![]() | 15. September 2008 der versuch zu atmen der versuch, einzuatmen scheitert… panik greift um sich… ruhig bleiben… heißt jetzt die devise langsam und sachte einatmen der schmerz lässt nach, die angst geht zurück aber sie wird wieder kommen, die angst und die unfähigkeit atmen zu können, langsam zu ersticken… wie ein frack, fertig und ausgelaugt… alles schmerzt, jede bewegung wird zur qual der körper merkt, wie die letzten kraftreserven aufbraucht werden wenn die qual übermächtig wird die augen nicht mehr geöffnet werden können dieses brennen und stechen dies verhindert immer öfters, erfasst dies unart die augen man merkt wie man zerfällt, langsam, schritt für schritt… die haut zersetzt sich in einzelne kleine fetzen ein zombie erblickt sich selbst alles gereizt, in kleinen fiesen fetzen gerötet und empfindlich fällt stück für stück haut herab es erfüllt in jenen momenten einen nur noch der wunsch… den wunsch zu schlafen, ohne leid, ohne pein und nichts, was einen von innen auffrisst… endlich seine ruhe zu finden… |
![]() | 16. September 2008 beklemmend, aber doch nachvollziehbar und verständlich wer das gefühl kennt, kann es bei den hier gewählten worten sehr gut nachvollziehen.... wünsche jedem, der das gefühl für sich selbst als vertraut erkennt viel kraft und die richtigen menschen an seiner seite ...................... |
![]() | 17. September 2008 Wenn Panik, Kummer und Leid sich verbünden, fühlt es sich an wie scheibchenweise zerlegt zu werden. Ich denke mal es ist schwer auch mit guten Menschen an der Seite, sich dem Gefühl zu entziehen. Worte die bei mir Enge erzeugen. LG. Serena. |
![]() | 17. September 2008 Beklemmung und Enge waren Wörter, die auch mir als erstes einfielen - eine schier ausweglose Situation, der man sich nur noch hoffend ergeben kann... Ich selbst kenne einen solchen Zustand nicht aus persönlicher Erfahrung - ich kenne ihn nur indirekt aus den Erzählungen eines geliebten Menschen. Dein Text hilft mir daher sehr, mich wenigstens ansatzweise einzufühlen in eine Wirklichkeit, die mir ansonsten sehr fremd ist und deren Wirkungen ein Aussenstehender wahrscheinlich nie wirklich begreifen kann. Gruß - und ein ernstgemeintes Dankeschön Berglöwe |
![]() | 11. Oktober 2008 Die Frage ist......... wer oder was hindert daran frei zu atmen?? Was schnürt einem die Luft ab?? |
