![]() | 26. Januar 2010 ich hab nicht geschrieben, dass ich das ich vom pco übergewichtig geworden bin.... obwohl ich im medizinischen bereich tätig bin, hab ich vor meiner eigenen diagnose noch nicht vom pco gehört obwohl es ja mittlerweile wirklich serh häufig auftritt. ja für die Insulinresistenz ist ja das Mettformin. lg |
![]() | 26. Januar 2010 @ SaSt Das war auch nur allgemein, weil hier der Tenor schon so langsam in die Richtung geht von wegen "Jetzt wo ich weiß, dass ich PCO habe, weiß ich auch, warum ich übergewichtig bin". Nur das ist halt der falsche Ansatz, denn Fakt ist, dass die meisten Krankheiten die in Verbindung mit Übergewicht stehen vom Übergewicht kommen und nicht das Übergewicht von den Krankheiten. Dass PCO doch relativ häufig verbreitet ist, hab ich auch erst erfahren, nachdem es bei mir diagnostiziert wurde und ich mich mal damit befasst habe. Heute denk ich da überhaupt nicht mehr dran... das gehört halt zu mir wie mein regelmäßiges Haarefärben, meine Sommersprossen auf der Nase, usw. Es hat schlicht und ergreifend keine Auswirkung auf mich als Person. Und wenn man mal genau nachdenkt ist es ja auch eigentlich klar, dass PCO keine Auswirkungen auf eine Beziehung hat - also von unerfüllten Kinderwünschen mal abgesehen - denn die meisten haben das PCO ja schon viel länger bevor es diagnostiziert wurde und da hatte das ja dann auch keine Auswirkung auf die Beziehung. Ich kann daher wirklich nur allen "Betroffenen" - mein Gott, wie leidvoll sich das schon anhört, furchtbar - raten, es hinzunehmen und gut ist bzw. bei KiWu entsprechende Medis vom Arzt verschreiben zu lassen und ansonsten weiter zu leben wie bisher. |
![]() | 26. Januar 2010 Modediagnose Das PCO ist sicherlich nicht halb so häufig wie es diagnostiziert wird. Damit sage ich nicht, dass es die Erkrankung nicht gibt oder dass sie kein Leid verursacht. Es ist allerdings so, dass die Diagnose häufig gestellt wird ohne dass die notwendigen Kriterien überprüft wurden. Viele Zysten machen z.B. noch kein PCO. Dazu komt, dass es immer mehr Übergewichtige gibt und damit steigt auch die Häufigkeit der Erkrankung. Letztlich handelt es sich um ein Hormondurcheinander meist aufgrund von Übergewicht. Es wird bei Leidensdruck symptomatisch behandelt. Bei mir wurde übrigens auch ein PCO diagnostiziert. Ich habe dem Arzt dann erstmal gesagt, was die Rotterdam-Kriterien sind und das sie nicht erfüllt sind. |
![]() | 27. Januar 2010 @miy Zum Thema PCO Häufigkeit-Es gibt sehr viele Frauen die PCO haben und es nicht wissen. Ich finde es ist auch keine Modediagnose. Das schlimme daran, ist das sich zu wenig Frauenärzte mit PCO so richtig auskennen. Bei PCO Syndrom sind die Zysten (oder besser gesagt, kleine Bläschen) im Eierstock gemeint. Es gibt auch andere Zysten die außerhalb des Eierstockes sind, die aber mit dem PCO-Sydrom nichts zu tun haben. "Letztlich handelt es sich um ein Hormondurcheinander meist aufgrund von Übergewicht. " Das stimmt nicht! Lt Studien (Links nur für Mitglieder) wissen sie noch nicht woher die Krankheit kommt. Sie vermuten das es an genetische Faktoren/Umwelteinflüsse liegt. Und es heißt nicht, wer PCO hat ist Fettleibig. Ich hab auch die Erkrankung und wiege 62 kg auf 166cm. Das schlimme ist, dass sich auch ein Gebärmutterkarzinom, Diabetes , Herzerkrankungen entwickeln kann ( uvm). Das alles zu erklären ist schwierig. Am besten ihr schaut auf die Seite die ich beschrieben hab. Ist sehr informativ. Zum Thema Metformin: Wer Beschwerden hat wie Blähungen und Durchfall bei der Einnahme sollte auf laktosefreies Metformin zurück greifen! Ich hatte damit keine Beschwerden mehr. Ich wünsche allen viel Erfolg in der Behandlung mit PCO! |
![]() | 27. Januar 2010 Was das Übergewicht angeht,....da muss ich mal noch was loswerden. Soweit ich das weiß streiten sich die Ärzte da, ob frühes Übergewicht Pco verursacht oder nicht. Tatsache ist das ich z.B. lange versucht habe abzunehmen,...ernstahft versucht, ich ernähre mich recht gesund, was mir von mehreren Ärzten bestätigt wurde, ich habe regelmäßig Sport gemacht, hab einen Beruf in dem ich ständig in Bewegung bin und trotzdem hat sich bei mir ausser 2-4 Kilo absolut nix getan.... Und dann das entscheidende Gespräch mit meinem Endokrinologen, der mir sagte, dass es nach meinen Untersuchungsergebnissen verwunderlich ist, dass ich nicht noch mehr zugelegt hab, sondern das gewicht siet längerem halten konnte. Nicht immer kann man was dafür oder ist sogar noch schuld an seinem Übergewicht! Dass das in meiner Pubertät anders aussah und ich auch träge und oft faul war weiß ich, aber jetzt, wo ich schon lange gern was ändern würde, geht es eben nicht so schnell. |
![]() | 27. Januar 2010 Zum Thema Übergewicht möchte ich jetzt blos mal allgemein was loswerden: Die meisten, die glauben sich gesund zu ernähren mögen sich vielleicht gesund in Hinsicht auf Vitamine, Spurenelemente und sowas ernähren. Allerdings haben die meisten nicht die geringste Ahnung wie viele Kalorien und Kohlehydrate sie mit ihrer "gesunden Ernährung" in sich reinschaufeln. Die Menge der Kalorien und Kohlehydrate, die man bestensfalls essen sollte um gerade den Grundumsatz und vielleicht ein bisschen drüber zu decken ist nämlich mit obstreicher und vollkornreicher - also gesunder - Ernährung ratz-fatz erreicht. (Fruchtzucker, Körnerzeug & Co haben nämlich sowohl eine Unmenge an Kalorien als auch fett Kohlehydrate) Und da wundert es mich dann nicht im Geringsten, dass die meisten trotz gesunder Ernährung nicht abnehmen oder gar zunehmen. Dazu kommt natürlich noch, dass viele in ihrer Verzweiflung Crash-Diäten hinlegen, in denen sie zwar schnell abnehmen, diese aber nicht auf die Dauer halten können und dann wieder zunehmen, sobald sie ihre Diät beenden. Und zusätzlich ihren Stoffwechsel damit noch so verlangsamen, dass dieser schon bei der geringsten Nahrungsaufnahme auf "Speichern, speichern, speichern" geht, statt zu verbrennen. Wer sich heute wirklich bewußt so ernährt, dass er nicht über seine Kalorien und Kohlehydratgrenze kommt, der nimmt auch nicht "einfach so" trotzdem zu. Und wenn ich dann noch etwas BEWUSSTER und GEZIELTER Sport treibe, dann nehme ich auch ab. Wer das Gegenteil behauptet, sorry Leute, aber der lügt sich selber was in die Tasche. |
![]() | 27. Januar 2010 Abnehmen, also den Körper in eine katabole Stoffwechselsituation, in Kaloriennot zu bringen ist ja eigentlich auch keine gesunde Ernährung. Abnehmen kann sinnvoll sein und kann auch auf gesunde Art und Weise geschehen, aber man kann es schlicht nicht mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gleichsetzen. Mit gesunder Ernährung nimmt man eher immer ein bißchen zu. Es sollte einleuchten, daß Abnehmen ein zeitlich befristeter körperlicher Zustand und keine gesunde Dauerernährung ist. Aber back2topic: Übergewicht ist an der Entstehung des PCO (das übrigens auch völlig ohne Zysten an den Eierstöcken sein kann) beteiligt - insofern ist Übergewicht eine Ursache. Gleichzeitig ist es aber auch eine Auswirkung, denn durch die PCO-Stoffwechselveränderungen, die Insulinresistenz etc fällt es PCOlern schlicht schwerer, abzunehmen. Ein einfaches "selbstdisziplinlose Eigenschuld" wirkt ignorant. Metformin ist keine bloße Blutzuckerkontrolle - nach aktuellem Wissensstand wirkt es über die Herabsetzung der androgenbildenden Insulinwirkung sinnvoll auf den Hormonhaushalt. PCO kann durchaus die Psyche beeinflussen und zu Wesensänderungen führen - allein schon durch den Anstieg der männlichen Hormone... |
![]() | 27. Januar 2010 @Bohemier Man merk, du bist vom Fach. Wie äußert sich die Wesensänderung? |
![]() | 27. Januar 2010 Grundsätzlich ist eine leichte androgene, testosterone Veränderung zu vermuten - also eher in Richtung Aggressivität, geringere Konzentrationsfähigkeit, Gereiztheit, Libidosteigerung etc. Tatsächlich aber ist es höchst individuell und reicht von Depression bis Hyperaktivität. Oder oft eben gar kein Einfluß... |
![]() | 28. Januar 2010 @Manuela Ich habe nicht geschrieben, dass PCO immer mit Übergewicht einhergeht und auch nicht, dass es grundsätzlich darauf zurückzuführen ist. Für das PCO gibt es Diagnosekriterien, die oft nicht erüllt sind, den Frauen aber gesagt wird, dass sie ein PCO hätten. Diese Diagnose wird immer häufiger falsch gestellt, weil es sich rumgesprochen hat, dass es da was gibt... Modediagnose. Wie bei meinem anderen Beitrag schon gesagt, dies bedeutet nicht, dass es das PCO nicht gibt und es für die Betroffenen kein Leid darstellt, es heißt nur, dass es viele schlechte Ärzte gibt und ich sage das als jemand vom Fach. |
![]() | 28. Januar 2010 ich krieg hier immer das gefühl, dass bisschen was durcheinander geschmissen wird. pco - polyzystische ovarien. ist klar, bläschen an den eierstöcken. das ist keine "krankheit fürs leben". diese können (ich weiß allerdings gerade nicht in wieviel % der fälle) auch einfach von alleine wieder weggehen. pcos - polyzystisches ovarialsyndrom. DA spielen erhöhte androgene, verstärkte behaarung, insulinresistenz, oligomenorrhoe, anmenorrhoe UND evtl die zysten mit rein. das syndrom kann man aber auch ohne die zysten haben (das heißt nur so, weil man die anderen anzeichen früher oft in zusammenhang mit den zysten festgestellt hat) pcos ist eine ausschlussdiagnose. das heißt wenn alle anderen ursachen ausgeschlossen werden können (und das sind von kleinen tumoren in der hypophyse über *keine ahnung was noch alles* eine unmenge), dann hat man pcos. von daher sollte man die diagnose einem fähigen endokrinologen überlassen. in sofern stimme ich dem "schlagwort" modediagnose schon zu - denn viele frauenärzte sind damit schnell zur hand. lg von der nosy-sie, die nicht vom fach ist und der der gang zum endokrinologen noch bevorsteht |
![]() | 08. März 2010 also ich habe als ich etwa21 war erfahren das ich am PCO leide, meine Frauenärztin sagte damals nur zu mir: Ach sie haben ja schon ein Kind und daher ist das ja alles nicht so schlimm! Aber ich sollte zum Verhüten beginnen zwecks den Hormonen! Ich begann mit dem Nuva-Ring und wollte aber mich bei meinem Arzt rückverichern ob meine FA mich auch richtig beraten hat.. Er überwies mich damals direkt zum Endokrimologen in München (leider fällt mir der Name des Arztes gerad nicht ein war allerdings im MAX-PLANK im Schwabinger Krankenhaus) er gehört zu den Absolut besten in Bayern!!! Es ist damals schon festgestelt worden das durch diese Erkrankung meine Bauchspeicheldrüse etwas angegriffen worden ist!! Der Endokrimologe meinte das meine Zuckerwerte nicht die sind die sie sein sollten und meinte das wenn ich jemals wieder Kinder bekommen möchte schnell anfangen müsste dagegen anzugehen!! Ich habe mit dem Medikament Metformin 500 (Diabetikermedikament) begonnen und zudem nehme ich den Nuva-Ring für die zusätzlichen Hormone!! Ich muss dazu sagen das ich diverse andere Erkrankungen habe unter anderem ist mir die Schilddrüse entfernt worden, daher stimmt mein Hormonhaushalt bsolut nicht mehr.. Es ist sehr schwer abzunehmen egal welche Ernährung ich einschlage (an bewegung kann es nicht liegen, da ich im Service arbeite und ständeig am rennen bin) aber Fakt ist das ich seit der Diagnose 20 kg zugenommen habe! (aber nochmal WICHTIG, ich habe mehrere erkrankungen und es liegt nicht nur am PCO) Das schöne an der ganzen Sache ist das ich im November im Krankenhaus war und bei den OP vorbereitungen festgestellt worden ist das sich die ganzen Zysten weitgehend zurück gebildet haben und ich wieder Hoffnung habe selber irgendwann zu entscheiden ob ich Kinder mag oder nicht mehr... |
![]() | 08. März 2010 Irgendwie verstehe ich meinen Frauenarzt nicht. Ich nehm regelmäßig Metformin, damit meine Periode regelmäßiger kommt und die Androgene zurück gehen. Das hab ich mit meinen Hausarzt entschieden. Irgendwie kennt sich wirklich keiner richtig mit der Behandlung aus. Kann mir jemand im Raum München, Landshut einen adäquaten Arzt empfehlen? |
![]() | 08. März 2010 jetzt ist mir der name des Arztes wieder eingefallen... Docker Staller MPI Schwabinger Krankenhaus.. Aber es dauert lange einen Termin zu bekommen, ich habe damals 3 Monate warten müssen.... und stimmt ja meine Periode ist auch seit meinem 14 lebensjahr teilweise sogar 1 jahr lang ausgefallen, aber es ist erst mit 21 jahren festgestellt worden nachdem ich schon einen 3 jahre alten sohn hatte.... |
![]() | 07. August 2010 Medikamente bei Kinderwunsch Bei mir wurde vor 3 Jahren PCOS festgestellt - aber mein Arzt hat nie etwas dagegen unternommen und es "laufen lassen" - und ich auch. Als ich letztes Jahr etwas neues zur Verhütung wollte (hatte den Nuva Ring) meinte er nur - Ach - sie brauchen sowas doch eh nicht - bei der Diagnose werden sie eh nicht schwanger. War seit dem nicht mehr dort - habe mit meinem Partner jetzt seit November nicht verhütet - nichts passiert. Er hat wohl recht. Meine Tage hatte ich zuletzt vor ca. 3 Jahren... Welche Medikamente helfen bei Kinderwunsch gegen PCOS ? (und sind nicht soooo schädlich) Abgesehen von zuviel Gewcht bringt mich die Behaarung momentan zum Wahnsinn....... Hiiiiiiieeeeeelllllfffffeeeeeee !!! |
