![]() | 12. Juni 2009 Die erste Session. Das erste Mal Dom... So. Ich gestehe ich brauche Hilfe, da ich Anfänger bin und eher weniger Ahnung in Bezug auf SM habe. Also, vor kurzem hat meine Freundin zu mir gemeint sie wäre devot veranlagt. Ich weiß das ich dominant veranlagt bin (dementsprechende Fantasien Nur wie soll ich anfangen, wir haben schon über unser Vorlieben und "Don´t"s unterhalten, nur wie soll ich die erste Session in meinem Leben beginnen, ohne sie gleich in ein Disaster irgendeiner Art zu verwandeln? Ich meine wie finde ich die richtige Einleitung dazu und wie soll ich so eine Session überhaupt führen? Ich wäre dankbar für jeden Tipp, Hinweis und Literaturverweis. |
![]() | 12. Juni 2009 Bleib ruhig und nimm dir nicht zu viel vor. Was sind denn deine Phantasien? Fesseln halte ich für einen schönen Einstieg, das kannst du ja auch erst einmal nur an ihr üben wollen. Schließlich hast du nicht so viele Erfahrungen Wenn du noch schüchtern bist, empfehle ich Augenbinden, vielleicht sogar Ohrstöpsel, da freut sich Sub meist drüber und du fühlst dich weniger beobachtet. Ist das noch nicht so deine Welt, wie wäre es, wenn du dir morgen früh ganz domsig Frühstüch machen lässt? Sie steht früher auf, wirft sich in Schale und bereitet dir ein tolles Frühstück mit allem drum und dran. Weckt dich vorsichtig und kniet beim Essen neben dir? Du kannst ihren Kopf kraulen beim Zeitungslesen und Kaffee trinken. Das kannst du ihr halt vorher sagen undder Druck des Anfangens liegt dann bei ihr. Hilft dir das schon? |
![]() | 12. Juni 2009 Ich werde es mir zu Herzen nehmen^^ Danke für deine Tipps. Aber es geht mir auch vor allem darum den richtigen Zeitpunkt herauszufinden so ein Spiel zu beginnen bzw. zu beenden. Ich meine soll ich einfach sagen, "Hey, morgen in der Früh bereitest du mir das Frühstück zu" etc.? Und wann kann ich die Session am besten beenden? Nachdem sie einen Orgasmus hatte, oder ich sie gepeinigt habe? *völlig ahnungslos* |
![]() | 12. Juni 2009 Lächel, kommt mir i-w. bekannt vor, nur ist das mir schon eine ganze Ecke her. Hast Du denn schon eine Idee, was Du in der Session machen möchtest und auch Idee, was Du stattdessen machen kannst, wenn es nicht so klappt wie gewünscht? Ein schöner Beginn ist z.B. das Anlegen eines Halsbandes. Für Deine Sub. Bei Dir fängt es damit an, daß Du Dich z.B. mit dem Anziehen von einer bestimmten Kleidung in die Dom-Rolle begibst. Ende einer Session..... Bei uns endet die Session mit dem Auffangen und Zurückbegleiten von Sub in die Realität. In meiner Partnerbeziehung nach dem Sex, bei Fremdspiele nach dem Peinigen des Subs , wenn ich meinen Hauthunger und Sadismus befriedigt habe. LG, Birgit |
![]() | 12. Juni 2009 Kommt drauf an... Es wäre wirklich hilfreich, wenn Du zumindest grob andeuten könntest, was Du dir schon überlegt hast; bzw. was für den Anfang eure Dos und Dont´s sind. Hat deine Partnerin denn schon diesbezügliche Erfahrung? Falls ja kann das, meiner Meinung nach, auch ein Ansatz sein, wenn sie dir am Anfang den ein oder anderen allgemeinen Tip gibt, was sie anmacht. Ich würde vorschlagen, zuerst vielleicht etwas zu machen, was ihr ohnehin tut und dann langsam zu dem für euch Neuen überzugehen. |
![]() | 12. Juni 2009 Beim ersten mal in einer Session. ich unterstelle SIE will eine Session. Falls Ja, ist es sicher interessant zu wissen was sie für Phantasien hat. Sofern Sie darüber reden mag - prima dann kannst Du diese Phantasien mit Deinen verbinden und Dir via Kopfkino ein kleines Programm zurechtlegen. Das ist besser als wenn DOM einfach nur macht was SUB erträumt. Nutze dabei Deine Kreativität. Du schreibst Sie is Devot. Später erwähnst Du das Wort "Peinigen". Da stellt sich die Frage ob Sie nur Devot ist ODER MASO ODER DEVOT und MASO. Viele Menschen die Devot sind haben auch eine Maso-Neigung, doch das muß nicht so sein. Wer Devot ist kann also aber muß nicht auf Schmerzen stehen. Das solltest Du vorher klären. Dann gibt es MASO in allen möglichen Stufen von ganz leicht bis hin zu Ultra Hart. Nicht jeder gehört zur letzen Kategorie und am Anfang kannst Du Dich auch einfach behutsam rantasten - etwas anderes bleibt Dir eh nicht übrig wenn Sie nicht darüber reden will und Du einfach anfangen wirst - und dabe nicht willst das Sie den Spaß daran verliert. Etwas Liebevollen Umgang und Geduld tun auch einer DS bzw. BDSM Beziehung gut, denn WIE SONST SOLL DAS VERTRAUEN GEGENSEITIG IN DIESEM BEREICH WACHSEN. |
![]() | 12. Juni 2009 Oh ich kann so mitfühlen mit dir Dark Fiction. Meine erste Session ist auch noch nicht so lang her, und obwohl ich sub bin und vorher in dem Sinne nichts vorbereiten musste, war ich extrem aufgeregt. Mein dom hat mir ein paar Tage vor der ersten Session Bilder/Beschreibungen von verschiedenen Stellungen (wie mal richtig kniet, liegt etc) gegeben, die ich üben sollte. Da wir eine Fernbeziehung führen, hab ich fleißig allein zu Haus geübt. Als ich dann zu ihm gefahren bin war ich super aufgeregt und als ich dann endlich bei ihm war, musste ich auch noch über eine Stunde warten bis er unser erstes Spiel begonnen hat. Die Zeit des wartens war überflutet mit ganz vielen Gefühlen, Neugier, Lust und was weiß ich noch alles.... Der offizielle beginn war dann, das ich mich hinknien musste und er mich nochmal ganz ordendlich gefragt hat, ob ich ihm dienen will und er hat mir die Regeln genannt (die wir vorher schon gemeinsam ausgemacht hatten) und ich durfte dann entschieden ob ich dem so zustimme oder ob einwände gäbe. Ich hatte einwände, keine Frage, aber die stellten sich als missverständnis heraus. Er hat mir nachher gebeichtet, das ihm bei meinem "nein" erstmal das Herz in die Hose gerutscht ist und er schon unser ganzes Spiel dahinschwinden sah Nachdem die Formalitäten erledigt waren, musste ich ihm die verschiedenen Positionen präsentieren. Nach einer weile verband er mir die Augen und ab dem zeitpunkt kann ich dir nicht mehr sagen was passiert ist, da ich vollkommen im Rausch der Gefühle versunken bin. Als Tipp, vor allem ich hatte absolut keine ahnung wohin ich schauen soll. Ich war wirklich froh als er mir die Augen verbunden hat. Am anfang hat mir das auch extrem geholfen, mich fallen zu lassen. Ich wünsch dir ganz viel spaß!!! |
![]() | 12. Juni 2009 Was immer Du tuen wirst......Dark_Fiction Lass dir Zeit, und vor allem, lass deiner Sub Zeit zu fühlen und zu erleben........ Der Vorschlag, Ihr die Augen zu verbinden, ist sicher erste Wahl, denn das ermöglicht ihrem Kopfkino eine Reise, die Ihr sehend vielleicht durch die eine oder andere Unsicherheit deinerseits, zunichte gemacht würde. So hilft dir Ihre Phantasie, es für Sie gut zu machen....... Viel Freude Euch Beiden tom |
![]() | 12. Juni 2009 mensch,das is doch mal ein thema.... bisher hab ich nur in foren lesen können,wie subbie sich beim "ersten mal" verhalten könnte. ich hab mit meinem freund im moment das selbe problem,ich devot,er dominant.ich hab schon ein wenig erfahrung,er kam erst durch mich darauf.jetzt weiß er nicht,wie er anfangen soll und was es überhaupt alles gibt und ich weiß nicht wie ich ihm das zeigen sollte. es gab bisher 3 verschiedene dinge,die mir gesagt wurden... 1.er ist einfach kein dom,sowas muss man innerlich fühlen,das kann man nicht lernen..*augenroll* 2.wir sollten mal auf einen stammtisch oder party gehen(wobei ich mir daraus nicht erschließen kann,wie das uns beiden helfen soll,da man ja schließlich nicht unbedingt über diese dinge auf den veranstaltungen spricht) 3.ich solle mich doch mal selbst "bearbeiten" und ihn zusehen lassen...jetzt frag ich mich aber wie er bitte zb dabei merken soll wie hoch die "dosis" egal um was es geht,ist,wenn er es nicht selbst tut.und zum anderen denke ich,dass es mir ja auch gefallen sollte. |
![]() | 13. Juni 2009 ...bin ja eher Switcher, bediene lieber den devoten Part.... da ich allerdings auch gern experimentiere durfte ich bei meinem Hausfreund auch mal Domina spielen.... war schon sehr erregend, ihn da so hilflos vor mir zu haben, ihn mit einem Umschnalldildo zu ficken und ihn zu bestrafen... ich hatte allerdings teilweise zu tun, dass ich nicht die Kontrolle verliere, denn es sollte ja beim Spielen bleiben und beiden Spass machen... |
![]() | 13. Juni 2009 lilirose Thema Stammtisch und Party.... Zum einen spricht man auf einem Stammtisch durchaus über derartiges, zum anderen kann man auf Parties sehr schön beobachten, wie andere Paare/ oder Spielpartner so agieren und sich durch aus daraus Anregungen für sich selbst ziehen. Und: Es gibt durchaus auch Anfänger-Parties, wo man neben Spielideen auch jede Menge Infos zu Schlagwerkzeug, Schlagtechniken, D/S , Bondage etc.pp. bekommt. Gruß, Birgit P.S. Wo ist eigentlich unser EP? |
![]() | 13. Juni 2009 Bei uns ist es so wie bei Lilirose, er hatte noch nie etwas damit zu tun aber ich hatte schon etwas Erfahrung. Unsere Anfänge waren sehr sanft, wir haben ganz normal miteinander geschlafen und mit der Zeit kamen immer mehr SM-orientierte Dinge hinzu. Mein Vorteil ist, das er Switcher ist, sich also auch gerne von mir führen lässt. Alles was ich mir wünsche deute ich bei ihm an, lege z.B. meine Hand um seinen Hals, kneife ihm in die Brustwarzen, in der Hoffnung, er tut es dann bei mir. Manchmal tut er es, manchmal nicht (schliesslich ist er der Dom Unsere Spiele beginnen meist, wenn ich frech zu ihm bin, oder aus kleinen Neckereien heraus, letztens z.B. war er frech und wollte einen Kuss haben und ich habe mich gewehrt, nein gerufen aber er hat sich seinen Kuss trotzdem geholt-solche Dinge triggern uns unglaublich an. Enden tun sie meist wenn er seine Lust befriedigt hat- ich bin derweil meist schon ein oder zweimal gekommen. Sehr gut, dass ihr euch über do`s und don`ts unterhalten habt- ihr müsst euch aber immer noch sanft rantasten. Was gestern gut war kann heut zuviel sein- aber wenn man sich kennt und genug einfühlungsvermögen hat, sollte das kein Problem sein. Wir fragen öfters "wie gehts dir", eine kleine Sicherung wenn wir etws weiter gehen als sonst. Stört überhaupt nicht, macht auch nicht die Atmosphäre kaputt- Sub weiß dann ja, das Dom alles im Griff hat und gut auf Sub aufpasst. Und das Saveword bitte nicht vergessen... Vielleicht hilft euch unsere Geschichte ein wenig... Die tiggars |
![]() | 13. Juni 2009 oldies but goldies ;) ...ich wiederholte mich zwar selbst...aber das beste an der Situation ist, dass ihr euch außerhalb eines SM Kontextes als Paar gefunden habt...das macht ALLES viel einfacher und lockerer*findeich War bei mir vor vielen Jahren auch so. Für den Anfang hat es uns damals geholfen einfach drauf los zu spielen...also nicht groß Rollen zu überdenken usw...sie (ja, es war eine sie) mal fluggs fixiert, und die Reitgerte angesetzt...nicht so viel Gedöhns drum gemacht...wenn der eine angezogen und "bewaffenet" ist und der andere nackt und fixiert, ist "oben" und "unten" schon klar. Bißchen an den Haaren ziehen, nicht gleich bei jedem Aua das Schlaggerät panisch wegwerfen, und dann noch Session über die ganze Aktion schreiben fertig. und ich gebe zu...Spontanaktionen und Los-Lass-Machen Sessions sind mir heute noch die liebsten...besser als die, für die ich mir tagelang die dollsten Dinge ausdenke und am Ende passt es nicht zur Stimmung. |
![]() | 13. Juni 2009 Was für Fantasien sind denn deine "dommigen" Fantasien? Denn nur wenn wir ja ein wenig wissen, was für eine Art Session du dir erträumst, kann man ja überhaupt erst brauchbare Tipps geben. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an: Das Augen verbinden ist fürs Erste wirklich ein guter Einstieg in das "Spiel". Zum einen weil sie deine (natürlich am Anfang vorhandende) Nervosität nicht unmittelbar sieht und zum anderen kann sie sich dann aufgrunddessen schon mal ein wenig fallen lassen. Dazu kommt noch, dass sie das Signal sofort versteht, wenn du eine Augenbinde (oder ein Tuch das als solche fungieren wird) herausholst. Du kannst ja ruhig kurz vorm Anlegen noch einmal sicherheitshalber fragen "bist du bereit dafür?". Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wirst du ihre Aufregung spüren und ein Nicken ernten. Wann? Auf jeden Fall dann, wenn ihr beide ordentlich Zeit habt! Nichts ist schlimmer als ein "du, in einer Stunde müssen wir aber damit durch sein". Insofern bietet sich vorzugsweise ein Wochenende an. Wann genau? Das ist fast egal ... nach dem Frühstücken, nach dem Mittagessen, mittendrin nachmittags oder wenn es gerade dunkel geworden ist. Hauptsache, ihr habt beide genug Zeit! Du kannst sie ja auch selbst fragen, wann konkret es ihr am Liebsten ist. Ob sie z.B. bei Tageslicht nicht so gerne dabei ist oder gerade dann, wenn dir selbst die Tageszeit weitgehend egal ist. |
![]() | 13. Juni 2009 Wie ich es am Schönsten fand und noch finde... Langsam an die Grenzen und Vorlieben herantasten, zu Anfang genügen vielleicht schon Gesten, wie z.B., während ihr normal miteinander schlaft, ihr leichte Kläpse auf den Po zu geben. Die kann man dann von Mal zu Mal in der Intensität steigern. Wenn sie gerne an Dir lutscht, weck sie doch morgens z.B. mal damit, dass Du sie auf den Rücken drehst, auf sie kniest und ihr befiehlst, es jetzt zu tun... Fand und finde ich ungeheuer erregend. Wenn Du irgendwann dann weitergehen willst, kann ich Dir nur berichten, wie es bei uns zu Anfang war. Er hat für uns einen schönen, ruhigen Abend ausgesucht, an dem wir beide entspannt waren. Er hat das Schlafzimmer vorbereitet, sodass ich mich dort absolut entspannen konnte. Hat sich vor mich hingestellt, mir fest unter das Kinn gefasst, mir tief in die Augen geschaut und mir mit strenger und leiser Stimme befohlen: "Ich möchte, dass Du Dich jetzt ausziehst". Ich sollte mich vor einen großen Spiegel dabei stellen. Er stand hinter mir und hat mir zugesehen, wie ich die Kleidungsstücke einzeln ablegte. Dann hat er mir ein Halsband und Handfesseln umgelegt und miteinander verbunden. Es war schon ungeheuer erregend, allein diese kleinen Gesten und seine veränderte Stimme. Wir haben bei diesem ersten Mal auch nichts Extremes angestellt. Es waren viele Kleinigkeiten, mit denen wir eigentlich erst einmal unseren Geschmack ausgetestet haben. Ich sollte mich dann z.B. auf alle Viere vor ihn hinknien und meine Beine öffnen, während er mit der Gerte erst einmal sanft meinen Körper erkundet hat. Für den Anfang sind sanfte Schläge mit der Gerte manchmal schöner als sofort hart durchzustarten. Versuch doch einfach, Deine Phantasie spielen zu lassen. Zwischendurch kannst Du dann z.B. Deine Hand zwischen ihre Beine führen, und dann wirst Du dort fühlen können, ob ihr diese Spiele auch gefallen. Steigere es dann von Mal zu Mal langsam. Du kannst ja überlegen, ob es überhaupt (vor allem am Anfang) wirklich das Richtige für Dich ist, gleich eine komplette Session durchzuziehen. Das braucht meiner Meinung nach sehr viel Vertrauen und auch schon einiges an Erfahrung seitens des Doms, sonst kann es auch im Fiasko enden oder zumindest damit, das man sich total bescheuert und unnatürlich vorkommt. Wenn man bislang noch keine Dom/dev-Elemente in die Beziehung bzw. das Liebesspiel eingebaut hat und nun auf einmal sagt: So, komm, jetzt verhau ich Dich mal - eher abtörnend. Deine Freundin weiß ja, dass Du auch eher unerfahren bist, und das überträgt sich, man kann sich so sehr schwer hingeben. Vielleicht gefällt es Euch beiden besser, wenn Ihr daher erst einmal nur kleinere Schritte geht. |
