![]() | 06. Juni 2008 Wer lehrt uns den Umgang mit Sexualität? Heute habe ich mir wieder einmal die Frage gestellt: "Wer hat maßgebenden Einfluss auf unser Sexualverhalten und den Umgang mit Gefühlen? Wie stark prägt uns der vorgelebte Umgang der Eltern oder haben diese kaum Einfluss darauf? Oder ist es auch in diesem Fall - Learning by doing? Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann gab es dort wenig offensichtlichen Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den Eltern. Die kleine Schmusenummer ja, aber man hatte nie den Eindruck, dass es sich um wirkliche Leidenschaft handeln würde. In der frühen Phase meiner eigenen Erfahrungen musste ich dann feststellen, dass ich auch ein Problem damit hatte, eine richtige Nähe zuzulassen und meine Gefühle zu zeigen. Mit zunehmenden Erfahrungen hat sich das dann aber gegeben. Nacktheit stellte in meiner Familie auch kein Problem dar, weder im Bad noch beim Sonnenbaden. Auch konnte ich alle delikaten Fragen stellen und bekam immer eine angemessene Antwort. Allerdings mit der Aufklärung war das so eine Sache. Als mein Vater damit kam, hätte ich sagen können: "Oh kein Thema, alles klar, was willst Du denn wissen?" Es kam schlicht viel zu spät. Schule, Freunde und Literatur hatten das längst übernommen. Die eigentliche Sexualität stellte von Anfang an kein Problem dar. Dort gab es wenig bis überhaupt keine Hemmungen, ganz im Gegenteil ... wissbegierig, experimentell und ständig auf der Suche nach dem Neuen. Ständig in dem Willen, das Erlebte noch zu perfektionieren und neue Wege zu finden. Jetzt würden mich mal eure Erfahrungen interessieren. Al PS: Mein Dad sagt heute öfter mal ... Junge, von wem hast Du das nur geerbt - von mir nicht und von Mutter auch nicht. |
![]() | 06. Juni 2008 Weiohwei... ...also meine Aufklärung damals kam eher aus der Bravo als von meinen Eltern. Und selbst diese gewissen Seiten hat meine Mutter entsorgt, wenn ich damit nach Hause kam (aber Kind ist ja clever und hat sie auf dem Weg gelesen An ein Aufklärungsgespräch kann ich mich nicht erinnern. "Wer hat maßgebenden Einfluss auf unser Sexualverhalten Definitiv nicht meine Eltern oder mein damaliges Umfeld.Bei mir war es da tatsächlich eher learning by doing und mit einem tollen Partner kann man viel und sehr gut lernen und den Umgang mit Gefühlen? Dahingegen würde ich einen Großteil meiner Prägung meinen Eltern zuschreiben.Vor allem meiner Mutter, zu der ich immer eine sehr enge Bindung hatte. |
![]() | 06. Juni 2008 also uns war es die Bravo und später dann die Filme |
![]() | 06. Juni 2008 Je älter ich (SIE) wurde desto mehr hat mein Vater über sex und beziehungen (vorallem darüber) gesprochen. Er meinte es ist immer gut viel beziehungserfahrung zu besitzen. Letztendlich habe ich aber doch meinen ersten richtigen freund geheiratet Sexualität war für meine eltern nie ein tabu-thema und ich habe auch nie viel fragen müssen. Mir wurde praktisch alles schon erklärt bevor ich es überhaupt wissen wollte mit 13 jahren wollte ich auch meine 7 jahre jüngere schwester aufklären (mit barbie puppen Liebe Grüße, die Siedlerin |
![]() | 06. Juni 2008 Also, ich würde sagen, den Umgang mit der Sexualität ansich - oder besser, die Einstellung dazu - lehrten mir meine Eltern. Die gingen schon immer ziemlich locker mit dem Thema um, machten keinen Hehl daraus, dass sie Spaß an ihrer Sexualität hatten usw. Insofern hatte ich mit dem Thema auch nie Berührungsängste, weder theoretisch, noch praktisch. Allerdings erfolgte die Aufklärung - offenbar wie bei vielen hier - zu 90% durch Bravo, TV, Freunde & Co. aber eher weniger durch die Eltern. Tja, wie soll ich sagen? In dieser Hinsicht bin ich meinen Eltern sehr froh, denn Dank ihnen hab ich keine Scheu neues zu probieren, kann mich hemmungslos fallen lassen und hingeben, und kann daher meine eigene Sexualität auch total genießen. Ich denke daher, dass die Eltern durchaus die Grundlage dafür legen, wie man - mindestens zu Anfang - mit dem Thema Sex umgeht. Allerdings bin ich auch überzeugt davon, dass man die eigene Einstellung zum Sex durch eigene Erfahrungen und durch ausreichend Arbeit an sich selbst auch ändern kann. |
![]() | 06. Juni 2008 Wer hat maßgebenden Einfluss auf unser Sexualverhalten und den Umgang mit Gefühlen Ich denke nicht, das es zum Umgang mit Sexualität eine andere Vorgehens- oder Lernweise gibt, wie mit anderen unbeknnten Dingen. Manche probieren eher als studieren, andere studieren, die nächsten Fragen sich durch, manche ahmen nach. Das gilt aber generell bei "neuen" Sachen. Was diese Verhaltensweise prägt, keine Ahnung. Allerdings sehe ich an meinen Kindern, das diese spezifischen Verhaltens- und Herangehensweisen bereits im Babyalter sichtbar waren und sich nur wenig geändert haben. |
![]() | 06. Juni 2008 In der heutigen zeit glaube ich nicht,dass Aufklärung noch notwendig ist. |
![]() | 06. Juni 2008 Grade in der heutigen Zeit ist eine vernünftige Aufklärung wichtig!!!! |
![]() | 06. Juni 2008 Die ( ungewollten) Mütter werden immer jünger und immer mehr, die Zahl der Aidserkrankungen steigt seit einiger Zeit wieder ( wenn auch nicht so stark wie in den 80érn )... Also wozu sollten wir AUFKLÄRUNG brauchen ? gruß, |
![]() | 06. Juni 2008 Ich in bei meinen Großeltern aufgewachsen und da ging die Aufklärung mehr in den biologischen Entwicklungsbereich. In der Schule wurde dann mal ein Jugendlexikon von Hand zu Hand gereicht, wo mal ein paar Begriffe erklärt wurden und ich glaube, es wurden drei Sexstellungen in gezeichneter Abbildung dargestellt. Da ich zu der Kategorie "Spätzünder" gehörte, bin ich nach dem Buch verwirrter gewesen als vorher. Auch wenn ich meine Großeltern alles hätte fragen können, habe ich es lieber bleiben lassen, weil ich den Cunnidingsbums und den Fellawasauchimmer gar nicht aussprechen konnte. Wenn ich dann doch mal was von Lecken und Blasen irgendwo aufgeschnappt habe, dann hatte sich mir zwar der Sinn wie man(n) leckt erschlossen, aber noch lange nicht der Sinn der hinter dem Blasen stecken sollte. Sex in der Theorie war mir sehr rätselhaft erschienen, aber in der Praxis machte dann vieles aus dem Buch wieder Sinn, vor allem mit dem richtigen Partner. ~~~~~~ Die ( ungewollten) Mütter werden immer jünger und immer mehr, die Zahl der Aidserkrankungen steigt seit einiger Zeit wieder ( wenn auch nicht so stark wie in den 80érn )... Also wozu sollten wir AUFKLÄRUNG brauchen ? Eben aus diesen Gründen! LG Delia |
![]() | 06. Juni 2008 das war iroisch gemeint gruß, |
![]() | 06. Juni 2008 aufklärung ist aber mehr als Wie verhütet man? und Aids ist gefährlich. Umgang mit Sexualität – darunter stell ich mir auch und vor allem die gefühlsmäßige Seite vor. Die kommt bei der medizinischen Aufklärung im Allgemeinen zu kurz bzw. fällt aus. Ich vermute, dass der TE das Thema so umfassend besprechen wollte. |
![]() | 06. Juni 2008 Klar ist sexuelle Aufklärung mehr, das waren ja auch bloß Beispiele... Aber Fakt ist doch, das die Gesellschaft sich eher zurückentwickelt als aufgeklärt voranzugehen. Jede freizügige oder tolerante Gesellschaft braucht halt auch Darsteller und da siehts bei uns " in der rauhen Wirklichkeit " halt ziemlich mager aus. So ist dann auch die"sexuelle Aufklärung " nur ein Spiegel der Gesellschaft. Deshalb muß man ja fast noch froh sein , daß es die Bravo gibt...- zumindest fürs Gröbste! gruß, |
![]() | 06. Juni 2008 So mit 4 bis 6 Jahren waren es die Frauen ausm Quelle Katalog die sich in den Solarien und Saunen räkelten. Durch sie wurde ich zum ersten mal aufmerksam auf das weibliche Geschlecht, auch meine kumpels waren von ihnen begeistert. Gleichzeitig kam es auch zu diverse Doktorspiele mit den Mädels in meiner Kindergartengruppe, wobei es mir damals schon nicht ums spielen ging sonder um zu wissen was darunter wohl steckt. In der Pauke waren es dann die Schüler der obern Klassen die einem vieles erzälten aber einem auch viele Bären aufgebunden haben. Kurz darauf folgte die Bravo mit der ich dann meine Aufklärung selbst in die Hand nahm. Einen Aufklärungsversuch meiner Eltern gab es erst als ich ca. 12 - 13 Jahre alt war und ich nach ein paar Sätzen dankend ablehnte. Meine Antwort war " Mama, Papa ich weiß bescheit" Ein Sexualkunde Unterricht in der 6. Klasse scheiterte kläglich an ständigen Gelächter und Gebrüll der unreiferen Klassenkameraden. Zwischen 14 - 16 hatte ich einige "Freundinnen" wo aber mehr als knutschen und später dann auch petting nicht drin war. Genervt von Mädels die große Sprüche klopften aber einen dann doch nicht ran ließen, egal wie nett und zuvorkommend man war ihnen auch Zeit gegeben hat ohne ständig rumzunerven, hat es dann mit 17 entlich geklappt. Sie war 21 dachte ich währ 19 und nach einigen Gläsern und einem sehr verwirrenden Gespräch über Raum und Zeit haben wir dann die Freudenglocken leuten lassen. hehe |
![]() | 06. Juni 2008 was für ein Tema! Ich erinnere mich gerade daran wie es bei mir war und muß zugeben das meine Eltern dann doch sehr konservativ waren. Ich erinnere mich das ich mal meine Eltern erwischt habe,aber an mehr nicht! Die Schule und Freunde haben den Rest gemacht. UND!!! meine erste Freundin die schon etwas älter war Wenn ich nun darauf zurück blicke was so passiert ist und wie ich mich entwickelt hab....ich weiß auch nicht wo das her kommt ,aber es macht Spaß! Zugegeben,ich war schon immer etwas sensiebler als mene Freunde und hatte nie Probleme denen auch zu zeigen das ich sie mag,aber das ich (m) mal mit einem rum mache hätte ich mir nie träumen lassen. Fazit: von meinen Eltern habe ich davon nichts geerbt,oder gesagt bekommen. |
