Einige Mitglieder unserer Gruppe Kurzgeschichten beweisen ja immer wieder in spannenden, lustigen und erotischen Geschichten ihre Autorenqualitäten. Die Gruppengründerin Subkulturkatze hat jetzt sogar ein Buch veröffentlicht, dessen Vorstellung wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.
Das Buch Subkulturkatze

Als Moderatorin der Gruppe Kurzgeschichten handelt es sich bei ihrem Buch, das ebenfalls den Titel Subkulturkatze trägt, natürlich nicht nur um eine Geschichte im Stil eines Romans. Nein, Christine hat hier 25 eigene liebenswerte und lebendige Kurzgeschichten zusammengestellt, die von verschiedenen Begebenheiten berichten.
So geht es beispielsweise um einen bartlosen Nikolaus, dem in "Santas Barbershop" die Existenz gerettet wird oder um die Münchner Semi-Schickeria, die erlebt, was es heißt, mit Botox zu spielen. In einer weiteren Story verzweifeln zwei himmlische Hexen, weil sie nicht wirklich böse sein können. Thema ist außerdem ein schlichter Silberring, der ein Fenster in eine Zeit öffnet, als die Wiesn noch ein urtümliches Volksfest war.
Die Autorin Subkulturkatze
Christine schreibt seit ihrer Kindheit gern, allerdings anfangs nur für sich und unregelmäßig. Vor ca. sechs Jahren begann sie, dieses Hobby zu vertiefen und ihre Geschichten online zu stellen. Auf der Suche nach Kurzgeschichten-Foren stolperte sie über den JOYclub und wurde sofort Mitglied.
Zunächst postete Subkulturkatze ihre Storys im Forum, kurze Zeit später gründete sie dann die Kurzgeschichtengruppe, in der auch alle Geschichten aus dem Buch entstanden sind. Christines Partner ermunterte sie schließlich, diese auch zu veröffentlichen. Und höchstwahrscheinlich gibts einige der Geschichten demnächst auch aufs Ohr: Christine steht nämlich in Verhandlungen für ein Hörbuch.
Vielleicht folgt zudem noch ein weiteres Buch, in dem die Münchnerin dann ihre erotischen Geschichten zum Besten gibt. Wir würden uns jedenfalls freuen.
Quellen der Inspiration
Inspirationen holt sich Christine alias Subkulturkatze aus ihrer Umgebung, den Rest erledigt ihre Fantasie: Ob im Bus, im Englischen Garten, auf dem Oktoberfest, der Arbeit oder in einer belauschten Unterhaltung zweier Kundinnen beim Metzger – etwas lässt die Autorin schmunzeln, nachdenklich werden oder ihre Gedanken spinnen.
Subkulturkatze schreibt quasi Geschichten aus dem Alltag, meist vermischt mit einer Prise Humor. Dennoch sind nahezu alle Geschichten frei erfunden, wenngleich oft auch ein paar autobiografische Dinge einfließen, wie beispielsweise ihre beiden Katzen, Namen von Freundinnen oder Gebäude und Plätze, an denen sie sich gern aufhält. Mitunter schreibt Christine auch im bayrischen Dialekt, wie beispielsweise in der tragisch-komischen Geschichte "Viecher san menschlicher".
- 1. Teil: Subkulturkatze
- 2. Teil: Leseprobe aus Subkulturkatze






