![]() | 02. Juni 2009 Wie kam es zu dem seltsamen Wort „blasen“ für Oralsex. Hallo, liebe joyclub-Leser, Es würde mich einmal interessieren, wie es zu dem Wort „blasen“ kam. Kann jemand dazu eine Erklärung geben? Ich kann mit diesem Wort überhaupt nichts anfangen und finde es manchmal komisch, dass Tausend von Menschen und auch hier im joyclub als „gängige“ Bezeichnung für Oralsex verwenden. Die englisch sprechende Bevölkerungsgruppe mit „Blow-Job“ war auch nicht gerade erfindungsreicher. Blasen hat doch mit der eigentlichen Technik nichts zu tun. Wenn mein Partner so etwas zu mir sagen würde, bekäme ich wahrscheinlich einen Lachanfall und würde so tun, als sei sein Penis wirklich eine Flöte. Oralsex finde ich auch nicht schön – klingt so medizinisch – bei diesem Wort kommen mir auch keine zärtlichen sowie geile Gefühle. Blasen = Musikinstrumente blasen wie z.B. Flöte, Horn, Trompete, Saxophon, Klarinette, Mundorgel usw. Blasen = Wind, Sturm – in Wien sagte mal ein Einheimischer an einem stürmischen Tag: heut weht aber wieder mal ein heftiger „Blasius“ - wusste zwar von einem christlichen Heiligen dieses Namens, aber nicht dass es auch einen Windgott mit „Blasius“ gab. In meinem Tantra-Buch heißt es: ursprünglich in Sanskrit: Der Lingam-Kuß ist eine verfeinerte Form von Massage. Also damit kann ich etwas anfangen. Klingt auch schön. DevaDasis |
![]() | 02. Juni 2009 Es ist doch immer ... ... wieder interessant, dass „blasen“ mit „hineinpusten“, etwa von Luft in eine Flöte gleichgesetzt wird. Vielleicht zu kurz gedacht und dabei gelacht? Denn die- / derjenige, die/der in ein für sie/ihn schwieriges Instrument (etwa ein Klarinette) Luft hineinstoßen möchte, bekommt erst einmal dicke Wangen und siehe da, das Gesicht wirkt aufgebläht und schwillt an. Sollte dann ursprünglich der Begriff „blasen“ mit „blähen“ eng verwandt sein |
![]() | 02. Juni 2009 Bienchen? Hallo Caballito, von dieser Seite habe ich es noch nicht betrachtet. Daher habe ich auch nachgefragt, woher eigentlich das Wort kommt. Danke – bringt mich weiter zum eigentlichen Verständnis. Aber, aber an eine Biene mag ich nicht denken....... in diesem Zusammenhang. Bei Biene denke ich eher an schöne Blüten, Honig – Befruchtung............ Deva Dasis |
![]() | 02. Juni 2009 Dann vielleicht ... ... Hummel? |
![]() | 02. Juni 2009 naja, "einen von der Palme wedeln" hat auch wenig mit dem eigentlichen Vorgang zu tun.. leicht off toppic...sorry.. |
![]() | 02. Juni 2009 einfach erklärt.............. nach 20 min ein leichtes Räuspern.... Schatz,jetzt ist er kalt genug,jetzt kannst du ihn in den Mund nehmen |
![]() | 02. Juni 2009 Ist doch klar... es heißt "Blasen" weil Frauen sowieso immer das Gegenteil von dem machen was Mann ihr sagt. Soweit ich weiss, kommt es aus dem Englisch von 'Blowjob"=Blasarbeit und kommt aus der Glaserei. Der Glasbläser hat das Rohr ja auch im Mund und dreht daran um einen Hohlkörper zu blasen und da hat vermutlich jemand seine Assoziationen spielen lassen. LG Jürgen |
![]() | 02. Juni 2009 Also... ...so weit ich informiert bin, haben Wörter ja nicht immer nur eine umgangssprachliche Bedeutung aufgrund eines Vergleiches ("Sieht auf wie auf einer Flöte zu spielen, also blasen eben!") sondern es gibt ja für jedes Wort selbst auch einen Wortstamm. Und ich meine mich zu erinnern, dass der Wortstamm von "blasen" aus dem indogermanischen stammt und ursprünglich "bhel" bedeutete... und das wiederum bedeutet übersetzt: "Etwas zum (An)Schwellen bringen". Man bläst also in etwas hinein damit es anschwillt - und in diesem Zusammenhang ist eigentlich schnell klar, warum man zum Oralverkehr umgangssprachlich "blasen" sagt... man bläst zwar eigentlich nicht, aber die Wirkung bzw. das Resultat ist (hoffentlich!) gleich: Da schwillt was an durch eine Tätigkeit die Aussieht als würde auf etwas geblasen... Ich hoffe, ich konnte helfen.... |
![]() | 02. Juni 2009 Ich denke auch es kommt vom "Blowjob" und somit vom Glas blasen. |
![]() | 02. Juni 2009 Der Wortursprung ist aber wohl immer der gleiche - die Übersetzung nur von der jeweiligen Sprache abhängig... |
![]() | 02. Juni 2009 Völlig falsch. Das stammt aus der Zeit, als die Buben noch Matrosenuniformen trugen und die Politiker sich die Sektsteuer zur Finanzierung ihrer Kriegsflotte ausdachten. Da wurden noch den Soldaten "der Marsch" geblasen. Natürlich hatte sich in unmittelbarer Nähe zu den Kasernen das horizontale Gewerbe mit entsprechenden Dienstleistungen angesiedelt und wenn wenig Zeit für ein Vergnügen zur Verfügung stand, wurde dem Soldaten dann einer "geblasen", damit er schnell wieder zurück in sein Quartier konnte. |
![]() | 02. Juni 2009 Der Ausdruck geht zurück auf die indoeuropäische Wurzel "bhel", und die bedeutet "zum Schwellen bringen". Steht zumindest so im Herkunftswörterbuch. Sie von Desirefortwo |
![]() | 02. Juni 2009 Marsch geblasen? Hallo, Danke für die bisherigen Aufklärungen – man lernt doch nie aus.............. @thiasi – habe sehr gelacht, war das ernst gemeint? DevaDasis |
![]() | 02. Juni 2009 Also ist doch egal wo es herkommt, hauptsache es macht Spaß. Wo kommen denn die Begriffe: bumsen oder vögeln her ? Na da bin ich jetzt mal gespannt. Viel Spaß allen, egal wie ihr es nennt |
![]() | 03. Juni 2009 bumsen: donnern, dröhnen, knallen, krachen, lärmen, poltern, rumpeln; (ugs.): rumoren; (landsch.): rumsen. Ist eine Ableitung von dem Wort "knallen". vögeln: Ursprung: "Vogelen", in der Vogelwelt eine Bezeichnung für das Begatten. |
