13.01.2010

Frühling und so

Ein Teenager auf der Suche nach Liebe

In Form eines Tagebuches schildert die junge Autorin Rebecca Martin in ihrem Debütroman "Frühling und so" die Suche des Berliner Großstadtmädchens Raquel nach der Liebe. Wir stellen das Buch vor und haben es von unserem Mitglied Baisemoi86 lesen lassen. Ihre Eindrücke teilt sie uns in diesem Artikel mit.

Die Autorin

Rebecca Martin, 1990 in Berlin geboren, stammt aus einer britisch-australischen Künstlerfamilie. Sie begann früh, sich für Kultur zu interessieren, und machte einige Praktika im Film- und Theaterbereich. Als Junge Journalistin der Berlinale war sie Jurymitglied der Sektion "Generation" für Kinder- und Jugendfilme.

Im Fernsehfilm "Guten Morgen, Herr Grothe" (D, 2007) spielte sie die Rolle der Jennifer. Der Film wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet. "Frühling und so" ist ihr erster Roman. Rebecca Martin lebt in Berlin-Kreuzberg.

Rebecca Martin - Foto: Henrik Jordan
Rebecca Martin - Foto: Henrik Jordan

Ein Interview mit der Autorin

  • JOYclub: Sie sind mit 19 Jahren eine sehr junge Autorin. Seit wann schreiben Sie und was bewegt Sie dazu?

Ich habe schon immer gerne geschrieben, zuerst hauptsächlich für mich. Und hauptsächlich, weil es mir Spaß macht.

  • JOYclub: Was haben Sie vor diesem Roman geschrieben?

Ich habe immer viel Tagebuch geschrieben, manchmal auch Gedichte und eine Handvoll Prosa. Ich habe den Prozess des Schreibens zwar immer genossen, ihn aber nie als zentralen Punkt in meinem Leben empfunden. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Schreiben süchtig macht.

  • JOYclub: Ihr Buch "Frühling und so" erlaubt dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedanken und das Leben der Protagonistin, einer jungen Frau in Berlin. Worum dreht sich Raquels Welt?

Vordergründig darum, einen Mann zu finden, der nicht nur ihren Ansprüchen gerecht wird, sondern sie auch dafür liebt, was sie ist. Aber dieses Jahr in ihrem Leben handelt auch davon, sich gesellschaftlich zu orientieren und überhaupt herauszufinden, was sie vom Leben erwartet.

Rebecca Martin - Foto: Henrik Jordan
Rebecca Martin - Foto: Henrik Jordan
  • JOYclub: Wie sind Sie darauf gekommen, eine solche Geschichte zu schreiben?

Ich denke, besonders wenn man noch so jung ist wie ich, kann man am besten darüber schreiben, was einen selbst betrifft. Wenn ich davon erzähle, wie Raquel sich zum ersten Mal unsterblich verliebt, ist es natürlich hilfreich, dass ich mich vor nicht allzu langer Zeit selbst zum ersten Mal verliebt habe. Außerdem wollte ich eine Geschichte schreiben, mit der sich junge Mädchen identifizieren können. Und vor allem wollte ich von der Sehnsucht erzählen, jede Sekunde des Lebens so intensiv wie Karamellbonbons zu schmecken.

  • JOYclub: Von Männern und Kuchen kann Raquel nicht genug bekommen. Haben diese zwei Leidenschaften vielleicht etwas gemeinsam? Oder tröstet der Kuchen, wenn es Probleme mit Männern gibt?

Essen ist mein größtes Hobby. Das hat Raquel von mir geerbt. Um auf die tiefgründige Ebene zu antworten – der Kuchen ist unbewusst sicher ein Ersatz, ob für Männer, Familie oder Schule; wie auch der Sex in gewisser Weise einen Ersatz darstellt.

  • JOYclub: Gibt es noch mehr Parallelen zwischen Ihnen und ihr?

"Frühling und so" zeigt viele Motive meines Lebens. Es zeichnet ja das Bild eines Mädchen in einer Großstadt, so wie ich es bin. Und meine persönlichen Erfahrungen beeinflussen natürlich auch das, was Raquel fühlt und denkt. Die Entwicklung ihrer Figur während des Schreibens war überhaupt das Spannendste für mich. Würde man Raquel aber auf der Straße begegnen, wäre sie auf jeden Fall ganz anders als ich.

  • JOYclub: Das Buch basiert zu einem Teil auf Ihren eigenen Erfahrungen. Glauben Sie, junge Leserinnen werden sich in dem Roman wiederfinden?

Ich glaube, dass das Besondere an der Figur Raquel ihre Greifbarkeit ist. Raquels sexuelle Erfahrungen sind zum Beispiel nicht von auffallend exotischer Natur, sondern so, wie ich es von mir und aus meinem gleichaltrigen Umfeld auch kenne. Im Grunde möchte Raquel sich nur glücklich verlieben und ihren Platz in der unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten finden.

  • JOYclub: Woher nehmen Sie das Selbstbewusstsein und die Distanz, um so offen auch über Sex schreiben zu können?

Das kann ich nicht sagen. Ich schätze, das hat vor allem mit der Erziehung in allen Bereichen zu tun. Es sind aber durchaus auch Ängste damit verbunden; nicht nur über Sex zu schreiben, sondern überhaupt zu schreiben, also automatisch etwas von sich preiszugeben und damit in der Öffentlichkeit zu stehen.

  • JOYclub: Glauben Sie, Teenager sind heute weniger verklemmt und selbstsicherer als früher?

Ich kann weder beurteilen, wie es früher war, noch wie es heute um die Allgemeinheit steht. In meinem Freundeskreis zumindest empfinde ich die Jugend meist als selbstsicher und selten als verklemmt. Ich finde, das zeigt sich auch daran, wie man an seine eigene Sexualität herangeht und welchen Zeitpunkt man wählt. Ein Selbstbewusstsein, welches früher vielleicht durch den Druck der Gesellschaft ausgehebelt wurde.

Inhalt

Frühling und so

Eigentlich führt Raquel ein recht durchschnittliches Mädchenleben. An ihrem zwölften Geburtstag wird sie zum ersten Mal richtig geküsst. Mit dreizehn hat sie ihren ersten Freund. Mit vierzehn lernt sie den drei Jahre älteren Noa kennen.

Doch dann trennen sich die beiden nach zweieinhalb Jahren plötzlich und für Raquel beginnt ein Reigen der sexuellen Abenteuer. Sie verführt den besten Freund ihres Ex und den Freund einer Freundin.

In einem Club schleppt sie einen kolumbianischen Musiker ab, der sie zu Tode langweilt. Im Urlaub schläft sie mit einem griechischen Barbesitzer. Sie verliebt sich in Julian, ihren Nachbarn, doch verbirgt erst einmal ihre Gefühle vor ihm. Sie lässt sich von einem 28-Jährigen nach Strich und Faden ausnutzen. Sie sucht sich Männer, von denen sie weiß, dass diese sie nicht lieben werden

Doch insgeheim denkt Raquel über den Mann ihrer Träume nach: Ob er gerade die Spinnen an der Decke zählt oder wie sie auf dem Balkon sitzt, eine Zigarette nach der anderen raucht und mit überdimensionalen Kopfhörern sentimentale Indie-Musik hört?

Unsere Userin Baisemoi86 hat für euch das Buch gelesen.

Kritik

Das Buch "Frühling und so" hat mich leider total enttäuscht. Zwar habe ich aus der Reihe ANAIS noch kein Buch gelesen gehabt, aber ich ging davon aus, dass es stärker in Richtung eines Erotikromans gehen würde. Als Erotikroman kann man dieses Buch allerdings absolut nicht bezeichnen. Es gleicht eher einem Kitschroman, wobei sogar das meiner Meinung nach noch zu gut betitelt ist.

Zu Beginn dachte ich noch, dass das Buch im Laufe der "Handlung" noch besser werden könnte, aber auf die Besserung habe ich bis zum Ende vergeblich gewartet. Ich habe auch verhältnismäßig lange gebraucht, um das Buch zu beenden und teilweise musste ich mich sogar dazu zwingen, das Buch fertig zu lesen. Hätte ich es nicht hier besprechen sollen, ich hätte es nicht bis zum Schluss gelesen.

Bei dem Buch handelt es sich um ein Tagebuch, aber nicht um ein erotisches, sondern es ist eher das Tagebuch eines pubertierenden kleinen Mädchens. Als mir dieser Gedanke das erste Mal durch den Kopf ging, schaute ich nach, wie alt die Autorin ist und ich lag mit meiner Vermutung genau richtig. Wenn ich gewusst hätte, dass die Autorin 1990 geboren ist, hätte ich mich schon ungefähr auf einen anderen Schreibstil einstellen können. So muteten Sätze wie "Henning geht pissen" oder wie "Warst du heute schon richtig kacken?" erstens überflüssig und zweitens von der Wortwahl schon etwas komisch an. Ich selbst hätte sie niemals in mein Tagebuch geschrieben.

Der eigentliche Inhalt des Buches hat mich an meine eigenen Tagebücher von früher erinnert, als ich noch jünger war. Gerade Sätze wie "Ich bin heute mit Papa zur Post gegangen und habe festgestellt, dass wahnsinnig viele hübsche Typen unterwegs waren. Ich habe mir sofort wieder vorgenommen, mehr unter Leute zu gehen." ließen dann aber in mir die Frage aufkommen, wer ähnliche Einträge in beispielsweise meinem Tagebuch hätte lesen wollen?

Prinzipiell geht es eigentlich immer um dasselbe: Die Autorin sieht einen Typen... der lächelt sie an... sie findet sein Lächeln süß und ist, bevor sie ihn überhaupt kennen gelernt oder je ein Wort mit ihm gesprochen hat, bereits in ihn verliebt! Wenn es mit dem Typ nichts wird, sieht sie den nächsten, hat den alten "Freund" schon fast wieder vergessen und ist schon wieder neu verliebt. Es werden so viele Typen erwähnt, dass man mit den vielen verschiedenen Namen gar nicht mehr hinterherkommt. Das erinnerte mich noch mehr an das Verhalten eines pubertierenden Mädchens, das Verliebtsein bzw. eher sogar Schwärmen mit der großen Liebe verwechselt.

Dieses Buch hätte man sich insoweit sparen können, da man, wenn man früher selber Tagebücher geschrieben hat, sicher mehr Spaß am Lesen des eigenen Tagebuches gehabt hätte als an diesem hier. Ich habe die ganze Zeit erwartet, dass endlich mehr Erotik ins Spiel kommt, aber wenn es mal zu einer sexuellen Handlung kommt, dann wird diese in Sätzen wie "Wir tun es noch in der Küche, ich auf der Arbeitsfläche, er stehend vor mir...ich kann es sogar einigermaßen genießen, trotz Unverbindlichkeit, trotz Ausnutzfaktor..." oder "Aaron schraubt seinen Griff fester um meinen Kopf, fünf Sekunden später fließt warmes säuerliches Sperma in meinen Mund. Ich schlucke." abgehakt. Davor hat sie nichts über den Blowjob geschrieben und danach auch nicht mehr... nur belangloses anderes Zeug...

Von anderen Erotikromanen oder auch von anderen erotischen Tagebüchern bin ich es gewohnt, dass die sexuellen Handlungen noch ausführlicher, heißer und erotischer beschrieben bzw. umschrieben werden, so dass sich der Leser die erotische Situation auch vorstellen kann, um selber angeregt zu werden. Natürlich muss die Sache auch manchmal auf den Punkt gebracht werden, wie die Autorin auch mal schreibt ("Ich blase ihm einen, mein Kiefer schmerzt, und ich frage mich, was ich überhaupt hier unten suche."), aber das war’s dann auch schon. Die Sätze davor und danach haben mit dieser erotischen Handlung absolut nichts zu tun.

90 Prozent des Buches über schreibt sie nur über ihr Hobby, dem Schauspielern, und über die eigentlichen Teenagerthemen Schule, Alkohol... genau die Sachen, die man als Teenager sowieso selber erlebt hat und die man deswegen nicht lesen muss.

Das Verhalten, über das sie schreibt, regt einen als erwachsenen Leser nur auf: Jedes männliche Wesen, das sie sieht, findet sie süß... sie schläft ohne Kondom und Pille mit fremden Männern... und ähnliche Dinge. Das eigentliche Thema aber ist in meinen Augen viel zu kurz gekommen. Raquel ist zwar auf der Suche nach Liebe, aber Sätze wie diese:

"Ich fühle mich verbraucht, aber das verschweige ich lieber. Mir ist kalt und unwohl, ich kenne dieses Gefühl nach dem Sex, es schreit nach Geborgenheit, nach Trost, nach Liebe vielleicht..."

oder

"... ich fühle mich verbraucht und schmutzig, und trotzdem brauche ich das, die Bestätigung, die Form der Liebe, oder wie du es nennen magst... nur geküsst hat er mich nie....",

kommen meiner Meinung nach zu selten in dem Buch vor, um das Liebesmotiv wirklich zu transportieren.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch mich vielleicht als 13Jährige noch interessiert hätte, da die erotischen Momente nur nebensächlich erwähnt werden und es sonst eher um "Teenagerschwärmereien" geht, aber für erwachsene Leser ist es meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, vor allem nicht, wenn man Erotik erwartet!

Wie das Buch ein Spiegel-Bestseller werden konnte, frage ich mich bis jetzt noch! Ein Buch muss mich reizen, so dass ich mit dem Lesen nicht aufhören kann, aber ich habe die Sätze manchmal sogar halb überflogen, weil sie mich gelangweilt haben... Meiner Meinung nach ist dieses Buch leider nicht zu empfehlen.

Nach diesem ernüchternden Urteil ist es freilich an euch, euch selbst ein Urteil zu bilden. Schnuppert dazu einfach einmal in unseren Buchshop hinein, wo ihr "Frühling und so" für 9.90 EUR bestellen könnt.

Buchdetails

Frühling und so
ANAIS Band 1
Von: Rebecca Martin
ROMAN, 320 Seiten, Paperback
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf / ANAIS
Veröffentlichungsdatum: Erschienen am 1.10.2008
ISBN 978-3-89602-547-0

Frühling und so kaufen

Weitere Medienformen

Das Hörbuch

Frühling und so

Der SPIEGEL-Bestseller "Frühling und so" erscheint aufgrund seines großen Erfolges nun auch als Hörbuch. Auf drei CDs liest die junge Autorin persönlich aus ihrem Roman und erzählt aus der Sicht der 17-jährigen Raquel vom Erwachsenwerden in der Großstadt, von Hingabe und Verführung. Ein mal melancholisches, mal witziges Hörvergnügen, beeindruckend authentisch!

Rebecca Martin
FRÜHLING UND SO
Hörbuch, 3 CDs
Gelesen von der Autorin
ISBN 978-3-89602-598-2
14,90 EUR (D)
Erscheint am 15.12.2009

Das Hörbuch im JOYclub Buchshop bestellen

Der Roman als Hardcover

Frühling und so

Zudem kann man den Roman nun erstmalig als hochwertige Hardcover-Sonderausgabe erstehen. Für das besondere Erlebnis beim ersten oder nochmaligen Lesen.

Rebecca Martin
FRÜHLING UND SO
Roman
320 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-89602-564-7
14,90 EUR (D)
Erscheint am 15.12.2009

Die Hardcoverausgabe erhaltet ihr im JOYclub Buchshop

Leseprobe

Dann tanzen wir. Dann tanze ich mit Tobias. Vielleicht flirte ich mit Tobias, so genau weiß ich das nicht. Jedenfalls sagt er irgendwann: »Das geht nicht, ich habe eine Freundin, und das wissen alle«, und ich antworte irgendwas Blödes wie: »Okay, dann tanzen wir halt«, weil ich einerseits enttäuscht bin, andererseits sowieso nicht existiere. Dann zieht mich Tobias nach draußen in einen Hauseingang neben dem Club und ich weiß einfach, dass ich unglaublich verknallt in ihn bin. Tobias steckt einen Finger in mich. Ich atme aus. Ich frage mich, warum Männer das tun, den Finger reinstecken. Müssten sie nicht ahnen, dass das nichts bringt, na ja, nicht wirklich? Er weiß es noch nicht mal zu schätzen, dass er der zweite Typ ist, der mir jemals einen Finger in die Muschi stecken darf. Ah nee, Rocco war der zweite. Vergessen. Trotzdem kann ich mir jetzt grad nichts Schöneres vorstellen.

Ich fummle an seinem Gürtel herum, sein Körper fühlt sich warm an. Tobias brummt. Er brummt wirklich wie ein Bär und sieht aus wie Michel aus Lönneberga. Tobias brummt und lächelt sein Bullerbü-Lächeln. Als ich ihn das erste Mal sah, hat er gerade das Licht aufgebaut. Pascal hat etwas zu ihm gesagt, ich konnte nicht hören was, und dann hat er gelächelt. Da wusste ich noch gar nicht, dass er Tobias heißt und habe schon gedacht, dass er doch aussieht wie aus Bullerbü. Das fand ich ungeheuer niedlich.

Heute weiß ich, dass man Jungs nicht niedlich finden sollte. Niedliche Jungs trinken Wodka statt Wasser und betrügen ihre Freundinnen. So wie Tobias. Er brummt jetzt schon wieder. Er brummt meinen Namen, er brummt Raquel. In meinem Kopf tanzen Knallbonbons. Das muss der Alkohol sein. Ein paar Hormone vielleicht. Er ist der niedlichste Junge auf Erden. Und er hat eine Freundin, die neun Jahre älter ist als ich, die er liebt, wie er sagt, deren Namen er mir nicht nennen will. Noch so ein Tick von Männern, oder geht es immer nur mir so?

Er brummt und ich sage: »Arschloch«, und dann küsse ich ihn. Mein Kleid ist bis zum Bauchnabel aufgeknöpft. Tobias schiebt meinen BH beiseite und berührt meine Brust. Die Knallbonbons tanzen jetzt nicht nur in meinem Kopf, sie tanzen in meinem ganzen Körper, auf meinen Lippen. Tobias sagt, er wohne gleich um die Ecke. Ich bin zu weg, um eine Anspielung darin zu sehen. Seine Freundin ist in Köln, arbeitet beim Film als Garderobiere. Gar-de-ro-bie-re. Das möchte ich nicht werden.

Wenn ich mir beispielsweise Anke und Miriam anschaue, macht es mich irgendwie ein bisschen traurig. Immerhin sind sie beide schon knapp dreißig, aber sie benehmen sich wie 19-Jährige. Ich meine, wenn ich dreißig bin, möchte ich die Kostüme aussuchen und nicht am Ende des Tages auf den Bügel hängen.

Weitere Themen

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Kommentare


Ich kann der Buchkritik nur zustimmen. Als 16-jährige hätte ich das Buch fantastisch gefunden, aber mit 21, 22 Jahren leider nicht mehr.

Ich glaube, wenn eine Person noch nie einen erotischen Roman gelesen hat, dann kann man es als Einstieg wählen, aber nicht, wenn man doch schon ganz andere Dinge gelesen hat.

Wie es zum Bestseller werden konnte habe ich mich auch immer wieder gefragt, aber meine Antwort war immer wieder, wahrscheinlich gibt es einfach zu viele, wie du, die sich über einen neuen erotischen Roman in Regal ihrer Lieblingsbuchhandlung freuen und haben ihn deshalb gekauft.

Sträube mich bis heute noch davor andere Bücher aus dieser Reihe zu lesen, da ich vor der Enttäuschung zu große Angst habe.

Hallo,

ich finde das Buch gut...

Es spiegelt nicht zwangsweise das Leben eines normalen Teenies (und auch nicht gerade meines Lebens dar) aber gerade die Buchbeschreibung hat mich verlockt das Buch zu lesen.

Für alle Fans von Feuchtgebiete kommt hier eine (finde ich) etwas abgeflachtere Version in die Bücherregale.

Viel Spaß beim Lesen
finde....

das buch sehr gut war das erste aus der reihe von anais das ich (m) gelesen habe! schon etwas hart geschrieben aber ziemlich unverblümt! aber die andern bücher sind auch sehr schön zu lesen!
ob die geschichten alle so der wahrheit ensprechen ! weis man ja nicht könnte aber so sein ! denn es ist alles geschrieben wie es im wahren leben passiert oder passieren könnte!

Fazit:

Klasse autorin
Klasse verlag
Klasse bewertung!
und Klasse geschrieben !

kompliment auch an den Verlag (alles Frauen)
Ich hab das Buch auch gelesen,

allerdings bin ich mit keinerlei Erwartungen heran gegangen. Daher konnte ich auch nicht enttäuscht werden. Für die die einen erotisch, kisternden Roman suchen, ist es zu flach geschrieben.
Ich kann nur besitos beipflichten, es spiegelt den heutigen flachen Umgang der Jugend mit der Sexualität wieder.
Alles in allem ist es lesenswert, aber es plätschert eben nur seicht dahin und erhebt nicht den Anspruch dem Leser eine Lektion zu erteilen oder eine Moral zu vermitteln.
achja..

Das mit den "komischen" Abschnitten stimmt, aber selbst die kann man verstehen, denn es sind ja tw. auch eben nur Metaphern und andere stilistische Mittel.
Wer selber solche Wortakrobatiken beherrscht, wird Raquels nachvollziehen koennen.

Und hey, die Protagonistin ist ein Teenie, die wird sich ja dementsprechend selbst teilweise nicht verstehen. *lach..

Ich liebe dieses Buch.
Natuerlich kann man nun nicht behaupten, dass es fuer jede Altersgruppe lesenswert ist, aber es ist liebenswert.
Es beschreibt ein Teenagerleben in der Hauptstadt und das zB. auch teilweise Liedtitel angegeben sind laesst den Leser besser mitfuehlen.
Dank diesem Buch halte ich immer noch an Berlin fest, denn ich liebe die Vorstellung von roten Lippen, dunklen Ecken, zertanzten Fuessen und viel Vodka.
Wer etwas leichte Lesekost und vertraeumte Teenies mag, fuer den ist das Buch sicher ein Tipp, auch wenn es meiner Meinung nach nichts in der Erotikecke zu suchen hat, da gibt es selbst versautere Jugendbuecher.

Von einem Hype habe ich uebrigens damals nichts mitbekommen. ; )
ich fand das buch richtig gut

ich habe das buch im letzten sommerurlaub gelesen und fand es wirklich richtig gut. allerdings hatte ich auch nicht die erwartung einen super erotischen roman zu lesen, sondern über eher einen teilweise unspektakulären umgang mit der manchmal etwas nüchternen sexualität wie sie heute in den kulturen von jugendlichen häufiger verbreitet ist - man hat eben einfach dann auch mal sex mit dem einen oder anderen und auf der anderen seite ist die protagonistin eben auch auf der suche nach (der) liebe und danach sich zum teil selbst zu finden.
Oh...

darüber könnt ich auch ein Buch schreiben, aber mittlerweile wäre es "LEIDER" viel zu lang und ausführlich...

Ja mei, wer sucht das nicht... die einen länger die anderen kürzer. Thats Life...

schön das viele meine meinung teilen , lulu2 ein tip für dich "in Zauber der Verführung" von robin schöne

Ich finde auch dass, das Buch shit is. ich hab gerade mal bis zur mitte gelesen und habe mir auch mehr davon erhofft, gerade weil in den Medien so ein Trubel darüber gemacht wurde. Aber irgendwie finde ich es langweilig und schwierig zu lesen (war so abgehackt). Man sieht in diesem Buch auch nicht so richtig durch, es ist ein hin und her mit ihr und den Kerlen, mal der und mal der. da kann man doch nicht mehr durch sehen. Schade ums Geld, hätte ich mir sparen können. Vielleicht hat jemand ein Tip für ein Buch wo man mehr davon hat?
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Die Testerin
Frühling und so
Wir danken unserem Mitglied Baisemoi86 für ihre Anmerkungen zum Buch.
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