Swinging, Partnertausch, Dogging, Dreier, Soft Swaps, Gruppensex und ausgewachsene Orgien - fast jeder hat davon schon einmal gehört, doch nur wenige wissen, was sich genau hinter diesen Worten verbirgt.
Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der schon einmal dies oder jenes getan haben soll. Doch wer tut es wirklich? Wie? Wo? Warum? Was passiert dabei tatsächlich? Und wie ist es?
Das Buch mit dem Titel "Swinger. Eine Szene voller Lust und Leidenschaft" gibt hier Auskunft in Form von wahren Geschichten aus der englischen Swingerszene.
Der Autor
Ashley Lister ist freiberuflicher Journalist, Schriftsteller und Autor. Er hat für dieses Buch zahllose Singles, Paare und Dreierpärchen interviewt, die Teil der britischen Swinger- und Freizeitsexszene sind.
Die wahren Geschichten in diesem Buch erzählen von Menschen, die den Mut haben, ihre Fantasien auszuleben. Sie werfen einen Blick auf das swingende Großbritannien von heute und enthüllen die erotischen und teilweise schockierenden Geheimnisse, die sich hinter geschlossenen Türen abspielen.
Inhalt
Frank und Eve sind in der Dogging-Szene aktiv. Dann lässt sich Eve in einer einzigen Nacht oft von bis zu einem Dutzend verschiedener Männer nehmen. Roger und Sonia haben am Samstagabend Sex in ihrem Wohnzimmer, während ihnen ihre Freunde dabei zusehen. Grace und Henry besitzen ein großes Anwesen auf dem Land und geben ausgelassene Swingerpartys mit bis zu 100 Paaren. Ken bietet sich heterosexuellen Paaren an, die gerne einmal einen Dreier mit zwei Männern und einer Frau erleben möchten. Arthur sitzt in seinem Arbeitszimmer und lauscht, wie seine Ehefrau Betty es oben mit einem Liebhaber nach dem anderen treibt.
Das Inhaltsverzeichnis
Was ist Swinging?
Andrew, Brenda & Charlie
"Beim Sex geht es überhaupt immer nur um Sex."
Deborah
"... mit einem breiten Freundeskreis intim..."
Glen & Susan und Moira & Stephen
"Was glaubst du, was unsere Partner gerade vorhaben?"
Wo swingt man?
Eve & Frank
"... zwölf Fremde in einer Nacht ..."
Grace & Harry
"Letzten Monat veranstalteten wir eine römische Orgie. Es lief ziemlich gut..."
Tony & Tanya und Lisa & Leonard
"Ein Paar zu ihrer Linken seufzte einvernehmlich."
Wann swingt man?
Ken
"... verheiratete Frauen reiten einen Kerl einfach viel besser..."
Sam & Sandra
"Abenteuerlustiges Paar sucht Gleichgesinnte..."
Walter & Wendy
"Ich werde von einem wilden Tier angegriffen!"
Warum swingt man?
Mandy
"...wenn ich jemals einen Kerl mit zwei Schänzen treffe, lasse ich mich häuslich mit ihm nieder und gebe den Gruppensex auf..."
Norman & Olivia
"Verheiratete Männer geben sich mehr Mühe..."
David & Pamela
"...ich hatte mir mehr Ehrlichkeit gewünscht..."
Wie swingt man?
Sonia & Roger - "Ich kam so unglaublich durch seine Zunge..."
Xia - "Das Gangbang-Mädchen"
Larry & Cora - "Hast Du Lust?"
Wer swingt?
Vincent & Wendy
"...Theologie und Penisse von Finanzbeamten..."
Shelly
"Welchen von uns willst Du zuerst?"
Arthur & Betty
"...es macht mich an, wenn sie mir Hörner aufsetzt..."
Fazit
Eine Mischung aus Ratgeber und pornographischen Geschichten, für Swinger-Anfänger und Fortgeschrittene. Die Interviews sind offen und mit schonungslosen Berichten von Paaren aus den unterschiedlichsten Swinger-Richtungen.
Allerdings wird hier nur die Szene in England beschrieben, was immer wieder an den Namen der Orte und der Personen deutlich wird.
"Stilvolle Erotik" hat dieses Buch nicht zu bieten, aber dafür einen Einblick in die Welt der Swinger, wie man ihn sonst nur bekommt wenn man selber aktiv wird.
Leseproben
Zwei Auszüge für Euch - viel Vergnügen...
Nummer eins
Stephan und Susan liegen zusammen auf dem Bett. Ihre Ellbogen sind auf ein Kissen gestützt, damit sie sich bequem unterhalten und gelegentlich streicheln können. Beide tragen Eheringe und sonst nichts. Sie kennen sich seit kaum einer Stunde.
„Gefällt dir das? Fühlst du dich wohl?“ fragt Stephen. Susan nickt. „Und du?“ „Oh ja!“ Sein begehrlicher Blick und ihre ermutigende Berührung machen weitere Gespräche überflüssig. Seine Lippen legen sich auf ihre. Susan zieht ihn näher an sich heran. Ihre Finger erkunden seinen breiten Brustkorb, seinen muskulösen Bauch und die lockige Stelle, die zu seiner Leistengegend hinunterführt. Eine seiner Hände findet ihre Brust, während die andere auf ihren Rücken wandert. Die Umarmung wird enger, und ihre Körper pressen sich aneinander. Das Pärchen genießt das einzigartig wonnige Gefühl, sich zum ersten Mal an einen neuen Partner zu schmiegen und einen fremden Körper zu entdecken.
Stephan spürt, wie sein harter Penis gegen Susans gepiercten Bauchnabel drückt. Der für ihn ungewohnte Metallring fühlt sich kalt an auf seiner heißen Haut. Susan ist sich deutlich des ungewohnten Gewichtes von Stephen und der andersartigen Form und Härte seines Gliedes bewusst. Sie bemerkt das Kratzen ihrer krausen Schamhaare an seinem Oberschenkel. Beide registrieren aufmerksam jedes Detail. Sie sind ganz in diesem Moment gefangen und sonnen sich in den neuen Empfindungen, die auf sie einstürzen.
Obwohl ihre Umarmung noch vergleichsweise harmlos ist, keuchen sie bereits vor sexuellem Verlangen, als sie ihre Umklammerung lösen. „Du bist ein guter Küsser.“ „Ich kann andere Dinge besser.“ Er begleitet seine Bemerkung mit einem unzweideutigen Grinsen. Sie kichert. „Was glaubst du, was unsere beiden Partner gerade vorhaben?“„So ziemlich das gleiche wie wir, würde ich sagen.“
Nummer zwei
Susan steht kurz vor dem Orgasmus, dabei hat Stephen seinen harten Penis noch nicht einmal in sie eingeführt. Nachdem er sie am ganzen Körper geküsst hat, bereitet er ihr nun eine sinnliche Massage, die langsam immer intimer wird. Er streichelt ihre Nippel, bis sie steif sind, und saugt an ihnen, während er ihre Muschi reibt. Als Susan seine Liebkosungen erwidern will, schiebt er sanft ihre Hände weg und besteht darauf, dass sie einfach still daliegen und genießen soll.
Seine Finger stimulieren geschickt ihre Klitoris und wagen sich ab und zu in ihre Scheide vor. Susan keucht. Er hört nicht auf, sie zu streicheln, und schiebt schließlich einen Finger in ihren Anus. Susan versteift sich und entspannt sich gleich wieder. Ihr Atem wird zu einem sanften, zufriedenen Seufzen. Er lässt seine hohle Hand auf ihrem Hintern liegen und schlängelt seinen Finger immer tiefer in das empfindliche Innere ihres Afters. „Wie weit willst du heute Abend gehen?“ flüstert er ihr leise ins Ohr. „Ich bin bereit, aufs Ganze zu gehen“, erwidert sie lächelnd. „Oder wolltest du noch weiter gehen?“ Er windet seinen Finger, bis sie aufhört zu lachen und wieder zu seufzen anfängt. Dann schiebt er ihn sachte vor und zurück, sodass jedes Mal sein Fingerknöchel durch den Schließmuskel schlüpft.
„Ich werde dich in allen drei Löchern nehmen, bevor die Nacht vorüber ist. Hört sich das gut an?“ Susan atmet tief ein. Sie zittert vor Vorfreude. „Ich glaube, das könnte mir gefallen.“ Ihre Wangen werden rot vor Verlegenheit und Vergnügen. „Ich bin sogar sicher, dass mir das gefallen würde. Aber du wirst ein bisschen mehr Gleitmittel brauchen, wenn du da anfangen willst, wo gerade dein Finger ist.“ Stephen nickt und greift zu einer großen Tube KY Jelly, die auf dem Nachttisch steht. Er streicht eine große Portion davon auf seine Finger, bevor er behutsam einen zweiten in Susans Anus einführt.
Sobald Glens Penis wieder hart ist, rollt Moira ein Kondom darüber und besteigt ihn. Sie hat ihr Top aufgeknöpft, um ihre Brüste zu entblößen, und Glen widmet sich ihnen mit unverhohlener Bewunderung. Moira giert danach, endlich zu kommen, und befingert ihre Klitoris, während sie sich an Glens Penis auf- und abbewegt. Mit herausfordernden Blicken bedeutet sie Glen, wie er ihre Brüste drücken und berühren soll. Glen folgt eifrig ihren Anweisungen. Er muss sich nicht länger darauf konzentrieren, seine Erektion zu behalten, weil eine Woge der Erregung durch ihn rauscht. Moiras wachsendes Verlangen ausnutzend, wechselt er die Stellung und drückt Moira zurück auf das Bett. Sie erlaubt ihm das nur allzu gern und schlingt ihre Beine um seine Hüften, während er in sie stößt. Wieder fängt sie so laut an zu seufzen und zu stöhnen, dass ihr Lärm durch alle Wände dringt. Selbst Glens Küsse können ihre Schreie kaum ersticken. Geradezu ohrenbetäubend werden sie, als Glen seinen Mund auf eine ihrer Brüste legt und an ihrem steifen Nippel saugt.
„Wir fingen gewissermaßen aus Versehen mit dem Swingen an“, erklärt Susan. „Wir waren mit Freunden im Urlaub. Wir waren alle entspannt und vielleicht auch ein bisschen angeheitert, und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob jemand eine Runde Strippoker vorschlug oder ob wir spät nachts schwimmen gingen. Was auch immer der Anlass war, am Ende waren Glen und ich und das andere Paar nackt, und der natürlichste Schritt schien zu sein, mit ihnen zu ficken. Der nächste Morgen verlief ziemlich angespannt. Ich weiß, der Ausdruck‚ auf Eierschalen gehen’ ist ein Klischee, aber genau so war es. Niemand weiß nach dem ersten Partnertausch genau, wie er sich verhalten soll. Erst recht, wenn es überhaupt nicht geplant oder abgesprochen war..
Glen und ich hatten alle beide unsere Nacht mit einem anderen genossen, aber keiner wollte der erste sein, der das zugab. Selbst als wir dann darüber gesprochen und uns gegenseitig versichert haben, dass sich keiner von uns bedroht zu fühlen brauchte, gab es ein paar kritische Momente, in denen wir merkten, dass wir vorsichtig sein mussten. Zum Beispiel habe ich Glen gefragt, ob die andere Frau besser küssen konnte als ich.“ Sie lächelt verlegen. „Ich bin nämlich immer sehr stolz darauf gewesen, eine gute Küsserin zu sein.“ Glen weigerte sich, diese Frage zu beantworten. Er sagte, wenn sie es mit einem anderen Paar tun würden, dürften sie niemals Vergleiche zwischen ihren Liebhabern anstellen. „Er hatte recht mit diesem Argument. Wir waren nicht auf der Suche nach besseren Lovern. Wir wollten nur unser Sexleben bereichern, das sowieso schon sehr gut war. Also habe ich sofort zugestimmt, zum einen, weil es mir einleuchtete, aber hauptsächlich, weil Glen andeutete, dass er es gerne öfter tun würde. Nach dem vergangenen Abend war das genau das, was ich wollte.“
Stephen steht in der Schlafzimmertür und sieht Glen dabei zu, wie er seine Frau vögelt. Das Paar hat ihm den Rücken zugewandt. Glen nimmt Moira von hinten, quer über das Bett. Moira wird immer wieder in die Matratze gepresst, grunzt zustimmend und nähert sich einem weiteren lautstarken Höhepunkt. Stephen ist nicht überrascht, als er feststellt, dass sein Penis beim Zusehen größer wird. Er und Susan haben gerade ihre erste sexuelle Erkundungsreise beendet, und er dachte, seine Standfestigkeit wäre etwas erschöpft. Aber seine Frau zu sehen, wie sie von einem anderen Mann genommen wird, hat seine Kraft vollständig wiederhergestellt. Neben ihm taucht Susan auf. Sie lächelt verständnisvoll, als sie ihrem Mann und Stephens Frau zusieht. Stephen und Susan sind beide nackt, was keinen groß zu stören scheint. Susan legt ihre Hand auf Stephens Rücken, und sie beobachten weiter das Paar vor ihnen. Die Berührung wirkt vertraut und doch merkwürdig platonisch.
„Seht ihr uns etwa zu?“ japst Moira, die über ihre Schulter blickt. Schweiß glänzt auf ihrer Stirn, ihre Haare und Kleider sind zerwühlt. Der Ausdruck auf ihrem Gesicht wechselt zwischen einem zufriedenen Grinsen und einem gespielten Schmollmund hin und her. „Steht ihr zwei da und schaut uns zu?“ Auch Glen blickt sich um und nickt Stephen und seiner Frau zu. „Was seid ihr denn für welche?“ fragt er grinsend. „Ein paar Perverse?“ Alle müssen lachen. „Stephen und ich wollten uns nur schnell etwas zu trinken holen, bevor wir wieder ins Bett gehen“, erklärt Susan. Sie klingt, als sei sie nur in eine Unterhaltung über Bücher oder Filme geplatzt. Wenn man sie so nüchtern reden hört, käme man nie auf die Idee, dass sie gerade ihrem Ehemann beim Sex mit einer anderen Frau zusieht oder gerade Analverkehr mit einem Mann hatte, den sie erst seit zwei Stunden kennt.
„Sollen wir euch etwas aus der Küche mitbringen?“ Moira fragt, ob sie ein Glas Mineralwasser haben kann. Glen packt liebevoll Moiras Hintern und sagt: „Ich habe alles, was ich brauche.“ Susan schüttelt nur den Kopf und zieht Stephen fort, der seiner Frau noch einen Handkuss zuwirft. Moira blinzelt ihm zu und konzentriert sich dann wieder darauf, mit Glen zu ficken.
Details zum Buch
Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Passion Publishing
ISBN-10: 3939907006
Erschienen: Januar 2007
Preis: 9,95 EUR (D)






