OP an der Halsrippe wer hat Erfahrung?

Ich muss jetzt doch mal fragen ob sich jemand von euch die erste Halsrippe hat weg operieren lassen.

12. März 2009
OP an der Halsrippe wer hat Erfahrung?

Hallo an alle interessierten,

ich (W) muss jetzt doch mal fragen ob sich jemand von euch die erste Halsrippe hat weg operieren lassen.
Da ich schmal gebaut bin, drückt die erste Halsrippe auf meine vene, was dann wiederum verschlüsse verursacht. Ich hatte schon 2004 aufgrund dessen eine Embolie an der Hand bekommen. Bin damals innerhalb 3 wochen 4 mal operiert worden und dennoch trage ich einen verschluss davon. Nehme auch seither ASS 100 als Blutverdünner ein. Dennoch habe ich vor ein paar wochen taubheitsgefühle an den fingern bekommen.

4 Jahre lang ging es ganz gut und jetzt geht der Horror wieder von vorne los. Schon damals wurde mir empfohlen die erste Halsrippe raus nehmen zu lassen aber wenn man so viele op´s hinter sich hat dann will man erst mal von op´s nichts wissen. Jedenfalls war ich heute im Krankenhaus und wieder wurde mir bestätigt, dass die rippe beidseitig weg muss. Dadurch wird die vene entlastet und das Blut kann fliessen ohne tromben zu verursachen.

Hat einer von euch schon so eine OP durchgemacht, und wenn ja wie ist es verlaufen und wie lange habt ihr hinterher gebraucht bis ihr wieder fit ward?

Ich hoffe von euch zu lesen.
Lg
21. März 2009

Erklär mir mal bitte was ne "Halsrippe" ist???

Meinst du vielleicht "Halswirbel" ? *g*
21. März 2009

Oder meinst du "Wirbelfortsatz" ???

Und welcher Metzger will sowas ambulant machen???
21. März 2009
Nys?

Hallo? Jemand zuhause? Der entfernte Halswirbel dürfte dafür sorgen, dass man schnell stirbt, so ein paar Sekunden später. *ggg* Nach dem Krankheits-/Beschwerdebild zu urteilen, dürfte mit der Halsrippe das oberste Rippenpaar gemeint sein.
Lass es machen, wenn der Operateur nur die Titten dran lässt, sag ihm das vorher nochmal eindringlich.
21. März 2009

Danke für den Hinweis, aber mir ist durchaus bewusst, dass eine Resektion des 1. HWs zum Tode führt...

Ich will doch nur wissen, was die TE für ne "Halsrippe" hält?

So ne "Halsrippe" ist eine Fehlbildung die am 7. HW ansetzen kann und zu neurologischen Ausfällen führen kann. Aber sie schreibt ja von der "ersten Halsrippe" ??? Ich glaube, sie meint was anderes...

Und seitwann drücken "richtige" Rippen auf Venen, lieber Duane?
21. März 2009
Werte Nys, ...

Und seitwann drücken "richtige" Rippen auf Venen, lieber Duane?
... woher soll ich das wissen? Ich bin kein Halbgott, jedenfalls nicht in weiß! *gg* Wir werden sehen, was sie uns zu sagen hat, falls sie sich nochmal einloggt, was wir hoffen wollen. Bei medizinischen Fragen muss man sich ja immer etwas beeilen mit dem Antworten, bevor es zu spät ist.
21. März 2009

moin,
also nys hat schon recht ....

ne halsrippe is ne anomalie und kommt bei wenigen
menschen vor. wenn sie auftritt, kommt es unter
anderem zu durchblutungsstörungen der arterien
und venen, die die oberen extremitäten versorgen.

operative entfernung ist dann die einzige mögliche
therapie
.

lg, thorsten
22. März 2009

Hallo,
ich war jetzt paar tage im Krankenhaus und bin heute entlassen worden, weil ich in ein anderes muss wegen der OP.

@thorb
genau das ist es was du geschrieben hast. Ich bin da zu schmal gebaut und auf dem Röntgenbild sieht man tatsächlich wie die rippe auf die Atherie drückt, das wiederum macht durchblutungsstörungen und genau deswegen war ich seit 3 tagen im Krankenhaus. Und eigentlich wäre mein OP termin erst am 6.4 gewesen aber durch diesen zwischenfall musste ich sofort ins Krankenhaus wegen der infusionen. Habe erst mal venen erweiternde mittel bekommen. Nichts desto trotz muss ich morgen früh wieder stationär in die Gefässchirurgie.
Oh man ich hab total Angst. Die erste rippe wird durch die Achselhöhle entfernt.
Oh je ich will gar nicht daran denken, dass es jetzt doch so schnell geht.
22. März 2009
Noch was gefunden

Thoracic-outlet-Syndrom

Nerven oder Blutgefäße werden geschädigt. Unter dem Begriff Thoracic-outlet-Syndroms werden alle Beschwerdebilder zusammengefasst, bei denen im oberen Brustkorbes (Thorax) Nerven oder Blutgefäße durch Druck geschädigt bzw. beeinträchtigt werden. Neben dem Kostoklavikular-Syndrom gehören auch die Schädigungen im Bereich der hinteren Skalenuslücke (Halsrippensyndrom, Syndrom der 1. Rippe, Scalenus-anterior-Syndrom) und die Schädigungen im Bereich des Korakopektoralraum (Hyperabduktions-Syndrom) zum Thoracic-outlet-Syndrom.


Die Erkrankungen entstehen durch eine chronische Schädigung von Arterien und Venen und des Nervengeflechts der Schulter- und Armnerven, die von der Halswirbelsäule unter dem Schlüsselbein hindurch in den Arm ziehen. Dieses Nervengeflecht wird auch Armplexus oder Plexus Brachialis genannt.

Allen Syndromen ist gemeinsam, dass sie zu Schmerzen, Funktionseinschränkungen, Thrombosen, und Gefäßveränderungen führen können. Häufig treten in wechselhafter Schwere Kribbeln und Sensibilitätsstörungen bei bestimmten Bewegungen auf, z. B. bei Überkopfaktivitäten, Drehbewegungen des Kopfes oder Rückwärtsbewegungen der Arme. Zu Lähmungserscheinungen kommt es nur selten.

Neben der medikamentösen und physiotherapeutischen Behandlung wird das Thoracic-outlet-Syndrom häufig operativ angegangen. Es bestehen folgende Möglichkeiten: Entfernung der 1. Rippe, evt. der z. Halsrippe oder fehlgebildeter Bänder und Muskeln. In manchen Fällen ist eine gefäßchirurgische Operation notwendig, um die Durchblutung wieder herzustellen.

Die Operationen können, je nach Art des Engpass-Syndroms, in einer offenen Operation oder auch arthroskopisch erfolgen. Eine Arthroskopie ermöglicht die Betrachtung einer Gelenkhöhle mit Hilfe eines eingeführten speziellen Endoskops (Arthroskop). Dabei handelt es sich um eine Art Schlauch, durch den man dann verschiedenartige Geräte in den Körper einführen kann, z.B. chirurgische Instrumente. Die Einführung erfolgt über kleine Hauteinschnitte über dem geschädigten Bereich. Der Vorteil dieser Operationsmethode ist, dass die Betroffenen den nachfolgenden Heilungsverlauf im Vergleich zur herkömmlichen offenen Operationsmethode, als wesentlich angenehmer empfinden. Wegen der kleinen Operationsnarben ist die Heilung schnell und die Beweglichkeit rasch wieder hergestellt.

Nach einer Operation tritt in der Regel sofort eine Schmerzlinderung ein. Aufgetretene Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen können aber noch Monate anhalten. Die Nachbehandlung besteht in Funktionsübungen der betroffenen Körperbereiche.

Das hab ich im internet gefunden aber ich weiss immer noch nicht wie ich mich danach fühlen werde.
22. März 2009
Wahrscheinlich fühlst du dich hinterher ...

... wie seinerzeit Adam. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
22. März 2009

Danke für deine Genesungswünsche.

Ich kann mir vorstellen, dass ich schwierigkeiten haben werde mein Arm zu bewegen da die chirurgen den Schnitt in der Achselhöhle machen werden.
22. März 2009

für sowas gibts krankengymnastik....
22. März 2009
@Nys

Damit wäre ja dann auch Evas Beruf geklärt – Krankengymnastin. Kommt, wir aktualisieren (updaten) das Alte Testament *ggg*
22. März 2009

ich weiss und das werde ich auch weiterhin bekommen.
22. März 2009

hi,
wie du dich fühlen wirst kann dir niemand vorhersagen ...

aber wenn du sagst, dass der eingriff durch die achselhöhle
vorgenommen wird, bedeutet dies, dass du probleme haben
wirst, deine arme einzusetzen. die narbe wird schmerzhaft
bei deinen bewegunen zu spüren sein. wie stark, ist von
mensch zu mensch unterschiedlich. wenn du auf nummer
sicher gehen willst, läßt du dir starke schmerzmittel
verschreiben.

und lass dir physio- UND ergotherapie verschreiben. wenn
dein arzt es dir verschreibt, am besten zwei mal je woche.

ich wünsch dir auf alle fälle viel kraft für den termin.

lg
thorsten

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