Umgang mit Behinderten

10. Mai 2008
ich möchte ganz

normal behandelt werden und wenn ich bei irgendetwas Schwierigkeiten habe, melde ich mich und bitte um Hilfe.
10. Mai 2008

Da hast du sicher Recht , soviel "Normalität" wie möglich
26. Mai 2008

Vielen herzlichen Dank für eure vielen, offenen und oft auch ausführlichen Antworten.
Meine "Angst" ist es , vielleicht zuviel des Guten zu tun zuoft den Vortritt zu lassen, meine Hilfe anzubieten usw.

Aber
normal behandelt werden und wenn ich bei irgendetwas Schwierigkeiten habe, melde ich mich und bitte um Hilfe.
, das werde ich in Zukunft beherzigen. Danke!
26. Mai 2008

Ich spreche auch offen über meine Krankheit (MS). Eine Behinderung sieht man mir allerdings nur an, wenn ich körperlich überfordert bin.
28. Mai 2008
Mein Kumpel...

sitzt im rollstuhl schon seid über 10Jahren,passiert durch ein Autounfall wo er aber selber schuld dran ist.
Meine Erfahrungen sind die:

Viele kommen aber auch zu ihn hin wenn er im Supermarkt mal hilfe braucht auch ohne etwas zusagen,sind im großen und ganzen schon hilfsbereid.
Er ist mit seinen Leben schon zufrieden,aber mit denn frauen will´s nicht so recht klappen.

Mfg Maiko
29. Mai 2008
Handicap

Ich habe auch ein Handicap, das man aber nicht sehen kann wie bei Geistig oder Körperlichbehinderten. Es sind chrinifizierte Schmerzen. Damit habe ich auch kein Problem wenn man mich deswegen anspricht. Habe auch kein Problem darüber zu sprechen. Durch dieses Handicap habe ich mal selber erfahren müssen wie es denjenigen ergeht, die ein Handicap haben.

Eines vermisse ich am meisten, nähmlich den gesunden Menschenverstahnd. Bin zurzeit in einer beruflichen Abklärung ob es für mich in Frage kommt den Beruf als Arbeitsagoge, Behindetrtenbetreuer, zu erlernen. Ich sehe diese Menschen nicht als Behinderte, somndern als normale Menschen, die einfach anders sind.

Soviel Liebe wie von denen rüber kommt, kann man bei den "normalen" suchen. Die Behnderung ist für mich nicht wichtig, sonder der Mensch selber, denn auch diese haben Gefühle, Sehnsüchte, Wünsche und Träume wie jeder andere auch. Warum lernt man nicht mal zur Abwechslung sowas in der Schule oder Zuhause wie man mit solch Menschen umgeht?

Oft ist es Unwissenheit, Angst etwas falsch zu machen oder sagen, Respektlosigkeit oder sich eben nicht getrauen solche Leute ganz ubefangen anzusprechen. Ich geniesse jede Minute mit diesen Menschen, gerade wiel sie anders sind, das macht sie zu etwas besonderem. Auch da kann es natürlich auch antpathie geben, wie unter den Normalos auch. Auch da muss die Chemie stimmen um ein tolles und schönes Gespräch, eventuell eine Freundschaftaufzubauen und in Kontakt zu treten.

Einfach mal den Mut zusammen nehmen und versuchen jeden so zu akzeptieren wie er oder sie ist.

In diesem Sinne einen schönen Abend.

einfach_spass
30. Mai 2008
wir alle sind

doch ganz normale Menschen mit einer etwas schächeren Seite - aber wer hat die nicht.
Zwar ist es schwieriger, einen entsprechenden Partner zu finden, aber der Weg ist das Ziel. Und auf diesem Wege sind mir Freundschaften viel wichtiger. Manchmal sind sie viel haltbarer und belastbarer als eine Partnerschaft.
30. Mai 2008
Offen für alle Menschen

Menschen sind wir alle, ob mit oder ohne Handicap. Meiner Meinung nach haben die Leute das größte Handicap, die meinen keins zu haben und auf Leute, die anders sind "herabsehen". Bei solchen Leuten kommt mir die Galle hoch. *gr3* Sowas sehe ich leider von Berufswegen des öfteren.

Meinen Sohn (4) versuche ich so zu erziehen, dass er auf alle Menschen offen zugeht. Wenn ihn zB interessiert, warum jemand der uns begegnet im Rollstuhl sitzt, dann sage ich: "Komm, wir gehen hin und fragen mal." Jetzt fragt mein Sohn schon von sich aus. Es kam immer eine freundliche Antwort. Man muss nicht verschämt wegschauen!!!!

Ich wünschte mehr Leute würden Behinderungen aller Art als normal sehen. Ein Unfall oder eine Krankheit kann jeden von uns treffen und dann wollen wir auch normal behandelt werden!

Und wenn man mit einer Behinderung zur Welt kommt, kann man noch weniger dafür. Dafür straft einen dann eh die Gesellschaft.

Hera von anhera
30. Mai 2008
Da..

stimme ich dir Hera vollkommen zu. *top* Wenn es dann doch einmal diejenigen treffen sollte, die das Gefühl haben was besseres zu sein, dann kommen die es auch mal am eigen Leib zu spüren.
Man soll froh sein wenn man gesund sein darf, denn eine selbstverständlichkeit ist es nicht. Wie schnell was passieren kann, kennen wir hier ja selber am eigenen Leib oder durch Angehörige.

LG einfach_spass
01. Juni 2008

Ich denke, dass der Umgang mit Behinderten (oder behinderten Menschen, auch wenn ich diese Wortfriemelei für relativ unwichtig halt) auch von der "lieben" Ökonomie geprägt ist - ein Mensch ist nur so viel wert, wie er zu leisten im Stande ist, man schaut auf Statustsymbole im Stil "mein Haus, mein Auto, mein Boot" und die Leistung, dass sich jemand nach Jahren alleine die Hose zu machen kann wird nicht gewürdigt. Behinderte werden halt nunmal oft als "Kostenfaktor" gesehn, sie stören - also warum nicht auf einem Behindertenparkplatz parken, is doch eh viel näher..
Aber ja, es gibt auch viele positive Seiten.

Was die Partnerfindung angeht: ich zweifle nicht daran, dass es echte Liebe auch unter "normalen" Menschen gibt, dennoch kann es meiner Meinung nach fast "besser" sein, wenn man als Behinderter einen Partner findet - denn der liebt einen so, wie man ist - wenn man als "normaler" Mensch durch einen Unfall behindert wird ist es nicht so sicher, dass der Partne rbei einem bleibt.. leider.

Aber ansonsten find eichm, sollte eine Behinderung nicht als ganz und völlig "normal" angesehn werden, denn dann besteht auch die Gefahr, dass Fördermittel für etwas Normales gestrichen werden.. womit wir wieder beim Kostenfaktor von oben wären, tja *zwinker*
01. Juni 2008
unsere Behinderung

soll auch nicht als "normal" angesehen werden, sondern wir wollen nur normal behandelt werden.
Wobei ich mittlerweile auf dem Standpunkt stehe, daß ich nur eine schwache Seite habe - und wer hat die nicht? - mit der ich entsprechend umzugehen weiß und mein näheres Umfeld schätzt es schon richtig ein, wann es mir helfend zur Seite steht oder stehen kann.
01. Juni 2008

Also ich möchte im Grunde ganz normal behandelt werden wie jeder andere Mensch auch.
Schließlich sind wir ja alle ganz normale Menschen und keiner ist perfekt.
Warum sollte man uns Menschen mit Behinderung also anders behandeln, nur weil wir nicht richtig laufen können oder in irgendeiner anderen Art und Weise eingeschrenkt sind?

Wie gesagt, ich bin ein ganz normaler Mensch und möchte auch als solcher behandelt werden.

xoxo Mimi
15. Juli 2008
Ich kann verstehen...

warum einige Probleme haben sich gegenüber Menschen mit Behinderung umzugehen, denn ist gibt Leute denen es unangenehm ist darauf angesprochen zu werden. Mir hingegen ist es recht darüber zu sprechen. Ich gehe sehr offen mit meinem Handicap um so mache ich auch mal Witze drüber oder lache über meine Missgeschicke
15. Juli 2008

also bei mir oder mit mir hat niemand Probleme *zwinker*
16. Juli 2008

Manchmal ist es nicht so einfach mit dem eigenen Handycap umzugehen. So ist es auf jeden fall bei mir. Seit ich selber eines habe, kann ich andere die eine Behinderung haben viel besser verstehen wie sie sich manchmal fühlen wenn man von anderen respektlos behandelt wird. Diejenigen können nur froh sein gesund zu sein.

Schönen Abend noch allerseits. einfach_spass

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