![]() | 02. Oktober 2010 Ihr Verhalten würde ich halt so werten: Sie wollte es immer "geiler" und "extremer",einfach benutzt werden,ein "Nichts" zu sein,das war ihr Kick,gut sie teilte dir zwar mit,was sie nicht mochte,was allerdings meines Erachtens nichts damit zu tun hatte,daß du es nicht doch hättest tun können... Sie wollte jemanden der mit ihr "Schlitten" fährt und keinen der ihr ihre Wünsche erfüllt,sie praktisch Gleichberechtigt macht... Genau in diesem Moment war ihr Kick vorbei,das war halt nicht der Mann/Dom den sie sich wünschte... |
![]() | 02. Oktober 2010 Erniedrigung ist eine spannende, wenn auch manchmal komplizierte Sache. Mein Herr setzt sehr gerne Erniedrigung ein. Für mich verstärkt es das Machtgefälle gleich nochmal um ein Vielfaches. Ich bin immer gespannt, wie die Erniedrigung auf mich wirken wird – besonders, wenn es sich um Aufgaben handelt. Werde ich davon augenblicklich geil, kostet es mich Überwindung, will ich es in dem Moment eigentlich wirklich nicht (aber tue es dennoch) und werde dann hinterher bei dem Gedanken daran geil? Insgesamt hatte die Erniedrigung, egal auf welchem Weg, schon ein befriedigendes Gefühl zur Folge. Einige Situationen bleiben im Kopf besonders präsent. Das Putzen seines Küchenfußbodens, nackt, auf den Knien.. mit einem winzigen Schwamm, angetrieben von Rohrstockschlägen und zwischendurch benutzt, mit dem Gesicht auf den Boden gedrückt… Die Steigerung, mit einem Schwamm vor dem Mund über den Boden wischen… Vor der Webcam mit einem Ringknebel sabbern dürfen und mit dem Gesicht in der Pfütze liegen müssen… Golden Shower in der Dusche… Zu seinen Füßen liegen und diese Küssen, während er telefoniert… mit zusammengebundenen Ober- und Unterschenkeln durch die Wohnung krabbeln… Eine Züchtigung, bei der er mich zwingt, in den Spiegel vor mir zu sehen und auszusprechen, was ich bin… Mein Herr möchte, ähnlich wie wepster beschrieben hat, noch genauer wissen, welche demütigenden Situationen mich errgen. Deshalb soll ich mir bei der Selbstbefriedigung entsprechende Szenarien vorstellen. Dabei lasse ich dann einerseits die aktuelle Situation einfließen (zb morgens im Bad kommt mir ein Szenario in den Kopf, in dem ich mich unter Beobachtung ausziehen und die Toilette benutzen muss, und daran anschließend in der Dusche eingeseift werde, inklusive aller Körperöffnungen.) – andererseits denke ich mir Kopfkinogeschichten aus, die real vielleicht nicht so gut umsetzbar sind (zB. mich auf einer Bühne präsentieren zu müssen, jedem Befehl meines Herrn augenblicklich gehorchend, und dann an den meistbietenden Zuschauer vermietet werde.. beim Einkaufen für alle sichtbar mit einer Leine/Kette am Einkaufswagen festgemacht zu werden…durch Schlamm kriechen zu müssen…meine Körperöffnungen präsentieren zu müssen (das finden anscheinend echt viele Subs schwierig!) usw. Verbal kickt es mich ganz besonders, wenn er mir meine Lage klar macht, mir noch einmal deutlich vor Augen führt, wenn ich gerade wehrlos, gedemütigt und unterworfen bin. Auch Ausdrücke, die auf meine Geilheit anspielen („versaute Schlampe“, „dreckiges F**stück“) etc. heizen mich an. Er hört es sehr gerne wenn ich mich selbst demütige und mir abwertende Bezeichnungen verpasse. Dies fällt mir sehr schwer und auch auf Aufforderung muss ich manchmal erst schlucken. Obwohl ich diese Bezeichnungen dann in dem Moment für mich als richtig und passend empfinde, sind da manchmal Hemmungen, es auch auszusprechen. Ich sehe mich ja als sein Spielzeug, seine Sklavin, sein rechteloses Eigentum – und so wie ich es genieße, wenn er das schon Offensichtliche („sieh dich an, wie du sabberst“) noch einmal betont, so möchte er auch von mir hören, als was ich mich gerade sehe, was ich für ihn bin. Ich hoffe, meine Beispiele waren jetzt nicht zu direkt und konkret, aber ich finde, man sollte bei solchen Themen (ähnlich wie bei „Praktiken um eine Frau zu dominieren“) nicht immer um den heißen Brei herum reden, sondern auch mal greifbare Dinge aus dem Leben erzählen, statt nur in höheren Ebenen herum zu philosophieren. Liebe Grüße, Sub Nea |
![]() | 02. Oktober 2010 Bei mir ist's nun nicht so extremm aber hier kann ich zu 1005 zustimmen: Verbal kickt es mich ganz besonders, wenn er mir meine Lage klar macht, mir noch einmal deutlich vor Augen führt, wenn ich gerade wehrlos, gedemütigt und unterworfen bin. Wenn ich z.B. in einem Käfiug stecke und SIE genau in jenem Augenblick genau beschreibt was ich nun NICHT machen kann, hrrrr ... Es ist dieses lächelnd dargebotene verbale Machtgefälle, das seeehr, sehr kickt. |
![]() | 02. Oktober 2010 @ Holgerhigh: Danke für Deine Kommentierung. Es ist stimmig, was Du betreffend der Grenzüberschreitungen schreibst. Dies ist ein sehr heikles Thema und Gebiet. Es gibt schon Sub´s welche sich dies in ihren Träumen viel wünschen und dies auch vorstellen. Aber auch hier gilt, man achte auf seine Träume, denn diese könnten erfüllt werden. Denn, sobald das schön geträumte dann Real wird, löst sich der Wunschtraum explosionsartig in einer Luftwolke auf, und das wars dann. Also ist schon Sensibilität gegenüber dem anderen Menschen gefragt. @ Belphegor Deinem Beitrag würde ich dem Grunde nach mal zustimmen. Jedoch, gibt es auch hier, von Sub zu Sub sehr große und sehr feine Unterschiede. Es ist nicht das wonach es aussieht. Selbst wenn etwas aussieht, als ob es so wäre, hat man dennoch im Rahmen seiner Verantwortung die Pflicht, dies laufend und bei jeder Gelegenheit zu prüfen ob dem wirklich zu ist. Aus Respekt von dem Menschen hat man Dinge auch abzulehnen. Beispiel: Vor einigen Tagen ging die Presse, daß Ärzte in Saudi-Arabien nicht bereit waren, Entscheidungen und Urteile von Gerichten umzusetzen, diese waren: Einen Mann dies Wirbelsäule operativ zu schädigen, daß jener gelähmt ist, einem Anderen operativ ein Auge zu entfernen. Diese Ablehnung aus Respekt gegenüber dem Menschen. Die Beispiele hinken nicht, kann man 1 zu 1 umsetzen. Sobald eine Sub die Wünsche hat, gerade extremer, höher, toller und geiler, gerade dann ist besondere Achtsamkeit geboten. Erst Recht wenn sie dann auch noch hinterher dementiert, so habe sie das nicht gemeint. Kann man übel auflaufen dabei, siehe z. B. Kachelmann. Jeder muß letztendlich selber wissen was er tut, jeder trägt hierüber auch die eigene Verantwortung und Konsequenzen, ich für meinen Teil, bin hier, gerade hinsichtlich des Respektes gegenüber einem anderen Menschen jedoch sehr sehr achtsam. Im Rahmen dieses Respektes könnte man auch mal etwas tiefer gehen und die Sub fragen, warum sie wohl diese Veranlagung habe. Nicht dann die Antwort „ja,hm…das ist eben so“ akzeptieren. Denn: Diese Veranlagung fällt ja nicht irgendwo von einem Baum und sagt dann: „Oh, schau mal, ich habe eine Subveranlagung gefunden, die ist da grad von dem Baum da gefallen, die ist aber geil, die nehme ich jetzt zu mir.“ Sondern diese Veranlagung entsteht ja aus einem selber heraus, demzufolge kann man auch aus dem, was aus einem selber entsteht, die Frage nach dem Warum und Weshalb beantworten. |
![]() | 02. Oktober 2010 @ webster - z:B. Kachelmann und woher kommt das? Zunächst mal zu dem Thema Kachelmann. Nein ich werde mich nicht zu dem Fall äußern - sondern ihn hier nur als Aufhänger nutzen. Ich glaube, dass ist für den dom schon eine latente Gefahr - wehe er vertraut einer sub, die ihn reinlegen will. Ich will das gar nicht weiter ausmalen, aber sie kann ihn schon ganz heftig in Schwierigkeiten bringen. Mit reinem d/s wohl schwieriger, aber wenn da s/m dabei ist, die Spuren hinterlässt - auweia. Ermittlungstechnisch reichen da u.U. leichte Hämatome oder gar Hautabschürfungen etwa von Seilen an Hand- und Fußgelenken aus den Mann in heftige Schwierigkeiten zu bringen. Dann kommt noch dazu, dass (wenn man ehrlich ist) bdsm in der Allgemeinheit mit vielen Tabus belegt sind. Tabu ist noch ein Euphemismus für Abartigkeit. 'Der muss doch ein sadischtes Schwein sein, keine FRau würde sich das ohne Zwang gefallen lassen.' Zum Theam Ursachen: Ich galube nicht, das man das direkt erfragen kann - kann man natürlich schon - aber sie wird es selbst nicht wissen - meistens. An die Ursachen heranzukommen, verlangt eher indirektes Fragen. Lass sie von ihrer Vergangenheit erzählen, versuche immer weiter zurückzugehen, vorsichtig fragen, erst recht vorsichtig mit Nachfragen sein. Dann kann man mit allen Vorbehalten eine Hypothese aufabauen, aber nicht aussprechen. Auf der Grundlage dieser Hypothese kann man vorsichtig das Gespräch in die Richtung der Hypothese lenken - die sich dann vielleicht als unsinnig herausstellt. Das hat unglaublich viel mit Psychologie zu tun. Ich lese zur Zeit viel darüber. Es ist für Leute wie mich, ein Gebiet mit dem man sehr sehr sehr verantwortungsvoll umgehen muss. Ich persönlich sammle noch Wissen, das ist mühsam, aber bevor ich da nicht mehr gelernt habe, werde ich keine Fragen stellen. Außerdem, das was ich bisher gelesen habe, geht immer von Patienten aus - also von Menschen, die vonsich aus das Gespräch suchen - in der Erwartung Verborgenes von sich selbst zu erfahren. Das dürfte in den meisten Beziehungen, über die wir hier reden anders sein. Vor allem muss man davon ausgehen: sie weiß es NICHT, sie weiß es wirklich nicht. Ich weiß auch nicht warum in meinem Wagen Lederpolster sein müssen - kalr ich mag das, kann ein paar rational erscheinende Gründe dafür sagen, aber was in meinem Inersten dahinter steht - ich weiß es nicht, es interessiert mich aber auch nicht. |
![]() | 02. Oktober 2010 Es ist für mich ganz klar,daß es auch für Dom Grenzen gibt und die habe ich,es gibt Dinge,die würde ich nie praktizieren,sobald hier Forderungen der sub über diesen Horizont hinausgehen,würde ich eher die Bez. beenden. Ich hab eine Abneigung gegen KV oder NS Spiele,eine sub zur Erniedrigung anzupi...en würd mir absolut nichts bringen und das andere ist einfach Bäh für mich... Genauso wäre es mit Praktiken,die bleibende gesundheitliche Schäden hervorrufen würden... Es ist auch richtig,daß man seine Einstellung zur sub immer wieder überprüft,aber Automatismen innerhalb der Session,wären vorausschaubar und sicherlich auch mit der Zeit langweilig.. Jeder Mensch ist anders und die feinen Facetten sollte man erkennen und ergründen... Es ist nicht einfach einen ordentlichen,verantwortlichen Dom abzugeben aber genau diese Abhängigkeit der sub mir gegenüber und meine Verantwortung, reizt mich und kickt mich,sie an ihre Grenzen zu führen,aufzufangen und das Play als Dialog zu verstehen... |
