Einzelgänger

29. November 2007
shylygirl...

Ja schwesterchen das war dann wohl mein arschtritt wie??? Und er bringt dir ja etwas, hoffe ich dann mal.....

viel spß hier, ich bin hier ja schon ewig....
29. November 2007
@littelsunshine

DANKE!!!
*liebhab*
29. November 2007

und nun wieder zum Thema

Danke!
29. November 2007
Einzelgänger...

Finde auch das kann neue Erfahrung im Leben sein.

Wer immer nur aus der Familie gleich in eine Beziehung, dann immer fortlaufend sofort wieder in eine Beziehung usw...durchs Leben tingelt, kennt dieses alleinsein eigentlich gar nicht. Von diesen Leuten hört man dann immer wenn Single "och Gott, ist das Schlimm, ich dreh gleich durch, mir fällt die Decke auf den Kopf, ich brauche sofort einen Menschen der mich liebt!" dabei ist Beziehung erst seit 2 Wochen getrennt.

Klingt bescheuert, aber erst durchs alleinsein finden manche den Weg zu sich.
Nur immer in Zweisamkeit durchs Leben gehen, immer jemand an meiner Seite? Wer das Glück hat sofortig in neue Beziehungen hineinzugleiten dem sei es gegönnt, aber mal gewisse Zeit für sich ganz alleine zu Leben kann interessant sein.

Hörie ich da: "Ne,ne, ich brauche Zweisamkeit unbedingt!"
Ist genehmigt, wartet mal unser Rentenalter und darüber ab, da kommt Einsamkeit ganz von alleine.
Bitte nicht verallgemeinern, ich denke es leuchtet ein was ich meine.
29. November 2007

Das leuchtet sehr wohl ein.
Ich hatte das ja ähnlich gemacht, bevor ich mich mit der Einsamkeit in mir auseinandergesetzt und sie als etwas wertvolles wie furchtbares zugleich begriffen habe.
Und das kam so: (hrhr)
Müde und frustriert und arbeitslos beschloss ich, mich mal einen Monat nur auf mich zu konzentrieren.
Kein Fleisch
Kein PC
kein Koffein
kein Nikotin
kein alkohol
kein weggehen
kein TV
keine Musik (das war das schlimmste!)
kurz, keine Ablenkung von mir. Lesen, schreiben, Sport, spazieren gehen.... so sahen die nächsten 30 Tage aus.
Und ich bemerkte eine Veränderung.
Die Menschen, die ich so sehr gehasst habe (misanthropie und Einsamkeit scheinen Zwillinge zu sein) wurden plötzlich schön und ich spürte ein warmes Licht aus mir selber heraus, ich sah alles gelassener... Es war kurzum wunderschön. Endlose Spaziergänge, gelegentlich mit Freunden, durch die weiten Felder hier... es war mit die schönste Zeit die ich je hatte, leider konnt eich das warme Gefühl nicht konservieren, aber irgendwann habe ich wieder zeit... und dann geh ich wieder zu mir.


Btw. neben "Der Steppenwolf" von Herman Hesse beschreibt auch Erich Kästners "Fabian - die Geschichte eines Moralisten" die Sache ganz gut...
Fabian fühlt sich nicht als Teil der Gesellschaft, des Lebens, er ist eher ein Zaungast der zusieht und seine Urteile fällt... sehr tolles Buch!
29. November 2007
@ DarknessM84

Respekt!
Du hast den ganzen Kram einfach mal für 30 Tage beiseite gelegt.
Normalerweise würde man denken. "ach, was für ein erbärmliches dasein, ohne TV, Alkohol, kein flanieren usw...!"
Doch das Gegenteil zeigte sich.
Zeigt wie wir Menschen Dinge nachgehen die absolut überflüssig sind.
Wer hier jetzt "überflüssig" wörtlich nimmt, dem kann ich nicht helfen.
Und konntest dich dadurch völlig auf dich konzentrieren.

Zum Thema.
Damit man es nicht falsch versteht, Liebe, Zuneigung eines anderen Menschen zu spüren ist einfach in uns drinnen. Es gibt nichts schöneres als einen Menschen vom Herzen her zu begehren, begehrt werden.
Stichwort: Schmetterlinge im Bauch.
Aber irgendwie wird man ja auch alleine geboren.
Wir alle sind, jeder auf seine Art, doch irgendwie Egoisten.
Und in diesen Egoismus taucht man förmlich ein wenn man einsam ist.

P.S.: Egoismus meine ich jetzt nicht hier abwertend!
29. November 2007

Danke Glueckskater *g*

Ich würde noch weiter gehen, alles was ein Mensch macht ist egoistisch.
Jede "gute Tat", jede Barmherzigkeit, jede Selbstlosigkeit - das alles machen wir um uns besser zufühlen, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen...

Das ist nicht negativ betrachtet sondern so weit wie möglich objektiv und nicht wertend.
30. November 2007
darkness....

...es gibt auch menschen , die das machen OHNE drüber nachzudenken, ob sie damit ihr gewissen beruhigen oder sonstiges...
man TUT ES einfach..... OHNE an sich zu denken.....
und leider kommen solche menschen meistens ins hintertreffen, weil andere sich dran gewöhnen , daß dafür NICHTS zurückerwartet wird.... und daher auch nichts zurückgeben... ist einfach so

lg
nsb
30. November 2007

ich habe auch mit keiner silbe erwähnt das es ein bewusster vorgang ist. ich denke aucn nicht "wenn ich dem penner 50 cent gebe bin ich ein guter mensch", da spielt sich doch auf einer ganz anderen ebene. Klar, ich kann auch sagen, dass ich immer für meine freunde da bin egal wa sist und mitfühle mitleide usw., ABER ichfühlt man sich nicht immer besser wenn man für jemanden da sein konnte?
30. November 2007

wer von euch ist denn nun alles ein Einzelgänger?Merken es andere dass ihr vieles (alles) alleine tut?Versuchen Sie euch zu ermutigen bei verschiedenen Dingen dabei zu sein oder fällt es niemandem auf?
30. November 2007
Tjaa...

wenn man es auf sachen , bezieht was technik reparaturen , renovieren , auto warten usw angeht...tjaaa.... dann bin ich wohl ein einzelgänger....
weil...ich mach alles ALLEINE....

ok... meine winterreifen da haben mir freunde geholfen... DAS schaff ich nicht, habs aber mal probiert und bin fast dran verzweifelt, weil ich die blöden muttern nicht los bekommen hab...

aber sonst.... andere aktivitäten.... wie mal tanzen gehn , essen gehn, oder konzerte besuchen ..kino etc... sowas mag ich nicht alleine...dafür hab ich auch viele freunde, für jede richtung was ... selten alle miteinander.....

lg
nsb
30. November 2007

@nicht so blond

was soll das?Es geht hier nicht um Reparaturen,renovieren usw

sowas halte ich für einen extrem deplazierten Beitrag und ich bitte dich dass du anders mit dem Thema umgehst
Danke
30. November 2007
ok...

dann streicht es doch weg.....

wenn sich das thema "einzelgänger" ausschliesslich um so was wie EREMITEN dreht...ok, dann war mein beitrag vollig deplaziert

nsb
30. November 2007
...

ich finde nicht das die menschen(bzw. alle) egoisten sind....

nehmen wir mütter,die berechnen nicht ihre taten...sondern können sehr wohl auch mal selbstlos sein und zurückstecken....

menschen die anderen helfen...z.Bsp. verarmten kindern,gegen gewalt kämpfen in familien,in der welt sind für mich keine egoisten also kann man dies nicht verallgemeinern....

doch was das andere betrifft,sich dinge anzuschaffen die eigentlich überflüüsig sind da kann ich dir teilweise recht geben...
dennoch betrachtet das jeder aus einem anderen blickwinkel....

einzelgänger zu sein kann einsam und beflügelnd zugleich sein....dennoch sind das keine erimiten,denn diese wollen gar keinen kontakt zu mitmenschen....oder sonstiges....

ich bin zwischendurch(phasenbedingt) ein einzelgänger....wo ich mein ding mache....und auf meine innere stimme achte und versuche mich von äußeren gegebenheiten nicht beeinflussen zu lassen...doch dann kommt wieder mehr der drang durch kontakte zu pflegen....und dinge zu unternehmen...

aber es ist für mich schon ein unterschied....single zu sein oder einzelgänger...single ist man aufgrund einer trennung....einzelgänger können dies selbst bleiben in einer beziehung....also kann man das so pauschal nicht miteinander vergleichen und sagen wenn man single ist ist man automatisch ein einzelgänger,das ist zu einfach....

lg
30. November 2007

Ich würde mich schon als Einzelgänger bezeichnen.

Einerseits bin ich stolz darauf, dass ich vollkommen selbstständig bin und niemanden brauche, der mir hilft.

Andererseits genieße ich es dann doch mich ab und zu mal mit meinen Freunden zu Treffen um zu plaudern.

Gerne würde ich auch öfters ausgehen, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt. Aber irgendwie komme ich mit Menschenansammlungen nicht zurecht.

Wenn ich mich mit Freunden einzeln treffe, werden das immer schöne Begegnungen, wo wir uns viel zu erzählen haben.

Treffe ich mich mit mehren Freunden gleichzeitig, oder gehen wir gemeinsam in die Disco fühle ich mich plötzlich völlig deplatziert. Alle Anderen haben Spaß, plaudern und lachen miteinander. Nur ich schalte irgendwie völlig ab und nehme von meiner Umgebung gar nichts mehr wahr. Ich fühle mich paradoxerweise unter Menschen einsam.

Dagegen habe ich nie das Gefühl einsam zu sein, wenn ich beispielsweise alleine Wandere und weit und breit ist niemand sonst anwesend.

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