Dauersingle

27. März 2010

seufz
ich versuche es noch einmal.
deine ausgangsaussage
Wir leben in Jahre 2010... Das war sicher früher sie Regel, aber meine Erfahrung heute sind es nicht.
auf diese aussage
Hängt aber bestimmt auch viel damit zusammen, dass einige gar keine Kinder wollen oder einfach keine Lust auf ein "fremdes" Kind haben.

war der ursprung aller weiteren einlassungen....zumindest von mir.
und DEM kann ich nicht zustimmen. denn das eine hat mit dem anderen (für mich) NICHTS zu tun. die gesellschaft hat sich weiterentwickelt, neue lebensformen haben sich gebildet und keine frau muss sich mehr schämen alleinerziehend oder geschieden zu sein. all das hast du richtig beschrieben.
ABER....die gesellschaft sagt MIR nicht ob ich etwas möchte/mag oder nicht möchte/nicht mag. Ein fremdes Kind annehmen zu können/wollen, war und ist schon immer eine sehr persönliche EIGENE entscheidung. und nur weil man es heute noch immer nicht möchte/kann, kann man diese lebenseinstellung wohl kaum mit den verhältnissen vor 50 jahren gleichsetzen.

ich gebe dir recht, wenn einem mann das heute gesellschaftlich leichter gemacht wird als damals.....das ist für mich aber was anderes als es dann auch tatsächlich und liebevoll zu tun !
27. März 2010
@Nimitz

Für mich ist dein Singleleben nur ein Symptom für Dein "Leiden". Es bringt aber wenig am Symptom zu arbeiten. Effektiver ist es die Ursachen zu finden und zu bearbeiten.

Der Schlüssel dabei ist für mich ein Satz in Deinem zweiten Posting:

Entweder plötzliche Funkstille nach ein paar Nachrichten (vermute Desintresse) oder der praktische Satz:" Entschuldige bist nicht mein Typ!". Mehr nicht.

Da springt einen doch das Thema Kommunikationsstörung direkt an. Irgendwas ist da doch falsch gelaufen. Offensichtlich bist Du in der Lage den ersten Kontakt herzustellen und dann läuft irgend was verdammt schief und die Frauen verlieren das Interesse.

Wenn Du rausfindest was das ist, dann kannt Du es verändern.

Vielleicht führst Du beim nächsten Versuch mal ein Protokoll für Dich selbst darüber wie sowas abläuft. Wenn man sich das mit etwas Distanz anschaut kann man oft schon einiges auf den ersten Blick erkennen.

Sehr hilfreich sind auch weibliche Freunde. Hör auf nach einer Partnerschaft zu suchen und such lieber generell den Kontakt zu Frauen, auch zu Frauen die für Dich rein partnerschaftlich nicht in Frage kämen. So kommt man ganz nebenbei zu dem einen oder anderen hilfreichen Feedback.

Da das Internet die Ebene der Interpretationen und Missverständnisse ist, kann ich Dir nur raten reale Kontakte anzubahnen:
Sport, Party, Freunde treffen, Hobbys sind die bessere Ebene zum üben und fündig werden. So mancher komische Kauz den man nie in Erwägung gezogen hat wird auf einmal zum Traummann wenn man ihn besser kennt.

Es wird immer gesag man soll an den eigenen Schwächen arbeiten. Da ist zwar sicherlich richtig aber zu allererst sollte man die eigenen Stärken ins rechte Licht rücken. Niemand ist perfekt und das Streben nach Perfektion macht viele unglücklich und kostet ein großes Stück Selbstbewußtsein. Im Angesicht der eigenen Stärken jedoch blüht man auf.

Wer einer Frau z.B. gleich zu Anfang alle eigenen Schwächen präsentiert hat sie oft schnell verloren. Natürlich sollte man ehrlich bleiben, denn sie muß ja auch mit Deinen Schwächen leben können und Du mit ihren. Aber wenn man sofort alle unschönen Sachen präsentiert bekommt, noch bevor man richtig verliebt ist, dann zieht man oft eher die Notbremse und ergreift die Flucht.
29. März 2010
Dauerverpartnert

Es gibt auch das Gegenteil. Viele, so auch ich, haben es ihr Leben lang nicht kennengelernt, mal ohne eine Beziehung zu sein (ich lebte mit einer Reihe von Partnerinnen seit meinem 17. Geburtstag). Und auch das kann ein Gefühl von... ich weiß nicht... Beengtheit... erzeugen.

Ich bin jetzt erstmals allein. Das ist soooo wohltuend! Ich nur für mich verantwortlich! Ungestört sein! Niemandem Rechenschaft schuldig! Ruhe. Meditation. Die Welt und ich... Ruhe. *sonne*

Warum Nimitz keine Frau fand, ist mir unbegreiflich. Anders als Brian_Lorenzo kann ich an seinem Profil oder den Bildern etwas finden, das bemäkelnswert ist. Es ist ein freundliches, entgegenkommendes Profil, das mit Sicherheit Frauen interessiert.

Quark, die Behauptung, er könne keine "in seinen Bann ziehen". Schaut euch doch all die verheirateten Männer an... sind das alles Typen, die Frauen in ihren Bann ziehen? Eben. *ggg*
29. März 2010

Hallo,

Wieviel arbeitest du denn? Bei einer 80h+ Woche wird es schwierig eine Partnerin zu finden, denn auch dies braucht Zeit um sich unter Leute, wohl eher Frauen *zwinker*, zu mischen.

Schöne Grüße

Abenteurer801
11. Mai 2010

Ich bin auch Zeit meines Lebens Dauersingle. Gründe siehe auch meine Beiträge in Ist zu langes Singledasein ungesund?

Eigentlich würde die aktuelle dortige Diskussion fast schon besser hierher passen.
24. Mai 2010

ich bin auch schon immer single. aber was das schlimmste daran ist einer nach dem andern von meinen freunden findet eine freundin, und hat dann natürlich keine zeit mehr für mich. ich werde am ende alleine dastehen.
26. Mai 2010
@deamon

Das liegt aber nicht an den anderen, sonden das hast letztendlich Du in dier Hand mit der Art wie Du auf Leute zugehst und was Du in Deine Freizeit machst.

Hier z.B. hättest Du wesentlich mehr Chancen mit einem Foto im Profil und einem eigenen Text der nicht vom Textgenerator erstellt wurde.
26. Mai 2010
sehe ich auch so

als single gibt es nun fastgar keinen Grund sich hier zu verstecken. Ich bin ebenfslls single ...war mal 13 Jahre verheiratet, heute alleinerziehende Vater...und das gerne.Bin seid mehreren Jahren abgesehen von der einen oder anderen Affäre single. Frag Dich erst mal ob Du wirklich bereit bist eine Beziehung einzugehen im Moment. Frauen haben dafür recht feine Antennen. Vielleicht strahlst Du Unsicherheit aus wenns darum geht sich auf etwas fest einzulassen.
Ansonsten.
Singldasein ist keine Schande.Also mach Dir keinen Kopf drüber.Umso mehr Du das tust um so unenstspannter wirst Du...und dann geht gar nix mehr.
30. Mai 2010
Zufriedenheit und Ehrlichkeit

ich finde es kommt darauf an wie zufrieden und ehrlich man mit sich selbst umgeht und was man für einen Freundeskreis hat. Wie verläuft Dein Single-Leben?

Wenn Du ständig was zu tun hast, viel arbeitest, viel mit Freunden unternimmst und auch die einsamen Stunden mit Dir selbst magst und da auch gern mal für Dich bist, kann das Single-Leben doch auch Spaß machen..

Ich hatte früher ein paar längere Beziehungen und bin jetzt seit einigen Jahren Single. Die paar Frauen mit denen ich bis zu 6 Monate ein bischen Spaß hatte, das nenne ich keine Beziehung. Eine Beziehung fängt für mich da an wo ich mit jemanden lieber zusammen bin als alleine zu sein und wenn ich alleine bin Sehnsucht bekomme..

Wie gesagt, es kommt einfach darauf an das man Ehrlich zu sich selbst ist und mit dem was man tut zufrieden ist. Und sich nicht ständig fragt, was man falsch gemacht hat..Was soll daran falsch sein, wenn ich Zufrieden bin?

Früher bin ich in meine Beziehungen so reingerutscht, da war nix geplant und ich war auch nicht in Singlebörsen oder so..Da war ich noch nicht mal im Netz..Tja das wird wohl auch mit ein Problem sein, das man im Netz immer wieder was besseres, tolleres finden kann wenn man nicht mit sich zufrieden sein kann..
30. Mai 2010

ich weis das ich keine chancen bei den frauen habe. da kann ich auch das bild und den profiltext weglassen.
beschäftigung hab ich genug daran mangelt es nicht, aber freunde die zeit haben mit mir etwas zu unternehmen werd ich bald nicht mehr haben.
30. Mai 2010

Man man man, wie hier einige heulen, ist ja echt schlimm.

Ich bin jetzt selbst seit bald vier jahren Single. Frauen haben die einerseits interessante und andererseits wunderbare Eigenschaft, mich nicht wahrzunehmen, jedenfalls nicht als Partner. Heul ich deshalb rum? Gut, zugegebener maßen, ich bin weder auf der suche noch würde ich eine Partnerschaft eingehen wollen. Habs ne zeitlang erfolglos versucht und am Ende habe ich erkannt, dass das ganze nix wird. Also warum bei Romulus und Remus sollte ich weiterhin Energien darauf verschwenden, die frauenwelt verstehen zu wollen (bzw. nicht verstehen, aber zu wissen damit umzugehen)? Aber in dieser Gesellschaft ist es sowas von verpönt, KEINE Frau am Start zu haben, dass sich einige total kirre machen.

Genießt einfach euer leben mit den Sachen, die ihr bekommen könnt und rennt nicht hinter etwas her, was unerreichbar ist. Das macht euch nur unglücklich.
30. Mai 2010

Genießt einfach euer leben mit den Sachen, die ihr bekommen könnt und rennt nicht hinter etwas her, was unerreichbar ist. Das macht euch nur unglücklich.
Wenn einem Menschen die Möglichkeit verwehrt wird mit einem anderen Menschen eine feste Beziehung einzugehen, dann ist meiner Meinung etwas an der Gesellschaft falsch, faul, wie auch immer.

Der Mensch lebt ja nicht in einem Vakuum für sich alleine, sondern ist als Lebewesen mit sozialer Struktur konzipiert.. sonst hätte sich die Evolution auch so unsinnige Energieverschwendungen wie Sprache oder Emotionen schenken können, die nur durch unser kulturelles Zusammenleben notwendig sind.

Ein Dauersingle ist biologisch und psychologisch gesehen ein evolutionärer Widerspruch.

Ein Mensch der nie die Chance bekommt eine sexuelle Partnerschaft einzugehen ist meiner Meinung völlig zu recht unglücklich, weil er seinen psychischen und genetisch bedingten Werten und Gedankenstrukturen entgegen lebt und eine Daseinsform fristet, die von der Natur so eigentlich gar nicht vorgesehen war.

Ich würde eher glückliche Dauersingles mal auf psychische Anomalien untersuchen als unglückliche Dauersingles, weil ersteres eher eine Ausnahme und zweiteres völlig normal sein sollte.

Einen glücklichen Dauersingle kann man biologisch und psychologisch mit einem Homosexuellen auf eine Stufe stellen... Anomalien der Natur, die natürlich nicht diskriminiert werden dürfen, aber eben nicht den biologisch gewollten Regelfall darstellen.
31. Mai 2010

Wenn einem Menschen die Möglichkeit verwehrt wird mit einem anderen Menschen eine feste Beziehung einzugehen, dann ist meiner Meinung etwas an der Gesellschaft falsch, faul, wie auch immer.

Wer verwehrt hier wem was?

In erster Linie liegen die Ursachen dann aber doch in diesem Menschen selbst und nicht an der Gesellschaft. Man selbst ist die Quelle der Veränderung. Die Welt ändert sich nicht für mich, ich gehe meinen Weg in der Welt und habe selbst zum großen Teil in der Hand was ich draus mache. Klar ist der Rucksack fürs Leben sehr unterschiedlcih gepackt worden. Wir alle bekommen sehr unterschiedliche Gaben gegeben die mehr oder weniger hilfreich sind. Manche haben es daher schwerer andere leichter....aber es gilt immer noch der Spruch: Fast jeder Topf kann seinen Deckel finden.

Es hat zu allen Zeiten Singles gegeben aber früher wohl mehr arrangierte Ehen....ob die allerdings glücklicher waren sei dahin gestellt. Sie glichen oft eher einem Unternehmen Familie.

Beziehung, Partnerschaft und Ehe umfassen heute sehr verschiedene Vorstellungen und Formen des Zusammenlebens und der Verbindung von Menschen. Beziehungen dienen längst nicht mehr vor allem dazu, die Existenz einer Familie abzusichern. Sie sollen heute auch und oft die Bilanz des eigenen Gefühlshaushalts sichern. Im Wirrwarr der neuen Möglichkeiten entstehen aber nicht nur Chancen, sondern auch Verstrickungen, denen wir nicht immer auf Anhieb gewachsen sind.

Wenn man mit dieser Fülle der Möglichkeiten nicht klar kommt und schlicht einsam bleib und die Ursachen selbst nicht findet oder in den Griff bekommt und Langeweile, Desinteresse und depressive Stimmungen den Alltag bestimmen, dann würde ich dem Betroffenen immer raten sich Hilfe von zu suchen. Die wird er hier aber nicht finden, weil er scheinbar schon so verzweifelt ist, daß ihm die Fähigkeit und der Wille fehlt klar zu reflektieren.

Die Evolution funktionier nach einem ganz einfachen Prinzip und das heißt Selektion. Die Natur bringt immer wieder neue Formen des Lebens und Typen durch Mutation hervor. Was überlebensfähig ist vermehrt sich und überlebt und alles andere ist nur von kurzer Dauer. Dauersingle ist also was ganz normales und das hat es auch zu allen Zeiten gegeben.

Heute kann man sich immerhin die Zähne richten lassen oder die Hupen aufpumpen. Und leider werden diese Möglichkeiten bis zum Erbrechen genutzt. Meiner Meinung nach sind gute Umgangsformen, Konfliktfähigkeit, Mut und Einfühlsamkeit und schlicht ein nettes Lächeln und die Fähigkeit auf Leute offen zuzugehen allerdiings wichtiger.

Ein Mensch hat letztendlich zum großen Teil selbst in der Hand was er aus dem was ihm das Leben gibt macht. Es gibt dabei weder ein Anrecht auf Fairness, noch eine genormte Grundausstattung, noch auf Glück....

Es lebe die Vielfalt ! ....und das was jeder für sich draus macht.
31. Mai 2010

Ein Mensch hat letztendlich zum großen Teil selbst in der Hand was er aus dem was ihm das Leben gibt macht. Es gibt dabei weder ein Anrecht auf Fairness, noch eine genormte Grundausstattung, noch auf Glück....

Es lebe die Vielfalt ! ....und das was jeder für sich draus macht.

Ich finde es schon ziemlich zynisch die Vielfalt zu propagieren aber im gleichen Atemzug ein Anrecht auf Fairness und Glück in Frage zu stellen.

Dann doch lieber langweiliger Einheitsbrei mit dem alle mehr oder minder glücklich sind als ein liberales Leben voller Unglück.

Konflikte in der Welt entstehen ja erst durch die Ungleichheit der Lebensbedingungen, wer also auf die absolute Freiheit und Vielfalt pocht, sollte meiner Meinung dann aber auch Tod und Verderben als folgerichtige Konsequenz in Kauf nehmen. *zwinker*

Wer sich also das nächste mal darüber aufregt, dass er wieder 2 Stunden zu spät zur Arbeit kommt, weil vor seinem Zug ein Mensch gelaufen ist um seinem Leben ein Ende zu setzen, sollte dies als Konsequenz der Ungleichheit der Menschen in Sachen Glück und Fairness akzeptieren als sich die Frage zu stellen, warum sich Menschen unbedingt umbringen wollen.. das würden sie nämlich nicht, wenn alle Menschen auf dieser Welt ein Anrecht auf individuelles Glück und Fairness hätten. *zwinker*

PS: Falls ihr euch fragt, wie ich von Dauersingle gerade auf dieses Thema komme... ich bin auch nebenbei in diversen Eisenbahnforen unterwegs und dort ist das Thema Suizid ein allmonatliches Dauerthema. Dort werden auch immer Diskussionen über die Hintergründe und Vermeidungsstrategien geführt und das ist mir jetzt gerade zu diesem Zitat eingefallen. Solange es Menschen gibt, die aus ihrem persönlichen Unglück nicht mehr heraus finden, sei es durch die Lebensumstände oder durch Krankheit, solange wird es auch immer wieder Leute geben, die sich vor einen Zug werfen... c'est la vie
31. Mai 2010

Ich finde es schon ziemlich zynisch die Vielfalt zu propagieren aber im gleichen Atemzug ein Anrecht auf Fairness und Glück in Frage zu stellen.

Die Vielfalt schafft Möglichkeiten und ermöglicht es vielen nach ganz eigener Facon glücklich zu werden.

Tja und Anrecht auf Glück...ich gönne es ja jedem aber wenn man die unterschiedlichen Startpositionen sieht muß man leider sage, daß viele es von Anfang an nicht habe. Aber auch unter denen gibt es welche die sich nicht hängen lassen.

Es lohnt sich immer sich zu bemühen und jeder für sich das Beste aus diesem Leben zu machen. Es mag sein daß nicht jeder dazu bestimmt ist in einer glücklichen Partnerschaft zu leben. Aber das Leben hat ja Gott sei Dank noch mehr Facetten für die es sich lohnt zu leben und die uns glücklich machen können.

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