![]() | 15. April 2009 Darf ich meinem Partner eine Tantramassage verschweigen? Wäre das (dem Partner) Verschweigen einer Tantramassage mit fremdgehen gleichzusetzen? Diese Frage ist in einem anderen Thread aufgetaucht und ich fand sie interessant. Um den anderen Thread nicht zu verfremden, stellen @ Ich möchte mich gerne einmal durch(nicht bei) einer Tantramassage verwöhnen lassen! Würdet ihr das als Fremdgehen bezeichnen? Immerhin werden ja auch die Genitalien mit in die Massage einbezogen! Ich persönlich sehe es nicht so,da ich ,infolge von Wellnessanwendungen oft Sportmassagen bekomme,die ich geniesse und mir auch guttun liebe grüsse Jochen Jochen und ich würden uns über eine rege Diskussion mit Euch freuen... *mitlibellenartiggespanntenFlügelnneugierigbin* |
![]() | 16. April 2009 Wir beide... würden so eine Massage nicht als fremdgehen bezeichnen. Ganz im gegenteil, würden wir sie eher als erweiterte Wellnessmassage ansehen. Zum einen würden wir uns ja gegenseitig auch sagen wenn einer von uns zu so einer Massage gehen würde, zum anderen ist es aber auch eine Einstellungssache die sicher nicht von jedem so locker gesehen wird. |
![]() | 16. April 2009 Also soviel ich über tantra-massagen weiß......kann jederzeit der genitalbereich ausgeklammert werden...er ist nicht zwingend vorgeschrieben. wenn man(n) das mit seiner partnerin vorher abklärt ist es doch kein problem....jedes verschweigen oder heimlich machen lassen finde ich ist nicht ok....ob man allerdings fremdgehen dazu sagen könnte....bezweifle ich....außer die innere einstellung geht nur deswegen zum tantra. |
![]() | 16. April 2009 fremdgehen ist fremdgehen,aber eine tantra masage als fremdgehen zu bezeichnen,wäre etwas albern. Aber die frage wäre warum sollte man den so eine masage seinem partner überhaupt verschweigen? Sorry,aber wenn man einen partner hat der eine masage als fremdgehen verstehen würde....dann solltest du es in der tat verschweigen Und gut aufpassen,wenn du einen blick auf einen anderen mann wirfst-rein zuffällig natürlich,das ist dann schon fremdgehen... |
![]() | 16. April 2009 Also ich finde man sollte es dem Partner sagen wenn man sich für solch`eine Massage entscheidet, gerade weil es intim ist. Ansonsten würde ich es (fast) als fremdgehen ansehen. Mein Mann z.B. würde es nicht begrüßen wenn ich mich intim massieren lasse, weil er kein gutes Gefühl dabei hat wenn jemand mir im Intimbereich "rummacht." Man kann sich ja auch selber die Massage aneignen. |
![]() | 16. April 2009 Ja, ja die Sache mit dem Vertrauen ist schon eine schwierige Angelegenheit. Gundsätzlich: als Fremdgehen würde ich es nicht bezeichnen. Aber: es gibt Menschen, die ihrem Partner jeglichen Genuss gönnen und andere, die ihen "Besitz" gegen alles und jeden eifersüchtig verteidigen. Entweder man geniesst mit schlechtem Gewissen (was dem Genuss ansich eher abträglich ist) oder man bindet seinen Partner mit ein, indem man ihm von seinem Vorhaben berichtet. Vielleicht möche der Partner ja sogar mitkommen und es wird so zu einer "gemeinsamen" (geht auch räumlich getrennt) Erfahrung und erweitert das Sexualleben. LG Glyxkind |
![]() | 16. April 2009 @ libelle6 Darf ich meinem Partner eine Tantramassage verschweigen? darf ein hund, der einmal eine wurst gestohlen hat, noch polizeihund werden |
![]() | 16. April 2009 hm...ich glaube, ich würde mich fragen: "sehe ich es als Fremdgehen?...und wenn nein, warum will ich es eigentlich verschweigen...? und : "würde mein Partner es als Fremdgehen ansehen?"...das ist doch das, was am meisten zählt... Letztendlich halte ich nicht viel von Heimlichkeiten....wenn mich Tantra-Massage reizen würde, würde ich wohl eher versuchen, einen Kurs dazu mit meinem Partner gemeinsam zu machen...so hat man(n)/frau dann auch zuhause was davon.... |
![]() | 16. April 2009 Schön, dass Ihr alle da seid Nun ist es ja so, dass es bei einer Tantramassage sehrwohl zur Massage des Intimbereiches kommt. Beim Mann die Lingammassage und es könnte auch zum Orgasmus kommen. Und das durch eine beziehungsfremde Person. ist fremdgehen,aber eine tantra masage als fremdgehen zu bezeichnen,wäre etwas albern. Aus diesem Grund finde ich diese Frage nicht wirklich "albern". Die andere Frage ist sicherlich die: Warum kann/darf/soll ich meinem Partner das verschweigen? *li(e)bellischgegrüsst* |
![]() | 16. April 2009 Wenn man es verschweigt, dann hat man m.E. selber ein schlechtes Gewissen und weiß/denkt, dass es nicht in Ordnung sein könnte. Oder man geht mit einer bestimmten Absicht hin und sagt es deshalb nicht. Wenn man nichts zu verbergen hat, dann kann man es auch sagen. |
![]() | 16. April 2009 Fremdgehen nicht unbedingt, aber wissen wollen würde ich es schon gerne wenn meine Frau sich eine Tantra-Massage gönnen würde. Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich es gerne vorher wissen wollen würde, auf ein 'Du ich habe mir eine Tantra-Massage gegönnt', würde ich wahrscheinlich schon säuerlich reagieren. Anders herum würde ich meiner Frau auch vorher Bescheid geben, denke schon, daß sie ein gewisses 'Mitspracherecht' hat. cu Dreamcaster |
![]() | 16. April 2009 Ich finde auch, dass der Partner ein Mitspracherecht haben sollte. Mich hat z.B. eine Yonimassage interessiert, weil ich diese als Möglichkeit zur "Heilung" ansah. Diese sollte als Bereicherung für unser Intimleben dienen. Ich habe meinen Mann gefragt was er davon hält, doch er war nicht sehr davon angetan, weil er nicht möchte, dass mich jemand intim massiert. Und somit habe ich die Idee verworfen. Trotzdem werden wir gemeinsam uns schlau machen und uns diese Methode aneignen, damit wir die Massage selber durchführen können. |
![]() | 16. April 2009 Also wenn ich mal mit einem praktischen Beispiel rüberkommen darf: Eines schönen Tages machte ich mal wieder den Fahrservice für den damalig Geliebten, und holte ihn, der gerade von einer Geschäftsreise kam, vom Bahnhof ab. Er sah von den Exzessen des vergangenen Abends noch ziemlich zerknittert aus (naja, Kiez...), war aber ansonsten recht aufgeräumt, und erzählte mir mit allen Anzeichen der Begeisterung von seiner neu entdeckten Katerbekämpfungsmethode. Und zwar hatte er um die Ecke vom Hotel einen Thai-Massageladen entdeckt und da er gerade das Bedürfnis nach etwas Entspannung verspürte, ging er auch mal rein. Die Massage war, sagte er, tatsächlich geeignet, kleinere Rückenverspannungen zu lösen. Da die nette ältere Dame, die die Massage durchführte, gelegentlich auch mal an die Eier stiess, was er auch als sehr angenehm empfand, war er auch schon ziemlich weit, als sie ihm vorschlug, sich umzudrehen. Der weitere Verlauf der Massage konzentrierte sich dann naturgemäss auf die Körpermitte, vulgo: sie holte ihm einen runter. Er berichtete weiterhin völlig fasziniert und mit leuchtenden Augen, dass es ihr daraufhin gelang, ihn vermöge einiges leichten Verdrehens seiner Brustwarzen und ihrer Wichstechnik innerhalb von wenigen Sekunden zur Entladung zu bringen, und das, obwohl er sich gefühlt hatte (und immer noch so aussah) wie ein ungemachtes Bett. Doll! Ich habe keine Ahnung, ob er das seiner Lebensgefährtin erzählt hat oder nicht. Ich selbst fand es jedenfalls eher interessant, und sehe aufgrund der gewissen Unpersönlichkeit der Dienstleistung (sie hat ja sozusagen einfach nur ein paar Knöpfe gedrückt und *zack*...) auch keinen Grund für irgendetwas auch nur annähernd Fremdgeh-Interpretations-fähiges. |
![]() | 16. April 2009 Shadow....aus deinem letzten satz entnehme ich, das man(n) auch ohne weiteres in den puff gehen darf...die dreht auch ohne emotionen an irgendwelchen knöpfen........... ich denke schon du bist da nicht auf dem richtigen gleis..... |
![]() | 16. April 2009 das ist allerdings dein Problem, nicht meins...ich möchte garnicht auf demselben Gleis wie du sein, ehrlich gesagt. Was ich bisher von deiner Haltung und deinen allgemeinen Vorstellungen bezüglich aller möglichen Punkte gelesen habe, weicht so von meinem eigenen Verständnis ab, dass es mich eher irritieren würde, wenn ich feststellen müsste, dass wir bezüglich irgendeiner Frage des persönlichen Geschmacks einer Meinung wären Der Hauptunterschied ist z.B., dass ich deine Meinung durchaus akzeptiere, solange du sie als deine Meinung kennzeichnest. Was du leider praktisch durchgehend versäumst, und offenbar wirklich der Auffassung zu sein scheinst, deine Meinung sei die "Richtige" und nicht nur "Für dich die Richtige". Was ich im Prinzip natürlich ebenfalls akzeptiere, allerdings weicht es, wie gesagt, so von meinem Verständnis ab, und ist als Abweichung so tief verwurzelt (ich sehe das als einen intellektuellen Mangel, als ein Fehlen der Fähigkeit zur Reflexion, zur Differenzierung an), dass jede Gemeinsamkeit mit dir mir wirklich wie ein ausgesprochener Fehlschluss meinerseits vorkommen muss. Als würde ich was aus der Bild-Zeitung lesen und ok finden. Faszinierend, nicht? Klar darf man in einen Puff. Warum denn nicht? |
