![]() | 18. Dezember 2005 Moso ist ... kein Kosename für ... oder eine neue Stellung, sondern eine kleine Volksgruppe von 30.000 Seelen in Südwest-China, in den Ausläufern des Himalaja, zurückgezogen in 3.000 Meter Höhe. Die Moso sind rein matriarchalisch organisiert. Die Frauen genießen hohes Ansehen, Besitz und Land erbt die älteste Tochter. Über die Jahrtausende hinweg haben sich die Moso ihre Sitten und Gebräuche sowie eine äußerst seltene Sozialstruktur beibehalten. Ihre Lebensweise ist deshalb von besonderem Interesse, weil sie so manche überkommene Vorstellung über den Haufen wirft. So gibt es bei den Moso keine Ehe: Zwei Verliebte denken keineswegs daran, einander ewige Treue zu schwören, geschweige denn, unter einem Dach zu wohnen. Hier herrscht sexuelle Freiheit, und Eifersucht wird als schändliche Krankheit angesehen. Man kann nur staunen, wie gut dieses Prinzip bei ihnen funktioniert. Die Kinder leben bei der Mutter, der leibliche Vater gehört nicht zur Familie und die Brüder kümmern sich um die Kinder. Nachts finden "flüchtige Besuche" statt, morgens ist der Liebhaber wieder verschwunden. Auf diese Weise haben Frauen auch verschiedene Sexualkontakte. [gesehen im TV-Phönix, teilweise zitiert] Ich finde es spannend, von anderen Kulturen zu hören, die mit Sexualität ganz anders umgehen. Hat jemand die Sendung gesehen oder kennt andere interessante Sozialstrukturen anderer Völker? |
![]() | 18. Dezember 2005 Gesehen hab ich es nicht, aber Interessant find ich es allemal. Sollte es eine Wiederholung geben wäre vielleicht ein Hinweis hier ganz nett Spontan fällt mir dazu ein: andere Länder, andere Sitten. Oder was ich schon immer gesagt habe: Alle macht den Frauen! |
![]() | 19. Dezember 2005 Leider... sind die Termine verstrichen. Sie waren am 4.12. und 11.12.05. Vielleicht gibts ja irgendwann eine Wiederholung. |
![]() | 19. Dezember 2005 Gefällt mir grundsätzlich gut, aber wenn ich doch einen Menschen liebgewonnen habe finde ich es auch schön mit ihm zusammen zu leben und trotzdem noch andere in der Nacht in unser Bett zu lassen. |
