![]() | 12. Mai 2008 Frühsymptome MS Dieser Thread richtet sich vorallem an diejenigen, die hier schon von ihrem MS-Leiden berichtet haben. Was sind denn typische Frühsymptome bei euch gewesen? Eine Freundin von mir sieht nämlich momentan schlecht und meint auch, dass es Doppelbilder sein können und Mr. Google hat mir nicht richtig geholfen. Vielleicht könnt ihr mir diese Frage beantworten. Vielen Dank Cute |
![]() | 12. Mai 2008 Doppelbilder Hallo Cute, mein erstes Symptom waren Doppelbilder (damals war ich 15). Die Ärzte sagten mir nichts von MS-Verdacht, sie sprachen nur von einer Nervenentzündung, die vielleicht von selbst wieder heilen könnte - das tat sie auch nach ein paar Wochen. Erst als ich ca. 30 war und manchmal mit undeutlichen Lähmungen zu kämpfen hatte, bekam ich die Diagnose. Ob deine Freundin MS hat, weiß ich natürlich nicht. Aber selbst wenn - man kann mit dieser Krankheit leben und alt werden. Ich wünsche ihr und Dir jedenfalls alles Gute. http://www.joyclub.de/forum/smiley# Liebe Grüße |
![]() | 12. Mai 2008 Hallo Bei mir trat die ms erstmals 1999 mit einer Sehnerventzündung auf. War zum Augenarzt der natürlich nichts finden konnte, er schickte mich dann zu meinem erstaunen zum Neurologen. Das war der Anfang vom ende. Babwe sie |
![]() | 13. Mai 2008 Frühsymptome Bei mir fing es mit einer Ganhunsicherheit an. Aber warum willst Du das wissen? Von 1000 MSlern dürfte es 900 verschiedene Erstsymptome geben. Außerdem dürftem die ersten bemerkten Symptome nicht unbedingt die ersten überh aupt gewesen sein. |
![]() | 13. Mai 2008 als erstes Mitte 20 ein Gehörsturz, dann mit 27 innerhalb 3 Tagen ein oberflächiges Kribbeln bis hoch zum Brustkorb, nachdem es sich dort festgesetzt hatte, sensibilitäre Störungen incl. Schwierigkeiten beim Gehen. Mit den Augen hatte ich nie Probleme, wobei meine MS dank eines sehr guten Neurologen (der mich frühzeitig genug mit Avonex behandelt hat) mittlerweile seit über 6 Jahren still steht. Mein Vorredner hat schon Recht. Wichtig bei der Krankheit ist ein guter Arzt und die persönliche Einstellung. Es hilft der beste Mediziner nichts, wenn ich nicht an mich glaube. |
![]() | 14. Mai 2008 doppelt sehen / Sehnerventzündung Bei mir (w) fing es im Dezember 1984 im Alter von 16 Jahren an. Ich sah plötzlich doppelt, spielte im Verein Badminton und traf dadurch plötzlich keinen Federball mehr. Das Jahr darauf ging es los! Ich kam sofort stationär zur Neurologie mit Lumbalpunktion. Man stellte eine starke Sehnerventzündung fest. Es folgten alle zwei Monate später weitere Schübe. Gesichtslähmung rechts,später linfs und immer wieder Sehnerventzündungenzittern der augen. Da ich bei jedem weiteren male wieder punktiert wurde, wußte ich schon nach einem Jahr das ich MS (oder ED) hatte. Ab 1986 folgten starke Ataxien, die mich bis in den Rollstuhl gebracht haben. Ich konnte nichts mehr. Nicht laufen, essen trinken, schreiben oder lesen. 1987 kam ich in die neurologische Klinik in Anholt/Isselburg. Mir wurde Immurek (Chemo) verordnet (10 jahre später wechselte ich auf MTX (auch Chemo), da Immurek nicht länger genommen werden sollte.). Dazu Therapien wie Ergo, Krankengymnastik, Bewegungsbad usw. Nach einem 1/2 bis 1 Jahr kam ich dann so langsam wieder vom Rollstuhl los, wenngleich ich beim Laufen mit dem Gleichgewicht Probleme hatte und meine Laufkraft erheblich eingeschränkt war (wenige 100 Meter). Wie meine Vorredner schon angeführt haben, spielt die eigene Einstellung und die Willenskraft eine ganz große Rolle! Ohne dem wird man gegen die Krankheit kaum ankämpfen können! Als ich 1989 meinen (bis heute noch) verständnisvollen Freund kennengelernt habe, wurde es dann immer besser. Die Beziehung ist eine sehr große seelische Unterstützung und gibt einem dem notwendigen Ansporn nicht auf zu geben. Habe mich mittlerweile schon seit Jahren (und dieser Beziehung) relativ bis auf kleine Einschränkungen erholt! Kann wieder alles. Das mit den Augen (doppeltsehen, Milchglasblick, unscharfes sehen, Augenzittern, kann dadurch nur schlecht lesen weil ich die Zeilen nicht halten kann) ist allerdings geblieben und schreitet allmählich fort. Ein wenig Problematisch ist manchmal noch der Gleichgewichtssinn. Habe mich damit schon lange abgefunden und bin der Meinung, das ich trotz alledem damit gut leben kann, bzw. das es viel schlimmeres gibt. Wünsche deiner Freundin (mit der du hoffentlich in einer Partnerschaft bist) alles Gute, aber Gewissheit schafft nur eine Lumbalpunktion, ein CT oder MRT, also ab zum Arzt. |
![]() | 15. Mai 2008 Also bei mir fing es mit extremen Taubheitsgefühlen an die sich bis jetzt immer noch halten , muß momentan ne Cortison Therapie machen das zieht mich ziemlich runter komm mir vor wie aufgeblasen habe mir gestern gleich mal noch Wassertabletten aufschreiben lassen mal sehen ob es was bringt muß momentan noch 5 Tage lang 14 Tabletten nehmen . Mit Sehstörungen bin ich momentan witestgehend verschont . Ich werde mich schon noch mit allem auseinander setzen dauert sowas muß man erst mal verdauen so eine Diagnose . Ich denkmal das wirklich nur eine Nervenwasser Untersuchung wegen MS Klarheit bringen kann war wenigstens bei mir so . LG Lady_katze |
![]() | 15. Mai 2008 wirkliche Klarheit gibt es erst nach einigen Schüben, Lumbalpunktion usw usw... Die Ärzte gehen bei einem einmaligen Vorfall noch nicht von einer diagnostizierten MS aus. Ich für meinen Teil hab mich im Grunde gefragt, warum ich es bekommen habe und bin zum Ergebnis gekommen, dass ich einfach zu oft "ja" gesagt habe, als ich "nein" meinte - mein Körper hat begonnen, mich anzugreifen, weil er nicht damit klar kam, dass ich nicht die Dinge getan habe, die ich wollte. Es ständig anderen Recht machen wollen und dann noch Schuldgefühle haben - das war sicher bei mir ein sehr großer Auslöser. Mittlerweile lebe ich ein ruhigeres Leben und gönne mir die Dinge, die ich wirklich will. Und es klappt. Nein, kein Patentrezept für alle, aber ich glaube, wir sollten anfangen, auf uns zu hören. Mein Körper weiß am besten, welches Problem er hat - kein Arzt wird mir das je sagen können, kein guter Freund mir Ratschläge geben, wenn ich nicht auf mich selbst hören will. |
![]() | 18. Mai 2008 Ich lebe auch so wie ich möchte, Kinder sind- bis auf einen,aus dem Haus, Hund ist brav und auch der Freund passt..also so geht es mir gut. ABER!!! Schub seid Februar und ab morgen Cortison hochdosiert. Ich vertrage es soweit ganz gut..abgesehen das ich zunehme. Nun hoffe ich das bald alles wieder im grünen Bereich liegt. Da nun auch noch leichte Spastiken da zu kommen muss ich wohl mal was tun gegen diesen Schub. Aber extra ein MRT??? Nein ich weiß/merke ja das er da ist und das reicht mir. Wo er nun sitzt ist doch völlig egal, Cortison muss nun doch genommen werden, also ändert sich nichts wenn ich weiß wo er sitzt der Schub. Von der Wirbelsäule wurde bei mir noch nie ein MRT gemacht, immer nur Kopf. Also dann - allen Babwe (sie) |
![]() | 18. Mai 2008 Kleiner Tipp... Falls jemand mit Cortison Probleme hat - speziell bei Infusionen ess ich immer vorher zwei Laugenstangen (Brezensemmel oder so ähnlich) Das saugt diesen komischen Geschmack aus den Magen und die Übelkeit ist nicht vorhanden - spart man sich den Magenschutz. In meinem Krankenhaus der Geheimtipp und mittlerweile gibts ziemlich viele, die auf mein Patentrezept schwören.. |
![]() | 19. Mai 2008 Danke für eure Antworten Gestern war besagte Freundin wieder bei mir und plötzlich hörte ich bei mir im Badezimmer ein komisches Geräusch und hab nachgesehen: Sie saß bei mir aufm Boden und meinte, dass ihr ganz arg schwindelig geworden sei und dass sie das in letzter Zeit öfter habe, diesen Schwindel. Kann das denn ein Anzeichen sein? Ich würd sie echt gern zum Neurologen begleiten, aber sie weigert sich lg an alle |
![]() | 19. Mai 2008 versteh ich aber nicht so ganz, 1. warum sie selber nicht zum Arzt geht und 2. warum du nicht mit gehen kannst. Ich würde meinen mitnehmen |
![]() | 19. Mai 2008 Solange sie es abblockt wirst du nix erreichen sie muß von sich aus zum Arzt wollen sonst ist es zwecklos ... Sie wird schon noch zur Einsicht kommen wenn sie soweit ist . LG Lady_katze |
![]() | 19. Mai 2008 stimmt - nur dagegen kämpfen und es nicht wahrhaben wollen, hilft wirklich nichts. Mach ihr klar, dass je früher es abgeklärt wird, umso mehr kann unter Umständen dagegen getan werden und umso besser sind die Chancen, dass sie keine dauerhaften Probleme bekommt. Ja, ich weiß, muß nix heißen, aber mein Arzt hat damals sehr schnell gehandet und mir innerhalb kurzer Zeit Avonex verschrieben. Ohne ihn würde ich heute sicher nicht so fit und normal mein Leben leben... Ich hatte innerhalb eines halben Jahres sieben Entzündungen und die Schubfrequenz war steigend - dank des Medikamentes konnte es gestoppt werden und ist bis heute nicht mehr ausgebrochen. Mach ihr klar, was sie aufs Spiel setzt - ignorieren hilft absolut gar nichts!!! |
![]() | 20. Mai 2008 Hallo ich stell nun einfach mal diese Frage hier rein. Können Kinder Jugendliche dass auch schon haben? Meine tochter ist 13 und hatte vor ca. 8 Wochen einen Gehörsturz und seid dem Tinitus obwoh lwir gleich beim Ohrenarzt waren uns sie diese Infusionen und danach Tabletten bekommen hat spürt sie es immer noch. Und ihr ist oft sehr sehr Schwindellig sie fällt auch hin oder haut sich mal da mal da an. Aber an MS habe ich noch nie gedacht und wie gesagt ich weiss ja nicht ob Kinder es auch schon haben können. Weiss es einer von Euch und soll ich denn Arzt einfach mal drauf ansprechen beim nächsten mal. Mensch ich bin mir da immer so Unsicher dass die von mir was falsches denken diese Menschen in weissen Kiteln. Lg Petra |
