![]() | 18. Oktober 2007 Makroobjektiv --- aber worauf achten Hallo, ich (der männliche Teil von uns) bin ein begeisterter Fotograph, wenn auch nur Laienhaft, aber was solls, Spaß machts dennoch .... Nun werde ich demnächst doch endlich auf eine digitale Spiegelreflex Kamera umsteigen. Nun zu meinem eigentlichen Problem: Ich habe schon bei den analogen oft über ein Makro nachgedacht, doch konnte ich mich nie wirklich durchringen, drum hier meine Frage, welches ist ein Sinnvolles Makro und worauf (Daten) sollte ich beim Kauf achten. Ich will mir kein High-Endmodell zulegen, da dies einfach zuviel für meine Fotokünste wäre. Ich würde mich freuen wenn sich jemand bereiterklären würde mich etwas aufzuklären, oder aber eine Kaufempfehlung anbiete könnte. Danke und lieben Gruß High-Fidelity |
![]() | 18. Oktober 2007 makroobjektiv in erster linie sollte es ein echtes makroobjektiv sein und nicht nur eines welches eine "makro-funktion" bietet zu erkennen am maximal möglichen abbildungsmaßstab - idealer weise 1:1 |
![]() | 18. Oktober 2007 ja, sowas habe ich bei einigen Makros schon gelesen, steht zwar nicht bei allen dabei die als Makro angegeben werden, aber wahrscheinlich hat das was dieser Makrofubktion zu tun. und wenn bei einem Makro (z.B. dem Canon EF 50mm 1:2,5 Makro steht 'Reicht bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:2' ? ist das dann besser? wahrscheinlich, oder? ... Bekomme ich eigentlich Probleme mit der Brennweitenverlängerung bei ner digitalen wenn ich ein EF (also ein Objektiv für analoge Kameras verwende)? Immerhin wird ja dann aus nem 50er ein 80er ... dann wird doch auch der Nahbereich anders, oder irre ich mich da? |
![]() | 18. Oktober 2007 Das Tamron 90 SP AF ist zum einen recht verbreitet, zum Anderen lese ich oft gutes darüber. Und auf Arbeit hab ich so eins rumliegen und bin auch ganz zufrieden damit (allerdings nicht an einer Consumerkamera). Wenn Du Insekten oder sowas damit fotografieren willst, würde ich Dir von einem 50er abraten, damit ist der Arbeitsabstand bei Nahaufnahmen recht gering. Eine größtmögliche Brennweite wäre da wünschenswert. Das 180er Tamron habe ich auch schon mit guten Ergebnissen getestet. Privat habe ich ein altes Kiron Makro, welches mich mit Film nie befriediegn konnte, jetzt an einer DSLR ists ganz ok - es geht auch sorum! |
![]() | 18. Oktober 2007 ah ja danke ... ja ich will hauptsächlich Insekten ect. fotographieren, da wäre ich ja scheinbar nicht so gut beraten mit einer kleinen brennweite, wobei ich mir gedacht hätte dass gerade kleine Brennweiten sinnvoll sind ... hmm, vielleicht für meinen Einsatzbereich, dann doch falsch gedacht ... na ich lass mich ja gern belehren. |
![]() | 18. Oktober 2007 1:1 ist besser, weil größer als 1:2. Bei 1:1 ist der minimale Objektausschnitt gleich groß wie Dein Sensor. Bei 1:2 ist der Objektausschnitt doppelt so groß wie der Sensor. Cropkamera ist ganz ok. Macht das Leben eher leichter bei Makro! P.S: Die Brennweite verändert sich durch Crop nicht. |
![]() | 18. Oktober 2007 Crop??? ... da muss ich dann dochmal nachfragen. Was ist damit gemeint? |
![]() | 18. Oktober 2007 Je kürzer die Brennweite, desto näher mußt Du an Dein Objekt ran! Aber, je länger die Brennweite desto größer die Optik bei Makro! Für Insekten würde ich mir 180 mm oder länger wünschen. Hab auch schon Insekten-Bilder aufegnommen mit einem 300 mm/2.8 Supertele gesehen. Es ist bei Insekten teilweise recht schwierig nah ran zu kommen, und Bilder wo der Schmetterling klein drauf ist, sind dann doch etwas langweilig. Und fiese Tricks sollte man fairer Weise unterbleiben lassen. Und nicht jeder will eine Lichtschranke aufbauen und einrichten. |
![]() | 18. Oktober 2007 Crop - Sorry, hatte gedacht Du hättest den Begriff schon erwähnt. Die üblichen "bezahlbaren" Digitalkameras haben einen Sensor kleiner als 24*36 mm (Kleinbild = Vollformat). Das wird dann als Crop = Ausschnitt bezeichnet. Dadurch dass eine Crop-Kamera im Vergleich zu Kleinbild-Vollformat immer nur einen Ausschnitt des Bilder sieht, lassen sich Crop-Bilder mit KB Bilder vergleichen, die mit einer ~1.6 mal längeren Brennweite aufgenommen wurden. Cropfaktor 1,6 gilt jetzt bei Canon EOS 400D, EOS 40D etc. Es gibt auch Olympus DSLR mit Crop 2, Nikon hat meist glaub ich auch was um 1.6, Canon hat noch 1er Modelle mit 1.3, und eben Vollformat (also Faktor 1.0). |
![]() | 18. Oktober 2007 hmm ... sollte ich also doch auf höhere Brennweite gehen? ... hmm, naja wenn alle Stricke reißen muss ich eben doch mal zwei ordern und bissi probieren und dann kommt eben eines zurück ... das blöde ist dass ich eben auch noch nie mit einem wirklichen Makro gearbeitet haben ich aber mit dem Ergebniss von meinen 'normalen Tele' nicht wirklich glücklich bin in dem Bereich. |
![]() | 18. Oktober 2007 Ich würde mindestens 90 mm empfehlen, längere Brennweiten werden zum Teil empfindlich teuer. Eventuell ist auch ein Gebrauchtkauf anzuraten. Da gibts dannhalt auch ältere Versionen mit langsamer Fokussierung! |
![]() | 18. Oktober 2007 ja, dass die empfindlich teurer werden hab ich gerade gesehen, nun gut ich schaue, im moment nur schnell bei den orginal Canon Objektiven um erstmal ne vorstellung zu haben, noch bin ich ja in der entscheidungsphase und außerdem muss ja mal erstens die Kamera her, wobei ich mir da nochnichtmal 100prozentig sicher bin welche es genau wird, wo ne Canon wirds, da ich mit meinen analogen wirklich zufrieden war und bin. Leider Gottes bin ich kein gebrauchtkäufer, vorallem nicht bei solchen Artikel, aber naja dass ich mein Problem und tut ja nichts hier zur sache ;). |
![]() | 18. Oktober 2007 Ich glaub Nikon hat ein geniales Makro mit Verwacklungsschutz. Allerdings wird der Preis einem die Knie zum Schlottern bringen. Die Pentax / Sony / ? Kameras mit im Gehäuse integriertem Verwacklungsschutz find ich ziemlich genial. Trotzdem bin ich kürzlich zu Canon - unter anderem wegen des großen Gebrauchtwarenangebotes. Und wegen der Adaptionsmöglichkeit vieler Objektive. Canon FD Kameras haben nicht unbedingt viele Gemeinsamkeiten mit den EOS Modellen. Die 350D von Canon find ich ganz gut geglückt - wobei ich noch nicht viele andere genauer befingert habe. Sigma DSLRs gibt es wohl gerade sehr günstig - so kommen auch schon Befürchtungen auf, es wäre quasi ein Aufverkauf. |
![]() | 18. Oktober 2007 je eben das ist ein grund warum ich ganz ehrlich auf verwacklungsschutz und super schnelle motoren verzichten will. Ich bin kein Profi und da wäre dann ein solches Objektiv wohl etwas überqualifiziert für mich. Ich taumle derzeit noch etwas zwischen den Canon Modellen 400D und der 40D ... wobei ich mir nicht sicher bin. Die 400D hat nen super Preis, wird aber bestimmt im kommendem Jahr durch nen Nachfolger ersetzt (is ja nun auch schon über ein Jahr am Markt) Die 40D könnt zwar etwas zu viel für mich sein, aber der Bildsensor ist neurer als bei der 400 und sie ist schnell (wenn ich mich nicht irre) und natürlich erst seit kurzem am Markt und ich habe ja schon vor die Kamera ne Zeit zu benutzen und zu behalten .... Aber das nur am Rande erwähnt. |
![]() | 18. Oktober 2007 Alter Och, meine erste Yashica FX-D Quartz habe ich so 19 Jahre in Benutzung gehabt. Meine EOS 350D´s sind auch nicht mehr die jüngsten, aber die 8 Megapixel reichen für meine bisherigen Modelle, und für Internetveröffentlichung schon lang. Eine 40D ist sicher ein nettes Gerät, aber mir tuts eine Modellklasse tiefer und eine Alterstufe älter ganz gut. Und ich hab Fotografie studiert. Es ist schön und gut wenn viele Leute die neusten Modell kaufen, so kommen mehr alte aber trotzdem noch gute DSLR auf den Gebrauchtmarkt Also mein Tipp wäre die weniger professionelle 400D, und dann eher bessere Optiken dazu. Vielleicht ein 28-135 IS mit Verwacklungsschutz - das finde ich schon sehr gelungen und hilfreich. |
