![]() | 28. November 2009 Steppenwolf Wenn Beziehungen die alles für einen waren zu Bruch gingen dann hat man irgendwann das Problem sich nicht mehr wirklich auf andere Menschen einzulassen. Vertrauen das enttäuscht und zerstört wurde hinterläßt sehr tiefe Wunden und häßliche Narben auf der Seele. Ich bin ein Mann der nicht sehr viele Leute um sich braucht. Die eine, vergangene, sehr schöne Partnerschaft würde mir reichen. Nun bin ich zum Einzelgänger geworden, sehr oft geht es mir, wie dem bei Hermann Hesse im Steppenwolf beschriebenen Harry Haller, ich sondere mich ab oder brüskiere mit meiner Offenheit die wenigen Menschen die sich noch um mich bemühen und bestrafe mich am meisten selbst damit. Anderseits werden die Tage in denen man sich einfach nur einsam fühlt immer mehr. Der Alltag im Beruf hinterläßt dann auch seine Spuren und reduziert die Freizeit unter der Woche ziemlich stark. Die Freunde oder besser gesagt Bekannte, in der Regel in Partnerschaften, sind am Wochenende eher ausnahmsweise bereit mal etwas zu unternehmen. Schwierig aus diesem mehr oder weniger freiwillig geschaffenen Teufelskreis auszubrechen...denn eigentlich ist das Leben schön und lebenswert |
![]() | 29. November 2009 Nun, ich oute mich auch, ich bin wohl auch ein Einzelgänger. Mich hat das sehr lange gestört, je älter ich aber werde, umso mehr weiß ich es zu schätzen. Ich habe früher immer diese Leute bewundert, die 100 Freunde hatten, auf jeder Party waren und die ganze Uni kannten. Aber schnell musste ich erkennen, dass das alles unheimlich oberflächlich war. Auch heute beobachte ich das häufig, wirkliches Interesse ist nicht gegeben und oft geheuchelt - das brauche ich nun wirklich nicht. Ein anderer Punkt ist, dass ich Menschen anstrengend finde. Ich unterhalte mich gern mal eine Weile, stundenlange Gespräche oder aufgezwungener Small Talk aber machen mich müde. Es liegt mir einfach nicht. Ich habe auch nicht zu jedem Blödsinn was zu sagen und wenn ich nichts zu sagen habe sage ich eben gar nichts. Auf viele Menschen wirke ich wohl anfangs sehr kühl und irgendwie seltsam, wer mich aber kennt mag mich meist wirklich gern. Diese Kombi scheint mir gar nicht so übel. Daher habe ich aktuell 2 sehr gute Freunde und meine Familie - das reicht mir absolut. |
![]() | 29. November 2009 Ich bin durchaus ein Einzelgänger. Und damit auch zufrieden. Klar, den ein oder anderen Bekannten gibt es. Eine von diesen Bekanntschaften pflege ich sogar regelmäßig per Post. Ansonsten gibt es 2 gute Freundinnen, die vor kurzem weggezogen sind und einen sehr guten Internet-Freund seit gut 7 Jahren. In meinem näheren räumlichen Umfeld gibt es wenig interessante Personen. Entweder zu anstrengend oder nicht wirklich erreichbar. Oder deren riesen Freundeskreis schreckt mich ab. Eine Kommilitonin sucht zwar immer mal wieder den Kontakt, Leute, die jede Bekanntschaft gleich "Freund/in" nennen, sind mir suspekt. |
![]() | 05. Dezember 2009 Einzelgängerin... und ich liebe es. da ich nicht der typische einzelgänger bin, kann ich damit sehr gut leben und habe es selbst entschlossen einer zu sein! wie gesagt, ich fühle mich sehr gut damit. hole mir meine "freundschaften" dann wann ich sie brauche und sonst möchte ich meine ruhe haben. die freunde die ich habe, das sind zum glück nicht viele, aber dafür sehr gute, wissen wie ich "ticke" Und wissen wenn ich mal eine oder zwei wochen nicht melde, dann ist das halt so, die machen mir keinen streß nerven mich nicht und wollen mich nicht dazu zwingen eine richtige fruendschaft zu haben. z.b gestern... meine beste freunidn war aus der andern stadt da... wir sehen uns sehr sehr selten und wir waren wirklcih sehr dicke früher, und auch jetzt noch , aber da durch das sie weg gezogen ist, ist das halt leider nich tmehr so, wir hatten unglaublich spaß jetzt am wochenende, aber ich habe gerade drei kreuze gemacht, weil sie endlich wieder weg ist. ich brauch ruhe... die blonden haare die sie dagelassen hat, nerven mich dieser lärm den sie gemacht hat und und und ich liebe sie also, ich bin der perfekte einzelgänger. und lebe sehr gut damit, aber das liegt einfach daran, das ich selbst der beste freak bin N. |
![]() | 08. Dezember 2009 .... man sollte seine kontakte sehr gut pflegen!seit ich singel bin habe ich meine ganzen alten kontakte bzw freundschaften aufleben lassen und nun werden sie schön gepflegt:)!!!!! |
![]() | 08. Dezember 2009 bin im letzten jahr immer mehr zum einzelgänger geworden. freunde hab ich nur noch einen. bin ehrlich gesagt auch zu faul nach einer beziehung zu schauen, obwohl ich gerne ma wieder eine freundin hätte. aber am ende bin ich doch recht gern alleine und kann machen was,wann, wo und wie ich will. |
![]() | 09. Dezember 2009 Ganz klar Einzelgänger. Wie funny es beschrieben hatte, passt es für mich auch ganz gut. Eventuell kommt bei mir noch verschärfend ein mittelschwerer misantrophischer Einschlag hinzu. Ich finde besonders bei Parties sticht es sofort heraus. Selten, daß mal nicht von Anfang an die Hälfte durchs "Würde ich in Erwägung ziehen miteinander zu reden."-Raster fällt. Der Rest ist aber meistens so auf das allseits präsente "Quassel über egal was, da die Stille im Kopf sonst unerträglich wird."-Ritual getrimmt, daß die meine Anwesenheit auch nur kurz aushalten. Und nur reden, damit die anderen sich nicht mehr unangenehm berührt fühlen, ist mir auf Dauer auch zu anstrengend. Zumal die Themen immer so uninteressant sind...und alles immer auf Sozialkompatibilität&Konvention gebürstet, da möchte man einfach mal eine verbale Bombe schmeissen, um die Masken aufzuschrecken Komischerweise habe ich dann aber mit der handverlesenen Schar von Freunden/Freundinnen recht anregende und lange Gespräche, was mich wiederum beruhigt, da ich manchmal denke, ich bin zu 100% sozialvermeidend. Wie man lesen kann, bin ich noch nicht umfänglich bei mir selbst angekommen, aber arbeite dran...hab ja noch geschätzte 30-50 Jahre Zeit. "I can see by the lack of your interest, that I was kidding." |
![]() | 12. Dezember 2009 Auch... ... ein DanielOcean reiht sich hier ein unter den Einzelgängern. Obwohl er ja mindestens "eleven" Freunde haben müsste Obwohl ich vom Vater nich gewollt und das immer zu spüren bekommen habe, war ich doch ein geselliger Junge in der Schulzeit, hatte Freunde, mit denen ich auch ausserhalb (Urlaub, weggehen usw) zu tun hatte. Die Geselligkeit änderte sich, nach dem ich mich mit einem von den Freunden (mein bester Freund) gestritten habe. Heute, nach 10 Jahren des Schweigens hatte ich den ersten Schritt gewagt und wir haben uns auch wieder vertragen. Aber seit dem zeigt er keinerlei Interesse an mir, zu erfahren was ich so gemacht habe die letzten Jahre. Ich habe in diesen Jahren auch nich wirklich neue Freunde gefunden. Auch alle anderen Freunde, die wir hatten, haben sich von mir abgeseilt. Ich versuche immer einen Kontakt bei diesen oder auch anderen Freunden/innen von früher herzustellen, aber die Reaktionen sind eher so, dass ich denken muss, sie fühlen sich von mir genervt und wollen nix mehr mit mir zu tun haben. Ein richtige Freundin hatte ich auch noch nich und das mit fast 30! Sobald ich unter mehreren Leuten bin, verstumme ich, was von vielen als Arrogant angesehen wird. Was aber eigentlich nur meine Unsicherheit ist; ich weiß oft nich, was ich sagen soll, um eine Unterhaltung zu starten bzw, am laufen zu halten. Wenn ich hingegen mit jemandem alleine von Face to Face mich unterhalte, dann kann ich reden wie ein Buch. Kann aber auch 8 h lang schweigen, z.B. auf Arbeit oder so. Es ist schon ziemlich blöd, dass ich keinen richtigen Freund habe. Sicher gibt es Bekannte, die man sieht, grüßt und weiter geht. Aber so richtige Freunde habe ich keine. Zu meinem 30. Geb. werde ich sicher ganz billig davon kommen da ja keiner kommen wird, um mit mir zu feiern. Somit habe ich ganz gute Vorraussetzungen, als Einzelgänger hier aufzuschlagen. Ich bin auch absolut nich damit zu frieden, aber ich versuche ja immer, kontakte zu pflegen, herzustellen und zu knüpfen, aber irgendwie wollen die Leute nicht. Liegt es am Aussehen (bin ja kein George Clooney)? Oder woran? Naja, schönen Abend |
![]() | 13. Dezember 2009 bin auch eher der typ einzelgänger, kommt wohl von meiner sozialphobie und meinem desinteresse an anderen menschen hab viele bekannte, aber richtig enge freunde, nee, ist einfach nicht so mein ding, nervt mich, stresst mich, brauch es eher locker, ungezwungen, man trifft sich oder eben nicht, ganz locker, hauptsache nicht zu eng, naja und meine sozialphobie verhindert zusätzlich neue kontakte. sonderlich redselig bin ich auch nicht, was MICH garnicht stört, aber andere anscheinend Funnys beitrag kann ich auch nur unterschreiben. Meine schwester hat zig freunde,schon immer gehabt, kennt überall jemanden, ein bekannter von mir, hat auch zig leute, bei wkw hat er bestimmt 600 leute in der liste (soviele menschen kenne ich garnicht naja, ich bin gerne einzelgänger, mach mein eigenes ding, brauch auf nix und niemanden rücksicht nehmen, und die die mich kennen/lernen, wissen, dass ich wohl doch nicht so arrogant und schweigsam bin |
![]() | 19. Dezember 2009 Einzelgänge Ja Wie fühlt man da , habe es Jetzt hinter mir Gut ,Mann muss auf keinen achten ,kann keine gefühle verletzten und mann denkt die welt ist bessere dran ohne einen , es ist auch langweilig und man fängt das online pc spielen an um daraus zu kommen ist es sehr schwer, aber jeder muss selbst daraus finden Sex ist nur noch solo drin . ich hatte zum Glück einen besten freund der mich da raus gezogen hat. aber es wie alles im leben Man gewöhnt sich daran sehr schnell.ist wie wenn mann vergiest dass es ein anderes leben gehabt hatte. so wie 2 monate urlaub oder so, man wird einfach träge .. |
![]() | 19. Dezember 2009 Bin auch eher der Einzelgänger. Manchmal finde ich es gut, aber dann gibt es auch Tage wo ich es gar nicht mag. Wenn ich was unternehme dann nur wenn andere mich fragen. Kommt selten vor das ich mal was organisiere, wohl auch wegen der Angst vor Ablehnung. |
![]() | 20. Dezember 2009 Also ich plane eigentlich immer viel - schlage vor, wo man hingehen könnte (früher öfters wie zur Zeit). Da die meisten dann aber doch keine Lust haben und ich nicht alleine irgendwo hingehen will, bleib ich halt auch zu Hause. Es ist aber auch schon vorgekommen, das ich was geplant habe, alle darüber informiert habe und dann doch keiner mitgehen wollte und zu meiner bösen überraschung bin ich dann doch hingefahren, und habe dann mene "Freunde" getroffen, die eigentlich nicht hingehen wollten. Da kam ich mir doch etwas komisch vor |
![]() | 20. Dezember 2009 bin eher ein einzelgänger. hab schon viele enttäuschungen mitmachen müssen und bin wohl nun ein wenig beziehungsunfähig geworden..... ausserdem noch dazu sehr wählerisch... leider |
![]() | 22. Dezember 2009 @DanielOcean: Das kenne ich nur zu gut - genauso ist es bei mir Richtige Freunde eigentlich nur 1er - der rest ist entweder vom Geschäft oder Verein Morgen Geburtstag und werde ich wie alle Jahre zuvor alleine zu Hause rumsitzen, so langsam gewöhnt man sich auch an das alleinesein Und alleine weggehen tu ich nie - da ich nach meiner Auffassung her, sehr schüchtern bin, und auch auf keine Fremden Leute zugehen kann. Im Beruf kostet es mich schon sehr Überwindung, aber da geht es, da man ja mit den Kunden ein Thema hat, über das man sich unterhalten kann - praktisch eine Grundlage für ein Gespräch Ein Thema beginnen und es auch halten, ist für mich extrem schwer. Da ich ja nie weiß, interessiert es den Gegenüber oder langweile ich ihn nur |
![]() | 22. Dezember 2009 uquell versuche, etwas selbstbewusster zu werden..... sag dir jeden tag, dass du ein toller mann bist.... |
