ich schwebe....

02. März 2006
ich schwebe....

mir is nach schreiben... mir is nach ganz viel von der seele reden... mir is nach dir...

ich schwebe im raum und alles andere ist fest... ich greife nach halt aber ich komm nirgends dran... doch ab und an, merke ich wie mich was festhält und mich vor einem sturz rettet... und ich wehre mich dagegen, weil ich angst habe... nicht erkennen kann das das meine Hoffnung ist, mein Halt den ich suche... immer wieder packt es mich und zieht mich rauf, doch ich strampel mich immer wieder weg... ich schaue nicht nach hinten um zu sehen was mich festhält, sondern ich schaue nach vorne und versuche mit meinen Händen nach etwas zu greifen, was mir sicher erscheint... doch je näher ich dem komme und je lockerer der halt von hinten wird bin ich schon fast wieder ein stück gefallen, dem dunklen boden unter mir, obwohl ich bezweifel das es ein boden ist, sondern eher ein loch... und wenn ich erkannt habe, dass das was mich festhält genau das ist was ich suche, ist es zu spät, dann hält es mich nicht mehr und ich falle... und falle und falle.... mein Halt is weg... und er wird nicht wieder kommen...

was kann ich tun, damit ich das merke, ehe es zuspät ist?! ich sollte nach hinten sehen, sollte sehen, wer oder was mich hält... mich nicht immer wieder wehren.. sondern gewähren lassen... wohl möglich könnte es die Rettung sein... mach die augen auf... schau hin.. greif danach und lass nicht los, wehr dich nicht, sondern lass es gewähren...

es wird dir gut tun... du schaffst alles viel einfacher, mit viel elan, du bist enspannter denn je..... schenke deinem Halt aufmerksamkeit, zeig ihm das du dich nicht mehr wehren wirst sondern das du es genießt das er da ist... zeig ihm das es dir gut geht wenn er da ist, zeig ihm das er wichtig ist für dich, dann wird er bleiben und seine mühen und anstrengungen haben sich gelohnt... und er tut es gerne, wenn er so belohnt wird...


ich mag nicht mehr schweben.... ich will halt... ich will geborgenheit... ich will das jemand oder irgendwas auf mich aufpasst... ich will wieder festen boden unter den füßen... und dafür muss ich meine augen öffnen... und danach greifen


ich strecke meine hände aus und öffne meine augen.... gehe einen schritt nach dem anderen nach vorn... auf dich zu... in der hoffnung, dass du mich hälst, dass du mir den halt geben magst, den ich brauche..... troz das ich dich immer wieder weg gestrampelt habe.... verzeihst du mir?



ich weiß nicht, ob du das verstanden hast was ich hier für wirrwarr geschrieben habe... ich will dir nur damit sagen, dass ich versuchen werde, mich zu bessern...

mir war nach schreiben.... meine seele freilegen ... mir ist nach dir...
02. März 2006

Schön! *lol*
02. März 2006
jepp.............

einfach nur schön!!............Gefühl pur!
liebe mitfühlende grüsse
sassenach
12. März 2006

Deutlich spürbar wie sehr es aus dem Herzen und der Seele geschrieben wurde.

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