![]() | 13. Dezember 2009 Auch ich kann bei allen ins Gespräch gebrachten Kandididaten mitreden. Für einen Laien bzw. Gelegenheitsanwender finde ich Photoshop in der Vollversion wenig geeignet, es erschlägt den Anwender mit seiner Komplexität. Dies trifft in gleichem Maße auch auf Gimp zu. Da Gimp eine andere Bedienphilosophie verfolgt als Photoshop, ist ein Wechsel mit Sicherheit problematisch. Wer sich auf Photoshop eingeschossen hat (dieses für das Non Plus Ultra hält) und sich mit dem Wechsel auf andere Software schwer tut, sollte die Finger von Gimp lassen. Jemand der unvorbelastet ist, kann sich in Gimp wie auch in Photoshop mit einigem Aufwand einarbeiten. Bleibt dann bei der Qual der Wahl nur noch der kleine Unterschied in den Kosten Photoshop ist definitiv das bessere Programm. Die Frage, die sich jeder stellen muß ist: Bin ich bereit für die geringen Unterschiede den Preis zu zahlen? Photoshop ist Branchenstandard, es existiert eine große Zahl an erstklassigen Publikationen und Workshops sowie Plugins. Dort, wo mit der Bildbearbeitung richtig Geld verdient wird ist Photoshop der Standard. Die schnelle Entwicklung von Gimp in den letzten Jahren wird vielleicht motivierend auf Adobe wirken (vielleicht so wie die von OpenOffice auf Microsoft...). Ich habe auf einem aktuellen i7 mit viel RAM auf einem Windows 7 -64 die entsprechende Gimp-Version getestet; Die Performance ist schon beeindruckend. Insbesondere sehr große Dateien lassen sich sehr zügig verarbeiten.. Ein wenig denke ich auch an die 10-Prozent-Klausel: Nur 10 Prozent der Anwender verwenden mehr als 10 Prozent der Funktionen... Mancher ist aber die Verwendung von Photoshop seinem Image schuldig Einen einfachen Standard-Workflow in Software umzusetzen gelingt dem Gelegenheits-Anwender mit anderer Software besser, seien es das kostenlose Picasa oder andere (umfangreichere) auf den Einsteiger zugeschnittene Programme wie zum Beispiel "Photoshop Elements". Ich halte es folgendermaßen: Ein spezieller RAW-Konverter übernimmt die ersten Schritte inklusive Korrektur der Optiken. Für den Quick and Dirty-Workflow geht es mit Photoimpact 12 weiter. Mit wenigen Klicks ist damit die Standard-bearbeitung inklusive Ausgabe in die gewünschte Auflösung abgeschlossen. Dafür wäre mir Photoshop zu umständlich. Umfangreiche Montagen bzw. Bildretusche mache ich stattdessen mit Photoshop. |
![]() | 14. Dezember 2009 Lanze für Gimp erst mal dumm gefragt - warum empfindet ihr Gimp als so benutzerunfreundlich? Wer von den harschen Kritikern hat denn schon mal intensiv und über längere Zeit mit Gimp gearbeitet? Wo steckt denn die oft beschworene Benutzerunferundlichkeit und wie macht PS das besser? Würd mich jetzt mal ernsthaft interessieren! Würzigen Gruß die Herbe |
![]() | 14. Dezember 2009 @ herbedeprovence Ich bin so frei und drehe mal Deine Lanze vorsichtig um. Erzähl doch, was Dich an GImP begeistert und inwiefern Du lang und ausgiebig mit Photoshop gearbeitet hast. Die Erfahrung wäre interessant. Für mich ist GIMP ähnlich wie Open Office. Nett gemeint und ob des Aufwands respektabel, aber als Anwender sehe ich sofort: das ist eine Software von Programmierern für Programmierer. So manche Software, die aus der Open-Source-Ecke stammt, ist zwar unschlagbar - ich sage nur PTGui Pro - was aber nichts an der Tatsache ändert, dass die Bedienung einer Bastelstelle gleicht. Gute Bildbearbeitung kannst Du auch per Command Line hinkriegen. Es geht aber um die Arbeitseffizienz. Ich kenne keine Agentur, keine Druckerei, keinen professionellen Mediengestalter/Grafiker, der mit Gimp arbeitet. Trotzdem natrürlich nett, dass es dieses Programm gibt, aber es wird eben bestenfalls ein Opel Astra bleiben - ewig Dritter. |
![]() | 14. Dezember 2009 sorry @Delvaux - aber ich hab mich nicht dazu verstiegen PS als "No-Go-Area" hinzustellen, deshalb sehe ich mich nicht in der Situation eine Kritik begründen zu müssen. Dagegen fänd ich es schon mal angebracht, wenn sich die vielen Kritiker statt reflexhaft "schlechte Bedienbarkeit" zu schreien, mal dazu äussern würden, was denn tatsächlich so bedienunfreundlich ist. Und zwar über das Ungewohnte der Oberfläche hinaus. Wenn deine Kritik so fundiert ist wie die zu openOffice .. Dankeschön. Hast Du schon mal versucht mit MS Office ein PDF zu exportieren? Serienbriefe mit Word? Aber das gehört hier nicht zum Thema ... |
![]() | 14. Dezember 2009 was denn tatsächlich so bedienunfreundlich ist. Und zwar über das Ungewohnte der Oberfläche hinaus. Hmm, aber es geht doch genau um die Benutzeroberfläche. Stell Dir mal ein Klavier vor, das ganze Töne auf den schwarzen Tasten und Halbtöne auf den weißen hat, und zwar ohne dass sich die Anordnung der Tasten ändert. Dann käme selbst ein Chopin an so einem Klavier massiv ins Schwitzen. Wenn deine Kritik so fundiert ist wie die zu openOffice .. Dankeschön. Hast Du schon mal versucht mit MS Office ein PDF zu exportieren? Gern geschehen. PDFs schreibe ich grundsätzlich mit Acrobat Distiller auf dem Mac, soviel dazu. PDFs aus MS Office direkt gehen natürlich auch. Es kommt immer drauf an, wozu das gut sein soll. Für Offset-Druck würde ich grundsätzlich kein Office nehmen, auch kein Open Office (da würde der Distiller sowieso meckern, dass kein PDF X-3 geschrieben werden kann). Aber es gibt ja noch Hunderte weiter Anwendungsfälle für PDF. Ein aus Word generiertes PDF muss oft in Acrobat Professional bereinigt werden, aber für normalen Büroaltag kein Problem. Man muss nur die Grenzen kennen und z.B. nicht Word oder OpenWrite als Layoutprogramm missbrauchen. PDF setzt ziemlich genau das um, was ihm sein Generator befiehlt, das ist das Schöne an PDF. Derweil hatte ich heute ein Open-Office-Dokument versucht in Open Office (sic) zu öffnen und bekam ein schönes Tohuwabohu Aber das gehört hier nicht zum Thema ... Genau, es geht um die Benutzerfreundlichkeit, und dazu ehört selbstverständlich die Programmoberfläche. Nichts gegen unterschiedliche Programm-Interfaces, nur die müssen einem Zweck folgen und der Funktionalität untergeordnet sein. Eine Programmoberfläche ist sozusagen extrem devot, sonst ist sie schlecht. Beispiel: Painter (schon mit Painter gearbeitet?). Das Programm hat eine absolut eingenwillige GUI. Aber diese GUI untersteht vollkommen dem Programmkonzept und ist deswegen sinnvoll. Aber jedem wie er's mag, ich verstehe nur nicht, warum jemand bei einem derart komplexen Programmumfang freiwillig auf ergonomische Oberfläche verzichtet. Natürlich ist Photoshop auch kein Ideal, da fließen aber durchaus etliche Entwicklungsjahre hinein. Hauptsache man nimmt keine deutsche Version, die Lokalisierungen sind stets ein Abenteuer. |
![]() | 15. Dezember 2009 Hmm, aber es geht doch genau um die Benutzeroberfläche. Ja, aber es kann kein alleiniges Qualitätskriterium sein, ob die Oberfläche der eines anderen Programms gleicht, deswegen reite ich so drauf rum, mal die konkreten Nachteile zu benennen. Stell Dir mal ein Klavier vor, das ganze Töne auf den schwarzen Tasten und Halbtöne auf den weißen hat, und zwar ohne dass sich die Anordnung der Tasten ändert. Dann käme selbst ein Chopin an so einem Klavier massiv ins Schwitzen. Der Vergleich hinkt. Vergleiche mal zwei verschiedene Instrumente. Beide können je nach Können des Spielers Musik erzeugen, manches geht nicht mit jedem Instrument und bei jedem muss man die Bedienung erlernen. Zu sagen ein Instrument ist "NoGo", nur weil ich es nicht beherrsche hat wohl wenig Sinn. Ist es dagegen so konstruiert, dass man es kaum spielen kann, dann ist es schlecht! Aber jedem wie er's mag, ich verstehe nur nicht, warum jemand bei einem derart komplexen Programmumfang freiwillig auf ergonomische Oberfläche verzichtet. Natürlich ist Photoshop auch kein Ideal, da fließen aber durchaus etliche Entwicklungsjahre hinein. Auch hinter Gimp stecken Jahre an Entwicklungsarbeit. Und es fliessen laufend die Erfahrungen und Anregungen der User mit ein. Wo ist denn nun die Oberfläche so unergonomisch? Mir konnte noch kein Gimp-Kritiker konkretes benennen (ausser und das ist unbestritten die fehlende Druckvorstufe und RAW-Konverter). Dagegen haben Leute, die PS nicht kennen, kein Problem mit Gimp zurechtzukommen. Und letzteres weiß ich aus etlichen GIMP-Kursen, die schon gegeben habe. Aus Deinen bisherigen Antworten unterstelle ich Dir jetzt einfach mal auch in die Riege derer zu gehören, die blind nachplapern, was shcon viele vorher geschrieen haben: "Kenn ich nicht, ist anders als PS, ist deswegen schlecht" |
![]() | 16. Dezember 2009 Ich kenne keine Agentur, keine Druckerei, keinen professionellen Mediengestalter/Grafiker, der mit Gimp arbeitet. Ich schon. Und auch das Argument, GIMP sei Benutzerunfreundlich ist einfach nicht angebracht. GIMP bringt zum Beispiel im Gegensatz zu PS eine von Grund auf logischere Anordnung der Werkzeugfenster daher. Die kann man sich nach belieben formen und den eigenen Arbeitsstil anpassen. Dazu gibt es tausende von PlugIns und Tutorials, man kann sogar PlugIns selbst erstellen, wenn man die entsprechende Programmiersprache beherrscht. DAS Argument gegen GIMP ist eigentlich immer die fehlende 16-bit Unterstützung. Aber es ist nicht mehr lang und dann gibt es das auch in GIMP. Ich nutze GIMP jetzt schon seit mehreren Jahren und habe damit ganz unterschiedliche Sachen erstellt (Homepage, Firmen-Logos, Einladungskarten, Flyer, etc.) und bearbeitet. Bis jetzt ging damit einfach alles und ich bin immer wieder überrascht, was GIMP so alles kann. Ich habe auch mal die Testversion von PS ausprobiert... Was soll ich sagen, die Benutzerfreundlichkeit war soweit unten, dass sie fast schon wieder oben war, weil sie auf der anderen Seite der Erdkugel wieder hinauskam. Eventuell liegt es auch an den vielen Vorurteilen, die ich gegen Adobe-Software habe, seit dem überladenen Acrobat-Reader und dem Flash-Gedöhns traue ich denen nicht mehr über den Weg. Und PS läuft nativ nicht unter Linux. Im Übrigen hat GIMP viele geniale Sachen, die PS nicht hat und es kommen immer mehr dazu. Pinseldynamik, Ressourcen-Tagging, Vektorebenen,... |
![]() | 16. Dezember 2009 Adobe CS4 ... Gimp Guten Morgen... ich arbeite mich derzeit auf Adobe CS4 ein, auf dem iMac. Nun brauche ich das vom CS4 nicht nur die Photobearbeitung, sondern sehr intensiv das InDesign; z.B. um Prospekte oder Anzeigen zu gestalten. Mir wurde gesagt, dass Adobe mit der CS4 ein Quantensprung zu CS3 gelungen ist. Bisher muss ich sagen ist mir noch kein besseres Programm begegnet, als diese Profi-Software. Sie hat natürlich auch einen stolzen Preis. Was mich interessiert: Bietet Gimp ähnliche Funktionen wie InDesign, also die Verquickung von Bild, Text und Graphen? Oder ist Gimp, wie ich immer dachte, eine reine Bildbearbeitung? Kreuzweise Und PS läuft nativ nicht unter Linux. Das Apple-OS ist ein stark überarbeitetes Linux... |
![]() | 16. Februar 2010 was ist mit Paint Shop Photo Pro? Hab Photoshop nicht lange ausprobieren können, fand das was ich gesehen habe aber sehr gut. Ein Programm was je nach Version über 1000€ kostet ist für ein bißchen Bildbearbeitung aus Spaß viel zu viel...leider. Hab auch Gimp installiert und muß sagen das ich nach kurzer Zeit recht gut klargekommen bin, was die Bedienung angeht. Leider ist es nicht (oder ich weiß es bloß nicht) möglich Objekte zu Zeichnen. Für den Fall das ich in einem Bild Objekte brauche, speichere ich das Bild und öffne es in Inkscape und mach da weiter. Sehr nervig! Bin Dann auf Corel Paint Shop Photo Pro gestoßen.Kostet 80€ und arbeitet für mich gut. Was die RAW Konvertierung angeht kann ich nichts sagen, aber Bedienung und Funktionsumfang sind super.Bei einem 8mp Bild fängt mein Labtop schon an zu schwächeln, das konnte mein Lappi mit PS CS2 besser. PhotoImpact 12 hab ich noch nicht getestet wird so weit ich weiß auch nicht mehr weiter Entwickelt da Ulead über ein paar Ecken zu Corel gehört. Ein Paar Features wurden in Paint Shop Pro x3 übernommen. |
![]() | 16. Februar 2010 Off Topic Eine Frage die ich mir schon öfter gestellt habe: Warum ersteht (kauf oder klauft) jemand ein Programm dessen Grundanliegen nicht einmal verstanden wird? M.E. genügt dem Gros aller User kleine, schnelle Programme, die zum größten Teil darauf verzichten fachspezifische Vorkenntnisse vorauszusetzen, wie z.B. Photoshop. So unterschiedlich manche Bedienansätze auch scheinen, versteht man jedoch was sich hinter der wählbaren Funktion versteckt, dann spielt der Hersteller und die Programmaufmachung keine Rolle. Will sagen; Wer seine Fähigkeiten und seine Lernbereitschaft einzuschätzen weiss, der spart wirklich viel Kohle, die man locker in einen schönen Urlaub investieren könnte. Schaffe ich mir jedoch Hard- oder Software an, die meine Fähigkeiten bei weitem überschreiten, dann wird nicht nur mit Kanonen auf Spatze geschossen, sondern man outet sich gleich als Marketingopfer bester Güte. |
![]() | 16. Februar 2010 da stimme ich zu. mache seid ca 10 jahren musik und in den letzten jahren hauptsächlich mit software. da ist das gleiche problem, einfach eine profisoftware macht noch ekion profi aus einem. in sachen bildbearbeitung bin ich noch nicht so lange dabei. |
![]() | 02. März 2010 suche ein Fotoprogramm das leicht zu verstehen ist aber es sollte auch möglich sein blasen, sterne und ähnliches ins bild einzufügen. Wer kennt ein solches programm ??? Bitte schreibt mir eine Clubmail, danke. Mollimaus71 |
![]() | 06. März 2010 ...benutze die PaintShop Pro Soft nun schon seit der Gründerzeit... und es ist ihrem Entwicklungsstand zufolge eine der besten ... steht in Funktionalität und Professionalität Photoshop in nicht nach... mir was PS immer zu aufgebläht und teuer... alles andere zu bedienerunfreundlich bzw. z.T. instabil... ...PaintShop Pro ist für den geneigten Privatanwender gedacht mit semiprofessionellen Funktionen, steht Photoshop im Grunde nicht sehr viel nach... |
![]() | 06. März 2010 Ich arbeite mit Photoshop CS3 Ich arbeite mit Photoshop CS3 und bin mehr wie zufrieden. Einarbeitungszeit hielt sich in Grenzen. Es gibt genügend Hilfe im Netz. Natürlich ist die Frage was will ich für Fotobearbeitung ausgeben und was will ich damit machen. Will ich intensiv mich mit den Thema beschäftigen geht an PS eigentlich kein Weg vorbei. Gimp habe ich auch ausprobiert war mir aber zu umständlich. Mit PhotoImpact habe ich jahrelang zur Zufriedenheit gearbeitet bis mir der Leistungsumfang nicht mehr ausreichte. Aber zur normalen Bildverarbeitung völlig ausreichend |
![]() | 13. März 2010 kiss keept it simple & stubid nehmt dich einfach picasa..was soll der ganze terz.. ps, gimp etc ist für fotos kaum geeignet sondern für gafiker und das sind ja wohl die wenigsten hier.. |
