| Ich bin männlich, und fühle mich selbst zu regelmäßigem Sex verpflichtet und erwarte dies auch von meiner Partnerin, zu viele No-Sex-Phasen wären ein Grund zu Trennung. | 18% | (119) | |
| Ich bin männlich, und fühle mich selbst zu regelmäßigem Sex verpflichtet, aber ich erwarte dies nicht von meiner Partnerin, d.h. eine längere No-Sex-Phasen würde ich akzeptieren und erdulden. | 6% | (40) | |
| Ich bin männlich, und fühle mich selbst nicht zu regelmäßigem Sex verpflichtet und würde meiner Partnerin auch eine längere No-Sex-Phase zumuten, von meiner Partnerin erwarte ich aber, dass sie auf No-Sex-Phasen verzichtet, das wäre ein Trennungsgr | 1% | (11) | |
| Ich bin männlich, und finde das Sex für beide Partner keine Pflicht sein kann, und beide Partner eine längere No-Sex-Phase des anderen jederzeit akzeptieren sollten. | 21% | (137) | |
| Ich bin weiblich, und fühle mich selbst zu regelmäßigem Sex verpflichtet und erwarte dies auch von meinem Partner, zu viele No-Sex-Phasen wären ein Grund zu Trennung. | 10% | (67) | |
| Ich bin weiblich, und fühle mich selbst zu regelmäßigem Sex verpflichtet, aber ich erwarte dies nicht von meinem Partner, d.h. auch längere No-Sex-Phasen würde ich akzeptieren und erdulden. | 4% | (26) | |
| Ich bin weiblich, und fühle mich selbst nicht zu regelmäßigem Sex verpflichtet und würde meinem Partner auch eine längere No-Sex-Phase zumuten, von meinem Partner erwarte ich aber, dass er auf No-Sex-Phasen verzichtet, das wäre ein Trennungsgrund. | 1% | (7) | |
| Ich bin weiblich, und finde das Sex für beide Partner keine Pflicht sein kann, und beide Partner eine längere No-Sex-Phase des/der anderen jederzeit akzeptieren sollten. | 34% | (219) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 632 | ||
![]() | 10. August 2008 Ist Sex in einer Beziehung "Pflicht" ? Eine Beziehung basiert i.d.R. darauf, dass man sich mag und liebt, und dass man dementsprechend gerne viel Zeit miteinander verbringen will und gemeinsam aktiv ist. Aber neben dem Interesse und dem Spaß an den gemeinsamen Dingen ergeben sich automatisch auch Pflichten, die nicht unbedingt unangenehm sein müssen (deswegen "Pflicht" in Anführungszeichen), aber manchmal tatsächlich sogar lästig oder etwas belastend sein können. Zu solchen "Pflichten" gehört ja z.B. auch, Geduld zu haben, die Eigenheiten und "Macken" des Partners in gewissem Maße zu tolerieren, Verständnis zu haben, Rücksicht zu nehmen, und vieles andere auch. Auch das Miteinander-Reden ist ja eine Pflicht, denn wer würde es sich schon gefallen lassen, dass sein(e) Partner(in) mal einfach so aus Laune eine vollkommen mundfaule Woche einlegt, oder meint, jeden dritten Monat eine Meditationsklausur mit striktem 24/7-Schweigegelöbnis durchzuziehen. Solche Partnerschaften dürften kaum lange halten, es sei denn, zwei selten und ähnliche "Extremisten" treffen da aufeinander. Sexuelle Aktivitäten können daher teilweise auch ein Pflichtaufgaben in einer Partnerschaft angesehen werden, und die Frage der "Pflicht zum Fick" entsteht, wenn es der oder die ein(e) öfter oder seltener will als der/die andere, oder wenn der/die eine plötzlich für längere Zeit von den gewohnten Rhythmen abweichen will. Was ist dann wichtiger, dass der/die andere z.B. eine (längere) No-Sex-Phase wie selbstverständlich akzeptiert, denn Sex "muss" ja immer freiwillig und spontan sein, oder ist es ebenso wichtig, dass der andere Partner durch regelmäßige sexuelle Aktivitäten auch sexuell ausgeglichen bleibt, und sich kein Frust anstaut? Ich habe deswegen eine Umfrage zu dem Thema gestaltet. Ich hoffe, es sind alle wichtigen Antwortmöglichkeiten enthalten. Was die erwähnten "No-Sex-Phasen" betrifft, sind natürlich extreme Umstände wie Krankheiten oä ausgeschlossen. Gemeint sind aber z.B. selbst gewählte No-Sex-Phasen z.B. wegen (eher) freiwillig gewähltem Stress, wie z.B. Lernstress für Prüfungen, sportliches Training für Wettkämpfe, No-Sex als Selbsterfahrung oder aus religiösen Gründen usw. Hier wäre die Frage, in welchem Maße ein(e) Partner(in) so etwas akzeptieren sollte. Außerdem ist die Frage, in welchem Ausmaß solche sexuellen "Pflichten" symmetrisch sein sollten, d.h. jede Verpflichtung für beide Partner gilt, oder ob es hier Unterschiede geben kann. Z.B. der Mann ist zum Sex verpflichtet, die Frau nicht, oder umgekehrt, und zwar weil beide das so wollen und sich darauf geeinigt haben. |
![]() | 11. August 2008 Wenn man es bei Ehepartnern von der rechtlichen Seite betrachtet, dann gibt es tatsächlich eine Pflicht. Ich möchte dann aber mal den Gerichtsvollzieher bei Ausübung seiner Aufgaben sehen. Nun, was meine Meinung zu dem Thema betrifft. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, eine sexlose Phase in einer Beziehung geben sollte, dann ist das ok. Diese sollte sich aber in einem Rahmen befinden, den beide für akzeptabel halten. In einer funktionierenden Beziehung sollte das auch kein Problem darstellen. Ein weiterer Aspekt wäre, wenn man seinen Partner wirklich liebt, es ihm zuliebe einfach zu Nähe und Zärtlichkeiten kommen zu lassen. Viel zu oft herrscht in Beziehungen eine starke Form von Egoismus. Wenn ich meinen Partner wirklich liebe und er mir etwas bedeutet, dann sollte ich das für ihn tun können. Eine gute Beziehung erweist sich dann, wenn die Dinge auch mal nicht nur eitel Sonnenschein sind. jede Verpflichtung für beide Partner gilt, oder ob es hier Unterschiede geben kann. Vor dem Gesetz und im Bett sind beide gleich. Ich finde mich in keiner der möglichen Antworten so richtig wieder. Bei mir hieße das so: Ich bin männlich und habe an regelmäßigem Sex großen Spaß. Ich brauche ihn, um mich gut zu fühlen. Sex ist so wunderbar, dass es keine Pflichtübung ist. Ich habe eine Partnerin an meiner Seite, der es ähnlich ergeht. Haben wir eine sexlose Phase, dann ist diese nur von kurzer Dauer. Wir wollen beide so wenig wie möglich auf Sex verzichten und arbeiten deshalb intensiv an Problemen, um diese schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen. Al |
![]() | 11. August 2008 Wenn eine(r) der Partner mal eine No-Sex-Phase will, so macht es ja einen riesigen Unterschied, ob man das gemeinsam abspricht, und die No-Sex-Phase dann nach Besprechung evtl. entschärft wird (z.B. Sex nur 1x pro Woche), wenn der andere glaubt, dass es ohne Sex zu Problemen kommen könnte, oder ob es wegen der Regel, dass Sex keine Pflicht sein darf, es also eine Pflicht gibt, die No-Sex-Wünsche des/der anderen jederzeit akzeptieren zu müssen, ohne Diskussion. Also das der/die eine Partner(in) einfach entscheiden darf, dass der/die andere wegen der Pflicht zur Treue einfach für die beschlossene Zeit, evtl. auch Ende offen, eben auf Sex im Leben komplett verzichten muss (abgesehen von Selbstbefriedigung), weil das die Beziehung so erfordert, und wegen "Sex kann keine Pflicht sein" auch so normal ist. Also es geht um die Frage, ob es entweder eine Pflicht zum Sex gibt, oder eine Pflicht, auf jederzeitigen Wunsch des/der Partners/in auch mal länger auf Sex zu verzichten. Also dann, wenn man sich nicht ganz einig ist, wer muss dann welche Pflicht erfüllen, Sex als Pflicht mitmachen, oder auf Sex verzichten, weil eben dies Pflicht ist. |
![]() | 11. August 2008 Sex sollte doch niemals als Pflicht angesehen werden. Auch wenn ich das früher tat. Inzwischen habe ich gelernt, das nicht mehr zu tun. Sondern Sex als etwas Wundervolles zu empfinden. Dass ich das nicht in meiner Ehe erfahre, mögen mir viele ankreiden, aber das ist mir gleich. Wenn man Sex als Pflicht betrachtet, ist er sinnlos, mechanisch, führt möglicherweise zur Befriedigung des männlichen Parts, aber nicht zu beiderseitigen Befriedigung. Wenn ich Sex zustimme, weil ich es als meine Pflicht betrachte, prostituiere ich mich selbst. Es mag z.B. medizinische Gründe geben, weshalb es zu einer sexfreien Phase in einer Beziehung kommt. Wie dann mit umgegangen wird, kommt wohl auf die Beziehung an. |
![]() | 11. August 2008 ... Ich bin weiblich, und finde das Sex für beide Partner keine Pflicht sein kann, und beide Partner eine längere No-Sex-Phase des/der anderen jederzeit akzeptieren sollten. |
![]() | 11. August 2008 Wenn man Sex als Pflicht betrachtet, ist er sinnlos, mechanisch, führt möglicherweise zur Befriedigung des männlichen Parts, aber nicht zu beiderseitigen Befriedigung. Das finde ich nicht. Für mich kann Pflichterfüllung auch Hingabe und Ausdruck von Liebe bedeuten. Es mag z.B. medizinische Gründe geben, weshalb es zu einer sexfreien Phase in einer Beziehung kommt. Wie dann mit umgegangen wird, kommt wohl auf die Beziehung an. Mich interessieren ja nicht die wirklich zwangsläufigen Gründe, warum man evtl. mal auf Sex verzichten muss, sondern die freiwilligen Gründe, d.h. ob der/die ein(e) Partner(in) einfach quasi jederzeit eine No-Sex-Laune haben darf, und das eben immer als normal akzeptiert werden sollte, und so erwartet wird. |
![]() | 11. August 2008 Bei den von Dir beschriebenen Vorgängen gibt es nur ein Pflicht. Nämlich die, zu prüfen, ob ich den richtigen Partner an meiner Seite habe. Bei einer nahzu optimalen Konstellation stellt sich die Frage einer Pflicht erst gar nicht. Es tut mir leid, dass ich nicht anders antworten kann - aber so sind meine Erfahrungen ... weder ich, noch meine Partnerinnen, waren je in dieser Richtung in der "Pflicht." Al |
![]() | 11. August 2008 Das finde ich nicht. Für mich kann Pflichterfüllung auch Hingabe und Ausdruck von Liebe bedeuten. Wenn Sex aus und mit Liebe und Hingabe geschieht, dann ist er eben doch etwas Wunderbares, was man nicht nur gerne tut, sondern sich direkt danach verzehrt, was man zu Leben braucht. Eine Pflicht ist die Steuererklärung...... |
![]() | 11. August 2008 also ne Pflicht gibts nicht entweder man hat Lust aufeinander oder nicht man kann ja den Partner nicht "vergewaltigen" und das schönste nach dem Pflichtprogramm ist hinterher noch die Kür,dafür gibts dann auch die besseren Noten |
![]() | 11. August 2008 Bei den von Dir beschriebenen Vorgängen gibt es nur ein Pflicht. Nämlich die, zu prüfen, ob ich den richtigen Partner an meiner Seite habe. Bei einer nahzu optimalen Konstellation stellt sich die Frage einer Pflicht erst gar nicht. Es tut mir leid, dass ich nicht anders antworten kann - aber so sind meine Erfahrungen ... weder ich, noch meine Partnerinnen, waren je in dieser Richtung in der "Pflicht." Ja, das Problem stellt sich nicht, wenn beide Partner bei der Häufigkeit ihrer Sex-Wünsche ungefähr gleich liegen, also entweder beide sehr regelmäßig Sex wollen, oder beide keine Probleme haben, wenn es mal länger nicht zum Sex kommt. Dann ist es egal, wo die Pflicht liegt, ob beim Sex oder beim Verzicht auf Sex. Es geht also um die Situationen, wo die Partner eben auch mal unterschiedlich drauf sind, und dann ist die Frage, ob es zur Trennung kommt, oder ob einer seine Pflicht erfüllt, d.h. entweder Sex mit macht, oder eben auf Sex verzichtet. Nochmal zum drüber nachdenken: Bei der Pflicht zum Miteinander-Reden würde sicher niemand eine willkürliche No-Talk-Phase als zumutbar empfinden. |
![]() | 11. August 2008 Pflicht beschreibt in gewisser Weise "Zwang". Letztlich sollte ich nicht Zwang, sondern "Vernunft" entscheiden lassen. Deshalb gefällt mir der Ausdruck "Pflicht" überhaupt nicht. Dieser stammt doch, in diesem Zusammenhang, aus einer Zeit, in der Frauen ihrem Mann hörig zu sein hatten. Al |
![]() | 11. August 2008 Pflicht beschreibt in gewisser Weise "Zwang". Letztlich sollte ich nicht Zwang, sondern "Vernunft" entscheiden lassen. Deshalb gefällt mir der Ausdruck "Pflicht" überhaupt nicht. Dieser stammt doch, in diesem Zusammenhang, aus einer Zeit, in der Frauen ihrem Mann hörig zu sein hatten. Das finde ich einen sehr guten Einwand. Ich war mit dem Ausdruck "Pflicht" auch nicht so zufrieden, deswegen hatte ich ihn auch in Anführungszeichen gesetzt. Letztendlich wollte ich aber die "Zwangslage" beschreiben, wenn der/die eine mal für längere Zeit nicht will, und der/die andere das aber nur sehr schwer ertragen kann. Vor allem, wenn das Ende nicht richtig absehbar ist, d.h. es könnte jederzeit noch drei Wochen oder drei weitere Monate ohne Sex weiter gehen, wenn der No-Sex-Wunsch eben generell höher wiegt als der Wunsch nach Sex des anderen Partners. Sicherlich kommen solche "Zwangslagen" nicht in jeder Beziehung vor, oder nur in kleinem Rahmen, denn z.B. ein oder zwei Wochen dürfte ein Verzicht ja kein Problem sein. Aber Sex nur einmal im Monat oder nur im Sommerhalbjahr wäre sicherlich für viele zu extrem, so eine Beziehung mitzumachen. Oder erduldet man/frau so etwas für den Traumpartner auch gerne? Sind es tatsächlich öfter die Frauen, die ab und zu mal längere No-Sex-Launen haben, oder ist das nur Klischee? |
![]() | 11. August 2008 Sex als Pflicht ist eigendlich das schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Sex bedeutet Spass, Lust und Freude und das kann man nur ohne muss und Druck empfindet. Wenn es Pflicht wäre würde meine Seele glaube ich mit der Zeit wahnsinnig leiden Natürlich gibt es Phasen in einer Beziehung in der ein Partner weniger und gerade mal keine Lust auf Sex hat und es ist für mich selbstverständlich, die zu akzeptieren. Wenn diese Lustlosigkeit aber auf Dauer wäre , dann bleibt der andere Partner wohl mit der Zeit auf der Strecke. Das wäre für mich der Zeitpunkt, an dem ich mir wirklich über meine Beziehung Gedanken machen müßte, was da nicht stimmt und an was es hängt. Tja, ich denke, da wäre Beziehungsarbeit zu leisten. |
![]() | 11. August 2008 Natürlich gibt es Phasen in einer Beziehung in der ein Partner weniger und gerade mal keine Lust auf Sex hat und es ist für mich selbstverständlich, die zu akzeptieren. Wenn diese Lustlosigkeit aber auf Dauer wäre , dann bleibt der andere Partner wohl mit der Zeit auf der Strecke. Wie lange dauern denn für dich Phasen ohne Sex, die normal sind, und vom Partner auch akzeptiert werden müssen (oder sollten), und wie lange ohne Sex wäre unzumutbar, und würde die Frage nach Trennung aufwerfen? |
![]() | 11. August 2008 Sind wir doch mal ehrlich. Mit einer oder zwei Wochen kann jeder leben. Welche ernsthaften Gründe sollte es denn geben, dass ich meinen Partner so links liegen lasse. Was ich ihm trotzdem zu geben habe, ist so viel mehr. Selbst wenn es zu keiner Penetration kommt oder kommen kann, so gibt es jede Menge weitere Möglichkeiten, um dem Partner Lust zu schenken. Kann ich das trotzdem nicht, so gibt es Gründe, die es schnellstens aufzuarbeiten gilt. Al |
