![]() | 08. April 2010 Sorry für mangelnde Angaben Hallo, Handi klar als SMS Funktion genutzt! Mache ich überwiegend da ich nicht immer überall telephonisch erreichbar sein will! Trotzdem kann ich auf jede Nachricht reagieren und wann immmer ich will jemanden eine schicken der dann je nach dringlichkeit antwortet! Passt immmer und überall und dank Vibration auch für Gehörlose die sich so spontan austauschen können wenn unterwegs! Absolut zu empfehlen! L.G. Bytchan |
![]() | 12. April 2010 @Sekretaerin Ein Handy ist ja heutzutage mehr als nur ein transportables telefon, es ist ja auch pim und messenger zugleich... ...und mittlerweile auch mobiles Internet, das habe ich schon seit vielen Jahren Btw, Vinton Cerf, ein schwerhöriger Informatiker, spielte bei der Entwicklung des Internets, genauer gesagt des Internet-Protokoll TCP/IP eine große Rolle, dessen Einfachheit und Klarheit die Grundlage des Erfolgs des Internets bildete. Dieses Protokoll ermöglicht es, dass wir das "Telefon" nun auf vielfältige Art und weise nutzen können. Irgendwann bemerkte er, möglicherweise augenzwinckernd, er hätte das alles nur gemacht, um für ihn die Barrieren beim Fernsprechverkehr zu überwinden... Ich denke auch aufgrund einer gps lokalisierung kann ein handy interessant sein für menschen die damit nicht wirklich telefonieren können. Afaik orten zum Beispiel Notrufzentralen das signal... Nicht nur für Menschen, die nicht telefonieren können, ist das interessant... Hier kann man wieder mal sehen, dass das Beseitigen von Barrieren für alle , also nicht nur für die "Benachteiligten" vom Vorteil ist. LG laifme |
![]() | 19. April 2010 Taubstumm und Handy Also das Taubstumme die uns so bekannt sind, die Videotelefoniefunktion ihres Handy nutzen ist uns nicht bekannt, eher sehr sehr viele SMS Schon eher über den MSN Chat mit der Cam. Dass es einen Tarif gibt wo man Videotelefonie günstiger bekommt obwohl er eigentlich mehr Bandbreite verursacht also cool, ist aber auch noch wohl sehr unbekannt. Zum Thema Taubstumm hatten manche von hier: Fairness bei Clubmails doch sich schon mal zur Genüge und erschöpfend Unterhalten bitte nicht nochmals... Wenn Taubstumme angerufen werden heben sie nicht ab und lassen es läuten und schreiben ein SMS zurück... Bei einer leichteren Form der Hörbehinderung tut es auch die Lautsprecherfunktion ans Ohr gehalten... Was uns interssieren würde warum bei manchen das CI nicht funktioniert was da die Gründe waren...ich hoffe ich darf das so schreiben und bin damit nicht Off-Topic...die sehr kleine Zielgruppe die Mitliest wäre ja auch schon da Liebe Grüße kleinesgirly |
![]() | 31. Juli 2010 Interessant, was Ihr darüber postet! Ich bin eine davon, die schwerhörig ist und beide Hörgeräte (seit der Geburt) trägt, kann eigentlich nicht gut telefonieren, aber wenn ich nur bestimmte Stimme z.B. von meiner Schwester oder meiner Mutter kenne, dann kann ich es. Ich war für ein paar Jahren in tauber Welt und kenne mich damit aus, denn viele benutzen nur Mails auf'm Handy, da SMS heutzutage weniger benutzt wurde und jedoch nicht ausgestorben wird, weil die Normale es auch noch benutzen, mit der der hörgeschädigte Mensch sich in der Verbindung setzt oder damit einen Kontakt hat. Ich bevorzuge keine Video auf'nem Handy, weil das nicht mein Ding ist. Lieber schreibe ich mehr nur Mails, wobei es mir angenehm ist. Denn ich lerne immer wieder dazu, wenn ich einige Wörter nicht kenne und das immer nachschlage. Das tue ich immer. Taubstumm würde ich nicht nennen - wenn man nicht sprechen und nicht hören kann, ist man es. Wenn man spricht und nicht hört, nennt man taub - dieses Wort gab damals nicht im Duden, da die Gehörlosen das nicht benutzen und sich sonst damit diskriminiert fühlt. Heute ist es wieder offen und wird benutzt! Wenn ich da lese: ich bin taub, klingt das anders, denn ich sehe es oft ironisch, wenn man sich anders denkt. Naja...lass es und jedem das seine. Was laifme gepostet hat, schließe ich mich das vollkommen an! Ganz genau erklärt! Klasse! Super, dass es hier gibt! |
![]() | 21. November 2010 Handy ein wichtiger Bestandteil.... ...neben email und CO! Mein Mann ist hörend geboren worden, aber leider durch mehrere Hörstürze schwerhörig an grenzender Taubheit nun behindert. Das heißt er kann nichts mehr hören, nur an einem Ohr kann er noch tiefe Geräusche wahrnehmen, aber weder verstehen noch zuordnen und das nur mit einem Hörgerät. Ohne Hörgerät an diesem Ohr....lebt er in einer Stille. Er hat die Gebärdensprache erlernt, sich aber durch die Jahre auch das Lippenlesen angeeignet....akutell liest er tatsächlich nur noch von den Lippen ab und kann die Gebärdensprache so gut wie gar nicht mehr. Er spricht sehr gut....da er eben hörend auf die Welt kam und somit ist es für Aussenstehende nicht immer sofort ersichtlich, dass er von den Lippen liest. Was sehr bewundernswert ist, dass er Gefühle und Mimik sofort empfindet und spürt.....was andere HÖRENDE gar nicht emmpfinden bzw. sehen können....ich bin immer wieder überrascht. Das Handy und die email ist in unserem Leben nicht mehr wegzudenken....beruflich ist das Handy und die SMS ein ganz wichtiger Bestandteil geworden! Selbst wenn wir voneinander getrennt sind, bin ich echt froh, dass es das simsen gibt.......denn andere Paare können telefonieren und ich kann dann wenigesten SMS schreiben! Dann ist die Trennung und Entfernung nicht ganz so schlimm....im Vergleich zu früher....wo man gar nichts voneinander mitbekommen hat...... Schatz...ich liebe DICH KUSS olny4you |
![]() | 21. November 2010 Hallo schön, dass Du über deinen Mann geschrieben hast, was ich interessant finde. Das heißt er kann nichts mehr hören, nur an einem Ohr kann er noch tiefe Geräusche wahrnehmen, aber weder verstehen noch zuordnen und das nur mit einem Hörgerät. Ohne Hörgerät an diesem Ohr....lebt er in einer Stille. Das bei mir genauso, da ich seit der Geburt beide Hörgeräte trage. Ohne das wäre es mir schon ungewohnt, aber auch heftig, weil ich mich oft erschrecke, wenn irgendetwas (dies meine ich, irgendwelche Geräusche (egal ob es leise oder laut ist)) auf mich zukommt. Genauer gesagt, ich bin auch schwerhörig an grenzender Taubheit. Wie es so ist, macht es mir nicht aus. Dafür kann ich dank an Hörgeräten alle Geräusche wahrnehmen. Ohne dies könnte ich mir schwer vorstellen. beruflich ist das Handy und die SMS ein ganz wichtiger Bestandteil geworden! Bei mir genauso, mehr bevorzuge ich Emails. Das ist praktisch! |
![]() | 22. November 2010 @me_and_you_nrw Hi! Ich bewundere meinen Mann ( und jeden Anderen mit dieser Behinderung ) wie er mit dieser Situation klar kommt....klar hatte er zu Anfangs enorme Probleme.... vom Hören in die Stille.....man versteht am Anfang gar nichts....man kann weder die Gebärdensprache noch das Lippenlesen! Es dauert und man muß Stärke beweisen und man benötigt auch ein rücksichtsvolles Umfeld...... Musik, welche einem unendlich viel gegeben hat, ist nicht mehr da.... Stimmen leben in Erinnerung. Er hat das Alles geschafft....mal gut mal schlecht.....davor ziehe ich meinen Hut. Das Problem der Schreckhaftigkeit ist auch gegeben, aber leider nicht immer vermeidbar! Was leider hin und wieder ein Problem ist, ist das Verständnis der Hörenden.....gelegentlich stößt man da an Felsen, an Hürden, an enormen Egoismus, was mich persönlich oft ( da ich ja Hörend bin ) kränk! Email und SMS sind wie gesagt, sehr wichtig für uns geworden und in keiner Weise mehr wegzudenken! Dennoch stellen wir hin und wieder fest, dass nicht alle diesen Kommunikationsweg befürworten. ich schicke liebe Grüße olny4you |
![]() | 22. November 2010 Bitte bewerben sie sich ausschliesslich telefonisch..und zack..was nützt da Email oder Sms ? Ich nutze natürlich auch das Handy..allerdings vergesse ich es auch beständig. Trotz Nokiaschleife führte die Nutzung nicht zum erwünschsten Ziel. Folglich nutze ich es nur noch für Sms. Taub_stumm |
![]() | 22. November 2010 Hey @ Rieke2010 Also die meisten Bewerbungen muss man was mir so erzählt wird und was wir auch selbst machen schriftlich abgeben. Nur der Chef muss halt auch wollen das er eine hörbehinderte einstellt wofür er ja vom Staat eine großzügige Unterstützung bekommt. Mit den Handy´s sinnvoll funktionieren tun eher nur teurere Hörgeräte. Etwa dem Naida 5 das dass Frequenzband in 10 Kanäle Unterteilt. Einfachere oder 3-4 Jahre alte haben nur 3-4 das reicht nicht wirklich um was zu verstehen. Sicherlich spielt der Grad der Hörbeeinträchtigung eine Rolle. Auf einem Ohr ist sie am Limit in zwei Bereichen des Geräts was etwa 80dB Verstärkung beteutet. Sie schaltet das Handy auf Lautsprecher dazu und hält es ans Ohr. Man könnte es auch mit einem kleinen Kästchen über Blotooth koppeln nur halt mit doppeltem Batterieverbrauch!! Liebe Grüße kleinesgirly |
![]() | 22. November 2010 kleinesgirly Die Unterstützung vom Staat..jedenfalls in Deutschland...lohnt sich nicht wirklich. Der Arbeitgeber muss im Vorfeld auch abwägen ob er in Kauf nimmt das er "schwerbehindert" nicht einfach mal so los wird wenn die Lage sich für den Betrieb verschlechtert. Ich denke mal mit einer bezahlbaren, modernen Technik..wäre vielen Hörgeschädigten enorm geholfen. Bühnentechnik und findige Bastler..ermöglichen mir z.b. TV schauen zu können. Das geht dann auch gemeinsam mit meiner Tochter, welche auch hörgeschädigt ist. Da wir jedoch unterschiedlich stark betroffen sind..kann dank Bastelei jeder getrennt hören und sich getrennt einstellen. Meine Tochter kann im Übrigen via Lautsprecher auch mit dem Handy ( Smartphone ) telefonieren. Leider reicht das Geld ,bei zwei Fällen in der Familie, nicht für beide und meine Tochter geht für mich eindeutig vor. Im Gegensatz zu mir ist sie mit modernster Technik ausgerüstet. |
![]() | 22. November 2010 Hey @ Rieke2010 nur sollte sich die Lage für den Betrieb verschlechtern kann es an der einen Behinderten nicht wirklich liegen da ihm die eh fast nichts kostet... Die Technik zum TV schauen kenn ich jetzt nicht genau...? Deine Tochter nutzt zum Tv schauen das Bluetooth protkoll ihres Hörgerätes oder? Und deins hängt an einem Kabel? Im Grunde sind vom Tv vom Kopfhörerausgang mit einem Y Kabel das es für maximal 10€ gibt problemlos 2 verschieden Systeme zu betreiben. Das was es für meine Ex geben würde das kostet ca 150€ und das verschickt den Ton per Bluetooth ans Hörgerät In Österreich bekommt man nur dann zu ein gutes Hörgerät wenn der erhöhte Förderbedarf gewährleistet ist. Also man zum Beispiel in einer Küche arbeitet wo es nötig ist das man es deutlich versteht und schnell reagieren kann. Durch den ganzen Hall und das scheppern vom Geschirr ist es mit einem günstigen doch sehr schwer. Sollte man in einer öffentlichen Einrichtung für behinderde arbeiten etwa Landesinstitut für Hörbehinderte oder den geschützten Werkstätten steht einem der erhöhte Förderbadarf nicht zu (auch wenn es in der Küche ist) und man muss mit einem günstigeren Gerät auskommen. Das gilt halt für Österreich... Es sind sehr viele hörbehinderte Mädls die ich kenne in der Küche... Liebe Grüße kleinesgirly |
![]() | 22. November 2010 kleinesgirly Viele Mädels in der Küche..heute sind die Berufsmöglichkeiten immer noch so eingeschränkt..das ärgert mich sowas von. In NDS gibt es keinen solchen erhöhten Förderbedarf.Hier muss man eben mit Kassengeräten in die Küche..basta. Will man mehr..muss man sich selber erwerben. Wir legen beim TV beide Funkkopfhörer an welche an Bühnentechnik gebastelt wurden ( mehrere Kopfhörereingänge ). Bitte nicht vergessen..nicht jeder Flachtv biete alle Möglichkeiten. Auch da musste ich beim Kauf mehr bezahlen um ein Gerät zu erwerben welches ausreichte. Den Rest haben halt meine Bastler vor Ort gemacht. Meine Tochter nutzt Adapterschuhe für andere Geräte..wie z.b.MP3player. Meine Geräte bieten das nicht. Hier zahlen die Kassen Sonderausstattungen nicht. |
![]() | 23. November 2010 Hier zahlen die Kassen Sonderausstattungen nicht. wäre das denn schlimm? meine ihr bekommt ja gehörlosengeld, was jedes bundesland zu bundeslang unterschiedlich ist. GEZ brauchen die Gehörlosen auch nicht zuzahlen. Wenn man das Geld zusammen spart, hat man schnell das Geld zusammen. |
![]() | 23. November 2010 joervi Anmerkung: Bitte nicht so pauschal unwissend posten. Niedersachsen zahlt kein Gehörlosengeld und bitte nicht denken das man heute prompt die Schwerbehinderung vom Integrationsamt verpasst bekommt. Meine Tochter z.b. kann sprechen..klar und flüssig. Sie ist als hochgradig hörgeschädigt eingestuft. Das bedeutet in Niedersachsen..allerhöchstens einen Grad der Behinderung von 30 und somit muss meine Tochter GEZgebühren bezahlen. Ich dagegen haben einen Grad von 50 und das Merkzeichen RF. Allerdings bin ich auch an Taubheit grenzend eingestuft. |
![]() | 23. November 2010 naja heißt ja auch gehörlosengeld und nicht schwerhörigegeld;) Ich kann nur für NRW sprechen desswegen habe ich geschrieben bundesland zu bundesland anders ist! Wir hörende kriegen sachen, wir wir im "normalen Leben" auch nichts geschenkt , wenn wir was "besseres" haben wollen, müssen wir auch mehr zahlen, wenn wir krank sind. Und bis jetzt haben viele Gehörlose vieles frei bekommen oder ganz übernommen haben die Krankenkassen, was die eigendlich zugezahlt werde müsste oder sogar ganz übernommen haben. ich kann nür über gehörlosen schreiben, da ich mit denen besser auskenne als mit schwehörige. Man kann die nicht in einem Topfstecken, weil es 2 verschiedene welten sind. |
