Brustkrebs im jungen Alter

30. September 2008

... also noch einmal *prost*,

diesmal auf den JC mit all seinen liebenswerten und verrückten Mitgliedern...

Lubaya
12. Oktober 2008

Ich wurde 2002 links brusterhaltend operiert mit 33 j. Hab keinem Arzt erlaubt mir meinen Busen ganz wegnehmen!
Dies Krankheit war ein echter Wachmacher für mich. Habe mein Leben danach komplett umgekrempelt. Achte auf MEINE Bedürfnisse und habe eine ganz neue Lebensqualität entdeckt.
Mein Busen ist so schön, daß ich bis jetzt noch nicht auf die Idee kam, daß ein "neuer" Mann deswegen schief gucken könnte.

Liebe Grüße Annette
24. Oktober 2008
Ich

möchte nur darauf hinweisen, daß nicht alle Frauen das durchstehen, sondern eben auch daran sterben. Und auch diese Frauen sind Heldinnen. Eine ganz besonders!
Liebe Grüße und allen betroffenen alles Gute!
Martin
24. Oktober 2008

martin,
spitze für deinen beitrag!

glaube, dass kann "frau" so sagen.

leider können "beziehungen" eventuell diese krankheit nicht überstehen.

meinem vater wurde vor 6 jahren klar, aufgrund meiner krankheit, dasss er in meiner mutter nicht mehr die optimle partnerin hat, um diese schwere zeit zu meistern.

mein vater is 1 jahr nach meiner 1. erkrankung ausgezogen.

hatte mich lange als grund gesehen.
jetzt weiss ich, ich war "nur" der auslöser, der gezeigt hat, dass die ehe ohnehin am ende war.

naja, nun ist meine stiefmutter meine hausärztin, hat mich beim 2. mal sehr kompetent beraten, organisiert meine komplete behandlung/nachsorge und ist für mich gold wert!!!!
24. Oktober 2008

@martin2810


danke für deine Worte. Je nach Kraft betreue und begleite ich betroffene Frauen. Nun ist meine Freundin erkrankt und es sieht sehr schlecht aus. Aber ich versuche ,sie trotzdem immer wieder aufzubauen.


Mrs. Heart*herz*
03. November 2008
Bei mir...

..stand vor ca. 2 Jahren die Krankheit im Raum (meiner Mutter starb daran) Was ich durchgemacht hab, könnt Ihr hier verstehen, viele andere nicht....die sagen dann nur: naja es ging ja gut aus...Bravo....ich hab erstmal meiner Familie (schwester + Vater) nix gesagt, wußte, die kriegen die Panik!!, als ich in Stgt. in einer renomiertenkrebsklinik vorstellig war und wir innerhalb von 2 Stunden von einer STanzbiopsie bei einer brusterhaltenden Op waren...waren meine Nerven irgendwie am Ende !!! da ich 3 Tage bleiben solte (voraussichtlich) mußte ich es bekanntgeben, jemand mußte ja den Hund nehmen....erst ein lange Tel.Gespräch mit einer Freundin, die mal Unterleibskrebs hatte, hat mich geweckt...nein sie gab mir keine Ratschläge, sie hat nur erzählt, wie sie heute vorgehen würden....aufgelegt - klar gesehen, am anderen Tag die FA angerufen, 2.Überweisung geholt....in unserem "Provinz-KH" gelandet mit Brustzentrum....und da war ich GUT aufgehoben !!! die haben es schonmal in der Tageklinik operiert...es ging bei mir gut aus *halleluja* aber wer jemals mit der Diagnose konfrontiert wurde, weiß was innerlich in einem abgeht....die WOche warten bis zur Biopsie-Auswertung mußt ich auch alleine durchstehen...aber wer immer EInzelkämpfer war....der schafft das.....

Allerdings war die Ärztin, die die OP-Besprechung gemacht hat leicht verwirrt...meine Bedingung war, bevor da wenige was ich habe, ganz weg kommt, will ich aufwachen...wenn während der OP was ist, die kriegen nur den WÄchterlyphknoten....keinen mehr....die Gute war sichtlich verwirrt....mußte es aber akzeptieren...*gg*

Wie gesagt, bei mir ging es gut aus....aber vergessen werd ich das NIE !!!!
04. November 2008

so eine Diagnose kann man nicht vergessen und sie verändert das ganze Leben.

Gerade habe ich mit anderen zusammen ein Interview für das Magazin des JC fertig gestellt und es wird wohl nächste Woche veröffentlicht.

Es geht um das Thema "Behinderung und Erotik" und hier sind mir gerade die an Brustkrebs erkrankten Frauen sehr wichtig.


Mrs. Heart*herz*
04. November 2008
cool...

könntest du mich da bitte auf dem
laufenden halten, wann und wo
der bericht, das interview erscheint,
danke.
04. November 2008

Natürlich gerne, ich werde euch Bescheid geben, denn ich habe auch entsprechende Bilder eingestellt....

im Augenblick wird das Interview von Camelot entsprechend aufbereitet...



Mrs. Heart*herz*
04. November 2008
super!

tsd dank
29. November 2008
und

hier das Intereview im Joyclub:

http://www.joyclub.de/magazin/behinderung_und_sexualitaet.html


Mrs. Heart*herz*
29. November 2008
interview

vielen dank, sehr interessant
ebenso für deine offenheit
19. März 2009
Denkt auch an die Seele

Wenn es um das Thema Krebs geht, dann schaut einmal unter „Ronald Grossarth-Maticek“ im Internet nach. Bereits in den siebziger Jahren hat er anhand von Studien beweißen können, daß die Krebsentstehung und dessen Verlauf mit der Psyche im direkten Zusammenhang steht. Die Ergebnisse wurden erstmals in seinem Buch „Soziales Verhalten und die Krebserkrankung“ veröffentlicht. Die Forschungsergebnisse wurden damals von der Deutschen Krebshilfe finanziert. Warum diese Ergebnisse zu keinem Umdenken in der Krebsbehandlung führten bleibt unverständlich. Sein letztes Buch heißt „ Synergetische Präventivmedizin“ Das Studienergebnis entstand durch die Untersuchung mehrer tausend Menschen.
20. März 2009
Doch verständlich

Warum diese Ergebnisse zu keinem Umdenken in der Krebsbehandlung führten bleibt unverständlich.

Das ist ganz einfach: An Krebs verdienen sehr viel Leute sehr viel geld, mehr, als man mit Prävention dieser Art verdienen könnte. Die letzten die ein Interesse daran haben, daß man Krebs effektiv vorbeugen kann, ist die Pharmaindustrie! Genausowenig wie es ein Interesse daran gibt, Krebs effektiv behandeln zu können. dafür sind Chemotherapien schlichtweg zu sehr gelddruckmaschinen!
20. März 2009
Das Geld alleine ist nicht der Grund.

Vielmehr sind es die Sachzwänge die das Umdenken verhindern. Es ist sehr schwer einen Kurs zu ändern, der einmal eingeschlagen wurde. Und wenn sich hinter einem solchen Apparat nur Luft verbergen soll, mit einem erheblichen Schaden für die Kranken, das kann und darf nicht sein. Milliarden für eine Forschung die nichts, wirklich nichts geleistet haben soll, da steigt sogar den Kranken die Wut ins Gesicht.

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