![]() | 16. März 2006 Sex-Coaching ... Bin jetzt knapp 4 Wochen hier ... habe 40.000 Punkte erreicht. Gerne habe ich mich in verschiedenen Threads zu Wort gemeldet. Ich fühle mich sehr wohl hier im JC. Etwas ärgerlich ist nur, dass manche Teilnehmer ziemlich unüberlegt und rücksichtslos Themen zum x.ten ansprechen. Das hier ist mein erster (selbsteröffneter) Thread ... zu einem Thema, das mir sehr wichtig ist - weil ich diesbezüglich einige Erfahrung habe. Ich weiß aber nicht, ob es "Zufall" war ... dass ich öfter die Gelegenheit hatte "Sex-Lehrer" sein zu dürfen. Möchte einfach nur wissen - wieviele hier der Meinung sind, dass Sex-Coaching wichtig/unwichtig ist. Ich behaupte mal, dass viele garnicht wissen, dass es so etwas überhaupt gibt ... Meine Vorstellung von einem "Sex-Coach" ist nicht, dass die lehrende Person "alles" wissen und können muß ... dass auch keine besondere Fähigkeit nötig ist - (mal abgesehen von Verantwortungsgefühl und Einfühlunggabe). Beim Fussball z.B. muss der Coach ja auch nicht selbst die Tore schießen ... er muß aber das Potential der Spieler erkennen können und möglichst hilfreich sein ... bei der praktischen Umsetzung der verschiedenen Talente. Gemeint ist hier prinzipiell das kostenlose/ideelle "Sex-Coaching" ... das nur bei Sympathie und nach vorab fixierten Regeln stattfindet. Das Thema ist hier (das behaupte ich nach bestem Wissen) noch nie zur Diskussion gestellt worden. Deshalb möchte ich alle JC-Teilnehmer bitten, sich zahlreich zu beteiligen. Ich bedanke mich schon mal im Voraus! Es soll eine Art "Umfrage" werden ... ich weiß aber nicht, wie das hier funktioniert - d.h. wie die Antworten in ein Balken-Diagramm umgesetzt werden können. 1. Ist das "Sex-Coaching" (nicht schriftlich, nicht gesprächsweise) ganz praktisch (evtl. mit GV) ... grundsätzlich sinnvoll? 2. Ist es nur bei Einzel-Personen ratsam, die allein sind, in der Erotik noch unsicher sind ... und lernen wollen? 3. Ist es auch bei Paaren ratsam, weil es bei Problemen in der Beziehung oft passiert, dass sich beide im Kreis drehen? 4. Sollte es nur Spezial-Therapeuten vorbehalten bleiben - oder sind auch "normale" Personen mit Erfahrung und Einfühlungsgabe ok? Ich eröffne diesen Thread jetzt, am 16.03. um 16:50 Uhr - verschwinde erstmal aus dem JC (kann also nicht live mitdiskutieren) komme aber morgen wieder herein ... und bin sehr gespannt, was ich vorfinde! Selbstverständlich werde ich mich (wenn Fragen aufgeworfen werden) in die Diskussion einklinken und äußern. |
![]() | 16. März 2006 1. Ist das "Sex-Coaching" (nicht schriftlich, nicht gesprächsweise) ganz praktisch (evtl. mit GV) ... grundsätzlich sinnvoll? Natürlich ist das sinnvoll, nur so "lernt" man doch wirklich meiner Meinung nach. Ich habe z. B. das Blasen von meinem ersten Partner gelernt, ich war unsicher, wie es richtig geht, was ich tun muss, damit es sich für den Mann gut anfühlt....eine kleine Richtlinie zur Orientierung, er hat mir währenddessen Tipps gegeben am Anfang....ich fühlte mich sicherer, weil ich wusste, dass er es so mag und mir auch sagte, was vielleicht nicht so angenehm ist. Keiner hat sich bisher beklagt, im Gegenteil, von daher an dieser Stelle: VIELEN DANK für das Coaching 2. Ist es nur bei Einzel-Personen ratsam, die allein sind, in der Erotik noch unsicher sind ... und lernen wollen? Ich denke das ist für jeden sinnvoll, der unsicher ist, man kann noch soviel Erfahrung haben...es gibt immer neue Bereiche, neue Praktiken, bei denen es schon sehr hilfreich ist Tipps zu bekommen, theoretisch bekommt man sie z.B. hier und praktisch ist das nochmal besser und anschaulicher. 3. Ist es auch bei Paaren ratsam, weil es bei Problemen in der Beziehung oft passiert, dass sich beide im Kreis drehen? Kommt auf das Paar an, ob es bereit ist dafür ist. Wie du das genau mit im Kreis drehen meinst ist mir allerdings nicht sehr schlüssig. 4. Sollte es nur Spezial-Therapeuten vorbehalten bleiben - oder sind auch "normale" Personen mit Erfahrung und Einfühlungsgabe ok? Also für mich kämen nur "normale" Personen in Frage, zu denen ich eine Anziehung verspüre und auch so gerne Sex habe etc. Mit einem Fremden würde mir das nichts bringen, weil ich mich ihm nicht öffnen könnte und mich auch nicht fallen lassen könnte. Außerdem gehört für mich für Sex Gefühl und Leidenschaft dazu, damit es richtig gut und hemmungslos sein kann. Mit einem "Therapeuten" könnte ich mir das niemals vorstellen, zu jemandem zu gehen, ihn zu bezahlen damit er mir zeigt wie man fickt...ist ja fast wie callboy...Nein danke! |
![]() | 16. März 2006 Ich halte es nicht für sinnvol, wenn jemand solo ist und sich auf eine beziehung vorbereiten will, denn wenn es liebe ist, bringt der Partner das einem schon bei! und dann kann man auch so erfahrungen sammeln! Sinnvoll ist es paaren die Sexporbleme haben zu helfen, aber das geht ja ganz einfach über solche Foren wie diesem! |
![]() | 16. März 2006 machen wir das nicht automatisch? Also ich und meinen Partnerinnen haben uns immer gezeigt was uns gefällt und wir haben zusammen neues ausprobiert. Und außerdem gibt es ja schon unmengen an Literatur über die wichtigste Nebensächlichkeit im Leben... Der Aufgeschlossene lernt immer dazu, wenn er offen und tolerant für neues ist. |
![]() | 16. März 2006 Ich hatte diese Überlegungen auch schon einmal: Sex-Coaching. Das könnte sogar eine Marktlücke sein!? Ich träume jedoch von einer Beziehung mit einer Partnerin, in der das gemeinsame Leben, die Liebe, der Job, der Alltag und die offenen, vertrauens- und respektvolle Offenheit geteilt wird...Peer-Coaching!? Eine andere Überlegung ist, ob sich das benchmarking aus der BWL auf die zwischenmenschliche Sexualität übertragen lässt? (Lernen vom Besten)? |
![]() | 16. März 2006 Gemischte Gefühle... ...habe ich bei so einer "Coaching" Idee. Positiv ist vermutlich, Hemmungen und Berührungsängste langsam abzubauen - und eventuell hilft es auch, sich selber inkl. aller Bedürfnisse zu akzeptieren. Aber *das* kann man auch ohne groß an Sex denken zu müssen bzw. es zu tun. Das hat meiner Meinung eher mit Einfühlungsvermögen und Vertrauen zu tun. Negativ könnte sein dass Leute so ein Coaching völlig falsch verstehen (wenn ich dich richtig verstanden habe soll es ja kein Swinger Club unter intellektuellem Deckmantel sein. Ich glaube der einzige Teil am Liebesleben, den einem ein "Coach" beibringen könnte, und der auch ziemlich allgemein gültig wäre ist, dass es in erster Linie eine Frage des Respekts und des Vertrauens ist, was man mit sich und mit anderen so anstellt. Alles andere - wie man was wo wann wie doll wie lange weswegen berührt - ist vermutlich onehin von Person zu Person unterschiedlich; da sollte man meines Erachtens einfach vorsichtig irgendwas probieren und auf die Signale vom Partner achten (eventuell sagt er/sie es ja auch direkt) anstatt etwas Arrogant zu behaubten dass man schon ganz gut wissen würde was dem anderne gefällt. Im Zweifelsfall würde - zumindestens bei mir - Ehrlichkeit (auch was die eigene Unerfahrenheit) und Respekt besser kommen als jemand der sich durch "Erfahrung im Bett" (tsk!) profilieren möchte. |
![]() | 16. März 2006 Coaching... Wir gehen mal nicht davon aus, das du das total ernst meinst. Es könnte eine sexuelle Spielart sein, ja.... Aber doch niemals eine Anleitung für SEX....... Stell dir mal vor, da fragt jemand nach deiner Qualifikation???? Sagst du dann, ich hab die B-Lizenz zum Lieben??? Wir denken mal eher, du willst deine "Voyeuristischen" Neigungen hier auf eine Art "ausphantasieren". Interessant wäre deine "Bezahlung". Interessant wäre deine "psychologische" Vorbildung um die Verantwortung für dein "TUN" zu übernehmen. Und dein Vergleich zum Fussball hinkt, dort macht man normalerweise eine Ausbildung. Und das nicht nur zum Thema Fussball, sondern auch Gesundheit, Ernährung, Physiologie......etc. Wir denken mal, du hast zuviele Geschichten von solchen selbsternannten "SexGurus" gelesen...... NE, NE, NE wir sammeln unsere Erfahrungen lieber selber. Trotzdem, Hut ab vor 40.000 Punkten in 4 Wochen...... Grüßle Biggi und Barny |
![]() | 16. März 2006 Ist aber nicht so ganz ernst gemeint mit dem "Coaching" oder ? |
![]() | 16. März 2006 also... ....wir sammeln unsere Erfahrungen lieber selber.... Könnten uns nicht vorstellen, bei einem selbsternannten "Sex-Guru" in die Lehre zu gehen |
![]() | 17. März 2006 Danke, danke, danke ... @ getdirrrty Danke – Deine Meinung ist positiv und eindeutig. Der Thread ist von mir so gedacht, dass jede(r) Leser(in) seine ganz persönliche Ansicht mitteilt. Erklärung zum „sich im Kreise drehen“ ... War so gemeint, dass ein Paar ein Problem hat, dass sie beide nicht lösen können – weil sie die Ursache jeweils beim anderen suchen. Ein dritte Person (in diesem Falle ein Coach) könnte neue Gedanken anstoßen. Übrigens: Ich habe mir Dein Profil angesehen und Deine Fotos. Bei Deinem Bild „im Meer“ hat mein „Joystick“ sehr aufgeregt reagiert ...! @ moinsayer Danke – Deine Meinung finde ich interessant ... allerdings meine ich ... viel zu optimistisch. Dass der Partner automatisch mehr Erfahrung hat und dieser die Position eines „Sex-Coachs“ einnimmt, ist eine sehr positive Vorstellung, die sich aber in der Realität oft als falsch herausstellt – (sonst gäbe es nicht so viele Partnerschafts-Probleme, die sich (mehr oder weniger) auf Unstimmigkeiten beim Sex zurückführen lassen). Dass das Sex-Coaching auch bei Paaren eigentlich nicht notwendig ist ... weil es ja „JC“ gibt ...?! Weißt Du, wie viele Paare Probleme dieser Art haben – und den „JC“ nicht kennen? Außerdem: Theoretische Diskussionen können helfen ... praktische Tipps sind allemal wirkungsvoller. @ cipe71KA Danke für Deine Meinung. Klar, wenn ein Paar sich gegenseitig zeigen kann, was jeder mag ... ist ein „Sex-Coach“ überflüssig wie ein Kropf. Und wenn es nicht so ist ...? Ja – Literatur gibt es viel. Und ... warum gibt es dann immer noch so viele Menschen und Paare, die sich ihr Leben wegen sexueller Probleme belasten? Dass die Teilnehmer von „JC“ diesbezüglich eher geringe Probleme in dieser Richtung haben ... ist nachvollziehbar (das Forum ist ja auch ein hervorragendes Parkett) auf dem sich jeder Anregungen holen kann. Und was ist mit denen, die den „JC“ nicht kennen? @ herzenslust Danke – auch Deine Meinung war interessant für mich. Ich meine, dass die Prinzipien des „Benchmarketing“ aus der BWL sich auf jeden Aspekt des Alltags übertragen lässt. Ich habe mir lebenslang (egal um was es ging) immer diejenigen ausgeguckt, die etwas wesentlich besser konnten ... um durch Beobachtung zu lernen. Dass Du das „Sex-Coaching“ vor allem auf der materiellen Ebene ansiedelst ... naja, in Holland ist das sehr wohl eine übliche Dienstleistung, die bezahlt wird. @ zaunspatz Danke für Deine „gemischten Gefühle“. Es geht beim „Sex-Coaching“ nicht allein um Technik ... klar! Ich denke, dass ein „Liebeslehrer“ nicht dazu da ist, etwas vorzumachen bzw. „vorzuturnen“ (lächel). Indirekt sprichst Du es ja an ... Viele Männer glauben eben – dass sie „es“ sowie weltmeisterlich beherrschen. Die Einfühlungsgabe in die Signale der Partnerinnen ist bei sehr vielen Männern schlicht nicht vorhanden „JC“-Männer sind da nicht repräsentativ! Viele Frauen sind in Wirklichkeit frustriert ... lassen den stümperhaften Sex über sich ergehen – und machen es sich selber ... @ FlipMaja Danke auch für Deine Äußerung. Ich habe den Thread in vollem Ernst gestartet – es ist nicht meine Art, andere JC-Teilnehmer irgendwie zu verarschen! Von „voyeuristischer Phantasterei“ keine Spur ... Aber das mit der „Qualifikation“ hat mich denn doch etwas irritiert ... Wenn Du Dir z.B. bei der besten Freundin Rat holst ... egal wegen was ... und diese Dir dann lebensnah-psychologisch Hilfe gibt ... fragst Du da auch nach einem Zertifikat ...? Und von einer Bezahlung war ganz eindeutig nicht die Rede! Zitat: Gemeint ist hier prinzipiell das kostenlose/ideelle "Sex-Coaching" ...) Außerdem: Wer sagt Dir denn, dass (z.B. ich) keine psychologische Ausbildung habe? Ok ... wenn Du meinst, dass mein Fussball-Coach-Vergleich hinkt ... Dann möchte ich Dir sagen: Praktisch JEDER Vergleich hinkt ein bisschen – soll nur die Augen auf einen bestimmten Punkt lenken. @ caridao Danke auch Dir für Deinen Eintrag. Wie oben schon gesagt ... der Thread war ernst gemeint. @ OundB Danke auch für Deine Stellungnahme. Die „Dienstleistung Sex-Coaching“ ist sicher nichts für die Masse ... Der Thread sollte ja auch keine Analyse wirtschaftlicher Chancen ausloten – Sondern die Meinung möglichst vieler JC-Teilnehmer sammeln. Zusammenfassend bin ich (ein klein bisschen) entäuscht, dass sich so Wenige zu Wort gemeldet haben ... Wenn ich mir typische „Blödel-Threads“ anschaue – Da äußern sich Hunderte ... naja – was solls ...! Diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben ... etwas dazu zu schreiben, haben mir ein Stück weitergeholfen. Und diejenigen, die die Ernsthaftigkeit meiner Absicht erkannt haben ... denken sich vermutlich sowieso auch ihr Teil. |
![]() | 17. März 2006 Erklärung zum „sich im Kreise drehen“ ... War so gemeint, dass ein Paar ein Problem hat, dass sie beide nicht lösen können – weil sie die Ursache jeweils beim anderen suchen. Ein dritte Person (in diesem Falle ein Coach) könnte neue Gedanken anstoßen. Du beziehst dich bei dieser Aussage nach wie vor nur auf den Sex, da du ja auch von Sexcoach nur sprachst. Ich wüsste nicht, bei welchem sexuellem Problem man sich im Kreise drehen könnte über ein Problem, bei dem beide die Schuld bei einem anderen suchen?! Beim Sex hat doch nichts mit Schuld zu tun. Die Probleme beim Sex sind vielleicht unterschiedliche Vorlieben oder unterschiedliche Bedürfnisse, der eine ist mit einmal pro Monat durchaus zufrieden, der andere erst nach drei Mal täglich....da einen gemeinsamen Nennen zu finden wird auch durch einen Sexcoach zu finden sein, ebensowenig wie sich eine Frau, die z.B. Natursekt ablehnt durch einen Sexcoach davon überzeugt werden kann, das das geil ist. In diesem Sinne coachen beim Sex ist meiner Meinung nach nicht möglich, Tipps geben, wie man am besten einen deep throat macht etc. ja, aber nicht die Grundeinstellung zu ändern. Letzten Endes ist das Wenigste beim Sex etwas, dass man lernen könnte, sondern eher eine Frage von Einfühlungsvermögen, Leidenschaft, Körpergefühl..... |
![]() | 17. März 2006 Im Prinzip ... hast Du ja recht. Es ist nur so, dass der typische "JC"-Teilnehmer nicht repräsentativ ist ... weil die Beschäftigung mit diesem Forum eine andere Geisteshaltung in Bezug auf den Sex entwickeln lässt oder (genaugenommen) sogar voraussetzt und einfordert. Es gibt unendlich viele Paare, die einfach nicht kommunizieren! Ja - für ein liberal denkendes "JC-Mitglied" nicht vorstellbar ...! Aber es gibt Verhaltensmuster, die der eine Partner automatisiert hat, während der andere Partner es still erduldet ... (ohne devot zu sein) einfach nur um Ruhe zu haben bzw. keine Disharmonie zu riskieren. Ob ein "Sex-Coach" da wirklich helfen kann ... das kommt natürlich auf die einzelne Situation an. |
![]() | 17. März 2006 So langsam verstehe ich worauf du hinaus willst...dauert bei Blondinen immer bissl länger Wenn ein Paar nicht kommuniziert findet dies aber doch nicht nur auf rein sexueller Ebene statt, die Ursache liegt wohl eher in der alltäglichen Kommunikation auf der Beziehungsebene. Die Partner leben aneinander vorbei, spulen ihr Programm ab, von dem sie wissen, dass es dem Partner gefällt, nur um sich nicht damit befassen zu müssen. Dies resultiert dann meistens aus Gleichgültigkeit, wäre der andere einem nicht gleichgültig, würde man sich damit auseinander setzen, was man tun kann, um den Partner glücklich zu machen oder zu erfahren, was er sich wünscht, seine Sehnsüchte etc. Wenn die Kommunikation dann klappt und man offen spricht sollte dies dann auch auf sexueller Ebene kein Problem sein. Ich finde es teilweise auch nicht einfach über meine Vorlieben mit einem neuen Partner zu sprechen, wenn ich nicht weiß, wie er darauf reagieren wird, ob es ihm auch gefällt, ob er einen Schock bekommt wie auch immer. Es kommt immer auf das Einfühlungsvermögen an, was man wie sagt oder tut. Ein Sexcoach hilft bei deinem beschriebenen Fall eher nicht, eher ein Paartherapeut weil der "schlechtere Sex" das Symptom ist, aber die Ursache, die es zu beseitigen gilt liegt außerhalb des Bettes! |
![]() | 18. März 2006 Sex coach Interessantes Thema, Sex coach gibts aber schon jede Menge z.B. in der Tantraszene. Finde es auch unbedingt nötig, dass Menschen in Bezug auf Sex etwas lernen können, bzw. Anregung von außen erhalten. Denn es ist meiner Meinung nach ein Manko, dass es in unserer Gesellschaft keinen Sexunterricht gibt, weder von den Eltern noch sonst wo. Da sind Paare jahrelang auf Trial and Error angewiesen und so manches geht dabei so richtig in die Hose und bis man die nötige Erfahrung hat vergeht oft viel Zeit, die man besser mit besserem Sex verbracht hätte. Ein Problem gibts da allerdings, wer soll der Sex Coach sein, nach welchen Regeln arbeitet er, aber das wurde ja schon angesprochen. Hier stellt sich die Frage nach der Quaifikation, denn guter Rat ist teuer und ein schlechter Rat ein Schuss in den Ofen. Und was für den einen gut ist ist für den anderen schlecht, d.h. der Sex Coach sollte zumindest eine psychologische Vorbildung haben oder zumindest ein sehr einfühlsamer Mensch sein. Da wäre ich echt vorsichtig. Ich glaube auch nicht, dass man guten Sex unbedingt von seinem Partner lernen kann, denn was der nicht weis, kann er/sie mir auch nicht sagen und wie oft kommt es in Partnerschaften vor, dass man es zwar weis aber nichts sagt um den anderen oder die andere nicht zu verletzen oder um nicht ein schlechtes Bild von sich abzugeben (Verlassensängste etc.). Schwierig, schwierig...... |
![]() | 18. März 2006 Nicht nach Lehrbuch Warum sollte denn nun auch noch die natürlichste und intimste Sache der Welt verschult werden? Sexualität und erotisches Empfinden ist doch eine ausgesprochen individuelle und subjektive Angelegenheit. Anregungen kann ich mir vorstellen, vielleicht von einem Partner, aber Coaching nach Lehrbuch oder mit Trainer stelle ich mir ziemlich blass und albern vor. Belassen wir es doch bei den Erfahrungen, die jeder für sich selber und mit sich selber macht. Wer offen und tolerant ist, der wird doch auch in Sachen Sex immer weiter auf unbekanntes Terrain vorstoßen und für sich entdecken. Ich meine ganz nach Tegtmeier: Unsere Universität ist dem Leben! Oder mit Heinz Rudolf Kunze: Was das Leben angeht, sind wir alle Amateure! *freu4* |
