Escort-Service im Jahre 2008 (Artikel III online!)

06. August 2008
noch eine Frage...

Da war doch das Gespräche, dass sich die Nutten untereinander das Leben schwer machen und sich gegenseitig unter enormen Konkurrenz bedingten Druck setzen... ähhh?!?! Dann sollen se's bleiben lassen!? Ernsthaft, hilft man dann der Nutte, die zu schwach ist und von den anderen bedrängt wird, päppelt die auf, macht sie stark, sodass sie dann selbst den Konkurrenzkampf wieder aufnehmen kann??

Und die "Biker"-Branche tritt als Retter auf... Waren nicht gerade verschiedene Bikerclubs vor allem im Prostitution verwickelt?

ich klink mich aus. Mir wird es zu unlogisch.
06. August 2008
Gehässig

Dank an Judith und Sally für den amüsanten Zickenkrieg!!!
Habe das seit gestern amüsiert verfogt.

Ich will und kann mich da in die Frauenfragen nicht einmischen, aber eines liegt mir am Herzen, ohne ihr jetzt zu nahe kommen zu wollen.

@Judith
Wenn Du tatsächlich RA bist, würde ich mich von Dir nicht mehr vertreten lassen, nachdem ich Deine Beiträge hier gelesen habe.

Das ist ganz einfach so. Ich habe nichts gegen Prostituierte, aber es ist ein Unterschied zwischen Respektsperson und Escortemodel. Geht auch nicht 'normal' MDB zu werden und vorher kriminell zu sein.

Wer Karriere machen will, sollte schon darauf achten was im Lebenslauf steht oder aufgedeckt werden könnte. Könnte bitter böse nach hinten losgehen.

Na ja, ich halte hier meine Identität ja auch verschlüsselt.
06. August 2008

Na da sind wir denn alle verhalten bestürzt, dass nun endlich wieder eine Gespräch unter Erwachsenen möglich ist! *roll*
06. August 2008
@ paris

@Judith
Wenn Du tatsächlich RA bist, würde ich mich von Dir nicht mehr vertreten lassen, nachdem ich Deine Beiträge hier gelesen habe.

Das steht Dir natürlich völlig frei. Aber genau dies ist eben der Grund, weshalb ich hier anonym präsent bin und weshalb ich diesen wirklich anregenden, manchmal regelrecht erregenden Job an den Nagel gehängt habe.

Du ahnst aber gar nicht, welche Jobs bei meinen Studienkolleginnen so üblich waren ...
06. August 2008

Wortbruch!!!

Da ich mich doch noch mal melde...Mein Kompliment Carmen, da hattest Du völlig recht...lächel


Und auch Du @SallyPain, beklagst zu Recht den Mangel einer differenzierten und Facettenreichen Darstellung, der Thematik...

Aber Hand aufs Herz, glaubst Du wirklich allen Ernstes, das dies in einem öffentlichen Raum möglich ist?

Ich kann mir dies nicht vorstellen. Dazu haben zu viele , viel zu viel zu verlieren. Das der JC, die Grundlage für eine offene Diskussion mit diesen, nicht gerade brillianten Reportagen zu schaffen glaubt, ist mir mehr als nur schleierhaft.


Dennoch, kann es eine offene Diskussion in dieser Angelegenheit ohnehin nicht geben und insofern ist dies zu verlangen auch irgendwie unsinnig.

Das Business lebt eben nicht nur von Triebhaftigkeit und Geldgier einerseits und Dispositionen und Nöten andererseits...Sondern auch von Illusionen...Und die, lässt man im öffentlichen Raum nicht einfach so demaskieren, oder sich gar nehmen... Einerseits wäre dies äusserst Geschäftsschädigend, andererseits würde der eine oder andere, sich selbst auch, sehr sehr verletzlich machen...

Und das ist weiss Gott, nicht nur ein Spezifikum dieser Kaste...Man denke nur bspw. an die Welt des Zirkus...Oder gar an unsere politische Kaste...Falls da einmal, einer offen aussprechen würde, was er denn so denke, empfinde und intendiere...Oder gar sein Intimstes offen legen würde...Er wäre auf der Stelle verbrannt...Und wenn er die Wahrheit spräche, würde ihm unter Umständen, noch nicht einmal einer glauben...Zumindest ich nicht, denn ich stehe Politikern aus gutem Grund zutiefst misstrauisch gegenüber... Dazu bräuchte ich schon mehr, als nur einen flüchtigen Blick in die Augen...

Und auch ich, lass mir in meiner Tätigkeit, nicht in die Karten schauen. Ich lüge nicht, aber ich verschweige viel und gebe immer nur so viel von mir Preis, wie ich es denn für vertretbar und sinnvoll erachte. Sonst würde ich meiner Klientel und meiner Arbeit nicht gerecht werden. Ein zu viel an Offenheit, würde eine angemessene Distanz und damit auch, jede Arbeitsgrundlage zerstören...Aus diesem Grund, gebe ich auch meine Identität im JC nicht preis. Niemals...

Für eine wirkliche offene Diskussion, ist einfach nicht die Grundlage gegeben...Und das meine ich nicht persönlich...
06. August 2008
@judith

ich habe auch vor einiger Zeit studiert. Gut war im letztem Jahrtausend. Da mußte ich meine körperliche Arbeitskraft an eine Autovermietung verkaufen.

Viele meiner Kommilitonninen haben sich in dieser Zeit an Bäckereien und ganz normale Strassencafes verkauft.

Einige waren auch der Ansicht sich Vorteile zu erhoffen, daduch mit einem älteren Mann in die Kiste zu hüpfen.

Fand ich damals Schei... (Sorry für das D. Bohlen Deutsch)
heute finde ich das OK, da ich mir gelegentlich selbst mein Vergnüngen gönne. Gestehe ich ja auch.

Trotzdem muss ich genau an dieser Stelle ebenfalls gestehen, dass ich ein Akzeptanzproblem habe, mit einer femininen Business Partnerin von der ich wüßte, dass sie früher...

Ist doof weiss ich, ist aber so.
Und deshalb ist meiner Meinung nach hier viel Schöngerede.

Wir ALLE haben offenbar noch eine Menge zu lernen.
06. August 2008

@Judith1980
Ich finde deine Antwort zu meiner Frage (inzwischen vor zig Seiten gestellt) nicht vollständig.
Ok, du hast aufgehört, dich zu prostituieren, um als Anwältin zu arbeiten, also du hast eine gesellschaftlich geächtete Profession (Prostitution) für einen sehr angesehenen Beruf (Anwältin) verlassen.
Das wundert mich nicht!

Und du Und es wäre nicht sehr förderlich, wenn ich auf diese Weise einem Mandanten oder in der Kanzlei einem Kunden begegnen würde

Warum denn?

Wäre nicht wundervoll, sie auch als Escort glücklich zu machen?
06. August 2008
boah, muss jetzt doch wieder rein...

Warum hat jemand ein "Qualifikationsproblem", wenn jemand einmal prostituiert war? Kann man da nicht trennen? Betonfestes Deutschland!!

Ob der Neue Star-Tenor vorher als kleiner Stricher gejobbt hat, mindert doch nicht sein Talent und seine Fähigkeit?

Ein Pollock hat nur im Suff malen können, ein Michael Schuhmacher lebt auch aus Steuergründen im Ausland, Edith Piaf, Michaela Schaffrath... alle irgendwie "Dreck" am Stecken, aber können halt etwas. Da würde ich denen nie einen Strick draus ziehen SOLANGE die nicht auf einmal mit dem Moralfinger herumlaufen!
06. August 2008

@bangat
Bitte lass judith1980 selber antworten! Ich möchte wissen, was SIE denkt!

Ob der Neue Star-Tenor vorher als kleiner Stricher gejobbt hat, mindert doch nicht sein Talent und seine Fähigkeit?

Genau darum! Warum will judith1980 nicht, dass ihre Mandanten sie auch als Escort buchen?
Was wäre für judith1980 daran so schlimm?
06. August 2008

Warum denn?

Wäre nicht wundervoll, sie auch als Escort glücklich zu machen?


Sehr gute Frage! *hand*
06. August 2008
Literaturtipp...

Boule de suif.
06. August 2008
Und noch mals...

Ich verteidige keinen ich nehme auch keinem das Antworten ab. Ich habe nur das Gefühl, hier knüppeln zwo, die es selbst nicht besser machen auf den dritten ein. Mit Schaum vorm Mund im Rausch, auf einem Kreuzzug... ich könnt kotzen.

Ausserdem ist das ihre Sache.
06. August 2008
Welcome back!

Hallo Raureif!

Freut mich sehr, dass Du Dich an der Diskussion (oder wie auch immer andere dies nennen wollen) wieder beteiligst. Ich weiß, wir sind teilweise unterschiedlicher Meinung, allerdings schätze ich Deine Beiträge sehr und freue mich, dass Du wieder dabei bist.

Ganz herzliche Grüße,

Carmen
Libertin Escort-Team
06. August 2008

@Bangat

Das Problem mit den Künstlern und Exentrikern ist ein anderes.
Wobei auch Gauguin wegen seiner Syphillis in Kritik geraten ist.

In unserer konservativ strukturierten Gesellschaft spielt es schon eine Rolle, welcher Leumund vorhanden ist.

Ein Friedmann kann nicht ohne weiteres koksen genausowenig wie ein ehemaliger Amtsrichter und Innensenator a.D. einer unserer Hansestädte.

Und deshalb sollte eine Rechtsanwältin oder ein Key-Account-Managerin oder Landtagsabgeordnete mit Escorte (oder Prostitutionshintergrund) nicht die Verantwortung für ein Geschäft übernehmen, das daran scheitern könnte.

Das sollte vorher überlegt werden
06. August 2008
@ la_lupa

Zitat:

Und du Und es wäre nicht sehr förderlich, wenn ich auf diese Weise einem Mandanten oder in der Kanzlei einem Kunden begegnen würde



Warum denn?

Wäre nicht wundervoll, sie auch als Escort glücklich zu machen?

Warum will judith1980 nicht, dass ihre Mandanten sie auch als Escort buchen?
Was wäre für judith1980 daran so schlimm?

Ich persönlich hätte in der Tat kein Problem damit, gewisse Mandanten auch als Escort zu verwöhnen. Es mag sogar sein, dass einige von ihnen darauf erpicht wären. Das erscheint mir sogar überwiegend wahrscheinlich. *g*

Allerdings bin ich nicht naiv. Ich weiß, dass viele potentielle Mandanten sich von einer Frau, die (auch) als Escort-Lady arbeitet, nicht anwaltlich beraten und vertreten lassen würden (obwohl sie sie vielleicht nicht nur attraktiv, anregend und sexy finden, sondern auch wissen, dass sie eine gute Anwältin ist). Das nehme ich zur Kenntnis und so hin und habe daher entschieden, nun als Anwältin und eben nicht mehr als Escort-Lady tätig zu sein.

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