![]() | 28. Mai 2009 Neuer Club "Fledermaus-Oase" in Wittstock (Nordbrandenburg) War jemand aus dem JC schonmal in diesem Club? Laut unseren Infos hat er seit Anfang Mai geöffnet und wird von ziemlich jungen Leuten betrieben. Auch, wenn die Bilder des Clubs nicht sehr aussagekräftig sind, so liegt der Laden auf einem Wassergrundstück direkt an einem See, was natürlich gerade im Sommer reizvoll sein könnte. Was uns jedoch schon recht stutzig macht, ist die Aussage auf der Website, es sei ein "privater Pärchenclub". Vielleicht findet sich ja jemand, der zu dieser Location etwas zu sagen hat? Falls nicht, müssen wir da wohl irgendwann selbst mal vorbeischauen und erleben hoffentlich kein Geisterbahnfeeling... |
![]() | 22. August 2009 Hallo an alle Gibt es mitlerweile vielleicht schon Erfahrungen zu diesem Club? |
![]() | 10. September 2009 Leider doch einen gruseligen Abend gehabt Wir haben es nun endlich geschafft und waren am Sa, 05.09.09 in diesem Club, zum Event "Grillabend mit FKK-Baden im See". Der Gang ins Wasser war aufgrund des kühlen Wetters leider nicht so angesagt, trotzdem waren wir neugierig. Das Wassergrundstück mit der Aussicht auf den See ist echt einzigartig und das Sahnehäubchen der Location. Der Blick auf den See ist ein wirklicher Optik-Vorteil gegenüber vielen anderen Clubs. Das war es dann aber auch, denn wir erlebten leider doch das gefürchtete Geisterbahnfeeling. Die Betreiberin führte uns zunächst in den Bar-Bereich. Dort befanden sich bereits ca. 10 Paare in gesetzterem Alter, alle mit normalen Alltags-Klamotten bekleidet und verbreiteten Kneipen-Atmosphäre. Wir fragten die Betreiberin verunsichert, ob das denn Swinger seien, was sie bejahte. Solch eine Frage mussten wir in all den Jahren, die wir in Clubs gehen, noch nie stellen, denn wir dachten anfangs, dass hier die Dorfgemeinschaft oder ein Kegelclub einen Kaffeeklatsch abhält. Nachdem wir im Schnelldurchgang (denn so lange die Führung dauerte, war niemand an der Bar) durch die anderen Räume geführt wurden, stand unsererseits die Entscheidung an, ob wir bleiben wollen. Nach über 100 Kilometern Anfahrt und dem "Das wird schon"-Gefühl, ließen wir uns auf das Abenteuer ein und entrichteten unseren Eintritt von (dank Joyclub-Premium-Gutschein) immerhin noch 55,- EUR. Ein Fehler, wie wir uns bereits nach kurzer Zeit eingestehen mussten. Da wir es nicht einsahen, allein in Unterwäsche inmitten angezogener Paare zu verweilen, behielten wir unsere Klamotten zunächst an. Ein anderes Pärchen, welches kurz nach uns kam und mit dem wir ins Gespräch kamen, war ebenso überrascht über den seltsamen Dresscode. So ca. eine dreiviertel Stunde nach dem gemeinsamen Essen zogen sich die ersten Leute dann langsam um, was dann auch uns dazu brachte. Kuriose Entdeckung am Rande: Auf dem Wassergrundstück befindet sich ein offener Schuppen. Beim Erkundungsgang über das Gelände fiel uns eine dort abgestellte Tisch-Kreissäge ins Auge, auf der ein riesiger (Oberschenkel?)Knochen lag. Ob tierischen oder gar menschlichen Ursprungs, bzw. ob blutrünstige Zombies Nun zu den Details: Eine vernünftige Umkleide mit abschließbaren Schränken gibt es nicht, man hängt seine Klamotten in einem Hinterzimmer auf einen Kleiderständer, legt sie auf dort abgestellte alte Schränke, Tische oder den Boden und darf seine Wertsachen (z.B. Handtasche) den Betreibern in die Hand drücken, die sie dann hinter der Bar (die zeitweise immer wieder mal unbesetzt war) verstauen. Im Bar-Bereich befindet eine nachtsichtfähige Überwachungskamera, die in den Raum gerichtet ist. Keine Ahnung, ob sie funktionsfähig war und für wen ggf. damit Bilder gemacht wurden. Für uns ein absolutes No-Go für einen Swingerclub. Schon bei der ersten Getränkebestellung wurden uns die Grenzen des Möglichen aufgezeigt. Es fehlte bereits an alkoholfreiem Bier und Cola-Light, Kohlensäure befand sich erst nach ca. der vierten Cola und dem dritten Tonic-Water im Glas, Orangensaft war nach einer Flasche auch "aus". Sorry, aber das geht gar nicht, zumal alle möglichen Sorten an harten alkoholischen Getränken reichlich vorhanden waren, jeder Alkoholiker hätte Freudensprünge gemacht. Klasse für einen Club in der Einöde mitten im Wald, der von wohl allen Besuchern mit dem Auto angefahren wird und somit übliche alkoholfreie Getränke einfach vorhanden sein müssen. Umso erstaunlicher fanden wir auch, dass sich beim Grossteil der Paare trotz Anreise mit dem Auto beide Partner reichlich Alkohol reinschütteten, diesen Leuten wären wir ungern im Straßenverkehr am Ende des Abends begegnet. Im Bar-Bereich wurde ordentlich geraucht, mangels Abluftanlage daher häufig das Fenster geöffnet, was uns als Ex-Rauchern zwar tut tat, jedoch auch Gänsehaut aufgrund der frischen Temperaturen auslöste. Das angebotene Essen kam vom Grill, zudem wurden zwei (stundenlang ungekühlt abgestellte) mayonaisegetränkte Salate, Toastbrot und (Soljanka???)Suppe angeboten. Was vom Grill kam, war lecker. Der Rest war einfach nur lieblos. Gegrillt wurde etwa eine Stunde lang, so ab 18 Uhr. Gäste die später eintrafen, durften Resteverwertung betreiben. Hier wäre es kein Akt gewesen, zu späterer Stunde noch einmal den Grill anzuwerfen und frisch nachzulegen, schließlich haben auch die Nachzügler den vollen Eintritt gelöhnt. Die Einrichtung des Clubs ist sehr einfach gehalten, man merkt den Räumen an, dass sie abgewohnt sind und vorher als Pension genutzt wurden. Lange, teilweise schlecht beleuchtete Gänge führen zu den einzelnen Räumen, zwischendurch immer mal eine abgeschlossene Tür, hinter der sich Unbekanntes verbarg. Ein Pluspunkt, den wir nicht unerwähnt lassen wollen, ist die nagelneue, finnische Sauna. Zwar ziemlich klein, duftet aber sehr frisch und neu. Angenehm für die Dame sind auch die Feuchttücher auf dem Damen-WC, an die seitens der Betreiber gedacht wurde. Der Zugang zum Wellness-Bereich (falls man ihn so nennen darf), wird bereits an der Tür durch lockere, kaputte Bodenfliesen beeinträchtigt, wir persönlich empfanden den (Whirl?)Pool nicht sehr einladend. Der gesonderte Essensraum ist ein rosaroter, Puppenhaus-Mädchentraum - designtechnisch sehr gewöhnungsbedürftig, aber letztendlich ganz OK und mit viel Platz. Spielwiesentechnisch ist die Auswahl recht übersichtlich und einfach gestrickt, aber für solch einen kleineren Club noch annehmbar. Dennoch haben wir keine Ahnung, wo in dem Laden sich der in einem anderen Clubführer angepriesene Dark-Room, der Orgien-Raum mit Kapazität für 30 Paare und das angeblich vorhandene Solarium verstecken. Das Publikum war bunt gemischt, insgesamt etwa 20 Paare und ein Solomann. Laut aufgeschnappten Infos soll es im Club bisher weitaus ruhiger zugegangen sein. Alter von Anfang 20 bis ca. Anfang 60, von optischen No-Go´s wie ausgeleiertem T-Shirt mit Rolling-Stones-Schleckmund-Logo, über "Socken in Badelatschen-Träger" - bis hin zum optischen Lichtblick, einer Blondine im Sexy-Kleidchen, war alles vorhanden. Die Gastgeber, ein junges, nicht unsympathisches Paar, waren zwar bemüht, schienen uns aufgrund der Anzahl der Gäste (ca. 20 Paare) jedoch überfordert. Anfangs war gerade der Barservice sehr unaufmerksam, leere Flaschen und Gläser wurden zwar abgeräumt, die Frage nach dem Getränkewunsch blieb meist aus. Zu späterer Stunde besserte sich dies ein wenig. Es wäre zudem schön gewesen, bei wirklich jeder Bestellung ein neues, sauberes Glas zu erhalten, simples Nachschütten in benutzte Gläser zeugt von Bequemlichkeit und fehlenden Gastro-Kenntnissen. Leider ergab sich für uns keine Möglichkeit, mit den Gastgebern ins Gespräch zu kommen, die beiden waren einfach nur am Rotieren, machten aber auch keinen sonderlich interessierten Eindruck bezüglich des Wohlbefindens ihrer Gäste, wie wir vor allem bei unserem Abgang merkten. Da sich bei uns auch nach mehreren Stunden einfach kein Wohlfühlgefühl einstellen wollte, haben wir den Club noch vor Mitternacht verlassen, was für uns Großstädter seeeehr früh ist. Die Verabschiedung war kurz und knapp, ganz ohne die in anderen Clubs obligatorische Frage "Hat es Euch gefallen?", auf die wir wahrheitsgemäß geantwortet hätten. Für uns war dieser Ausflug der Reinfall des Jahres. Wir staunen persönlich etwas über unsere Naivität und das Nichtbeachten unseres Bauchgefühls. Wir wussten zwar, dass uns ein eher kleiner und bestimmt auch nicht perfekter Laden erwarten wird und haben den Maßstab daher auch nicht zu hoch angesetzt, zumal auch kleine Clubs durchaus ihren Charme haben können. Dennoch ist bei der "Fledermausoase" das Preis-Leistungsverhältnis und das Gesamtbild unserer Meinung nach absolut nicht stimmig. Wir sind uns ziemlich sicher, dass dieser Club auf Dauer wohl nicht am Markt bestehen wird. P.S.: Die von uns vorgestern im Gästebuch des JC-Clubprofils Für uns spricht das Bände... |
![]() | 10. September 2009 |
![]() | 10. September 2009 Danke... für den ausführlichen Bericht. So können sich wenigstens andere Paare diesen gruseligen "Club" ersparen. Leon |
![]() | 10. September 2009 |
![]() | 10. September 2009 Übertreiben veranschaulicht natürlich !!!! Aber okay, man kann sich natürlich viel dazu spinnen "Geisterstunde" und "Knochen" .. Man hat auch nichts in privaten Bereichen zu suchen. Zu den Knochen |
![]() | 10. September 2009 @Fledermausoase Ok, da Du uns nicht nur per PN, sondern auch hier öffentlich falsch unterstellst, wir wären in "private Bereiche" gegangen, hier dann auch öffentlich unsere Antwort, die wir Dir urspünglich als PN zukommen lassen wollten: Wir sind zu keinem Zeitpunkt in irgendwelche "private Bereiche" gegangen. Sofern Du auf den Schuppen ansprichst, so war der Knochen bereits sehr gut von aussen erkennbar, zudem hatten wir überhaupt kein Interesse, Euern Schuppen zu betreten, bzw. uns näher damit zu beschäftigen. Der Gang über das Grundstück bis zum angelegten Ruderboot (gegenüber liegt besagter Schuppen) fällt wohl kaum unter "private Bereiche". Sofern doch, hättest Du uns dies bereits zu Beginn mitteilen müssen, wenn "Füsse vertreten" unerwünscht ist. |
![]() | 10. September 2009 So ist es ... eben in einem "privaten" Swingerclub. Alles privat, und betreten verboten! Na dann halten wir uns doch am besten alle dran! Nein danke! |
![]() | 10. September 2009 Kuriose Entdeckung am Rande: Der Kochen war weg gelegt, in den Bereich wo man nichts zu suchen hat ( wir haben 2 große hunde auf dem hof) Überwachungskamera im Barbereich : funktioniert nicht alkoholfreie Getränke: sind genügend da Paare trotz Anreise mit dem Auto beide Partner reichlich Alkohol reinschüttet: es haben genügend Paare bei uns übernachtet Speisen wurden warm gemacht wenn eine abgeschlossene Tür da ist, was mag es wohl heißen? Kein Zutritt, denn es könnt doch wohl auch privat Räume sein ??? Clubräume: kann man nicht mit Milkersdorf vergleichen, dennoch sehr okay (wie von vielen Pärchen ein lob ausgesprochen wurde) Das Publikum: man sollte keine Gäste auf irgendeiner weise beleidigen, jeder so wie er sich wohl fühlt, geschmecker sind verschieden und das macht es auch aus... keine Möglichkeit mit den Gastgebern ins Gespräch zu kommen: ???? Wenn man mit keinen Menschen in dem Club sich unterhält und keinen beachtet, liegt es bestimmt nicht an den Betreibern oder an den Gästen.. Weil wir sind ja alle super klar gekommen Kritik: man sollte nicht dermaßlos übertreiben und dennoch bei der wahrheit bleiben... Jeder macht erfahrungen ob gute oder schlecht das ist in jedem geschäft so und man kann es nicht jeden recht machen weil der ein oder andere zu hohe erwartungen hat.. An die lieben Gäste, die da waren und auch schon öfters wieder kamen (auch zu unseren sehr gute befreundeteten stammgästen) ein großes dankeschön, es ist immer wieder klasse mit euch, liebe grüße an euch, bis in den nächsten wochen.. |
![]() | 10. September 2009 Die meisten Grundstücke haben nun mal einen Schuppen !! Auch unserer.... |
![]() | 10. September 2009 Als solcher wurde der Club ja auch beschrieben! Also wo ist das Problem? Leon |
![]() | 10. September 2009 |
![]() | 10. September 2009 Kein Problem??? Und was ist mit dem leerem Schuppen??? |
![]() | 10. September 2009 |
