
Eine Maske kann verschiedenen Zwecken dienen. So sind spezielle Masken beispielsweise als Gesichtsschutz konzipiert. In erster Linie assoziiert man mit einer Maske jedoch eine Verkleidung und Kostümierung, die im Theater, beim Karneval oder anderen Veranstaltungen genutzt wird. Aber auch bei erotischen Spielen können Masken zum Einsatz kommen.
Wenn man sich in Erotikshops umschaut, stellt man schnell fest, dass das Angebot an Masken sehr groß ist.
Sowohl die Art der Masken als auch ihre Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig: Das Bewahren der Anonymität, das vorübergehende Ausschalten von Sinneswahrnehmungen oder die Identifikation mit einer bestimmten Rolle – all das können Motive sein, eine Maske ins erotische Spiel einzubeziehen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Masken und der Reiz der Anonymität
Sex mit einem unbekannten Partner ist für viele Menschen eine reizvolle Vorstellung. Dabei muss man "unbekannt" nicht unbedingt wörtlich nehmen. Oft sorgt es schon für ein gewisses Kribbeln, wenn der eigene Partner oder die eigene Partnerin eine Maske trägt und man eben nicht jede Regung des Gesichts erkennen kann.
Den erotischen Reiz der Anonymität nutzen auch viele Veranstalter von Erotikpartys. So bieten sie unter anderem Maskenbälle oder ähnliche Veranstaltungen an. Gern werden dabei zum Beispiel klassische venezianische Masken und passende Kostüme getragen.
Viele Menschen, die sich sonst schwer tun, sexuelle Bedürfnisse dem Partner gegenüber zu offenbaren, können ihre Hemmungen beim Spiel mit Masken leichter überwinden.
Mit einer Maske nichts sehen und nichts hören
Zudem wird die Vorstellung, während eines Liebesspiels die Augen verbunden zu bekommen und nichts sehen zu können, häufig als reizvoll empfunden. In diesem Falle handelt es sich oft um Exemplare, die an Schlafmasken erinnern und dem Träger oder der Trägerin die vollständige Sicht nehmen. Zum Teil sind diese Masken auch mit separaten Augenklappen versehen, so dass die Sicht auch ohne Abnehmen der Maske freigegeben werden kann.
Für intensivere Spiele aus dem BDSM-Bereich werden auch Masken angeboten, die den Kopf vollständig umschließen. Sie sind oftmals aus Leder oder Latex hergestellt und mitunter auch dick gepolstert, um Sicht- und Hörmöglichkeiten weitestgehend einzuschränken. Auch hier gibt es wiederum Exemplare mit variablen Öffnungen für Augen und Mund, aber auch solche, die lediglich im Bereich der Nase mit kleinen Löchern für die Atmung versehen sind.
Masken für Tierrollen
Einige Menschen mögen es auch, beim Liebesspiel in Tierrollen zu schlüpfen. Für dieses sogenannte Petplay, Ponyplay oder Dogplay werden häufig Masken verwendet. Sie erleichtern es den Beteiligten, ihre Alltagsrolle hinter sich zu lassen und sich mit der im Spiel angenommenen Rolle zu identifizieren. Entsprechende Masken können beispielsweise mit Scheuklappen versehen sein oder durch eigens angebrachte Haarschweife, Ohren oder "Schnauzen" für eine gewisse Ähnlichkeit mit dem betreffenden Tier sorgen.




