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Trigon ![]() ![]() | 10. Februar 2011 Eine Frage war doch, was man dagegen tun kann, wenn man sich immer wieder einerseits frei, aber einsam fühlt, weil man zwar Freunde, aber keinen Menschen hat, der in das eigene Leben eingebunden ist. Das finde ich eine interessante Frage, über die wir hier mal sprechen sollten. Dafür ist der JC doch auch da - dass man einen Partner findet. Für Sex, ja klar, aber Sex ist ja nur ein Teil. NUR von Sex werde ich seelisch nicht satt. Also: Was tun wir dagegen? Alles ganz einfach? Einfach jemand nettes anschreiben, Kaffee trinken, öfter treffen, näher kommen, Sex und gemeinsam gelebter Alltag...? |
| Baphomet_bw | 11. Februar 2011 Also: Was tun wir dagegen? Alles ganz einfach? Einfach jemand nettes anschreiben, Kaffee trinken, öfter treffen, näher kommen, Sex und gemeinsam gelebter Alltag...? im grunde genommen tun wir alles dagegen, der Mensch formt seine Umwelt und seine Umwelt den Menschen, was heißt Beziehungen und Partnerschaften, so wie wir sie kennen werden in Frage gestellt sind kurzlebig und ohne großen Wert, denn Partner können ebenso schnell ausgetauscht werden wie eine Kaffeemaschiene oder ein Fernsehgerät! Kaffee trinken ist unverbindlich, öfter treffen ist unvrbindlich, sich näher kommen ist unverbindlich, Sex ist unverbindlich, sich füreinander zu entscheiden ist verbindlich..... ....... und da haben wir das Dilemma, in einer Zeit wo alle Beziehungsformen in frage gestellt werden und sich eine Unsicherheit breit macht, die sich nennt was ist nun richtig oder falsch, welche Beziehungsform ist nun für mich die richtige..offene, monogame, monogame offene....poly und alle seine Untergruppen...hat es der Mensch schwer sich zu orientieren, denn es gibt genug Prediger auf beiden Seiten! Ich jedoch würde sagen der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht seine Umwelt wie auch seine Umwelt den Menschen braucht.....Sex sollte nicht mehr Beziehungsabhängig sein sondern als menschliches Bedürfnis wie die Nahrungsaufnahme anerkannt werden! Ich sage euch Partnerschaftsbeziehungen machen keinen Sinn...rückt alle ein Stück zusammen und dann werdet ihr einen einzigen Menschen nicht mehr brauchen denn dann habt ihr euch... öffnet euren Türen....auch die zu euren Herzen und niemand auf dieser Welt muß siche einsam fühlen! alle anderen dann bitte zu mir Baphomet |
| Viersaeulen | 11. Februar 2011 NEIN Nimand muss das, sich daran gewöhnen. Also losgehen und Erfahrungen sammeln. Wenn man niemanden findet, würde das bedeuten Einsamkeit ertragen zu müssen. Nicht alles hinnehemen |
Gallus41 ![]() ![]() | 11. Februar 2011 Trigoz Ich denke mal so war es früher!? Kaffee trinken, öfter sehen usw. Heute haperts ja schon, wenn bei ersten Date der Funke nicht richtig überspringt!? |
| Knusperfloete | 11. Februar 2011 Kann ja bei mir am fortschreitenden Alter liegen, aber ich habe keine Lust mehr in trüber Suppe zu fischen! Zumindest nicht, bei dem, was ich noch so vor habe. Und da fällt es mir, zumindest derzeit, sehr leicht, gewisse Dinge voraus zu setzen. Werden diese nicht erfüllt, brauche ich meine Zeit nicht weiter investieren. Hat Vorteile, hat sicher auch Nachteile. Einsamkeit? Nicht wirklich. Das Gefühl, das es niemanden interessiert, ob irgendwas erfolgreich verlief oder nicht, das man vielleicht derzeit nicht wirklich weiß, wofür noch alles? Schon eher. |
LaufenderRitter ![]() ![]() | 12. Februar 2011 Man kann ... sich an alles gewöhnen. Es ist eine Form der inneren Haltung wie der Einzelne mit dem Neuen umgeht. Einsamkeit ist für mich mehr als Alleinsein und sich daran zu gewöhnen bleibt dem, der nicht verzeifeln will. |
Freezingear ![]() ![]() | 12. Februar 2011 @ Gallus Da geb ich dir vollkommen recht , wenn einem Heute jemand nich in den Kram passt wird er einfach ausgeblendet statt wie früher etwas mehr Tolleranz zu üben Es ist eigendlich schon sehr traurig muss man mal sagen das viele nur nach Sinnbildern für ihre Träume schauen ohne dabei einfach mal obligatorisch auch nach anderen "zufällen" ausschau zu halten Es muss nich Mr.Right sein aber vileicht wird es mal ein guter Freund aber wer brauch sowas heute schon noch |
| Knusperfloete | 12. Februar 2011 Ich kann ja nur für mich schreiben, aber Auswahlkriterien sind wohl auf einer Plattform wie dieser hier an der Tagesordnung. Anders sieht es im Leben aus. Wenn mich jemand in einem Einkaufzentrum anspricht, dann sage ich auch nicht gleich, kein Interesse. Allerdings wurde ich bis dato zumindest noch nie im EKZ dermaßen angesprochen, das ich von Beischlaf im Vollzug ausgehen musste. Wäre mein letzter Gedanke dort. Hier allerdings kann wohl jeder sich denken, warum man Kontakt sucht. Und wenn dann jemand als Nichtraucher z.B. einen Nichtraucher sucht, das aber nicht gegeben ist, wird verzichtet bevor es zu "Kompromissen" kommen kann. Finde ich jetzt nicht weiter schlimm. Sich hier zu "versperren" bzw. seine Auswahlkriterien breiter und tiefer zu fächern, halte ich für normal und würde das nicht auf den allgemeinen Umgang mit Menschen beziehen. |
Trigon ![]() ![]() | |
simen ![]() ![]() | 12. Februar 2011 Vieleicht kriegen wir ja einen 2ten Teil. Aber darum muss sich leider der TE bemühhen. |
Trigon ![]() ![]() | 12. Februar 2011 Soweit ich weiß, kann absolut jeder einen Fortsetzungsteil eröffnen. |
| Viersaeulen | 12. Februar 2011 @LaufenderRitter Man kann ... sich an alles gewöhnen. Es ist eine Form der inneren Haltung wie der Einzelne mit dem Neuen umgeht. Einsamkeit ist für mich mehr als Alleinsein und sich daran zu gewöhnen bleibt dem, der nicht verzeifeln will. Interessante Aussage - nach dem Motto: der Mensch ist ein Gewohnheitstier? Die Innere Haltung ist bei allem wichtig, Wenn dem Einzelnen das Alleinsein widerfährt, ist/kann das zunächst neu sein oder zum wiederholten Mal passiert sein. Das Menschen langfristig ganz alleine bleiben wollen, hm. ist das nicht die Ausnahme. Du schreibst, dass Einsamkeit mehr als Alleinsein für Dich ist. Was bedeutet das bei Dir konkret? Um nicht daran zu verzweifeln, gewöhnst Du |
klener ![]() ![]() | 12. Februar 2011 Hi leute ich war 2.5 jahre in einer beziehung, jetzt ist seit 2 wochen wieder ruhe in meiner wohnung. Keine Frau mehr da die mich begrüsst wenn ich nachhause komme. Keine Haustiere mehr da die kuscheln kommen. Es ist sehr schwer für mich damit klar zu kommen, aber ich gehe ab und zu mit kollegen weg. Damit ich nichtVeweinsame |
LaufenderRitter ![]() ![]() | 12. Februar 2011 An Viersaeulen ich nehme das Leben an so wie es ist ... jetzt in diesem Moment, und alles andere ist nicht wichtig ... ich erfreue mich des Lebens, bin gerne mit Menschen zusammen. Am verzweifeln bin ich nicht und einsam bin ich auch nicht. Einsam heißt für mich es ist erstmal ein Drang nach einem Ausgleich vorhanden, nach Partnerschaft ... eben nach mehr als Begegnung. Zufrieden mit meinem Leben zu sein heißt nicht ich habe mich gewöhnt an den Istzustand ... sondern alles andere als der Istzustand ist ein Gewinn ... ein Zu-fall ... eine Bereicherung ... ein Geschenk und ich bin dankbar. |
| Forum | 12. Februar 2011 Wegen Überfüllung geschlossen Dieses Thema hat die maximale Länge erreicht und wurde daher automatisch geschlossen. Wir möchten uns an dieser Stelle für die rege Beteiligung bedanken. |

