![]() | 15. Oktober 2008 Vom Äußeren auf sexuelle Präferenzen schließen Ist es wirklich so - kann man vom Äußeren eines Menschen auf seine sexuellen Präferenzen schließen? Hintergrund ist folgender; ich werde wegen meiner lackierten Fußnägel hin und wieder darauf angesprochen ob ich vielleicht schwul oder bisexuell wäre. Auch eine gute Bekannte, sie ist Psychotherapeutin, sie kennt mich schon seit vielen Jahren, fragte mich, ob ich vielleicht bisexuell wäre. Die lackierten Fußnägel sähen bei mir etwas sonderbar aus, weil sie ihrer Meinung nach garnicht zu meinem sonst eher männlichen Aussehen und Auftreten passen würden. Nun, ich kann für mich ausschließen dass dem so ist - ich habe bisher nie ernsthaft darüber nachgedacht mal Sex mit einem Mann zu haben und auch keinerlei Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht. Mir fällt nur auf, das überproportional viele bisexuelle Männer, Paare, bei denen er bi ist mein Profil besuchen und relativ wenige Frauen. Was meint ihr, wie entsteht dieses Denken? Ist das nicht schrecklich oberflächlich? Habt ihr ähnliche Erlebnisse? Wie sind eure ganz persönlichen Erfahrungen mit diesen und verwandten Themen? Wie gesagt, es geht hier rein um Äüßerlichkeiten - Kleidung, Schmuck, Styling und nicht um irgendwelche Verhaltensweisen oder gar effeminisiertes Gehabe, es geht auch nicht um eine Diskussion über Metrosexualität. Ich freue mich auf eine interessante Diskussion - das Breittreten von irgendwelchen platten Klischees ist diesmal ausdrücklich nicht erwünscht. Es sind durchaus auch Frauen angesprochen. |
![]() | 16. Oktober 2008 Es sind durchaus auch Frauen angesprochen. Interessant wäre doch die Frage, ob dir das im alltäglichen Leben auch so geht. In den kühleren Jahreszeiten werden deine lackierten Fußnägel vermutlich im festen Schuhwerk sein, bei wärmeren bzw. sommerlichen Temperaturen in Schuhen in denen dann die lackierten Nägel zu sehen sind. Hier im Joy wundert es mich nicht, dass du deswegen angesprochen wirst, zeigst du doch zuallererst im Avatarbild deine Füße in einer eher den weiblichen Füßen entsprechenden Aufmachung. Männer oder Paare die nun nicht nur heterosexuell ausgerichtet sind, werden sich durch diesen optischen Reiz wahrscheinlich angesprochen fühlen und machen dir dann entsprechende Angebote. Ein nackter Hintern oder ein in Unterhose bekleideter Mann mit sich deutlich abzeichnenden erigierten Glied Wenn du nun ein Faible für diesen Fußschmuck hast, musst du halt auch damit leben, dass du gelegentlich Post von bisexuellen Joylern bekommst. Darüber kannst du doch dann bestimmt lachen, wie ich dich "kenne". |
![]() | 16. Oktober 2008 kann man allgemein nicht sagen... Ob Deine Präferenz für ganz bestimmte Details der Äußerlichkeiten wirklich etwas mit sexuellen Praktiken zu tun hat, weißt am besten Du oder evtl. ein Psychoanalytiker... Da müßte man unter Umständen tiefer graben (oder auch nicht!!!)... Es kann etwas völlig Asexuelles sein, aber - mal angenommen - Du könntest keinen Höhepunkt ohne Anblick auf Deine perfekt lackierten Nägel bekommen, da wäre schon eine gewisse Fetischgeschichte im Spiel. Wenn Du aber gerne "nur" in bestimmte Transgender-Rollen schlüpfst und es nichts mit Deiner Erregung zu tun hat, ist es auch OK. Daß ausgerechnet diese Präferenz geschichtlich mehrheitlich belegt ist, daß es eher auf z.B. Schwule zutrifft, muß überhaupt nicht heißen, daß es so bei Dir ist. Allerdings hinterläßt Deine Präsentation möglicherweise einen solchen Eindruck auf die Standardklischees, daher muß Du mit entsprechenden Mails rechnen. Aber zu den allgemeineren Äußerlichkeiten und Rückschlüssen... Man weiß ja eigentlich nicht wirklich, warum wer welche Signale aussendet - manche können echt sein, manche flasch, um nur eine bestimmte Rolle zu spielen. Das einzige, was mir mit großer Wahrschinlichkeit "etwas sagt", sind die offensichtliche Veränderungen am Körper selbst - Enthaarungen, Intimschmuck usw. Da zeigt mir schon jemand, daß es/sie wenigstens sehr körperbewußt ist, sich gerne Pflegt und daß es sicherlich keine untergeordnete Rolle in seinem/ihrem Sexualleben spielt. Z.B. gepiercte Nippel wollen sehr wahrschienlich nicht nur mit dem Auge bewundert werden, sondern laden bestimmt auch zu netten Spielchen mit dem Piercing, Intimrasierte wollen an den Stellen ausgiebig geküßt werden usw. Alles andere (vor allem Kleidung) kann aber muß nichts aussagen - es sei denn, es ist in bestimmten Kreisen mehr als klar, was irgendwelche (getragene) Sachen bedeuten... |
![]() | 16. Oktober 2008 Klischees und Schubladendenken Man weiß ja eigentlich nicht wirklich, warum wer welche Signale aussendet Genau diesen Satz meiner Vorrednerin sollte man sich häufiger in Erinnerung rufen, bevor man von Äußerlichkeiten einen Rückschluß auf die Person zieht - und das gilt auch für sexuelle Vorlieben. Andererseits ist das häufig so negativ besetzte Schubladendenken eine Technik, die uns das Leben leichter macht, weil man von einzelnen Informationen auf ein großes Ganzes schliesst. Und jeder, der behauptet, er sei frei davon, ist sich nicht darüber im Klaren, dass dieser Mechanismus im Unterbewusstsein stattfindet. So ist ein dicker Herr mittleren Alters im Nadelstreifenanzug und mit Zigarre zwischen den Zähnen eben ein Unternehmer ... oh, sorry, Du wolltest ja keine Klischees breit getreten haben, aber so ganz ohne Beispiele komme ich nicht aus. Dass Deine lackierten Fußnägel häufig (ebenso unterbewusst!) als Indiz für eine Bi- oder Homosexualität gesehen werden, wundert mich nicht, denn ich vermute, dass der Anteil so orientierter Männer unter den Fußnagelbelackten größer ist als unter allen Männern. Wer also in dieser Hoffnung in Dein Profil clickt, kann DANN beweisen, wie oberflächlich er wirklich ist. Liest er Dein Profil, um seine Ahnung zu prüfen, oder bleibt er bei seiner vorgefassten Meinung? |
![]() | 16. Oktober 2008 Erst mal freut mich die Beteiligung und die ausführlichen Antworten - nicht gerade üblich bei dieser Thematik oder Fragestellung. Zum anderen muß ich gerade etwas schmunzeln, wenn ich auf diese "Bi-Links" schaue die etwas unetrhalb des Themas, die wohl automatisch verknüpft wurden. @mssurprise Wer also in dieser Hoffnung in Dein Profil clickt, kann DANN beweisen, wie oberflächlich er wirklich ist. Liest er Dein Profil, um seine Ahnung zu prüfen, oder bleibt er bei seiner vorgefassten Meinung? Genau, dass ist der Punkt, oftmals reicht ja schon ein Profilfoto aus um seine Meinung vorzufassen, dass was dahinter steht, interessiert dann die meisten nicht wirklich. Vielleicht ist es ja auch ein wenig der Jahrmarkt-Effekt: guckt mal dieser Freak, Mann lackiert sich die Fußnägel. @gelenkige Man weiß ja eigentlich nicht wirklich, warum wer welche Signale aussendet - manche können echt sein, manche flasch, um nur eine bestimmte Rolle zu spielen. Also, bei mir ist das so, (auch auf meiner HP nachzulesen) ich mache es einfach, weil es mir ungemein gut gefällt. Ich mag hübsche gepflegte und lackierte Frauenfüße, aber auch gepflegte Füße im Allgemeinen. Bei Frauen spielt der erotische Aspekt eine nicht untergeordenete Rolle - ja und ich mag MEINE Füße, ich schaue und fasse sie gerne an und pflege sie, schenke ihnen Aufmerksamkeit und ich bin auch ein wenig stolz auf sie. Aus diesem Grunde betone ich sie auch gerne - das mag zwar etwas eitel sein - ist aber so, und wer frei ist von jegllicher Eitelkeit, der werfe den ersten Stein. Fetisch - natürlich passiert es auch schon mal, dass beim Masturbieren auch mal ein Blick auf meine Füße fällt, aber um einen Orgasmus zu bekommen ist das nicht zwingend nötig - also ein echter Fetisch scheidet wohl auch aus. Beim Sex mit meiner PARTNERIN konzentriere ich mich auf ganz andere "Dinge", da steht sie zum großen Teil im Mittelpunkt, was aber durchaus auch mit einschließen kann, dass sie sich meinen Füßen widmet - was ich als sehr angenehm empfinde. Es ist also so - für mich ist das alles auch ein Ausdruck meiner Individualität und meiner Persönlichkeit, meines ästehtischen Empfindens - auch wenn das für einen Mann nicht üblich oder angesagt ist. Ein kleiner "Fetisch" mag dabei eine Rolle spielen, aber nur eine sehr untergeodnete. Was mich stört, ist nur die Tatsache, dass viele Menschen das einfach nicht akzeptieren wollen, weil es nicht ihrer engstirnigen Sichtweise und ihren abgedroschenen Klischees entspricht, dass auch ganze andere Motive dahinterstehen können, die nichts über die sexuelle Präferenz aussagen. @evian Im realen Leben ist die Resonanz unterschiedlich - oft werden die gängigen Klischees aktiviert, aber genauso oft wird auch akzeptiert dass ich mich damit wie oben beschrieben ausdrücke und auslebe - vorurteilsfrei, was mich sehr freut. |
![]() | 16. Oktober 2008 Na, sicher ist das oberflächlich! Andererseits muss man ja auch mal zugeben, dass gerade im Bereich Mode die Meinungen selten von extremem Tiefgang geprägt sind. Das ist halt Mode. Mal sind Tattoos in, mal ist bauchfrei out, mal kann man Passanten auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit seinen Schuhspitzen erdolchen, wenn man nicht aufpasst...und an und für sich macht man sich überlicherweise auch relativ wenig Gedanken drüber, WARUM der vor einem Hockende neben dem Rücken auch gleich noch 5 Kilo Hinterschinken präsentieren muss, weil der Hosenbund sich 3 cm über dem Schritt befindet. Da fragt man sich ja auch nicht, ob der nun damit eine Message bezüglich persönlicher Unabhängigkeit oder der Bitte um Organspenden (vorzugsweise Nieren...) transportiert. Warum sollte man auch. Weil sich Moden eh permanent ändern, finde ich die Vereinfachung der Beurteilung über Klischees in diesem Bereich garnicht so verwerflich. Im Rahmen der Einsparung eines Denkprozesses, den man dann für ein wichtigeres Thema frei hat. Wenn man nämlich tatsächlich drüber nachdenken würde, ob das Tragen von Halterlosen der Trägerin oder dem Träger irgendwas spezielles bedeuten, oder welcher sexuellen Disposition nun ein Mann mit Ohrringen oder Nagellack anhängt, kostet das eine Menge Zeit, die man auch, und vermutlich sinnvoller! darauf verwenden kann, sich zu überlegen, ob Schönheit gleich Wahrheit ist, oder Zen gleich Sex oder ob die Milch noch übers Wochenende langt. Wenn man trotzdem eine Meinung über Modefragen sein eigen nennen möchte, dann sind Klischees bestens geeignet: mühelos in der Beschaffung, und man befindet sich stets auf der sicheren Seite der Mehrheitsmeinung, wodurch man sich auch irgendwelche - in Fragen der Mode und des Geschmacks ja nun auch völlig müssige - Diskussionen erspart. Ich persönlich mache mir über Mode sehr wenig Gedanken. Aber wenn ich mir den Luxus einer Meinung darüber leisten wollte, würde ich mir auch nicht die Mühe machen, mir ein ausgefeiltes Beurteilungsschema zuzulegen, und stattdessen auch eher die üblichen Klischees übernehmen. Halterlose sind nuttig. Lackierte Nägel sind nur was für Mädchen. Schwarze Rollis sind intellektuell. Anzugträger sind erfolgreich. Gottchen, warum nicht? Ich meine, selbst wenn ich jeden Menschen mit bemalten Fingernägeln für ein Mädchen oder Anzugträger für erfolgreich halte - wen kümmerts? Insofern: dem Schubladendenken eine Chance! Wenigstens in Bereichen, in denen es nun wirklich piepschnurzegal ist. |
![]() | 22. Oktober 2008 Weil sich Moden eh permanent ändern, finde ich die Vereinfachung der Beurteilung über Klischees in diesem Bereich garnicht so verwerflich. Es ist ja gerade so, dass besonders das, was nicht Mode ist oder je war, mit Klischees behaftet ist. Unter Mode verstehe ich wie der Name schon sagt, was modern oder zeitgemäß, oder gerade angesagt ist. So gesehen ist zB. Nagellack bei Männern nicht gerade angesagt und Mode schon mal gar nicht - und war es auch nie. Zur Zeit gerade mal akzeptiert bei einigen Stars aus Film, Fernsehen oder aus der Musikbranche oder anderen Promis; Beckham, Robbie Williams, Seal .... Zudem es geht ja hier auch nicht um Mode an sich - sondern eher darum, dass es gesellschaftlich geprägt gewisse Vorstellungen gibt, was optisch gesehen schwul/bi oder lesbisch ist. Irgendjemand wird doch irgendwann mal irgendwo diese Kategorien festgelegt haben. Oder wird nicht vielmehr alles, was nicht üblich ist, sich nicht in althergebrachte Rollenschemen einordnen läßt von verunsicherten Menschen mit dem Begriff "schwul" überschrieben. Wenn man sich hier durch das Forum liest findet man dutzende dieser Kategorien, trotz aller geheuchelter Toleranz und "Swinger Kultur". Kurzhaarschnitt bei Frauen - lesbisch Männer und Handtasche - schwul Männer und rosa Hemden - schwul Männer und Creme - halbschwul Männer und Kosmetik - stockschwul Mannerschuhe mit Absatz - megaschwul usw... Erstaunlicherweise gibt es bei Männern wesentlich mehr dieser "Kategorien" - Frauen dürfen fast alles ohne irgendwie in eine Kategorie engeordnet zu werden. Woran liegt das? Soll so ein "Blödsinn" wirklich etwas darüber aussagen, ob dem wirklch so ist. Zugegeben, es gibt mit Sicherheit viele, auf die obige Aussagen zutreffen, aber das ist ja noch lange kein Beweis - es gibt ja noch nicht mal einen quantitativen statistischen Beweis dafür, dass diese "Erkennungsteichen" wirklich welche sind. Würde man eine wissenschaftliche Auswertung machen, würden nur zu einem vernachlässigenden Prozentsatz obige Aussagen zutreffen. Wie gesagt, es geht um rein optische Kriterien! Ist das demnach nicht alles Bullshit? Was meint ihr? |
![]() | 22. Oktober 2008 Der Mensch ist in allen Dingen die man nicht sofort programmieren, kategorisieren oder irgendwie zuordnen kann immer erstmal skeptisch. Es gibt immer irgendwelche Konventionen und das wird wohl auch immer so sein, ob die nun stillschweigend zustande gekommen sind oder sie jemand festgelegt hat, spielt dabei keine Rolle. Wer weiß? Vielleicht werden ja lackierte Fußnägel bei Männern irgendwann Mode sein. Ab und zu sieht/sah man ja schon lackierte Fingernägel. Denn auch Nagellackmoden haben ihre eigene Dynamik. Waren schwarz lackierte Fingernägel, so wie sie Lou Reed, David Bowie oder Iggy Pop in den 70er-Jahren trugen, noch Zeichen von düster revolutionärer Sexyness und später für Punks und Goths ein wichtiges Element ihres Grusellooks, sind sie mittlerweile salonfähig. In den USA ist es jedenfalls schon ein Trend: Trend in den USA - Männer mit lackierten Fußnägeln Männer zeigen ein stärkeres Körperpflegebewusstsein als früher.Selbst lackierte Fußnägel an Männerfüßen - bei uns undenkbar - sind in Amerika mittlerweile immer öfter zu sehen. Und das nicht nur in den einschlägigen Kreisen - auch "normale" Vertreter des männlichen Geschlechts werden gesichtet. Dort stört sich kaum noch einer an derart "verschönerten" Männern. Aber auch hierzulande sind Nagellack an den Fingernägeln oder auch Lipgloss mittlerweile für Männer kein Tabuthema mehr. |
![]() | 22. Oktober 2008 Nö kann man garnicht, was aber einen großen Anteil unserer meinungswilligen Bevölkerung dennoch jederzeit motiviert es trotzdem zu tun. Die Folgen für den Beurteilten reichen vom Ernten gewisser Blicke, über die berühmte Glasdecke im Karriereweg, zu vom Mob totgeprügelt werden. Es ist in der Praxis absolut uninteressant ob das "Einschätzen nach Optik" funktioniert oder nicht; Menschen scheinen nunmal so zu sein, dass sie es dennoch tun und Ihr Verhalten in gewissem Maß danach ausrichten. |
![]() | 23. Oktober 2008 @Fegataccio "Erstaunlicherweise gibt es bei Männern wesentlich mehr dieser "Kategorien" - Frauen dürfen fast alles ohne irgendwie in eine Kategorie engeordnet zu werden. Woran liegt das?" Weil die Frauen auch sonst in der Mode alles dürfen! Ein Mann im Rock? Aber bitte nur wenn er Schotte ist und Kilt "in echt" trägt, sonst... Daher fallen Männer viel leichter auf, wenn sie von einen gewissen (Macho-)Norm abweichen. |
![]() | 23. Oktober 2008 Ist es wirklich so - kann man vom Äußeren eines Menschen auf seine sexuellen Präferenzen schließen? nun sei nicht so widerborstig und sperrig und lass dich endlich in diese enge kleine muffige schublade zwängen immer dieser anspruch auf individualität und facettenreichtum wo kämen wir da hin, wenn nicht beim ersten blick klar ist, in welche schublade ich den anderen/dich stopfe vom äußeren "rahmen" auf eine sexuelle präferenz zu schließen, ist effektiver und hat eine größere "trefferquote".... und auch da kann man auf die nase fallen... |
![]() | 23. Oktober 2008 @gelenkige Ein Mann im Rock? Aber bitte nur wenn er Schotte ist und Kilt "in echt" trägt, sonst... Daher fallen Männer viel leichter auf, wenn sie von einen gewissen (Macho-)Norm abweichen. Um von der Norm abzuweichen und trotzdem als Mann gut auszusehen, dazu braucht man (Macho-) Selbstbewusstsein. Wenn also ein Mann einen Rock trägt und immer noch nicht wie eine Tunte aussieht, dann weicht er von den Weichspülerfraktion ab, nicht von den "harten" Kerlen. @Fegataccio Sorry, aber ich kann deine gezierte Aufregung nicht nachvollziehen. Hast du etwas gegen Schwule oder Männer die Bi sind, dass du dich dermaßen von diesen menschen abgrenzen willst? Deine Beiträge sind ein lustiges Beispiel für die Dummheit einiger Menschen, die eigene Individualität überzubewerten. Es ist also so - für mich ist das alles auch ein Ausdruck meiner Individualität und meiner Persönlichkeit, meines ästhetischen Empfindens - auch wenn das für einen Mann nicht üblich oder angesagt ist. Liest du deine Texte auch mal sinngemäß durch? Es ist drollig, wenn du behauptest eine einzigartige Persönlichkeit zu sein und gleichzeitig verlangst das jeder Mensch genau einschätzen kann was in dir vorgeht. Wie soll das den gehen? Wer sich mit Hunden einlässt, der muss damit rechnen Flöhe zu bekommen und wer als Mann sich die Füße bemalt der muss eben damit rechnen das es anderen Männern gefallen könnte. Sich über Klischees aufregen und dann pauschal schwulen Männern unterstellen dich f.icken zu wollen. Wie gesagt es ist drollig, wenn du aus deiner Schublade auf die gesammte Kommode schimpfst. Brian |
![]() | 23. Oktober 2008 Sorry, aber ich kann deine gezierte Aufregung nicht nachvollziehen. Hast du etwas gegen Schwule oder Männer die Bi sind, dass du dich dermaßen von diesen menschen abgrenzen willst? Wo steht das - welche Aufregung?? Liest du deine Texte auch mal sinngemäß durch? Es ist drollig, wenn du behauptest eine einzigartige Persönlichkeit zu sein und gleichzeitig verlangst das jeder Mensch genau einschätzen kann was in dir vorgeht. Wie soll das den gehen? Ja, selbstverständlich lese ich meine Texte durch, du aber anscheinend nicht. Ich habe nirgendwo behauptet eine einzigartige Persönlichkeit zu sein, lediglich, dass ich mir etwas Individualität in dieser Richtung erlaube auch wenn ich deshalb schon mal in die schwule Schublade gerate, was nicht weiter schlimm ist - sondern mich eher amüsiert - deine Interpretationen finde ich geradezu niedlich. Außerdem geht es hier nicht um meine Person sondern um ein allgemeines Thema - "Vom äußeren aufsexuelle Präferenzen schließen". Echt Brian, dein Text sagt wohl mehr über dich aus, als über mich, weil Du wie alle Schubladenmenschen nur von Vermutungen ausgehst. |
![]() | 23. Oktober 2008 @Brian_Lorenzo Du hast mit deiner Einschätzung Recht und gleichzeitig auch Unrecht. Ich will dir mal ein Beispiel geben. Hier im Joy zeigen sich ganz viele Männer stringtragend. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das völlig unerotisch finde, habe ich zwei Möglichkeiten oder vielleicht auch drei sie in eine Schublade zu stecken. Die Erste ist die der Pädophilie. Wir haben hier einen Joyler, der sich mal in einem Thread in derartiger Bekleidung zeigte und vorwiegend damit in eine Badeanstalt ging. Meist sind diese doch eher familienorientiert, also wenn er damit auffallen will und sich gerne zeigt, sollte es sich doch ein anderes Umfeld dafür suchen. Seine Begründung war auch mehr als fadenscheinig und er wurde allgemein in diese Pädophilieschublade gelegt. Die zweite Schublade ist dann der Bereich Schwul. Dazu braucht man nichts zu sagen, der Bezug ist dann eindeutig. Und die dritte Schublade ist, dass es vorwiegend ältere Männer sind die sich so präsentieren. Das kann doch dann kein Zufall mehr sein. Was mich nur wundert, dass sie es tun, trotz allgemeinen Ablehnung der Frauen hier im Joy. Ich denke, dass das etwas mit Selbstverliebtheit zu tun hat, und je mehr Frauen sich darüber mokieren, je geiler macht es sie. So, dass sind meine Schubladen zum Thema männlicher String. Und noch etwas dazu, es ist erstaunlich wie viele Threads es im Forum zu diesem Thema gibt, meist auch von Männern eingestellt. |
![]() | 23. Oktober 2008 Niemand kann tatsächlich in einen anderen Menschen hineinschauen. Kann sein Denken lesen und wissen, ob er z.B. die Wahrheit sagt. Dieses Können wäre aber doch die einzige Garantie, jemand zu beurteilen, ohne sich auf Äußerlichkeiten zu verlassen. Da das nicht möglich ist, muss man auf Äußerlichkeiten schauen. Das, was man sieht, unterliegt der eigenen Einschätzung. Diese Einschätzung gehört zur eigenen Persönlichkeit. Also würde ich es den Menschen nicht zum Vorwurf machen, jemanden nach Äußerlichkeiten einzuordnen. |
