![]() | 19. November 2009 Ich weiß was ADS bzw. ADHS ist, denn ich habe ja auch Kinder in meiner Praxis mit dieser Diagnose. Man sollte also unbedingt den langen Weg gehen und sich ärtzlich umfassend beraten lassen - und wenn die Symptome so schlimm sind, das tatsächlich kein normales Leben geführt werden kann, dann ist es wohl das normalste auf der Welt dem Betroffenen den Stoff medikamentös zuzuführen, der ihm von Natur aus fehlt!!! Und das war auch meine Rede, nur dass ich es vielleicht etwas anders formuliert habe. AD(H)S ist auch nicht heilbar, man kann nur lernen damit umzugehen - mit oder ohne Medikation und mit weiteren Therapieangeboten. Aber es ist wohl das höchste Gebot, einem kranken der kein normales Leben führen kann zu helfen!!!! Oder? Richtig, und ich habe auch nichts anderes behauptet. herzlichst whisper |
![]() | 19. November 2009 Die definetion ist Müll, sorry. Es ist überhaupt nicht erwiesen ob AD(H)S was mit dem Dopaminstoffwechsel zu tun hat. Aber trotzdem würde ich Medikamente niemals schlechtreden, aber oft werden sie zu leichtfertig verschrieben. Viele Eltern, Betroffene und leider auch Ärzte haben kaum ne Ahnung davon was sie eigentlich nehmen/verschreiben. Die starken Nebenwirkungen gerade bei Kindern sind belkannt. Sei es ein vermindertes Wachstum bis hin zum Schlaganfall und Herzinfarkt. Man muss evben sehr genau abwägen, ab wann man Medikamente gibt, damit die Vorteile nicht die Nachteile überwiegen. Und bitte bei Links immer die Quelle angeben, danke. |
![]() | 19. November 2009 Und bitte bei Links immer die Quelle angeben, danke. Links sind hier im Forum nicht gerne erwünscht.......Bitte schön..... wer sie wissen möchte darf mich gerne fragen! und bei solchen Äußerungen wie dieser Die Definition ist Müll, sorry fänd ich es schön wenn Du zudem ein geprüftes Mitglied wärst Mathilda |
![]() | 19. November 2009 Warum? |
![]() | 19. November 2009 Bitte aufhören rum zu giften und ab |
![]() | 17. Januar 2010 Grundsätzlich: Eine Behandlungsmethode, die Erfolg verspricht ohne Nebenwirkungen, ist Augenwischerei. |
![]() | 19. Januar 2010 wir haben mit einer unserer töchter eine lange odysee hinter uns. knapp vor beendigung der grundschule wurde sie diagnostiziert von einem "spezialisten" auf ADHS. lange monate mit verschiedenen medikamenten in verschiedensten dosierungen und bestimmten zusammenstellungen. es hat immer nur wenige wochen "funktioniert". sobald wir gedacht haben es geht uns allen besser kamen die schlimmsten nebenwirkungen. dann irgendwann haben wir es mit Stratera versucht. wieder protokolle geführt und dosierungen ausprobiert. es ging die erste zeit zumindest besser als mit den anderen handelsüblichen präparaten. irgendwann mussten wir aber anfangen die dosis immer mehr heraufzusetzen. nach ca. 2 jahren waren die ADHS-Anzeichen wieder ganz schlimm und die tochter bekam immer höhere dosen. irgendwann haben wir den wohnort gewechselt und natürlich auch die ärztliche betreuung. dort wurde uns mitgeteilt, dass unsere tochter angeblich garkeine ADHS-Erkrankung hat. die stratera-dosis wurde langsam aber sicher immer niedriger. unsere tochter war angeblich überdosiert. mit der niedrigsten dosis ging es ihr immer besser. nach ca. 6 monaten wurde sie komplett aus dem medikament herausgeschlichen. jetzt nimmt sie seit 2 jahren überhaupt nichts mehr. sie macht ihr fachabitur und ist eine junge, gesunde und lebensfrohe jugendliche. wir eltern können uns heute noch in den arsch beissen, warum wir auf diesen sogenannten facharzt gehört haben und ihr diese medikamente antun mussten. |
![]() | 19. Januar 2010 Mein Sohn, 8 Jahre, hat von Beginn der 1. Klasse an ein sehr auffälliges Verhalten gezeigt (Unkonzentriertheit, Aggressive Schübe, störte massiv den Unterricht) und schnell kam es zu dem Urteil ADHS. Ein Test wurde gemacht, Ergebnis war negativ, aber das Verhalten hat sich nicht geändert. Es wurde angeraten meinen Sohn als ADHS`ler behandeln zu lassen, um sein Verhalten in den Griff zu bekommen, wenn es die Erziehung schon nicht schafft!!! Dann hieß es auf einmal Asperger-Syndrom ( besondere Form des Autismus) und ein Aufenthalt in der Kinderpsychatrie wäre nötig!!! Die Behandlung und die Psychatrie hatte ich strikt abgelehnt, was mir eine Menge Ärger eingebracht hatte, einschließlich einer einweisung von Amts wegen, gefordert und in Gang gebracht von der Grundschule. Wieder ein Test, Ergebnis war negativ. Ein Arzt des Werner Otto- Institutes (Hamburg) hatte dann Tests in eine ganz andere Richtung vorgeschlagen und es hat sich eine Hypersensibilität, verbunden mit einer Hochbegabung herauskristallisiert und ein Schulwechsel wurde von dem Arzt nahegelegt, um dem Kind eine weitere normale Entwicklung zu ermöglichen. Dazu anmerken muss ich noch, das sich in der oben beschriebenen Zeit unsere Trennung und Scheidung vollzogen hat. Nach einem Schul- und Ortswechsel und einer Normalisierung des Verhältnis zwischen der Mutter und mir entwickelt sich mein Sohn wieder "normal" im Rahmen seines Befundes und er wird sich immer mehr bewusst, etwas anders zu sein und lebt damit ganz gut. Ich will damit nur sagen, das seitens der Schulen oft Rat- und Hilflosigkeit herrscht, da die soziale Kompetenz der Lehrkräfte nicht ausreichend ist und vorschnell, bzw. falsch gehandelt wird und bin froh, das ich das Spießrutenlaufen auf mich genommen habe. Was wäre aus meinem Kind geworden, wenn ich nicht alle mir gebotenen Möglichkeiten versucht hätte zu nutzen. Sogar meine Krankenkasse hat mich unterstützt und Mittel zur Verfügung gestellt, welche ich im Regelfall hätte selbst tragen müssen. Die Kassen haben die Möglichkeit, Mittel für Behandlungen ausserhalb des Regelfalles frei zu geben. Ich kann nicht sagen, ob jede Kasse das zulässt, meine hat es jedenfalls getan. Rose_Tattoo |
![]() | 19. Januar 2010 Rose_Tattoo da kann man mal sehen: das Werner_Otto-Institut hat bei unserer tochter fälschlicherweise ADHS diagnostizert und zur weiteren medikamentösen behandlung geraten was dann ja auch bedauerlicherweise so gekommen ist. |
![]() | 19. Januar 2010 @newsun Ich war mit meinem Sohn auch zur Klärung eines eventuellen Asperger-Syndroms beim Werner Otto-Institut, nachdem ja ADHS bereits von einem anderen Facharzt ausgeschlossen war. Uns haben die behandelnden Ärzte dort auf alle Fälle sehr geholfen. Vielleicht hatten wir auch nur das Glück, einen besonders engagierten Arzt zugeteilt zu bekommen. Ich wollte mit meinem Beitrag auch nur darauf hinweisen, das leider oft vorschnell von nichtkompetenter Seite geurteilt wird und was für Konsequenzen es eventuell mit sich ziehen kann. |
![]() | 28. April 2010 Hallo Ich habe selber ADS und habe vier Kinder , lasse Sie auch darauf untersuchen . Weil es Genetisch vereerbt werden kann ! 1 Sohn bekommt schon Ritalin 40 mg La beim 2 Sohn wird erst mit Ergo versucht und wenn das nichts bringt ,bekommt er auch Medikamente ! Und der kleinste wurde mir gestern der verdacht geäußert das ,er ADHS hätte . Aber es werden erst mal nun mit Ergo versucht und dann geht es weiter . Lg AnunHei |
![]() | 16. Mai 2010 Hallo zusammen, ich bin selbst auch betroffen und mein sohn auch es ist oft sehr schwer mit dieser krankheit leben zu müssen und sehr viel oftmals zu viel kämpfen zu müssen gerade auch in einer partnerschaft genauso wie im normalen leben |
![]() | 23. Juli 2010 mein großer leidet auch an adhs und ist seit zwei jahren nun medikamentös eingestellt. anders würde es auch gar nich funktionieren... hätte er die medikamente nicht, wäre er höchstwahrscheinlich schon von der schule gefolgen. es ist so schon hart an der grenze, aber ohne geht gar nicht. nur so hat er die möglichkeit, auf der regelschule zu bleiben |
![]() | 14. August 2010 Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich sagen, dass es bei AD(H)S kein Patentrezept für die optimale Bahandlung gibt! Jedes betroffene Kind, jeder betroffene Erwachsene hat seine eigenen Schwierigkeiten im Umgang mit der Störung. Bei einigen Kindern bewirkt die medikamentöse Behandlung quasi Wunder- sie sind endlich in der Lage, sich zu konzentrieren und neue, wichtige Eindrücke aufzunehmen und angemessen zu verarbeiten. Welches Medikament in welcher Dosierung das Richtige ist, ist auch von Fall zu Fall unterschiedlich. Sehr wichtig ist deshalb die Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachärzten! Dennoch bin ich keine absolute Verfechterin von Medikamenten. Meines Erachtens können Medikamente helfen, bessere Grundvoraussetzungen bei der Konzentration, Impulsivität und im Verhalten herzustellen. Wichtig sind aber begleitende Therapiemaßnahmen, damit die Betroffenen lernen, sich zu strukturieren, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, ihre Impulse angemessen zu kontrollieren und ihr Verhalten zu verändern. Es besteht immer eine Chance, dass sich die Symptomatik der AD(H)S bessert, je älter die Betroffenen werden- auch wenn natürlich bei Einigen die Störung auch im Erwachsenenalter weiter besteht. |
![]() | 16. März 2011 Also bei mir in der Familie (Brüder und meine Neffen) und ich haben das alle! Meine Schwestern (sind 5) haben eher ADS und Depressionen also ohne Hyperaktivität. Mich hats heftig erwischt. BIn seit der Kindheit stark Hyperaktiv. Leider wurde das früher nicht richtig behandelt. Somit hab ich bis ins Erwachsenenalter zwar einige stärken allerdings Puh alle Lehrstellen in der Jugend abgebrochen, daheim rausgeflogen mit 15. Früher bis 21 rum dann wurde ich anständig *hust* Naja bin mittlerweile 37 und es hätte sich (Fernseher im Kopf, ständig unter Strom stehen, Thermine vergessen u.s.w.früher extrem Impulsiv) nix groß geändert wenn ich net mittlerweile wieder 8 bis 10 Metylp. am Tag bekommen (ich brauch soviel) würde. Das hilft mir gut. Nur ich sag nur eins, achte bei deinem Kind drauf. Bei mir wurde nix gemacht früher und ich hatte heftig Probleme in der Gesellschaft. Wobei es ja unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Bei mir ist immer noch die Hyperaktivität (das Nie zur Ruhe kommen) am allergrößten und dann wieder Die (Seit mitte 20 rum) Hypoaktivität (Nach innen gekehrt) das wechselt ständig, da muss ich immer aufpassen das ich net in meine Traumwelt, Pc, xbox spiele z.b.Im internet studenlang surfen u.s.w., verschwinde. Ich mach NUN das erste mal ne Verhaltenstherapie speziel für ADHSler und die bringt mir ziemlich viel Bei meinem Neffen z.b., der ist mir verdammt ähnlich, ist das auch so stark ausgeprägt. Nur er kann die Ausbildung seiner Wahl machen und hatte ne intakte Familie (und meine Schwester nam das schon ernst) er nimmt garkein Medikament und kommt so gut mit klar, find ich klasse. |
