![]() | 10. Oktober 2008 Devote Frauen??? Gibt es hier im Joyclub viele devote Frauen? wenn ja wie verhaltet ihr euch in einer Beziehung? Macht ihr alles was der Mann will (sexuell) oder sagt ihr auch oft nein? Wo ist bei euch die grenze? lasst ihr euch von eurem "Herren" auch Schmerzen zufügen oder sogar durch andere Männer benutzen? würd mich freuen wenn ihr mein Horizont im Bezug auf devote Frauen erweitern würdet... |
![]() | 11. Oktober 2008 Du bist zwar schon eine ganze Weile im Joyclub, wahrscheinlich aber nicht sehr oft im Forum. Ich empfehle Dir mal die Rubrik BDSM-Forum Da findest Du garantiert Antworten auf Deine Fragen. Sinnvoll wäre es, wenn die Mods Deinen Thread dorthin verschieben. |
![]() | 11. Oktober 2008 was die mods machen werden sie schon wissen.und wenn es keine wiederholungen in den threads gäbe wäre das forum tot.es gibt eines was ich echt nicht ab kann.dieses oberlehrerhafte gehabe mancher hier.wie die freds gesetzt werden und ob sie durchgehen ist weiß gott nicht unsere sache.wenn jemand meint das wäre absolut "off topic" dann soll er über den support gehen.es ist einfach nur ätzend wenn manche meinen bei jeder eröffnung gleich ein paar links zu posten,und zu schreiben>:"guck ma,das gibt es schon".das forum ist auch da um joke zu haben.die masse ist hier bestimmt nicht bewandert im "krümmelsuchen".......... |
![]() | 11. Oktober 2008 @Schoppepetzer Für Deinen Beitrag gibt´s die Motzbude. Mit so einem Hinweis soll dem TE nämlich geholfen werden, sinnvolle Antworten zu bekommen. Und devote Frauen, an die ja die Frage gerichtet ist, findet man nun mal eher im BDSM-Forum. Und ja, die Mods sind manchmal sogar dankbar, wenn man Hinweise gibt. |
![]() | 11. Oktober 2008 @ karlie taetschel mich ruhig,mmmmmmh.dein beitrag war nur ein auslöser für mich.ich könnte echt fast platzen hier.dieses teilweise gestochene dummgelaber geht mir sowas von auf den kecks........... |
![]() | 11. Oktober 2008 @schoppepetzer gebe dir gleich mal nen Popoklaps darf ich ?? nein ich finde die Frage muss nicht unbedingt mit BDSM in Zusammenhang stehen.Devot heißt nicht .. knie nieder und tue nur dass was mir gefällt(Dom Partner) Im realen Leben gibt es doch viele Frauen, die stark sind, so auftreten, weil sie es müssen. ES hängt immer von der Lebenssituation ab. Also möchte ich als Frau in der der anderen Hinsicht, dem sexuellen Bereich auch mal schwach sein (dürfen) Ich habe also keinen Herren , sondern er(lebe) es aus wie ich mag, bzw. mein Gegenüber mich an bestimmte Grenzen führt. Aber immer mit dem Gespür, es ist lustvoll für beide.Schlimm wäre es, wenn er das Safewort überhören würde und das sollte weder in einer lockeren Beziehung noch in einer BDSM Beziehung passieren.Vieles kannst du tatsächlich in bestimmten Forenbeiträgen lesen |
![]() | 11. Oktober 2008 oki maus ..lesen werde ich nichts.diese optionale scheiße die hier geschrieben wird lese ich,kommentiere ich...und gut ist.ich lache mir hier einen,echt............ |
![]() | 11. Oktober 2008 In der Beziehung mit meinem Freund bin ich die starke Frau. Ich bin immer taff. Aber in meinem Sex-Leben habe ich gemerkt, dass ich mich gerne führen lasse, und wenn ich nicht brav war muss ich halt bestraft werden. Grenzen sind einfach an dem Punkt, wo man Spuren sehen kann: d.H. Blaue Flecken, Striemen, etc. Als dom. Part muss man sehr verantwortungsbewusst mit dem dev. Part umgehen. Das ist zumindest meine Meinung |
![]() | 13. Oktober 2008 Mir geht es ähnlich wie Magenta, auch ich bin sonst sehr selbstbewusst, genieße es aber mich beim Sex völlig meinem Herrn und Freund hingeben zu können. Ich habe gewisse Tabus, die er kennt und nicht anrührt: mit Ausnahme dieser Tabus tue ich selbstverständlich alles für meinen Herrn. Ich bin dankbar dafür, dass ich ihn habe und liebe ihn wie nichts anderes. Ich unterwerfe mich ihm, gebe mich ihm völlig hin und kann ihm in allen Dingen vertrauen! @Big_Dick100. Auch Schmerzen lasse ich mir zufügen, außer ein paar blauen Flecken habe ich bisher keine Verletzungen davongetragen. Deine zweite Frage muss ich verneinen - es ist bis jetzt noch nicht vorgekommen, dass er dies überhaupt in Erwägung gezogen hat. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich reagieren würde, wenn er wollte, dass ich mich von anderen benutzen lasse: Setze ich diese Bitte auf die Liste meiner Tabus oder mache ich ihm zu Liebe mit und finde eventuell sogar Gefallen daran? Momentan habe ich das Gefühl, ich würde es für ihn tun, um ihm zu zeigen, wie viel ich bereit bin für ihn zu tun und auszuhalten- aber ich bin nicht in dieser Situation. |
![]() | 13. Oktober 2008 Interessant Ich denke, jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Tabus bei dieser Art miteinander Sex zu haben. Ich schließe mich meinen Gefährtinnen an, im realen Leben bin ich sehr selbstbewußt, weiß, was ich will, bekomme meistens das, was ich mir in den Kopf setze. Ich genieße es devot zu sein, bin immer wieder aufs neue gespannt, auf dass, was er sich ausdenkt, was ich bis jetzt auch ohne das Save-Wort zu benutzen mitgemacht habe. "Verleihen" würde ich mich nicht lassen, würde für mich auch ein Tabu darstellen! |
![]() | 14. Oktober 2008 Devotion als Sexerlebnis ? Wenn die Frage nach dem "devoten Verhalten in der Beziehung" diese Vorstellung impliziert, wurde sie bereits ausführlich beantwortet. Was aber, wenn Devotion mehr meint als den sexuellen Ausgleich einer weiblichen Alltagsstärke ? Zudem tu ich mich mit meinen 25 Jahren erlebter Dominanzbeziehung immer schwer mit den szeneüblichen Begriffsverwicklungen - wir hatten damals mit den beiden deutschen Begriffen von Hingabe und Unterwerfung eine klare Trennungslinie der Gefühlswelten – Heute, da diese beiden Begriffe weitgehend durch die anglo-lateinischen Begriffe von Devotion und Sumission ersetzt wurden, scheint mir in der Szene einen zunehmende Vermischung dieser beiden Gefühlswelten stattzufinden Devotion / Hingabe hat zunächst nichts anderes zum Inhalt als die seelisch-mentale Hingabe ZU einem "Höheren" – einem Ideal, einem Ziel, einem Gott oder eben einem Herrn oder einer Herrin meines Herzens. Submission / Unterwerfung – bedeutet die gefühlsmäßige, mentale und körperliche Unterwerfung UNTER eine Höhere Macht, die im konkreten Erleben fast immer an einem realen Beherrscher / einer realen Beherrscherin festgemacht wird und im Gehorsam erlebt wird – also äußerer Regeln und äußerer Führung bedarf – ja sich darin erst zu erleben vermag. Hingabe benötigt zu ihrer Entfaltung keinen äußeren Gehorsam, sie gebietet sich meist schon aus sich selbst heraus, sehr oft aus Liebe, oft auch aus gläubigem Respekt oder ekstatischer Verehrung – das ist auch der Grund, daß die Frauen in meinem Leben, die ich als "Devota" bezeichne ganz überwiegend aus sich selbst heraus zu ihrer Hingabe an mich fanden – die Ausdrucksformen ihrer Devotion von mir also eben gerade NICHT in ein Reglement meiner Wahl oder meiner männlichen Phantasie weiblicher Hingabe gezwängt wurden – im Gegenteil fand ich Gott sei's gedankt frühzeitig die dominante Kraft mich eben dieser individuellen devoten Ausdrucksformen durch die eigene Hingabe an das Gebotene glücklich zu erweisen – mich gleichsam in der Hingabe meiner Devot treiben zu lassen. Eine Devot muß weder masochistisch, noch unterwürfig, noch bi-sexuell, noch multisexuell, noch irgend etwas anders sein als eben nur HINGBUNGSVOLL – und zwar an mich – und sonst gar nichts. Was sollte ich an einer solchen Hingabe bestrafen, was wäre bestrafenswert – welchen Stellenwert könnte STRAFE hier je zukommen ? Warum sollte ich die Hingabe einer Frau an MICH, dadurch auf die Probe stellen, daß ich ihren Körper an Dritte verschachere ? – Nur um zu sehen ob sie es erduldet ? – Wer gehörte hier denn dann bestraft ? Das aber scheint den meisten Szene-Doms des neuen Jahrtausends, aus mir unerklärlichen Gründen, offensichtlich zu wenig – und in der Spiegelung dessen auch den Frauen, die zwar Devotion schreiben aber eigentlich eine rein sexuelle Submission meinen, und dies oftmals als eine Art seelisch-körperlicher Ausgleich, zur Rolle der modernen Männin, die ihr von der Gesellschaft abverlangt wird – oder ihrem eigenen Karriereanspruch. Die "O" aus jenem Roman war eben keinen Devota, ihre Hingabe spielte in den Phantasien der beteiligten Männer nie eine Rolle und wurde daher auch zu keiner Zeit wirklich abgerufen – was abgerufen wurde war ihr submissiver Gehorsam – und befriedigt wurden darin lediglich die Lebenslügen von Männern, die in diesem Gehorsam die weibliche Hingabe an ihre Person erträumten – das Ende ist bekannt. Kein Zweifel, wann immer ich die sexuelle Lust eine richtigen "Sub" genießen durfte, war es ein Erlebnis – ein Erlebnis das keinen Morgen benötigte, ein Erlebnis das aus sich selbst heraus agierte, unmittelbar, berauschend, infernalisch wo diese Unterwerfung noch mit masochistischen Neigungen verbunden war – NUR, Subs waren stets meine Spielpartnerinnen und erlebten sich auch in den Momenten des Spiels, den Augenblicken der Session – Das dominante Gefühl meiner Alltagswelt konnte dagegen stets nur durch das Lebensgefühl devoter Lebensabschnitssbegleiterinnen getragen werden. Ja – es gibt viele devote Frauen, hier im Joy-Club und da draußen in der Welt , denn weibliche Hingabe findet zahlreiche Ziele für ihre inneren Bilder, und die Formen in denen sich diese Hingabe erlebt sind so zahlreich und bunt wie die treibenden Blätter in einem Herbststurm – nur sie benötigen eben keinen Schmerz und ihre Liebe benötigt keinen Gehorsam – was Du meinst mein lieber Fragesteller – ist die Frage nach der Submission einer Frau - und ja, es gibt viele submissive Frauen hier im Forum – sie haben einige deiner Fragen beantwortet.* lächel * |
![]() | 14. Oktober 2008 Es ist Liebe Nun, ich bin eine devote Frau. - In einer Beziehung verhalte ich mich so: Ich liebe. Ganz einfach. Und durch diese Liebe wird so gut wie alles möglich. - @artjulain hat das ganz wundervoll beschrieben. – Da MUSS ich gar nicht „nein“ sagen. Die Sache mit den Schmerzen hat nichts mit "devot sein" zu tun. Jemanden, bei dem der Schmerz Lust gebiert (Ausschließlich DANN hat Schmerz in einer Beziehung überhaupt einen Platz, alles andere ist nämlich eine Mißhandlung!), nennt man "Masochist". Der Counterpart dazu wäre dann der Sadist. Devotion und Masochismus müssen nicht immer Hand in Hand gehen, wobei sie das durchaus des Öfteren tun. Aber genau dann wird das, was normalerweise schmerzhaft empfunden wird, in Lust umgewandelt. Daß der Schmerz nicht über diese "Umwandlungsgrenze" hinausgeht, das obliegt der Verantwortung des Dom. Ausnahmen, wie z. B. bewußte Grenzüberschreitungen, einmal ausgenommen. Genau über diese Grenzen muß aber geredet werden, denn sie sind individuell. Tabus müssen definiert und geachtet werden. So gibt es z. B. durchaus Frauen, die das Verliehenwerden als lustvolles Erlebnis betrachten. Für sie ist das eben KEIN Tabu. RoJ |
![]() | 14. Oktober 2008 würd mich freuen wenn ihr mein Horizont im Bezug auf devote Frauen erweitern würdet... Manchmal habe ich den Eindruck "devot" ist eine Umschreibung für "faul, initiativ- oder einfallslos" LG Er von aficionados |
![]() | 14. Oktober 2008 Ähm,aficionados Dein Zitat stammt von TE und der ist einfach nur neugierig . Lächelnde Grüsse, Birgit |
![]() | 14. Oktober 2008 Hallo, aaaalso, jetzt hast Du ja schon ganz viel über die emotionale Seite gehört, ich erzähl Dir mal ein bissi was von der Praktischen...Jeder Mensch ist verschieden, BDSM-ler sowieso. Hier ist wie wir es regeln: bei mir gestalltet sich das Ausleben meiner Sub-Veranlagung innerhalb meiner Beziehung wie folgt: Es gibt bestimmte Bereiche in denen ich allein über mein Leben entscheide, und da redet er mir auch nicht rein! Das würde ich auch nicht zulassen. Das sind vor allem mein Beruf, Gesundheit, und zwei Wochenenden im Monat an dem ich "frei" hab. Diese Felder kann ich selbst bestimmen. Dann gibt es Bereiche, die wir zusammen, als gleichberechtigte Partner entscheiden:alles was mit Kindern, Familie, Haustiere, Haus, Finanzen, Garten, Urlaub und so weiter zu tun hat. Und zu letzt gibt es eben Bereiche, die nur Er bestimmt: die umfassen alles, was mit Sex zu tun hat, und eben die anderen beiden Wochenenden. Sprich, was wir da mit wem wann wie machen wollen. Ich könnte zwar im Kriesenfall ein Veto einlegen, hab ich bisher aber noch nie getan. Ich lebe also kein 24/7 sondern tausche immer wieder die Rollen. Mir macht das viel Spaß, und es lässt sich, grade im Alltag mit Kindern auch viel besser umsetzen.( Wir haben ein bestimmtes Ritual, was den Rollentausch einleitet, zu welchen Zeiten das geschieht bestimmt ebenfalls Er). In den Bereichen, die Er bestimmt, bestimmt Er auch allein. Er tut was er will, und ich folge mit Hingabe und Begeisterung. Ich laase mir Schmerzen zufügen, weil sie für mich Lustgewinn bedeuten. Ich lasse mich verleihen, weil ich das aufregend und unheimlich spannend finde. Klingt alles kompliziert, aber es läuft ganz gut |
