![]() | 10. Juli 2009 Sex-Flatrate erregt die Gemüter Hallo liebe JOYleser, in Fellbach bei Stuttgart wird das Motto "Geiz ist geil" greifbare Realität. Die Sexflatrate hält mehr und mehr Einzug ins Rotlichtmilieu. Uns würde interessieren, was ihr von einer derartigen, doch etwas zweifelhaften Auslegung des Werbeslogans einen großen Technikanbieters haltet ... http://www.joyclub.de/magazin/sex/sex_flatrate_erregt_die_gemueter.html In diesem Sinne: freeman |
![]() | 10. Juli 2009 Bin zwar selber kein Bordell-Gänger, aber wo ist der Unterschied, ob einmal bezahlt wird für beliebig viele "Schüsse" oder jeder "Schuß" extra? Die Betreiberin hat doch recht, wenn sie sagt, mehr als zweimal schafft kaum ein Mann. Und Bordell ist Bordell. Ich glaube, durch den (durchaus cleveren) Werbeslogan wittern Bordell-Gegner nur eine neue Chance, generell gegen Bordells vorzugehen. Also mir fehlen im Moment noch die richtigen Argumente GEGEN die Sex-Flatrate. Aber das mag sich im Laufe des Threads ja noch ändern... |
![]() | 10. Juli 2009 Nichts neues. In Saarbrücken Burbach gibt es den Geizstall dort gibt es auch Flatrate-Sex. |
![]() | 10. Juli 2009 Ich habe letzte Woche das Inserat in der Tagespresse gesehen und war darüber mehr als erstaunt. Ich denke, diese Frauen können nicht wirklich dort "freiwillig" arbeiten. Wer diese Dienste nutzt, muss sich klar sein, dass er den zugehörigen menschenverachtenden Menschenhandel unterstützt. Ich habe nichts gegen käuflichen Sex, das muss jeder Freier und jede Prostituierte mit sich selber ausmachen. Nur sollte sie auch die Möglichkeit dazu haben ! Grüße Jürgen |
![]() | 10. Juli 2009 in Ordnung, falls wirklich alle Beteiligten einverstanden sind. Was ich bei vielen Damen sehr bezweifle. Ich frage mich allerdings, warum ist unsere "Familienministerin" in dem Bereich nicht ebenso hart hinterher wie bei anderen Anlässen. Wieso kümmert sie sich nicht um diese ausgebeuteten Frauen? Diese Frage ist jedoch genau so sinnlos, wie z.B. die nach den Bedingungen der Schlachttransporte von lebenden Tieren. |
![]() | 10. Juli 2009 es gibt immer mehr solcher Club-Angebote und ich könnte mir vorstellen, dass nicht alle anwesenden Frauen dort freiwillig Dienst schieben. Aber wie erkennt mann dies - ein Prüfsiegel gibt es (leider) noch nciht, Berichte über Zwangsprotitution sind immer nach den Razzien zu lesen. Solange in einem Bereich mit illegalen Mittel viel Geld (bei einem Eintritt von 100€ und vielleicht 50 Gästen am Tag wäre dies ein Umsatz von rd. 5.000 €/Tag, in einer 6-Tage-Woche 30.000 €, im JAhr schon 1,825 Mio. €!!) verdient werden kann, wird es immer wieder schwarze Schafe geben. Aber nun mal auch ehrlich, wer möchte nicht sparen - auch bei der schönsten (käüflichen) Sache der Welt. Machen sich denn die Nutzer eines "normalen" Bordells oder der Besucher einer "Hobbyhure" die gleichen Gedanken, ob die Dienstleisterin ihre Arbeit freiwillig macht? Ich glaube das nicht. Machen wir uns den gleichen Gedanken, wenn wir ein Produkt (egal ob Billigware oder Markenware aus Fernost) kaufen? Hier fallen einem sofort die Begriffe ausbeutung, Kinderarbeit, schlechte bis keine Sicherheitsbestimmungen etc. ein. Ich möchte hier keinen an den Pranger stellen, aber jede sollte mal überlegen, was er mit dem Kauf des einen oder anderen Produkts oder des Nutzens einer Dienstleistung (nicht nur im Bordell) anstellt. |
![]() | 10. Juli 2009 Die Flatrate... ...ist finde ich nicht das Problem, wie schon angesprochen, sehr viel mehr als 2-3 Frauen kann der Durchschnittsmann an einem Abend wahrscheinlich sowieso nicht beglücken. Ärgerlich ist, wenn die Flatrate günstig angeboten wird nach dem Motto "zahle eine und nimm 2". Das degradiert die Frauen zu Billignutten und ist nicht ok. Wenn so ein Abend 800 Euro kosten würde, 200 davon beim Betreiber hängen bleiben und der Rest zwischen den Mädchen aufgeteilt werden würde, fände ich es in Ordnung. Schlimm genug, dass Prostituierte immer noch gesellschaftlich diskriminiert werden - als Ausgleich dafür sollen sie dann wenigstens ordentlich verdienen. |
![]() | 10. Juli 2009 denke auch, dass das Problem nicht die Flaterate ist, sondern eher der Zwang, dass sie es tun müssen. Aber wenn man es als Arbeit sieht, dann darf ein Taxifahrer keinen Kunden ablehnen und muss ihn befördern, ein Becker muss seine Brötchen verkaufen, ob nun jedes einzeln oder mit Rabat, das spielt keine Rolle. Ich denke, viele Frauen haben Angst, dass sie ausgewiesen werden, weil sie nicht legal hier sind, können die Sprache nicht einwandfrei und haben deshalb Verständigungsdefizite. Wenn ein Programmierer zum Chef sagt: ach, den code schreibe ich heute nicht, mit dem Programm will ich nicht arbeiten, die Zahl tippe ich jetzt mal nicht ein ... wird der Chef auch sagen: dann kannste gehen. ich glaube, man müsste den Frauen ermöglichen auch jede andere Arbeit zu machen. Aber wie soll das gehen, wenn es arbeitslose Frauen gibt und nur noch in diesem Gewerbe ein bisschen was zu holen ist. in einem Bordel muss es genauso Arbeitsschutz geben, Krankenversicherung, eine Gewerkschaft und den Arbeitnehmerschutz. Feste Arbeitszeiten wie es in anderen Berufen auch üblich ist oder eben Schichtarbeit. Keine Überstunden oder diese entsprechend entlohnt. Die Angestellten sollten ein eigenes Zuhause haben. Also das Bordel nur als Arbeitsstätte nutzen. Und es müsste sicher gestellt werden, dass eine Angestellte Prostituierte nach Dienstschluss nicht von ihrem Arbeitgeber behelligt wird. Wenn sie allerdings in gleichen Branche ein Nebengewerbe betreibt, so müsste sie das mit dem Chef abklären oder aber kündigen. Es ist aber bestimmt etwas anderes wenn man 8 Stunden an einem Computer arbeitet oder ob man sich alle halbe Stunde von wem anders in den Po ficken lässt. Die Pausenzeiten müssen sicherlich länger sein. Und ob Festgehälter möglich sind, bei einem reinen Dienstleistungsgewerbe, schwer zu sagen. Man könnte das eventuell so lösen, dass die Frauen als Kellnerinnen oder ähnliches Angestellt sind und Sonderdienste nur als Trinkgeld gegeben werden dürfen. Was aber, wenn es so Sparfüchse gibt, die eine Cola trinken und dafür Gratisficken wollen. Dann muss die Cola eben 50,- Euro kosten und ob die Kellnerin mehr als nur Servieren macht, hängt von der Sympathie ab. In Berlin gibt es Nachtclubs, da kostet jedes Getränk 5,- Euro. Wenn man sich da ne Weile aufhält und nur schaut, hat man da auch schnell 50,- Euro "vertrunken" und sicherlich wird man da auch mit der ein oder anderen Frau ins Gespräch kommen können. So dass sie am Ende nicht für den Sex bezahlt werden, sondern die Getränke das teure sind. Natürlich dann wieder doof, wenn das Mädel wie im Film eine Flasche Champagner bestellt und dann muss man plötzlich statt 5,- Euro für's Bier 300,- Euro für ne Flasche Billigsekt bezahlen. Fragen wir uns doch mal, wie ALDI das Anbieten würde. Fakt ist, wenn der Mann für eine Dienstleistung bezahlt hat, wird er auch erwarten, dass er das bekommt oder will sein Geld zurück. Umtauschen oder Rücktritt vom Kaufvertrag bei Nichtgefallen gibt es ja sonst auch. Und wenn die Friseurin schlecht geschnitten hat, kann man sich darüber auch beschweren. Was auf jeden Fall überprüft werden müsste ist, ob die Frauen alle freiwillig angestellt sind oder aber zur Unterschrift des Arbeitsvertrages genötigt wurden. Und wenn da die betreffenden Frauen nicht das Schweigen brechen ... wo kein Kläger, da kein Richter. |
![]() | 10. Juli 2009 Für die Nutzer... ist es doch ein gutes Geschäft und wenn es sich nicht rechnen würde dann würde man es auch nicht anbieten. |
![]() | 10. Juli 2009 FOLGEN SEXUELLER AUSBEUTUNG Gegen die Flat-Rates per se ist nichts zu sagen- zu sagen ist etwas dagegen, daß die Frauen (meistens GANZ junge) aus Liebe zu ihren "Loverboys" handeln, was auch bedeutet, daß sie WIRKLICH ALLES mit sich machen lassen, inclusive ungeschütztem Geschlechts- und Analverkehr (wegen der 10 Euro Zulage). Die Konsequenzen davon male sich bitte jeder Freier selber aus - eingedenk der Tatsache, daß die Personalfluktuation auch in diesen Bordellen EXTREM hoch ist; die Sex-Arbeiterinnen schaffen unter Umständen jede Woche in einer anderen Stadt an. Es gibt keine (eingehaltenen) Gesundheitsvorschriften und keine Kontrollmöglichkeiten zu ihrem und ihrer Kunden Schutz. Sie müssen außerdem für Unterkunft (1x2m Verschlag) und Verpflegung extra Gebühren an die Betreiber bezahlen (ca. 30 Euro pro Tag), haben teilweise nur 8 Stunden Ruhezeit und haben sich die anderen 16 Stunden zur Verfügung zu halten. Ich denke, ob sie aus Liebe handeln oder nicht - es handelt sich um Sklavinnen. Und ob die Männer dieses Landes (und anderer Länder) durch ihre Nutzung dieser Flat-Rates den Markt für sie und ihre Begleiterscheinungen (Versklavung und Verelendung) und Kollateralschäden (Infektionen mit Diesem und Jenem) erhalten, liegt allein in ihrer Hand - und sonst nirgends. |
![]() | 10. Juli 2009 :-( wenn DAS wirklich unsere einzigen sorgen wären, oder? wie schon der vorredner schrieb: mehr als 2 mal können die eh nicht! und ob ich für 2 partien summe x zahle, oder eine flatrate, macht auch keinen unterschied. irgendwelche haarigen emanzen, oder konservative wasauchimmer-rechtler wittern wieder ne chance, gegen irgendwen zu schießen... es gibt ganz schlimme und grausame fakten in diesem gewerbe, die uns sicherlich vom hören-sagen allen bekannt sein werden. und diese flatrates werden sie bestimmt nicht besser machen. aber auch nicht schlechter! ich glaube, dass es für eine arme zwangs-prostituierte, die von ihrem freier geschlagen und missbraucht wird, keinen unterscheid macht, ob sie zum sex mit einem "normalen" einmal bezahlen kunden gezwungen wird, oder ob sie zum sex mit einem flatrate-kunden gezwungen wird. auf der marketig-ebene ist das ganze ganz schön schlau gemacht: der einfache und schwanz-gesteuerte mann riecht den großen schuss gleich mehrmals, und verdrängt vor lauter aufregung, dass er warscheinlich eh nicht mehr als einmal kann! und im durchschnitt werden die kerle eh nicht günstiger weg kommen als bei einer einzelnen nummer. und wer viel zeit und liebe investiert, um sich über dieses thema zu beschweren, der sollte mal drüber nachdenken, ob er nicht lieber mal über kinderprostitution in unseren unmittelbaren grenzländern nachdenken sollte! denn da geht die richtig heftige scheiße ab! liebe grüße, dionisos |
![]() | 10. Juli 2009 Flatrate-Sex Also in Baden-Baden gibt es eines seit ca.5jahren und das wurde von der Stadt und Polizei geprüft und es gab keine Beanstandung.Ich finde es gut,daß es dieses Angebot überhaupt gibt,denn jeder von Uns kauft gerne Sonderangebote,jeder handelt und feilscht gerne und jeder fährt gerne billig.Ich habe noch keinen Fahrgast gesehen der ohne zu murren den Fahrpreis akzeptiert hat. |
![]() | 10. Juli 2009 Auf den freiwilligen... ...Verzicht der Konsumenten kann man da denke ich nicht setzen - Freier mit moralischen Ansprüchen werden die Flatrate wahrscheinlich eh nicht nutzen. Ich befürchte, dass die Flatrate eher den unangenehmen Typ Mann anlockt, der die Frau als Ware sieht - und das ist eine Prostituierte nicht, sie ist ein Mensch, der eine Dienstleistung erbringt. Trotzdem, bevor man sich über Flatrates aufregt, sollte man sich eher um die anderen Missstände im Rotlicht-Milieu wie Zuhälterei, körperliche Misshandlungen etc. kümmern, da besteht sicher mehr Handlungsbedarf. |
![]() | 10. Juli 2009 Viagra sei dank Der Spruch: Die meisten können doch sowieso nur 2 mal stimmt nun gar nicht. Schaut mal in Freierforen und lest dort mal Berichte über die Besuche. Da wird sich vor dem Besuch ein kleine Blaue oder irgendetwas anderes eingeworfen und dann wird gefickt was die Zeit hergibt. Ausserdem ist bezahlung der Frauen mehr als mies. Die Hälfte der Tageseinnahmen wird auf die Frauen aufgeteilt ob sie nun oft oder gar nicht Ficken war. Denn wenn an dem Tag nur Gäste kommen die auf Blondinen stehen, dann werden an dem Tag nur die Blondinen (kann man genau so auf schlanke oder Mollige anwenden) gefickt. Die hatten dann vielleicht 10 Gäste und die Schwarzhaarige hatte 1 Gast. Trotzdem bekommen alle das gleiche Geld. Denkt darüber mal nach |
![]() | 10. Juli 2009 Ich denke, diese Frauen können nicht wirklich dort "freiwillig" arbeiten. Wer diese Dienste nutzt, muss sich klar sein, dass er den zugehörigen menschenverachtenden Menschenhandel unterstützt. DENKST Du oder WEISST Du? Siehste! Solange sich alles im gesetzlichen Rahmen bewegt, kann da ein jeder drüber denken, was er will, aber ändern wird das gar nichts. Und das ist auch gut so! |
