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SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
25. Mai 2012

Dominanz ist ohnehin nicht gleichbedeutend mit Schmerz.

Weder im Sinne von BDSM noch unter "Vanillas".
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
25. Mai 2012

Mein Eindruck:

hier wird gerade sehr viel an Begrifflichkeiten in einen Topf geworfen, ohne dass Erfahrungen auf den jeweiligen Gebieten bestehen.

Das liegt zum Teil daran, dass schon die Eingangsfrage missverständlich gestellt wurde.

Es wurde mit Begriffen aus dem Bereich BDSM hantiert - allen voram dem Begriff der Dominanz - , es wurde aber gleichzeitig betont, dass es hier NICHT um Dominanz im Sinne von BDSM geht.

Das macht es etwas schwierig.

Zuvor sagte ich bereits, dass man Dominanz im Sinne von BDSM eigentlich sehr klar definieren kann.

Der dominante Part ist der führende. Er bestimmt die Regeln der Beziehung. Befolgt der submissive Part diese Regeln nicht, wird er bestraft. Diese Bestrafung muss nicht zwangsläufig mit Schmerzen verbunden sein. Fügt der dominante Part dem submissiven Part gern Schmerzen zu, kommt noch eine sadistische Komponente hinzu.

Die Regeln und deren Befolgung können sich nur auf den Sex in der Beziehung begrenzen, sie können aber auch auf alle übrigen Bereiche übergehen.

Eine dom/sub Beziehung im Sinne von BDSM hat klare Regeln und Definitionen.

Ich habe aber die TE so verstanden, dass sie das alles überhaupt nicht meint!

Sie hat - imho - einfach das Wort "Dominanz" gebraucht, um eine Eigenschaft zu beschreiben, die eher die Abwesenheit von Softietum und Frauenversteherei beschreibt. Ein Mann, der sich im Bett "gern mal mit Schwung nimmt, was er will" und der im Leben auch gern mal die Entscheiderrolle übernimmt, ist deswegen ja noch lange kein Dom im Sinne von BDSM.

Deswegen sagte ich ja auch eingangs, dass der Wunsch nach mehr Männlichkeit im Bett noch lange kein Wunsch nach Submission im Sinne von BDSM ist. Ein Kerl, der im Bett bestimmt und fordernd auftritt, ist fast ein Standardwunsch, auch bei ganz normal tickenden Frauen.

Diese Frauen würden alerdings in den allermeisten Fällen entsetzt reagieren, wenn man sie wie eine Sub im Sinne von BDSM behandelte.

Ich bitte darum, diesen entscheidenden Unterschied zu beachten. Wir reden hier nicht von dominant und devot im Sinne von BDSM!
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Nun, Unverbindlichkeit wird ja nicht nur fremdgehenden Menschen und deren Partnerinnen leichtfertig vorgeworfen.

Auch offen Lebende sehen sich da schnell einem Pauschalvorwurf gegenüber. Wer auf "mehreren Hochzeiten tanzt", der kann es ja unmöglich mit einer oder mehreren Beteiligten ernst meinen.

Ich weiß oft nicht, wie ich dem begegnen soll.

Außer zu sagen: "Sorry, aber ich bin grundsätzlich verbindlich, denn ich mag weder Unehrlichkeit noch Oberflächlichkeit" kann ich nicht tun.

In all dem Kuddelmuddel ist für mich bisher die größte Hilfe gewesen, auf mich selbst zu hören und meiner Stimme zu folgen. Was sich für mich richtig anfühlt, ist ok. Denn ICH muss damit leben, wie ich mich verhalte. Der berühmte Blick in den Spiegel muss am Ende des Tages noch möglich sein, ohne dass ich mich spontan ins Waschbecken übergeben muss.

Die Erkenntnis, jemanden mit nichts weiter als einem halbherzigen "Jein" stehen gelassen zu haben, würde mir an mir selbst nicht gefallen. Also verhalte ich mich nach Möglichkeit nicht so.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

@oberarm

Ich sehe Klischees zweischneidig.

Ich glaube, dass sich jeder ihrer bedient und zwar täglich. Sie vereinfachen die Kommunikation.

Darüber hinaus glaube ich, dass sie sehr wohl eine Wahrheit abbilden. Wenn auch nur eine zweidimensionale Version derselben. Eine dritte Dimension gewinnt man nur dazu, wenn man das Klischee zwar akzeptiert, aber auch bereit ist, dahinter zu schauen.

Ob Klischees etwas für Denkfaule sind... jein. Klischeedenken vereinfacht sicherlich das Leben. Aber es schützt halt auch vor tiefergehenden Erfahrungen und Erkenntnissen. Vor allem vor der Erkenntnis, dass das Leben eben SO einfach doch nicht ist.

Insofern würde ich eher sagen, Klischees sind etwas für Ängstliche. *g*
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Naja, Du kennst mich zwar nicht, aber ich habe schon Konstellationen gelebt, wo alle Beteiligten Bescheid wissen.

So war es mir immer am liebsten, ehrlich gesagt.

Ich zwinge niemanden, offen und ehrlich zu sein und mache es auch nicht von der Einstellung eines Mannes dazu abhängig, ob ich mich mit ihm treffe oder nicht.

Ich halte jeden Menschen erst einmal grundsätzlich für so erwachsen, selbst zu entscheiden, wie er seine Beziehungen regelt.

Ich kann mir schon deshalb nicht anmaßen, jemanden moralisch zu bewerten, der fremd geht, weil ich es selbst schon getan habe.

Generell ist es aber ein gutes Gefühl, jemanden zu treffen, der selbst auch offen lebt. Es ist immer noch ein Tick mehr Entspannung in der Luft und man muss keine Alibikonstrukte erdenken und bedenken.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Wenn Frau dann ständig nur noch solche Männer kennen lernt


Mir ist - ich scheine da auf irgendeiner Leitung herumzustehen - immer noch nicht klar, was mit "solchen Männern" gemeint ist.

Männer, die zu viel Respekt vor einer Frau haben? Die zu viel Rücksicht auf die Bedürfnisse einer Frau nehmen?

Das finde ich schwierig, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man zu viel Respekt voreinander haben kann.

Auch ein klares Dominanzgefälle zwischen Mann und Frau ist doch immer ganz deutlich von Respekt geprägt oder sollte es zumindest sein. Ich halte das für unabdingbar.

Respekt voreinander und dominantes Verhalten schließen einander doch nicht aus.

Ich habe insofern ein Verständnisproblem. Was genau fehlt den Frauen, die meinen, sie würden keine "echten Männer" mehr kennen lernen? Oder anders: was genau haben diese Männer zu wenig oder zu viel?
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

"Es ist ja soooo bequem, dominant zu sein! Du packst sie an den Haaren-
drückst ihren Kopf runter- und schiebst ihr deinen Sch... in den Mund!

Was gibt es "Bequemeres?"

Also das ist ja nun Kokolores... *lach*

Dominanz im BDSM-Sinne hat durchaus eine klare Definition, aber das da ist sie sicherlich nicht.

Dominanz im BDSM-Sinne ist eine sehr vielschichtige und anspruchsvolle Sache.

In Zeiten, da BDSM oder das, was dafür gehalten wird, als "Trend" in den Bereich Mainstreamsex hineinsuppt, verwässern da möglicherweise die Definitionen.

So manch Mann meint vielleicht, es reicht, seiner Frau ein Halsband umzulegen, sie als Schlampe zu beschimpfen und sie im Bett herumzuschubsen und schon ist er ein Dom...

Wem es gefällt, der soll machen.

Aber mit BDSM hat das wenig zu tun. Das ist wirklich eher eine schlechte Theaterinszenierung mit billigen Requisiten...
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

@Romantic Touch

Das ehrt Dich, finde ich.

Ich empfinde das auch so. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele Abstufungen gibt, auch was dieses eine Gefühl betrifft.

Manchmal ist es das Leben und seine Umstände, was die Abstufungen macht. Manchmal ist es der Mensch, der seinen Kopf davorschaltet und sein Herz nicht regieren lassen will...

Es gibt vielfältige Gründe.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Wie schon geschrieben, kenne ich mehrheitlich SINGLE Frauen, die dieses Gefühl haben, keine starken Männer mehr kennen zu lernen.

Das kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen... was genau vermissen denn diese Frauen?
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

@LucyLime

Naja, was heißt denn "Männlichkeit demonstrieren"?

Jeden Baum anpinkeln, um damit sein Revier zu markieren?

Eine Schrankwand voller Actionfilme und nach dem Essen ein kräftiger Rülpser?

Ähm... eher nicht, oder?

Lass uns einfach mal hoffen, dass diese Art von Neandertalertum im Aussterben begriffen ist. *ggg*

Ich überlege... was ist Männlichkeit und wie wird sie demonstriert?

Ich finde es männlich, wenn jemand hinter dem steht, was er tut. So etwas ist für mich immer ein Aufmerksamkeitsmagnet. Jemand, der mit Überzeugung und Leidenschaft tut, was er tut. Und wenn er dann noch unterhaltsam davon erzählen kann, hänge ich mit Sicherheit an seinen Lippen.

Ich finde es männlich, direkt zu kommunizieren. Un-subtil. Ich finde, Subtilität ist etwas für Frauen. Doppelte Böden finde ich unmännlich. (Nebenbei, ich mag das schon an Frauen nicht, aber an Männern finde ich es extrem unsexy...)

Und es gibt einen gewissen körperlichen Habitus, den ich sexy finde. Auch hier gilt für mich das Gebot der Schnörkellosigkeit. Jemand, der sich gut bewegt, der Kontrolle über seinen Körper hat, das zieht mich an. Das fängt schon damit an, wie sich jemand durchs Haar fährt und wie er sich auf dem Stuhl zurücklehnt...

Vielleicht ist es einfach das Gefühl, dass jemand sich als Mann wohl fühlt, das ihn männlich macht. Das fängt im Gespräch an und geht im Bett weiter. Ein Mann sollte sich einer Frau mit Interesse zuwenden, ohne sich aber von ihr verbiegen zu lassen.

Kraftgestrotze hat damit wenig zu tun. Es kann eine ungeheure Männlichkeit ist einem zarten Kuss liegen und in der Art, wie ein Mann eine Frau beim Sex in den Armen hält.

Ja, ich glaube, unterm Strich ist es für eine Frau wichtig, zu spüren, dass ein Mann gern ein Mann ist, ohne das aber ständig auf archaische Art demonstrieren zu müssen.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Ich muss sagen, dass ich mir das für mich auch nicht vorstellen kann...

Aber vielleicht definiert ja jeder für sich "Schmetterlinge im Bauch" anders...

Für mich gehört zu Schmetterlingen definitiv eine Form von Intimität, die in einem Swingerclub einfach nicht gegeben wäre. Ich könnte mich auf eine Situation in einem Club gar nicht so intensiv einlassen, dass ich Schmetterlinge spüren würde... schon allein wegen der fremden Menschen, die zuschauen.

Ich gestehe aber zu, dass das Geschmackssache ist und dass für viele Swinger die Schmetterlinge eben schon dann oder gerade dann fliegen, wenn viel Aufregung und der Kick durch die Präsenz von anderen im Spiel sind.

Zum Thema Verbindlichkeit:

auch das ist in meinen Augen Definitionssache. Auch als Single und auch als Nicht-Beziehungssuchender kann man sich verbindlich verhalten. Indem man nämlich klar formuliert, was möglich ist und was nicht.

Verbindlichkeit ist eine grundsätzliche Geisteshaltung, die nicht nur unter Beziehungssuchenden zu finden ist, sondern die eigentlich überall präsent sein sollte, wo fair und offen gespielt wird.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Zustimmung, @LucyLime

Woran macht sich eine "starke" oder "schwache" Persönlichkeit fest?

Wohl kaum daran, wie hart oder weich jemand zupackt im Bett.

Beispielsweise kann es ein Zeichen von Stärke sein, zu kommunizieren, dass man hier und dort Schwächen hat.

Das zeugt unter Umständen von mehr Stärke als das permanente Pflegen einer toughen Schale, hinter der allzu menschliche Ängste versteckt werden...
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Euch Mädels wird man(n) es nie recht machen können-deshalb lebt man als Mann besser ohne Frau(aber mit Sex mit einer Frau)

Tä, und ich dachte, ICH hätte mit meinem Beitrag schon Klischees bedient...

Diese Aussage da ist in meinen Augen die beliebteste Ausrede bequemer Männer, sich gleich von vornherein jede Form von Empathie zu sparen, wenn es um Sex, Liebe und Beziehung geht.

"Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus und ich spreche kein venusisch"... blablabla... *roll*

Ich halte dagegen: Frauen sind auch nur Menschen und keine Wesen von anderen Planeten.

Rede mit Deiner Frau und höre ihr zu, dann ist es auch nicht so schwer, zu verstehen, was sie möchte.

Wenn Dir allerdings viiiiel zu anstrengend und zu kompliziert ist, was Du da hörst... dann liegt das vielleicht nicht daran, dass Frauen irgendein Ausländisch daherquatschen. Es könnte vielleicht eher daran liegen, dass es etwas anstrengend ist, seinem Partner wirklich gerecht werden zu wollen.

Ich glaube, Frauen wollen gar nicht SO schrecklich viel. Sie wollen im Grunde das, was sie selbst geben. Und das klingt für mich irgendwie fair.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Ich glaube nicht, dass eine mehr oder weniger starke Unterwerfungshaltung der Frau beim Sex etwas ist, das nur im SM-Bereich vorkommt.

Ich glaube vielmehr - und ich habe mich gerade kürzlich mit einem Freund darüber ausgetauscht - dass die Unterwerfung der Frau etwas ist, das sich fast alle Menschen beim Sex wünschen.

Und zwar Männer UND Frauen.

Es ist die instinktivste Art des Menschen, Sex zu haben.

Die Frau "unterliegt" dem Mann, die Schwächere begibt sich in die Arme des Stärkeren.

Das ist ein Klassiker.

Davon mal abgesehen, dass viele Elemente des SM-Sex heute Einzug in ganz durchschnittliche Schlafzimmer halten: fesseln, kneifen, beißen, Haare ziehen, Popohaue, leichtes Würgen, kleine Klapse... das ist doch heute keine Besonderheit mehr.

DAS allerdings macht auch noch keine SM-Beziehung aus. Noch lange nicht. SM geht deutlich weiter, SM bezieht viel mehr die Psyche beider Beteiligten mit ein, SM ist viel grundsätzlicher. Dagegen gelten kleine Klapse doch heute als allgemeingültige Zärtlichkeitsbekundung.

Die Form von Unterwerfung, die im deutschen Durchschnittsschlafzimmer stattfindet, ist die Auslebung von sehr klassisch verteilten Rollen beim Sex. Mehr nicht.

Und wo die Männer sind, die das mögen und die das wollen? Also... ich habe schon so einige kennen gelernt. Eigentlich gefällt den meisten Männern der Sex so.

Manchmal denke ich, der Sex ist so etwas wie die letzte Bastion des Mannes. Da ist es noch gewünscht, das ansonsten aussterbende und ungeliebte Machogehabe. Eine Frau, die im Alltag stark sein will und muss, die freut sich, wenn sie abends im Bett mal nach allen Regeln der Kunst herumgeschubst und aufs Kreuz gelegt wird. Ein Mann, der sich im Alltag stellenweise entmannt vorkommt weil der die Kinder hüten und den Müll raustragen und den Abwasch machen muss, der kann im Bett wieder an Boden gutmachen, weil seine Männlichkeit dort eben noch gefragt ist.

Frauen müssen heutzutage beides sein: tough und durchsetzungsfähig auf der einen Seite, weich und gütig auf der anderen.

Männer müssen auch beides sein: straight und selbstbewusst im Job und hilfsbereit und der Familie zugewandt im Haus.

Gefragt sind Charaktäre, die beides können: die softe und die toughe Tour. Alles zu seiner Zeit.

Ich finde es völlig legitim, dass auch Männer sich im Bett manchmal in die devote Rolle wünschen. Mal verführt werden, mal nicht bestimmen müssen, mal den Willen einer starken Frau spüren.

Wieso nicht?

Ich gebe zu, dass mir persönlich die Rolle der dominierenden Frau gar nicht liegt. Ich erfülle da alle Klischees, die ich gerade beschrieb. Ich bin gern weich und nachgiebig, ich lasse mich gern nehmen, ich lasse mich gern an die Wand drücken. Im Bett. Im Leben nicht. Ich habe einmal versucht, einem Mann den Wunsch nach weiblicher Dominanz im Bett zu erfüllen. Ich dachte, ich könnte das auf Wunsch inszenieren. Das ganze endete in einem Riesengelächter für beide. Ein ziemliches Verreckerchen also...

Dennoch beführworte ich generell das Spiel mit beiden Rollen und denke, man sollte nach Lust und Laune agieren. Vielleicht schaffe ja auch ich es eines Tages, meiner Lust fordernd genug nachzugeben. Nicht nur zu denken: "Jetzt greif Dir den Kerl und drück ihn gegen die nächste Hauswand" sondern es auch tatsächlich zu tun.

Ich habe mich oft gefragt, was mich daran hindert, mich selbst dominant wahrzunehmen. So richtig habe ich keine Antwort darauf. Letztlich: kann man wirklich rational erklären, was einen kickt und was einem Lust macht? Wohl nicht.
SinasTraum Fraugeprüftes VIP-Mitglied
23. Mai 2012

Mit dem Mann, den ich nächstes Jahr heiraten werde, mit dem ich ein Kind habe und den ich hier kennen gelernt habe, bin ich am zweiten Abend im Bett gelandet.

Und?

Ist das jetzt so ein Riesenunterschied? Erster Abend oder zweiter Abend?


Ich gebe @Seeleverschenkt Recht. Ob man nun am ersten Abend Sex hat oder noch künstlich rauszögert bis zum zehnten Date und dann Sex hat, das macht im Ergebnis kaum einen Unterschied, wenn man danach fallen gelassen wird.

Man wertet sich dadurch nicht auf, dass man einen Mann hinhält.

Es liegt vielmehr daran, ob ein Mann grundsätzlich bereit und Willens und in der Lage ist, einem mehr Platz in seinem Leben einzuräumen.

Und vermutlich spielt es dabei nur eine untereordnete Rolle, wann es zum ersten Sex kam.

So zumindest das Ergebnis des Gesprächs, das ich mit meinem Mann gerade am Frühstückstisch zu dem Thema hatte... *g*