum man etwas gerade jetzt möchte, scheint mir sehr wertvoll zu sein. Vielleicht hat "jedes" seine Zeit? Und vielleicht ist für den einen und seine Entwicklung jetzt gerade dies, für den anderen aber jenes wichtig? Dennoch will ich in einem Punkt einen Einwurf wagen: Ich glaube schon, dass Glück machbar ist. Allerdings ist es ganz sicher nicht planbar! (Der Antaghar) |
![]() | 22. August 2009 @ Antaghar Vielleicht ist "machbar" eine stark verkürzte Formulierung. |
![]() | 22. August 2009 Was für interessante Beiträge! Ich glaube auch, dass Glück machbar ist. Wer immer denkt, dass etwas Schlechtes passieren wird, der wird es unweigerlich anziehen. Umgekehrt funktioniert das genaus. Wo immer die Liebe hinfällt, ganz gleich, welche Lebensform man gewählt hat, Liebe kann nie falsch sein. |
![]() | 22. August 2009 das hat ... Liebe kann nie falsch sein. doch schon der seelige Augustinus formuliert: Liebe und tue was du willst Interessant dazu auf kath-info.de in welch subtil und eloquenter Weise dort versucht wird, sich die Definitionsmacht zu sichern, wie die Liebe sein muss, damit Augustinus "richtig" verstanden werden kann. Insbesondere wird eine - in "bester" katholischer Tradition - totale Gut-Böse Polarität konstruiert zwischen Augustinus und Aleister Crowley, der denselben Satz verwendete, aber ein erotisch unkonventionelles Leben führte Erwin |
![]() | 22. August 2009 subtil und eloquent? das kannst du wohl nur ironisch meinen..... liebe und tue was du willst ist ein gutes lebensmotto, wenn es individuell/persönlich er_füllt gel(i)ebt wird |
![]() | 22. August 2009 toller Artikel Wirklich toller Artikel, mit viel Tiefgang, ohne parteiisch zu sein. Die spirituelle Wendung kam fürr mich unerwartet, wurde aber sehr schön eingebracht. Hat mir einige gute Denkanstöße geliefert, da mich das Thema auch gerade (in etwas anderer Form) beschäftigt. Deshalb Danke! |
![]() | 22. August 2009 @schoko subtil und eloquent? also für "schlichte Schäfchen" schon Hast den (langen) Artikel auf kath-info.de denn überhaupt gelesen ? Erwin |
![]() | 22. August 2009 @ER_Win ... die wollen sich doch immer die Definitions-Macht sichern ... Wer sonst hat die Wahrheit für sich gepachtet? |
![]() | 22. August 2009 b e i c h t e @ erwin ;-) ich hab "braves schäfchen", das ich bin... begonnen mit dem lesen.... (deine links sind ja immer lesenswert mir wurde aber irgendwie und deshalb hab ich die meisten passagen nur noch quergelesen, überflogen ich " katholisches schwarzes schaf " |
![]() | 22. August 2009 @cioccolata Na da waren wir dann wohl zusammen unterwegs, auch ich habe mich gerade quer gelesen und mir kräuseln sich die Zehnnägel... Fremde Sünden Von Prof. Dr. Georg May Es ist auch zu fragen, ob nicht bestimmte Weisen der sogenannten Sexualerziehung in den Schulen eine Massenverleitung zu fremden Sünden sind. Menschen, die unsittliche Schriften verfassen und vertreiben, reizen andere zur Sünde. Dies gilt in erster Linie für die Herausgeber und Autoren vieler Zeitschriften und Illustrierten. Was hier an Verführung geschieht, ist nicht leicht zu überschätzen. Es gibt sodann heute so viele schwache Eltern. Durch Einwilligung machen sich Eltern an fremden Sünden mitschuldig, die den schlechten Umgang ihrer Kinder gestatten oder dulden. Auch Frauen, die ihre körperlichen Reize unangemessen zur Schau stellen, können sich mitschuldig machen an fremden Sünden. Wie viele inneren und äußeren Sünden bis hin zu den schrecklichsten Verbrechen würden vermieden, wenn der sexuelle Trieb nicht immer wieder unnötig aufgepeitscht würde!... Eine kirchliche Autorität, die in der Frage der Mischehen nicht mehr eindeutig spricht und gebietet, wird mitschuldig, daß viele vom Glauben abfallen und zahlreiche Familien als katholische ausgelöscht werden. Links nur für Mitglieder |
![]() | 22. August 2009 Wenn ich so etwas lese, kräuseln sich bei mir nicht nur die Zehennägel! Einerseits Liebe predigen und auf der anderen Seite alle verteufeln, die andere Ansichten vertreten und diese auch leben. Das Gebot "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst", bleibt da auf weiten Teilen auf der Strecke. Auch wenn sich das jetzt nicht gerade auf die körperliche Liebe bezieht ... |
![]() | 22. August 2009 @schoko solchen Unsinn würd' ich auch nie verlinken Die caritas verhält sich zur concupiscentia nicht einfach wie in der Logik A zu B, sondern wie A zu Nicht-A. Das will sagen: Das Vorhandensein des einen schließt das des anderen (wenigstens in ein und derselben Hinsicht) aus, das Nichtvorhandensein des einen aber erzwingt das Vorhandensein des anderen. Augustinus: "Es herrscht die fleischliche Begierde, wo nicht die Gottesliebe." Es kann also etwas nicht zugleich und in derselben Beziehung caritas und concupiscentia sein. Entweder - oder! Deshalb "brauchen" wir heute so Bücher wie zB. das vom Uli Clement, das ironischerweise aber treffend "Guter Sex trotz Liebe" heißt. Aber wem erzähl ich das ... Erwin |
![]() | 22. August 2009 @ER_Win Rennst mal wieder offene Türen ein? |
![]() | 22. August 2009 "Es herrscht die fleischliche Begierde, wo nicht die Gottesliebe." ... okay, und wenn sich alle daran halten würden, wären wir schon lange ausgestorben |
![]() | 22. August 2009 Auch Frauen, die ihre körperlichen Reize unangemessen zur Schau stellen, können sich mitschuldig machen an fremden Sünden Wir sind schuld - hab ich´s doch gewusst!! LG Sie v. Arschi_medes |
