![]() | 05. Dezember 2007 (FSK18) Keuschheit statt Porno – brauchen wir eine neue Sexualmora Hallo zusammen! gestern sah ich eher durch Zufall die Sendung 'Maischberger' im Ersten und in dieser ging es um das Thema: Dieser Beitrag wurde als FSK18 eingestuft. Zur Freischaltung |
![]() | 05. Dezember 2007 Wir denken mal.... das die Werte wie Liebe und Anstand einfach nicht mehr in diesem Umfang vermittelt werden wie es noch zu unserer Zeit üblich war. In der Regel leben Kinder das nach was ihnen vorgelebt wird und das ist in der heutigen Zeit, in dem der Werteverfall ständig zunimmt, einfach nicht mehr gegeben. |
![]() | 05. Dezember 2007 Die Zeit ist einfach schnelllebiger geworden und dank des Internetzes auch viel globaler. Das war früher undenkbar und trotzdem gab es damals wie heute Lug und Betrug in der Zwischenmenschlichkeit. Die Sexualität ist viel offener und freier geworden, sehr zum Spaß vieler. Das dies auch Negatives mit sich zieht, versteht sich von selbst. Aber ist es nicht möglich Werte zu vermitteln und trotzdem Spaß an der Sexualität zu haben?? *fragenddreinblickend* |
![]() | 05. Dezember 2007 Aber ist es nicht möglich Werte zu vermitteln und trotzdem Spaß an der Sexualität zu haben?? *fragenddreinblickend* ...ja genau das ist die Frage die ich mir auch stelle.... ich bin weder für das eine Extrem noch für das andere! Ich muss nicht zwanghaft mit irgendwem ständig sex haben... weil ich eben sex als konsumgut nicht mag! Wer dies anders lebt...das ist ok und ich verurteile das nicht.... finde das mitunter spannend! Aber ich will auch nicht auf Sex verzichten.... das ganze nicht ausleben! Nur fängt es heute doch schon in der Werbung mit den vielen 'nackten tatsachen' an und hört in den Talkshows nachmittags um 14 Uhr auf. Zudem bekommen heute sehr viele Mädchen mit 14 Jahren schon Kinder. bei diesen Tatsachen finde ich die Idee mit der Keuschheit.... wie soll ich sagen...erfrischend!!! Ich finde es zwar gut das alles freier geworden ist... das es die sexueller revolution gab... aber deshalb sollte das ganze doch nicht zum 'Wegwerfgut' werden?! Oder? Denn Gefühle und Liebe lassen sich schlecht recyklen ... oder zählen diese Werte nichts mehr.... fragende grüße innocent06 |
![]() | 05. Dezember 2007 Definitiv zählen diese Werte noch, innocent, und ich möchte sie auch nicht missen, denn sie gehören zu mir und meinem Leben dazu. Um sich vor dem Konsumgut Sex zu schützen, sofern man das als Erwachsener möchte, bleibt einem ja quasi nur das wegschauen oder boykottieren. Bei Kindern oder Jugendlichen wird es da schwieriger, denn die Neugier läßt sie erwachen bei dem Thema. Da hilft wohl nur reden. Verständliche Worte rüberzubringen ohne das es verklemmt oder verurteilt wird. |
![]() | 05. Dezember 2007 Schweinezyklus Panta rei, alles fließt und dies wird auch Frau Maischberger nicht aufhalten können. Ganz ähnlich wie die Schweinepreise in der freien Marktwirtschaft mal auf und ab gehen, je nachdem wie viele Schweine auf dem Markt sind und wie viele nachgefragt werden, gibt es auch hier in der Sexualmoral ein Auf und Ab. Viele Leute denken, wir seien am Ende eines langen, mehrere Tausend Jahre dauernden Prozesses, dabei war alles schon einmal da. Nur weil wir jetzt aus der Prüderie der Nachkriegszeit kommen und am Ende(?) einer Fahnenstange angelangt sind, heiß das gar nichts. Immer wieder gab es Gesellschaften, die noch weit schlimmer sind, als wir uns hier geben, dabei sind wir ja nur die Avantgarde, was sexuelle Freizügigkeit betrifft – die breite Masse erwacht je gerade erst. Wie war es denn als Hitler mit den Goldenen Zwanzigern aufgeräumt hat? Die waren mitunter ausschweifender als wir uns vorstellen können. Die mittelalterliche Bäderkultur hieß nichts anderes, als dass jeder mit jeder vögelt und dies völlig offen und ohne Scham. Die erlebte einen krassen Einschnitt, als sie die Syphilis heimsuchte und analog zu unseren Achtziger Jahren der Freizügigkeit die Teufelsfratze des Todes entgegenhielt. Die Römer waren ausschweifend, die Inquisitoren waren es auf ihre sehr perverse Art und viele andere mehr waren es auch. Was heute neu ist, ist, dass die Dekadenz der sexuellen Ausschweifung erstmalig die breite Masse, den Pöbel erreicht hat, deswegen wird sie vielleicht auch bleiben. |
![]() | 05. Dezember 2007 Wer will, der kann sich die Sendung hier -> Links nur für Mitglieder nochmal anschauen - ich tue es gerade. Werde sicherlich anschließend noch etwas dazu schreiben. Al |
![]() | 05. Dezember 2007 oh.... ...ich wusste nicht das das geht...danke für den link!!! |
![]() | 05. Dezember 2007 ... Müssen begriffe wie Pussy, f..., M... etc. in den tagtäglichen Sprachgebrauch aufgenommen werden und als normal gelten oder verroht unsere Gesellschaft und damit auch die Sexualität??? Also Muschi war für mich noch nie ein "schlimmer" begriff...meine Mutter hat diesen begriff immer verwendet als ich ein kind war. ich finde kinder müssen vor pornographie geschützt werden. aber sie sollten wissen das es sowas gibt und sie sollten lernen das sexualität nichts schlimmes oder verbotenes ist. werteverfall ist ein gutes wort....was ist unmoralisch und was moralisch..das wird heute jedenfalls nicht mehr richtig vermittelt. auf der einen seite sex im tv von früh bis nachts und auf der andren seite wird alles was sexualität betrifft totgeschwiegen... ich hoffe ich kann meinen kindern die richtigen werte vermitteln so wie es meine eltern auch getan haben. (ich denke jedenfalls dass sie das geschafft haben) Gruß die Siedlerin |
![]() | 05. Dezember 2007 Habe die Sendung auch gesehen. Diese Rapperin hat sie ja nicht alle auf der Klatsche. Mit Ausdrücken und Sprüchen des untersten vulgären Niveau-Levels erregt aber aufmerksam und verschaffte ihr eine Einladung ins öffentlich rechtliche Fernsehen und schwups ist ihre Popularität und der Kommerz um einiges gesteigert. Ich bin , was Sex anbelangt, wirklich kein Kind von Traurigkeit, aber das, was die Rapperin geboten hat war Gosse. Aggressiver Sex ohne raffinierte Erotik ist für mich so abtörnend wie permanente Nahaufnahmen von Genitalien in Pornos. Justin |
![]() | 05. Dezember 2007 Ganz repräsentativ war das ganze nicht da man ja wirklich eher die sozial schwachen Jugendlichen und Kinder fokusiert hat ! Wenn man durch die Eltern wichtige Werte wie Liebe vermittelt bekommt dann ist die Gefahr gering durch Pornografie negativ geprägt zu werden. Pornographie und Sexualität gab es schon immer natürlich muss man sagen glücklicherweiße und sie wird es auch immer geben samt seiner diversen Aufassungen und Probleme Natürlich befürworte ich Pornografie nicht da etwas sinnliches gefühlvolles ja nur kommerzialisiert und schon ein verzerrtes Bild transportiert wird. Hinzu kommt das Menschen ausgebeutet werden auf eine gewisse Art und Weise. Gedanken sollten wir uns allesamt natürlich machen und auch immer wieder zum gesunden und verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität raten. Setzt natürlich voraus das man einen gesunden Umgang vorlebt ! Was die BZGA betrifft muss ich anmerken das Sie teilweiße gute Arbeit leistet gerade im Bereich der Aufklärungsarbeit was die Verhütung betrifft allerdings haben Sie keinen wirkliche Kenntnisse über die Sexualentwicklung der heutigen Jugend musste ich selbst festellen als ich mich mit Doktoren der BZGA austauschte. Angesprochen wurde das Problem der Verfügbarkeit von Pornografie und das ist ein wichtiger Punkt . Das Kinder mit Pornographie im Internet konfrontiert werden lässt sich nicht verhindern man kann auch hier nur Aufklärungsarbeit leisten und die Kinder für diverse Gefahren sensibilisieren. Schlimm ist die Tatsache das die Kinder auch sehr leicht Zugriff auf Extreme Sparten der Sexualität haben und das kann zum einen zu traumatischen Störungen führen zum anderen führt die zu einer "gefühlten Relativierung" von Perversionen. Es gibt ja auch in diesem Forum einige Leute die regelrecht Sexuelle Grenzen überschreiten und keinen normalen Bezug mehr zur Sexualität haben. Wir müssen unsere Verantwortung für unsere Kinder sowie Folgegenerationen ernst nehmen. Und ich denke etwas konventionelle und konservative Ansichten im Bezug auf die Sexualität würden der Gesellschaft nutzen |
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![]() | 05. Dezember 2007 Nur leider ist es so.... Ganz repräsentativ war das ganze nicht da man ja wirklich eher die sozial schwachen Jugendlichen und Kinder fokusiert hat ! das es täglich mehr werden und voraussichtlich wird sich das in den nächsten Jahrzehnten nicht zum positiven hin ändern. |
![]() | 05. Dezember 2007 Real? Ich weiß nicht. Ich lebe hier im Haus mit zwei Schulsozialarbeitern (ganz normale staatliche Schulen, ca 1000 Kinder ab der siebenten Klasse) und zwei Teenagern zusammen und erlebe deren Freundeskreis intensiv. Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, wie man darauf kommen kann, dass den jungen Leuten die Moral fehlt. Es gibt junge Mütter, ja aber die gab es immer (ich war auch eine) und es gibt auch ein paar die ihre Sexualpartner schnell wechseln, aber das sind die wenigsten. Die meisten haben enge erste und zweite Beziehungen die länger als ein Jahr halten, ich kenne einige 17 ohne Sexualkontakte (ganz keusch! Eigentlich haben wir "Alten" schon festgestellt, dass unsere Jugend viel spießiger ist, als wir es waren! Und nein wir haben keinen christlichen Background. Für mich ist das wieder typische Meinungsmache der Medien, ein Grund die Kiste nicht mehr einzuschalten oder abzuschaffen! Sonst glaubt man noch was man sieht! Was wir wirklich haben, ist ein Bildungsproblem! |
![]() | 05. Dezember 2007 Für mich ist das wieder typische Meinungsmache der Medien, ein Grund die Kiste nicht mehr einzuschalten oder abzuschaffen! Sonst glaubt man noch was man sieht! Was wir wirklich haben, ist ein Bildungsproblem! naja, so als meinungsmache würde ich das jetzt nicht gerade abtun. ich habe in kreuzberg gewohnt, neukölln, jetzt wedding. und da bekommt man schon n bissl was mit, wenn man augen und ohren ein wenig offen hält. klar haben wir ein bildungsproblem. aber glaubst du nicht, dass eins das andere beeinflusst? |
