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NetterSchreiber Manngeprüft und persönlich bekannt
25. Juli 2011

...man muss immer vorsichtig sein. Auf der anderen Seite kann man ja nicht "aufpassen" im Sinne von bewachen (damit gefährdet oder belastet man eine Beziehung allenfalls zusätzlich).

Ohne dir zu Nahe treten zu wollen: Meiner Meinung nach, muss es an mehr liegen, als lediglich am Sex, wenn eine Frau die Beziehung beendet. Eventuell hat sich auch auf anderen Ebenen etwas auseinanderentwickelt, das unbemerkt geblieben ist. Das ist schlimm, kann aber passieren.

Wenn das der Fall ist, dann wäre es aber auch bei anderen Formen des Zusammenlebens vermutlich über kurz oder lang schief gegangen, und die Frau (oder generell einer der Partner) hätte vermutlich die Beziehung verlassen.

Mit dem "vorsichtig" sein, gebe ich dir Recht; noch passender finde ich persönlich für mich den Begriff "umsichtig" sein. Eine gute Beziehung muss man hüten und pflegen, man muss wachsam sein, wenn sich etwas verändert und liebevoll und zeitnah darauf reagieren. Wenn man etwas übersieht, kann das heftige Folgen haben...

Ich denke in einer langjährigen Beziehung kommen solche Situationen einfach vor: dass man an extreme Tiefpunkte kommt und man merkt, dass etwas dabei ist, aus dem Ruder zu laufen. Ich kenne so etwas auch, vielleicht hatte ich einfach nur mehr Glück.

Nur denke ich, dass genau das (einer der Partner verlässt oder sich nicht mehr an die vereinbarten Dinge hält oder aus unvorgesehen Gründen halten kann) in jeder Form der Beziehung passieren kann: in einer konventionellen Zweierbeziehung ohne Fremdgehen kann das sicher ganz genau so passieren.

Wie das bei Euch gelaufen ist, tut mir leid.

Meine Fragen an dich: Siehst du wesentliche Ursachen im Cuckolding oder in der Beziehungsform (offene Beziehung)? Was würdest du rückblickend anders machen, vor allem aber: Was wäre dein Rat an andere aus deiner Sicht?

Vielen Dank für deinen Beitrag!

Liebe Grüße vom
NettenSchreiber