01.11.2010

Die weiblichen Verführer

33 Frauen berichten in dem Buch "Sexgöttin" von ihren Eroberungen

Sexgöttinnen. Man(n) liebt sie, fürchtet sie und will sie. Frauen, denen die Männerwelt zu Füßen liegt, berichten in diesem Buch von Verena Maria Dittrich, wie sie vermögende Geschäftsmänner, einflussreiche Reporter und unverschämt attraktive Schauspieler mit Spaß und Freude an der Herausforderung verführten.

Guter Sex ist dabei nicht immer garantiert, aber in den meisten Fällen lohnt sich die Mühe. Und egal, ob ein einmaliges Abenteuer, eine Affäre oder sogar eine Beziehung am Ende steht - für diese Frauen hat die Männerjagd definitiv Suchtfaktor.

Das Buch der weiblichen Verführer

Sexgöttin
Sexgöttin

Wenn es ums Verführen geht, redet alle Welt von den sogenannten "Pick-up-Artists" - Männern, die mit geschickten Tricks reihenweise Frauen um den Finger wickeln. Aber was ist mit den weiblichen Vertretern der Casanova-Spezies - müssen die nicht auch erwähnt werden?

Immerhin sind Frauen Naturtalente, wenn es darum geht, dem starken Geschlecht den Kopf zu verdrehen. Einige machen daraus sogar ein Hobby und gehen regelmäßig auf Männerjagd - und das meist sehr erfolgreich, denn egal, wie reich, gut aussehend oder anspruchsvoll man(n) auch ist, bei manchen Frauen werden alle schwach.

Und dabei ist es noch nicht mal unbedingt eine Frage des Aussehens, denn schließlich können auch eine Stimme oder eine Bewegung betörend sein. Eines ist jedenfalls sicher: Ob "Hotbabe", "Femme fatale" oder "Sexgöttin" - vor diesen Frauen sollte sich die Männerwelt in Acht nehmen.

Sexgöttinnen berichten von ihren Eroberungen

Verena Maria Dittrich hat sich umgehört und 33 aufregende Geschichten von Frauen gesammelt, die wirklich jeden Mann verführen können, egal wie unerreichbar er scheint. Ob das Ergebnis letztlich die Mühe lohnt, ist von Mal zu Mal unterschiedlich, aber eines haben alle diese Frauen gemeinsam: Sie wissen, was sie wollen, und sie wissen, wie sie es kriegen.

So schnappt sich zum Beispiel Sophie, 27, ihren Chefarzt auf der unfallchirurgischen Station, während es Magdalena, 24, auf einen berühmten Journalisten abgesehen hat, Christina, 26, ihren Chef, eine Mischung aus Pierce Brosnan und Montgomery Clift, verführt, und die 17-jährige Julia sich in der Pension ihrer Eltern einen erfolgreichen Geschäftsmann angelt. Das Motto dieser Frauen: Es geht nichts über eine richtige Herausforderung.

Die Autorin beschreibt diese besonderen und aufregenden Stelldicheins mit viel Humor und einer Prise Selbstironie und beweist: Wenn Frau will, kann sie alle haben.

"Sexgöttin" in der JOYclub Kritik

Hält dieses Buch, was es verspricht? Wir baten unser Mitglied Lady_Desire um ihre Meinung zu dem Buch. Hier ihre wenig schmeichelhaften Eindrücke:

Das Buch entpuppt sich als enttäuschende Lektüre

Auf das Buch "Sexgöttin" hatte ich mich sehr gefreut, ich war gespannt, was mich dort erwarten würde. Lesen, genießen, beurteilen … das war mein Plan.

"GENIESSEN" … davon konnte aber nicht die Rede sein. Dieses Buch ist schlichtweg langweilig geschrieben. Der Stil, die Wortwahl, die Inhalte. Schade! Sehr schade, daraus hätte Frau Besseres machen können.

Frau Dittrich hat Frauen befragt, viele Frauen. Diese haben ihre Erlebnisse und Erfahrungen erzählt. Viel Recherchearbeit, ja. Leider ist das Ergebnis nicht gut umgesetzt. Warum? Ist es so schwer, interessant zu schreiben? Nein, das hat die Schriftstellerin ja schon bewiesen.

Die Kunst der Verführung und dann auch noch in Perfektion … darunter verstehe ich etwas anderes. Humor und Selbstironie sollten dazugehören … beides ist hier nicht zu finden. Die in diesem Buch beschriebenen Verführungen sind platt und nicht aufregend, entsprechen eher dem Klischee: "Was nicht bei drei auf den Baum geklettert ist, wird gevögelt".

Es tut mir leid, das so harsch sagen zu müssen, aber der Text auf dem Buchrücken ist besser und interessanter verfasst, als der eigentliche Buchinhalt.

"Sexgöttin" im Detail

Sexgöttin - 33 Geschichten von unwiderstehlichen Frauen, begehrenswerten Männern und gewagten Verführungen
Von Verena Maria Dittrich
ca. 250 Seiten, Taschenbuch
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Erschienen am 1. November 2010
ISBN 978-3-89602-986-7

Hier könnt ihr das Buch bestellen

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Kommentare

sexgöttin?

Ich habe mir das Buch voller Vorfreude bestellt und dachte mal endlich, na da lernst du von den Damen bestimmt was!!!
ÄHHH....was man da lernt ist, ficken...und zwar mit dem z.B gutaussehenden Model der Jeams Dean ähnelt...oder einem Rockstar hinter der Sparkassenkravatte...ja genau das wollte ich...NICHT.
Sexgöttin, was ist das? das ist eine Definitionssache.
Für mich ist ein wahre Sexgöttin eine Frau die sich in Sachen Erotik auskennt, durch und ruch sex austrahlt und Männer fesselt die einen hohen Wert darstellen. Habe ich feselt geschrieben? ja, für mich muss eine Sexgöttin Männer fesseln, mit ihrer erotischen Ader.
Ausserdem ist es eine wahre Herausforderung für eine Frau den eigene Partner dazu zu bringen im Bett das zu tun was sie sich wünscht und ihn zu überzeugen dass es ihm gefällt,was er da tut das ist göttlich anstrengend, aber wenn man es schafft, darf man sie Göttin nennen. Im Buch aber keine Rede von. Nur einmal aufregender Fick, das wars jetzt? Dann ist ja irgendwo jeder Gott, Göttin. Die Autorin beledigt Gottheiten.
Was die Sexgöttinen im Buch aber treiben sind klare Ficks, einmal durchgevögelt und Tschüüü, haptsache Druck raus...das ist ein weiblicher Macho, jawohl...Feminin? Die meisten Hauptfiguren kommen eher maskulin rüber...die Wortwahl ähnelt jedenfalls dem männlichen stillosen Ton.
Den Frauen geht es ums Ficken...und dann auf nimmer Wiedersehen...weil sie unter Stress stehen...und überarbeitet sind....
Einen gutaussehnden Mann für einen One Night Stand zu gebrauchen, soll das etwas die Kunst der Sexgöttin sein? Das kann doch jede durchschnittliche Frau wenn sie will. Aber auch der Mann der mit Onenightstands nur so rumprallt, ist kein Sexgott.
Ich hatte mal eine Bekanntschaft mit einem selbsternannten Casanova, der bei seinem Talent es nötig hatte, drauf hinzuweisen dass er 200 Frauen hatte, aber mich damals 21, konnte er nicht zum Orgasmus bringen...Vollidiot. Das ist kein Sexgott.
Nicht Quantität zählt sonder Qualität, das weiss jeder der eine bestimmte Zahl schon durch hatte, aber manche kapieren es erst mit 50ig.
Das Buch ist aber sehr witzig, weil da soviele Pannen und Peinlichkeiten vorkommen, wie im Manga, was zum lachen, doch ich verkaufe es wieder, das Geld kann man auch besser investieren.
Dieses "Buch" ...

... zu lesen, ist reine Zeit- und Geldverschwendung:
langweilig und lustlos geschrieben und desöfteren der Versuch, das Ganze mit ein paar Vokabeln aus dem Dirty-Talk erotisch aufzupeppen.
Leider scheiterte mein Versuch, mich durch mehr als das 2. Kapitel zu quälen ... *gaehn*
So ein Spektakel und nur ein Testexemplar?

Wie soll denn da ein differenziertes Bild für die geneigte Leserschaft zustande kommen? *fiesgrins*
Die Testerin steht fest!

Hallo an alle Sexgöttinnen und Sexgötter, die sich beworben habe,

wir haben beschlossen, das Buch an unser Mitglied http://www.joyclub.de/my/1606368.lady_desire.html (User gelöscht) weiter zu reichen und sind gespannt auf ihre Ausführungen.

Das zahlreiche Feedback zu diesem Aufruf bzw. die Anzahl der Testwilligen fanden wir sehr interessant, weshalb nächste Woche ein neues Buch ins Rennen gehen wird. Also, wer heute nicht bedacht wurde, nächste Woche einfach auf die Startseite achten!

In diesem Sinne:
freeman

Ich habe mich lange mit Pick-Up beschäftigt. Das Buch wäre daher interessant. Gibts das auch als pdf?
Aber ja!

...weil ich vielleicht nicht die Zielgruppe des Buches (die potentiellen Göttinnen), aber zumindest die Zielgruppe der Zielgruppe (willige Männer) repräsentiere.
Insofern kann ich die gegebenen Tipps durchaus auf Alltagstauglichkeit bewerten.


... weil ich mich auch schon gefragt habe, wie mich all diese Frauen doch immer ins Bett kriegen *zwinker*
Und das, obwohl ich weder wie Brosnan noch wie Clift aussehe, aber immerhin auch langsam grau und faltig werde.


... weil ich großes Misstrauen gegenüber diesen Ratgebern hege, aber trotzdem bereit bin, mir die sachdienlichen Hinweise zur Eroberung meiner selbst und meiner Art-, Geschlechts- und Leidensgenossen anzusehen.



Sollte das Buch etwas taugen, bin ich bereit, seine Vorzüge und die gewonnenen Erkenntnisse zu loben und zu preisen.
Sollte es meinen Ansprüchen dagegen nicht genügen, werde ich gerne einen genüsslichen (und hoffentlich unterhaltsamen) Verriss schreiben.


Na, wie wär’s?

das Thema ist nicht neu, ich erinnere an diverse Ratgeber von Damen des horizontalen Gewerbes, spontan fällt mir da die gute alte Domenica in den 80ern ein, Gott hab sie selig...
Kann durchaus lehrreich sein für Anfängerinnen im Männeraufreissen, ich brauch das sicher nicht mehr...*smile*
keine sexgöttin

... bin zwar keine sexgöttin ...
will auch keine werden... egal was man auch darunter zu verstehen mag ...

aber ich liebe es, männer kennen zu lernen und sie zu verführen...

wobei ich denke... die frau ist die einzige beute, die den jäger jagt *g*

ich suche nicht einmal, ich lasse mich finden ... und dieses buch interessiert mich dahingehend... warum diese frauen das tun ...

für mich ist es nur ein spiel... ein spiel der lust und sinnlichkeit... und gerne gebe ich meine meinung dazu kund... wenn ich es gelesen habe...
Faszinierend...

So schnappt sich zum Beispiel Sophie, 27, ihren Chefarzt auf der unfallchirurgischen Station, während es Magdalena, 24, auf einen berühmten Journalisten abgesehen hat, Christina, 26, ihren Chef, eine Mischung aus Pierce Brosnan und Montgomery Clift, verführt, und die 17-jährige Julia sich in der Pension ihrer Eltern einen erfolgreichen Geschäftsmann angelt. Das Motto dieser Frauen: Es geht nichts über eine richtige Herausforderung.

...wäre es, wenn Sophie sich den Krankenpfleger, Magdalena den unbekannten Schreiberling des lokalen Käseblattes, Christina ihren "Karl- Malden- lookalike"- Chef und Julia sich den normal erfolgreichen Angestellten geangelt hätten.

Und das auch nur, wenn die sich so richtig heftig gegen die Avancen gewehrt hätten.

Ansonsten klingt das doch einfach nur nach dem alten "Frauen schlafen sich nach oben"- Klischee.

Zumal Frauen mit sexuellen Avancen ja viel viel weniger Erfolg haben als Männer....
Lesen und Schreiben mit Herz und Hand

biete einen frischen Artikel...

zwischen den Zeilen lesen

Gier, Gunst und Geilheit unterscheiden

auf Wirkungen wohliger Worte vertrauen

Gefühle authentisch beschreiben

Fantasien aufdecken und hochheben

poentiert und lebendig in Worte fassen

... das würde ich für Joyclub tun!

wenn ihr mir acht Tage Zeit gebt zum Lesen und Schreiben!

Viele Grüße

PS: Habe schon einige Bücher dieser Reihe vom Verlag Schwarzkopf gelesen. Super Stil!
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