Mein Dilemma - Dominanz vs. Liebe - Geilheit oder ECHTE..

01. Juni 2009
Mein Dilemma - Dominanz vs. Liebe - Geilheit oder ECHTE..

Partnerschaft...

Hallo Zusammen!

Ich weiß es ja irgendwie schon lange... Aber eher diffus... Es wird mir immer klarer und ich sehe derzeit KEINEN Weg aus diesem meinem Dilemma heraus... Diese (für mich!) Unvereinbarkeit aus Dominanz/Geilheit und Liebe/Respekt steht meinem "Lebensglück" einfach zu sehr im Weg... VIELLEICHT habt Ihr ja Ratschläge...

Also zuerst über MEINE Sexualität:
Ich mag Sex generell... Auch "Vanilla Sex", Kuschelsex, küssen, streicheln, massieren, in die Augen sehen und mich ganz auf die Partnerin einlassen... ein unglaubliches Glücksgefühl ABER ich kann dabei NICHT (oder zumindest nahezu unmöglich) zum Höhepunkt kommen... Ich brauche dann dazu MINDESTENS "schmutzige" (Ihr seht schon an der Formulierung dass ich nicht gut zu meiner Dominanz stehen kann - mich regelrecht dafür schäme) Dominanz-Gedanken...

Was ist nun (für mich erstmal!) Dominanz?
Durchsetzen, tun können was man will ohne ECHTEN Widerstand, sich nehmen was man will und auf die Art die man will, nicht in Frage gestellt zu werden, Widerstand überwinden, erniedrigen, keine Rücksicht nehmen, keinen (zumindest keinen zu großen) Respekt empfinden, sich überlegen fühlen, MACHT empfinden, Wehrlosigkeit ausnutzen oder gar aktiv herbeiführen, über den Partner (richtigerweise müsste es ja hier Opfer heißen...) herfallen... ausnutzen... etc.
MEINE Dominanz geht klar ins rein sexuelle und fast garnicht ins "Schmerzen bereiten a´la SM", also etwas Spanking, fesseln, zwingen, ... aber kein REINES Schmerzen bereiten welches nicht direkt mit sexueller Lust zu tun hat.

Nun will ich klarstellen dass mir durchaus bekannt ist dass recht viele Frauen diese "Rolle" gerne mitspielen... ergo devot veranlagt sind... das man die Rolle der subversiv/devoten Frau durchaus als eine Höhere solche sehen kann... denn letztendlich entscheidet sie ja mit... lässt geschehen oder auch nicht... hat letztlich durchaus Kontrolle... dass man keineswegs denken MUSS, dass der dominante Part der STÄRKERE ist (ich will es jetzt garnicht soweit treiben WAS einen Menschen in diese VERMEINTLICH starke oder schwache Rolle treibt... das würde meine EIGENTLICHE Frage nur unnötig verkomplizieren)
Wo ist also mein Problem (abgesehen davon, dass ich - wie Ihr hier klasse sehen könnt... *zwinker* - ein ZuVieleGedankenMacher bin)?
Ganz vereinfacht ausgedrückt VEREINBART sich FÜR MICH eben Liebe (und der dazugehörige Respekt/Achtung/Rücksicht) nicht mit (dieser Definition von) Dominanz... Wenn ich eine Frau wirklich liebe WILL ich die gar nicht mehr dominieren... wenn ich eine Frau dominieren will kann/will ich sie nicht lieben... ich bringe das nicht überein...

Mein damaliger Therapeut hat vorgeschlagen ich könne eine Frau eben dafür lieben, dass sie meine Dominanz akzeptiert... aber in dem Moment wo ich eine Frau dominiere blicke ich auf sie quasi herunter... nur eine Frau welche (ok - jetzt wird ethisch... vermeintlich "weniger wert" ist (Sorry - ich weiß, dass dies Quatsch ist!)) von mir quasi abgewertet wird zum "Opfer" wird von mir gerne dominiert...

Ich habe also streng genommen derzeit die Wahl zwischen einer Liebes-Beziehung in welcher ich sexuell dann eher gefrustet bin... oder einer Dominanz-Beziehung in welcher mir ECHTE LIEBE (nicht "nur" Lieb haben) nahezu unmöglich erscheint...

Vielleicht noch eins zu meiner bisherigen Erfahrung und Beziehungsgeschichte:
Meine Dominanzphantasien hatte ich bereits mit 18... jedoch haben die sich schon etwas entwickelt... Außer einer laaaangen Ehe, mehreren mehrjährigen Beziehungen zu *zwinker* VanillaNormal-Frauen habe ich nur äußerst eingeschränkte Erfahrungen mit devoten Frauen... 2 waren so stark devot, dass mich das eher abgeschreckt hat... es turnt mich auch schon ab wenn Frauen es (sinngemäße Beispiele...) mit 3 Schwarzen gleichzeitig getrieben haben... oder öfter mal in Swingerclubs verkehren... (womit soll ich die dann dominieren... der Schwanz als Waffe *hehe* (ja ich weiß auch dass auch das Blödsinn ist *zwinker* ) - ich bin nicht und nirgends "in der Szene".

Ich kann Sex haben... mit für mich attraktiven Frauen... Die tuen das vollkommen freiwillig oder besser noch GERNE oder sind fast regelrecht dankbar... Die ein oder andere würde sich sozusagen auf alles einlassen... Und dennoch reizt mich das nur mehr bedingt ob meines beschriebenen Dilemmas... sozusagen könnte man hier also auch von "Jammern auf hohem Niveau" *zwinker* reden...

Viele von Euch schaffen das... haben dieses Dilemma nicht (oder WIE(?) auch immer überwunden...)

Bevor ich Euch jetzt noch weiter zutexte oder gar verwirre schicke ich mal ab und harre äußerst gespannt auf Tipps, Fragen, Vorschläge...

Danke und Gruß!!!
01. Juni 2009
schwieriger fall

aber reizvoll

vieles von dem was du schreibst kann ich sehr gut nachvollziehen anderes wiederum überhaupt nicht

Mein damaliger Therapeut hat vorgeschlagen ich könne eine Frau eben dafür lieben, dass sie meine Dominanz akzeptiert... aber in dem Moment wo ich eine Frau dominiere blicke ich auf sie quasi herunter... nur eine Frau welche (ok - jetzt wird ethisch... vermeintlich "weniger wert" ist (Sorry - ich weiß, dass dies Quatsch ist!)) von mir quasi abgewertet wird zum "Opfer" wird von mir gerne dominiert...
du glücklicher ... meiner hat mir (vor urzeiten) erzählt das ich ne vollkommen gestörte sexualität habe
insofern scheinen die typen schon mal einen schritt weiter zu sein

Ich habe also streng genommen derzeit die Wahl zwischen einer Liebes-Beziehung in welcher ich sexuell dann eher gefrustet bin... oder einer Dominanz-Beziehung in welcher mir ECHTE LIEBE (nicht "nur" Lieb haben) nahezu unmöglich erscheint...
nimm es mir nicht übel - aber das ist blödsinn!
es gibt für jeden topf nen deckel!
zärtlichkeit und brutale dominanz widersprechen sich keinesfalls ... und ich kenne sogar eine frau die diese art von beziehung geniesen kann ... zwei gesichter machen einen menschen für "gewisse empfänger" unter umständen auch erst interessant
das ist keinesfalls die regel! aber ich hab einen fall der den Kuschel- wie auch den Fiesling-Dom genießen kann

... ich schreib später noch etwas mehr dazu
=> muss aber erst mal raus hier

  • SchlagFertige Grüße
01. Juni 2009

Du denkst ja noch mehr als ich *lach* und das ist eine ganz schöne Leistung *zwinker*

Du hast alles sehr ausführlich beschrieben, trotzdem drängen sich mir da noch ein paar kleine Fragen auf:

Bedeutet das bei dir, dass du einer Frau gegenüber 24 Stunden am Tag gegenüber dominant sein MUSST in deiner Fantasie? Also 24/7 sie "besitzen" müssen?

Bedeutet das, dass du einer Frau gegenüber die du liebst oder sehr magst, gar nicht dominant sein KANNST?

Und, zu guter Letzt: Gehört für dich dazu, dass du zwangsläufig den Respekt vor der Frau, die du dominieren möchtest, verlieren musst? Gehört das für dich dazu?


Ich kann mir denken, dass du jetzt möglicherweise noch viel mehr ins Grübeln kommst. Aber vor allem die erste Frage ist wirklich wichtig.
01. Juni 2009

Wenn ich eine Frau wirklich liebe WILL ich die gar nicht mehr dominieren... wenn ich eine Frau dominieren will kann/will ich sie nicht lieben... ich bringe das nicht überein...

Wollen würde man vieles, können kann man weniges.

Du kannst wohl eher keine Gefühle für eine devote Frau zulassen. Ich wüsste nicht, wie man das anders interpretieren kann, als, dass du mit dir und deinen eigenen Neigungen nicht im Reinen bist.

Du grenzt dich ja auch ganz bewusst ab...kein Sadismus nur sexuelle Dominanz...ach komm, solche Neigungen treten fast nie vollkommen getrennt auf. Wenn auch in Unterschiedlicher Ausprägung. Keine Szene, wo die bösen Menschen rumlaufen...ok, das ist auch nicht jedermanns Sache...aber so ein bißchen nach links und rechts schauen, sehen, was der Perverse nebenan so treibt und wie er mit seinem Partner glücklich wird...das schadet gar nichts.

Für mich klingt es, als könntest du das alles nicht als eine (wenig beeinflussbare) Neigung annehmen. Die bösen Sachen, willst du nur mit Menschen ausleben, für die du nichts empfindest, dann öffenen sich auch nicht die "bösen" Türen zu einer eigenartigen Welt.

Eine Welt, in der Menschen sich aus Lust und Geilheit Schmerzen zufügen, sich erniedrigen lassen, sich bewußt in ein Machtgefälle begeben...und genau diese Reize immer wieder brauchen um den anderen wirklich zu lieben.

Ich kenne dich gar nicht, und so ein einzelnes Posting ist schwierig zu interpretieren...aber so rein therapeutisch *zwinker* würde ich sagen...hey, du bist einer von den Perversen, klammerst du Gefühle bewußt aus, macht dich das nicht weniger pervers.

Und Edit meint: wer hätte gedacht, dass ihr Jungs euch so viele Gedanken macht *zwinker*
01. Juni 2009

nun ja, du lebst halt innerhalb eines großen Spannungsbogens, das ist alles ...und machst dir Gedanken, das ist nicht wenig...und bist sehr verunsichert... das ist verständlich, aber auch nicht gut...nehm dich an, wie Du bist...dann lernst du viellleicht auch deine Partnerinnen wertzuschätzen, wie sie sind...
02. Juni 2009
Dilemma

Ein Mann der nicht in der Lage ist, eine Frau für das zu achten was sie ihm in ihrem eigenen Liebesgefühl gewähren möchte, mißachtet sie – er zwingt sie in seiner Ablehnung zur "unglücklichen Liebe"

Der Mann der weibliche Hingabe in ihrer devoten Gänzlichkeit eher als Hindernis für seine eigenen Gefühlsentfaltungen betrachtet, der unterminiert seine eigenen Bedürfnisse – am Ende wird er der devoten Partnerin deren sexuelle Entfaltung selbst in einer "gutbürgerlichen" Partnerschaft verweigern und seine eigenen dominanten Triebe dort verwirklichen, wo er die ganze Verachtung gegenüber einer solchen Hingabe freien Lauf lassen kann – im SM-Studio

Ein Mann der seine Partnerin nicht für das liebt wass sie ihm geben möchte, wird diese Liebe zerstören - insofern spielt es keine Rolle ob Du die devote Hingabe deiner Partnerin schätzen kannst oder nicht - du wirst ihr einfach nicht gerecht und wirst sie verlieren.

Beängstigend an diesem Threat ist die Tatsache, das virtuelle Vorstellungen von Dominanz, und allenfalls gelebte Sessiondom- Allüren hier Einzug in eine DS-Alltagsbeziehung finden - eine Solche spielt nun allerdings wirklich auf einem völlig anderen Planeten

Da nun aber "ach - zwei Seelen in deiner Brust so unvereinbar ustwandeln", gebe ich dir folgenden Rat:

Heirate eine biedere bürgerliche "Liebespartnerin", verschone sie mit deinen Dominanzallüren und pflege selbige in einer Play-Beziehung zu einer Frau der es Spaß macht von dir dabei auch noch verachtet zu werden - das verhindert bei allen Beteiligten die sonst unausweichlichen Beziehungskonflikte - und die Lust ? - na ja die Lust
02. Juni 2009

ALLEN Antwortenden ausdrücklichen Dank!
@ schlagfertig: Zum Therapeuten... naja sooo fortschrittlich war der nun auch nicht... er hat mir als Hausaufgabe aufgegeben mich von meiner Partnerin mehrfach VOLLKOMMEN PASSIV verwöhnen zu lassen um evtl. zu spüren, dass dies noch geiler sei als meine Dominanzgelüste... zum Ergebnis brauch ich hoffentlich nichts zu sagen...

Dein Hinweis auch ich könne einen passenden Deckel finden: Dass es Frauen gibt, die sowohl Härte+Dominanz als auch Soft+Kuscheln mögen bezweifle ich keineswegs... das Problem sehe ich nicht in einer potentiellen Partnerin die eine ähnliche "Bandbreite" hat... das Problem ist in mir... weil ich ENTWEDER das eine oder das eine extrem bevorzugen würde... eben je nach Partnerin.

@hanje:
Zitat:"Bedeutet das bei dir, dass du einer Frau gegenüber 24 Stunden am Tag gegenüber dominant sein MUSST in deiner Fantasie? Also 24/7 sie "besitzen" müssen?"
Keinesfalls... ich bin im Leben ein sehr umgänglicher Mensch, der zwar keinesfalls ein Weichei, aber tolerant, nett, (werde erst dominant wenn mir jemand dumm kommt oder es "nicht anders verdient hat") ich will nicht im Leben dominieren (aber auch keinesfalls dominiert werden!) sondern im Bett!

Zitat:Bedeutet das, dass du einer Frau gegenüber die du liebst oder sehr magst, gar nicht dominant sein KANNST?
Ja! ich FÜRCHTE das muss ich klar bejahen. (So kurz kann man es ausdrücken...)

Zitat:Und, zu guter Letzt: Gehört für dich dazu, dass du zwangsläufig den Respekt vor der Frau, die du dominieren möchtest, verlieren musst? Gehört das für dich dazu?
Ohhh - diese Frage ist weit schwieriger... dazu muss ich nachdenken... Respekt meinerseits gibt es definitiv in verschiedenen Abstufungen... und vielleicht auch für verschiedene Eigenschaften... ich kann vielleicht jemanden für seinen Fleiß bewundern aber trotzdem über seine Dummheit lächeln...
Generell respektiere ich JEDEN als Mensch! Auch hier hörts auf wenn ich angegriffen würde... einen Menschen den ich rundherum respektiere würde ich regelrecht bewundern... mögen... zu ihm aufsehen (denn ich respektiere nicht jede MEINER Eigenschaften, mag mich..., aber nicht jeden meiner Aspekte). Einen solchen Menschen würde ich nur schwerlichst dominieren wollen/können...(ich weiß dass ist jetzt keine klare Antwort *zwinker* )

@Pixy:
Doch - ich kann schon Gefühle für eine devote Frau empfinden... aber wenn diese stärker werden würde ich sie nicht mehr dominieren WOLLEN.

Ja - Du hast sicher Recht dass ich nicht im Einklang zu meiner Dominanz bin... ich weiß das. Ich weiß aber auch, dass ich die nicht los werde... und angesichts des Geilheitsfaktors den sie mir bereitet will ich sie ja auch keinesfalls los werden...

Ich wollte nicht in gute und "böse" Dominante trennen! ich bin absolut tolerant... Die Grenzen zwischen Dominanz und Sadismus sind zweifellos fließend...wenn zwei an etwas Spaß haben dann sollen sie das ausleben... "böse" wäre für mich Jemand der IN DER REALITÄT Vergewaltigt... ich wollte lediglich - für Euer Verständnis - mehr zu meiner sexuellen Neigung klarstellen... meine Dominanz hat für mich auch immer mit meiner sexuellen Lust zu tun... einer Frau Nadeln irgendwohin zu stechen (selbst wenn sie das will) hätte für mich keinen Reiz... ihr den Hintern zu versohlen schon...
Will ich (Zitat) "böse Türen zu einer eigenartigen Welt öffnen"... weiß nicht... ich will diese beschriebene Diskrepanz Liebe/Dominanz besser in den Griff kriegen... egal wie... ne Therapie? Lernen mehr zur Dominanz zu stehen? Mit der "geeigneten" Partnerin lernen?

Von mir aus... dann nenn mich auch Pervers... *zwinker*
aber nochmal klar stellend... ich klammere nicht Gefühle bewusst aus... (arrrghl - ist Kommunikation nicht manchmal sauschwierig... und leicht missverständnisbehaftet...?) ich steh da nicht und denke "auf keinen Fall darfst du für diese devote Frau Gefühle empfinden"
ich brauche (leider) dieses Herabsehen (bereits ein unangenehmes Wort... nicht politisch korrekt... mann (äh ich...) hat nicht auf andere Menschen herabzusehen, etwa weil sie kleiner, schwächer, dümmer, langsamer, weniger erfolgreich, grad wehrlos gefesselt sind oder was weiß ich denn sind) auf den Anderen um dominieren zu wollen, zu können...
Meine "Opfer" sind Frauen welche mir das Wasser üblicherweise nicht reichen können... nicht etwa idealisierte, toll aussehende, hochintelligente, potentielle LebensPartnerinnen...

@raureif
Spannungsbogen... sehr schönes und treffendes Wort...
Mich annehmen? Meine Dominanz klar annehmen?
Sehr gerne! Aber wie lerne ich das? Tipps?
Wertschätzung... auch ein ganz tolles Wort... ich kann durchaus eine "SexualPartnerin" auch allein für ihre Hingabe, ihre Devotion, ihre passenden Neigungen oder dafür dass sie etwas für mich tut wertschätzen...
Das Problem bleibt...

@artjulain
Ich war nie in einem SM Studio... nie im Puff... nie bei einer Prostituierten... nie im Swinger Club (und jetzt bitte nicht unterstellen ich würde die Besucher deswegen als krank oder böse oder pervers betrachten... es wäre schlicht nicht MEIN Ding)
Deine Ausführungen klingen für mich (sorry) etwas kalt, analytisch, fast ein wenig vorwurfsvoll... dennoch verflucht fundiert...
Über Deinen Tipp mit den zwei Frauen habe ich auch bereits nachgedacht *zwinker*
in einer offenen Beziehung für mich noch (allerdings schwer) vorstellbar... aber ich bin kein "Schwein"... würde daran zerbrechen meine Liebe permanent zu betrügen... (Ansonsten zugegeben eine ECHTE Lösung! *fiesgrins* )
Irgendwie klingt mir Dein Text aber auch ein wenig so, dass du den eigentlichen Problemkern nicht gewahr hast (was ganz sicher auch an meinen Formulierungen liegen mag)... denn in dem Augenblick wo ich meine devote Partnerin dafür LIEBEN (echte Liebe nicht ein bisschen liebhaben!) würde, dass sie sich mir derart hingibt hätte ich zukünftig sicher Probleme sie weiter zu dominieren... und es ging mir hier nirgendwo um eine AlltagsDominanz sondern ausschliesslich um die Bettdominanz...

Ach noch was... HEIRATEN werde ICH... so schnell nicht wieder *zwinker*

@ALL: Ich gebe mal noch ein - vielleicht hilfreiches - Beispiel: Eine fiktive Frau will einen Partner+Ehemann der ein guter Vater ist... der Geld verdient, der zuverlässig und nett ist, der intelligent ist, gute Freunde hat, manchmal im Haushalt hilft, zuhören kann etc. etc. aber tief in ihrer Brust schlummert da der Gedanke es wie wild mit dem schwarzen Gärtner (Klischee klischee *lach* ) zu treiben, völlig hemmungslos ohne Tabus und Mitspracherecht genommen zu werden... eine Vorstellung die sie mit ihrem "VorzeigeEHEMann" garnichtmal ausleben wollte... diese fiktive Person hat ein vergleichbares Problem wie ich...
Kann mir gut vorstellen dass ihr und mein Problem garnicht so selten ist...

Glaube deswegen stehen viele Frauen ja auch durchaus auf den WomanizerTypen obwohl sie wissen dass sie ihm nicht trauen dürfen... deswegen fühlen sich viele Männer ja sexuell zu Flittchentypen hingezogen... würden diese jedoch nie heiraten wollen...

Mann kann nicht alles haben... oder? Entweder ich kaufe ein Sportcabrio... oder eine Familienkutsche...
oder einen Kompromiss... der beides (hoffentlich) halbwegs vereint...
ok - hier kann man evtl. beides kaufen *zwinker*
02. Juni 2009

Meine "Opfer" sind Frauen welche mir das Wasser üblicherweise nicht reichen können... nicht etwa idealisierte, toll aussehende, hochintelligente, potentielle LebensPartnerinnen...

Natürlich! Denn die sich "sicher" für dich...du siehst Zusammenhänge wo keine sind. du wirst die dir Frauen nicht aussuchen, weil dann der Spaß größer ist, sondern wenn sie dich intellektuell nicht reizen und emotional nicht anrühren...dann werden sie auch nicht in dein Alltagsdenken einbezogen und werden dir gefährlich.

Und kurz:

Da geht dann erniedrigen und hauen...aber ganz sicher nicht verknallen.

Als pervers bezeichne ich mich selbst auch...meine Perversion liegt aber nicht in der Handlung als solche, sonder in der Verküpfung mit Emotionen wie Vertrauen und Zuneigung.
02. Juni 2009

man kann dir nur wünschen, dass du zu dir selbst finden wirst, dich selbst akzeptieren kannst und dich von dieser inneren zerrissenheit lösen kannst. vielleicht werden dir auf deinem weg menschen begegnen, die dir zeigen, dass das eine ohne das andere nicht leben kann.
02. Juni 2009

Fragehase,
zu Deinen Weitschweifigkeiten, die m. E. jeglicher Logik entbehren, möchte ich auch meinen Senf kurz beisteuern.
Was machst Du eigentlich, wenn Du auf eine schöne und intelligente Sub triffst, solche soll es ja auch geben. (Und ob die, die Du gehabt hast, wirklich so weit unter Dir stehen, behaupte ich, ist eine Frage des Standpunkts, den ich aus Höflichkeit nicht weiter erläutere.) Ja, und was machst Du, wenn Dich das Dornröschen darum bittet, bitte dominiere mich. Sagst Du dann, och nö, eigentlich wollte ich Dich nur als die Schöne und Intelligente, aber Dich (als Persönlichkeit) wollte ich nicht.
Ich glaube Dir nützen hier keine Tipps. Du hast eher grundsätzliche Probleme mit Deiner Lebenseinstellung, die ich als ziemlich durchschnittlich empfinde, nachdem ich zwischen Deinen Zeilen gelesen habe.
02. Juni 2009
FrageHase

Unsicherheit ist irgendwie alles was ich deinen Posts entnehmen kann.

Diese besteht für mich darin, dass du nicht bereit bist eine Partnerin wirklich nah an dich heran zulassen, so das sie deine intimisten Wünsche kennt und am Besten mit dir zusammen auslebt.

Stattdessen flüchtest du dich in Fehlannahme, Beides(eine liebevolle Beziehung und das Ausleben seiner Geilheit in diesem Themenbereich) ginge nicht bzw. dürfe nicht gehen und verklemmst dich damit mental auch noch selbst.

Außerdem stellt sich mir auch die Frage wie es um deine Dominaz bestellt ist. Du sagst du kannst keine Frau in sexueller Hinsicht dominieren, die du dir als Lebenspartnerin vorstellen kannst, sondern du brauchst dieses "auf sie Herabsehen" können.
Auch Frauen die anscheinend einen größeren bzw.weitgefächerteren Erfahrungsschatz in Sachen Sex besitzen als du
es turnt mich auch schon ab wenn Frauen es (sinngemäße Beispiele...) mit 3 Schwarzen gleichzeitig getrieben haben... oder öfter mal in Swingerclubs verkehren... (womit soll ich die dann dominieren...
sind nix für dich.
Und genau deswegen steht meiner Meinung nach deine Dominanz auf tönernen Füßen, denn vor der "Herrausforderung" gehst du bereits rein in Gedanken automatisch in die Knie. *zwinker*

Mein Tipp, erstmal raus aus der "Politicly Correct Ecke" Und zwar der in deinem Kopf. Steh selbstbewußt zu dem was dich anscheinend "geil" macht, ohne "ja aber".
Und wenn du diese "Standortbestimmung" gemacht hast, dann entscheide wie du deinen Weg weitergehen willst. Und für meine Begriffe hat sich ab diesem Punkt dann bereits diese Diskussion hier erledigt.

*my2cents*
02. Juni 2009
Es tröstet mich....

... das es auch Männer gibt, die vor Widersprüchen nur so strotzen.

Doch - ich kann schon Gefühle für eine devote Frau empfinden... aber wenn diese stärker werden würde ich sie nicht mehr dominieren WOLLEN.

... dass ich nicht im Einklang zu meiner Dominanz bin... Ich weiß aber auch, dass ich die nicht los werde... und angesichts des Geilheitsfaktors den sie mir bereitet will ich sie ja auch keinesfalls los werden...

Bei einer Frau, für die du starke Gefühle empfindest, unterdrückst du deine Geilheit? Das ist doch arg widersprüchlich.

Ich habe eher den Eindruck, du theoretisierst zu viel. Alleine deine Wortwahl spricht Bände. Da ist von Opfern die Rede, von Frauen, die eine devote Rolle spielen, etc.

Das ist für mich ein Indiz, dass du in der Praxis keinen oder nur wenig Schimmer hast. Von der enormen Bandbreite und Vielfalt, in der sich sowohl Dominanz als auch Hingabe und Devotion zeigen.

Diese Frage:
Mann kann nicht alles haben... oder
entlarvt dich auch ein wenig in deiner Unsicherheit.

Akzeptier deine Neigung, leb sie aus, am Anfang vielleicht nur im Spiel. Damit du überhaupt weißt, wie deine Neigung genau aussieht. Und irgendwann erkennst du vielleicht, dass da, wo du Gegensätze siehst, gar keine sind.

Und vielleicht machst du irgendwann einen Thread auf, dass du keine Frau lieben kannst, die dir NICHT ihre Devotion zu Füssenl legt. Das würde mich nicht wundern.
02. Juni 2009

... ich brauche (leider) dieses Herabsehen (bereits ein unangenehmes Wort... nicht politisch korrekt... mann (äh ich...) hat nicht auf andere Menschen herabzusehen, etwa weil sie kleiner, schwächer, dümmer, langsamer, weniger erfolgreich, grad wehrlos gefesselt sind oder was weiß ich denn sind) auf den Anderen um dominieren zu wollen, zu können...
Wow, Du hast ein echtes Problem – Du stehst Dir so was von selbst im Weg. - Vergiss um Himmelswillen dieses permanente Schielen nach der ´Political Correctness´. Nervt Dich das nicht selbst? - BDSM ist nicht politisch korrekt - wird es auch nie sein - Ende und Basta. Entweder Du akzeptierst das und damit Deine Lust daran oder Du lässt es sein und stirbst irgendwann artig mit den Händen brav über den Laken.

1. Leiste Dir mal den alten Klassiker von Stevenson ´Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde´ - danach Du bist mit Deinem Problem wirklich nicht allein.

2. Und noch was, Du willst das überwinden. Dann gönn Dir mal Bungee-Jumping. Ernsthaft. Da lernst Du Ballast loszulassen im wahrsten Sinne - will heißen, Du kannst all Deinen Hemmungen im freien Fall den Stinkefinger zeigen.

Und mit einem hat @schlagfertig unbedingt recht, für jeden männlichen Jekyll/Hyde gibt es mindestens ein passendes weibliches Jekyll/Hyde Pendant. Gleich und gleich gesellt sich gern. Liebe kann man auch nachträglich auf eine anfangs coole BDSM-Beziehung aufsatteln – nicht nur umgekehrt.

Ganz vereinfacht ausgedrückt VEREINBART sich FÜR MICH eben Liebe (und der dazugehörige Respekt/Achtung/Rücksicht) nicht mit (dieser Definition von) Dominanz... Wenn ich eine Frau wirklich liebe WILL ich die gar nicht mehr dominieren... wenn ich eine Frau dominieren will kann/will ich sie nicht lieben... ich bringe das nicht überein...
Das ´Mama und Hure´ Dilemma ist nicht neu. Für einige ist es tatsächlich so unvereinbar wie Wasser und Öl im selben Glas. Entweder oder. `Mama oder Hure´. Kann man Wasser und Öl im selber Gefäß vereinen ohne das beide Flüssigkeiten sich trennen? Sicher - Milch ist ein Beispiel dafür. Und ein Emulgator darin ist verantwortlich dafür, dass das Fett/Wasser Gemisch ohne sichtbare Entmischung stabil bleibt … und schmeckt.

Gedanklich bedeutet das, zu akzeptieren und zuzulassen, dass in einem Bild, wo viel reines Licht (Mama) ist, auch viel dunkler Schatten (Hure) nicht nur seinen Platz haben kann, sondern vielmehr haben sollte. Erst der Schatten schafft lebendige, erdige Plastizität - etwas worin man sinnlich versinken und was man lieben kann. Alles ohne ihn ist und bleibt abstrakte Malerei. Und wer vögelt schon gern einen Picasso?

Grüße – van Bruns
03. Juni 2009
hmmm...

mich erschreckt es wenn ich lesen muss dass männer, die frauen dominieren diese nicht respektieren oder gar lieben können sondern sie am ende sogar noch dafür verachten, das hat mit bdsm wie zumindest ich es verstehe nicht viel zu tun. die ergebnisse solcher begegnungen landen dann im allerschlimmsten fall im frauenhaus...

egal ob die geliebte oder die dominierte frau, keiner bringst du wirklich das entgegen was es braucht um wirklich wiedergeliebt werden zu können, den ganzen mann nämlich mit all seinen facetten...

zur überwindung dieser "zerissenheit" habe ich keinen echten rat, das eigene selbstbewusstsein mal kritisch zu betrachten könnte aber ein möglicher schritt sein.

lg
destiny
03. Juni 2009

Hallo FrageHase,

einen Gedanken fand ich ganz interessant: "denn letztendlich entscheidet sie ja mit... lässt geschehen oder auch nicht... hat letztlich durchaus Kontrolle... dass man keineswegs denken MUSS, dass der dominante Part der STÄRKERE ist".

Den solltest Du vielleicht nochmal vertiefen.

Gerade Dein Beispiel mit dem Gärtner fand ich da sehr passend. Wer hat denn in dieser Konstellation die Hosen an? Der Deckhengst, weil er rücksichtslos seine Geilheit befriedigen kann, oder die Lady, die den Lakaien zur Befriedigung ihrer Triebe benutzt?

Möglicherweise verkennst Du die wahren Machtverhältnisse vollkommen. Es ist eben nicht der dominante Part der Stärkere, sondern die devote Seite, denn diese gewährt Dir die 'Macht'. Um mal eine bunte Metapher zu zücken, stell Dir vor, Du gibst Deiner Loverin Deine Kreditkarte, damit sie nach herzenslust shoppen gehen kann. Ist sie dann die Cheffin, weil sie Deine Kohle verbrät? Oder ist es nicht viel eher eine Gunst von Dir, die Du jederzeit wieder entziehen kannst?

Ich glaube, wenn Du Dich vom Gedanken befreien kannst, dass Du Deine "Traumfrau" durch Deine Gelüste erniedrigst, sondern erkennst, dass sie Dir schlicht eine Gunst erweist, dann könnte das Dein Problem verringern. Ein wenig kritisch sehe ich, dass Du mit vermeintlich unterlegenen Frauen anscheinend kein Problem hast, Deine Dominanz auszuleben. Das riecht nach Minderwertigkeitskomplexen.

Da keimt in mir der Verdacht auf, dass Du vielleicht Angst davor hast, Deiner Traumfrau die von mir geschilderte Macht über Dich zu überlassen. Denn Du suchst als Lebenspartnerin eine Frau, die Du überhöhen, idealisieren kannst. Eine Prinzessin, die Du auf Händen tragen willst. Wobei Du dann eben auch derjenige bist, der dieses Podest wieder zum Einsturz bringen kann.

Unterwirft sie sich Dir jedoch freiwillig, läßt Dich Deine wildesten Phantasien ausleben und hat auch noch Spaß daran, ist sie diejenige, die Dich mit einem Fingerschnippen daran erinnern kann, dass soetwas ein unvergleichliches Geschenk ist. Und Du solltest nicht so viel theoretisieren, probiere es doch einfach mal mit einer Deiner ebenbürtigen Loverinnen im Rahmen eines klar definierten Rollenspiels aus.
Gruß

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