Ihr kennt doch sicher alle das Bild der drei Affen, bei dem einer nichts sagt, einer nichts hört und einer nichts sieht. Und im Grunde genommen hat unser Kolumnist Matthias Kayser dieses Bild einmal auf das Verhalten in manchen Schlafzimmern angewendet.

Die drei Affen ...
Augen zu und stumm vor Glück
Nicht ganz mit diesen Worten, aber den Sachverhalt doch sehr treffend, bekomme ich es immer wieder von Männern und Frauen erzählt.
„Augen auf im Straßenverkehr!“, heißt es doch so schön! Aber was tut sich bei vielen Paaren im Bett?
Während man in der Phase des Kennenlernens und erst recht beim darauf folgenden Kleiderweitwurf die Blicke lasergleich auf das Objekt der Begierde richtet, spielt sich oftmals in der Horizontalen Merkwürdiges ab. Da lässt man schön modern das Licht brennen, denn schließlich will mal den Partner ja sehen, aber was passiert, wenn es dann zur Sache geht?

Was er wohl nicht sehen möchte?
Das Gesicht ist zwar von Erregung verzerrt, doch die Augen sind auf das Heftigste zusammengepresst. So entgeht einem nicht nur der lustvolle Blick des anderen (es sei denn, dessen Lieder sind ebenso verschlossen wie ein Schweizer Banktresor), nein – es vermindert auch die Qualität der Vereinigung, denn durch das „Nichthinschauen“ bleibt man ja für sich allein! Was soll das denn bitteschön?
Ich gestehe zu meiner Schande, dass ich das früher genauso gemacht, und mich hinterher fast immer auf nebulöse Weise unerfüllt gefühlt habe. Erst später, mit der richtigen Frau, zu der gerade auch im Bett ein bis dahin ungekanntes Vertrauen entstand, behielt ich die Augen beim Sex offen.
Unglaublich, wie dies das Fühlen und Erleben steigert! Interessant ist dabei: Das Gesicht meiner Liebsten bekam jedes Mal einen ganz anderen Ausdruck von Lust, wenn ich unten lag und sie auf mir saß. Die Ursache dieses Phänomens ist profan, aber dennoch in diesem Zusammenhang durchaus erwünscht: Die schnöde Schwerkraft verformt Wangen und Augenpartie dergestalt, dass das Antlitz animalischer erscheint. So empfinde ich es zumindest.
Ist es da nicht genauso naheliegend, dass in derselben Weise der „Schrei des Schmetterlings“ einer Frau und das „Gut gebrüllt, Ameisenlöwe“ des Mannes bestenfalls zwar nachbarschaftsfreundlich, in der Konsequenz aber so lustfeindlich wie ein Furz beim Cunnilingus ist? Ich persönlich höre jedenfalls tausend Mal lieber den Liebesgesang zweier Menschen in meiner Nachbarwohnung, als dass sie lautstark streiten und sich mit anal-rhetorischen Komplimenten überziehen!

Lasst was hören!
Doch was ist der Grund für geschlossene Augen und verkrampfte Stimmbänder? Ist es immer noch durch unsere Erziehung bedingt? Wenn ja, dann sollte es höchste Zeit sein, sich dieser künstlich errichteten Blockaden bewusst zu werden und schleunigst zu entledigen.
Oder liegt es an der gesamtgesellschaftlichen Situation, die Überbevölkerung inbegriffen?
In diesem Fall sehe ich eine Flut von Zivilprozessen auf die Gerichte einstürzen, denn vielen unserer lieben Mitmenschen scheint es nicht zu genügen, gegen bellende Hunde, gackernde Hühner und spielende Kinder zu klagen. Aber wie in drei Teufels Namen sind diese Querulanten nur auf unsere schöne Erde gelangt?
Ich jedenfalls werde weiterhin meine Augen offen halten und mir auch nicht den Mund verbieten lassen, so oder so nicht!
Ihr Matthias Kayser
Und nun zu euch!
Nichts sehen, nichts sagen und letztendlich auch nichts hören. Wie sieht es in eurem Schlafzimmer aus. Dominiert das "Im Dunkeln ist gut Munkeln Prinzip" oder lasst ihr etwas von euch hören, während euer Schlafzimmer im ganzen Lichtspektrum des Regenbogens hell erstrahlt und euren Partner er- bzw. beleuchtet?
Zum Thema im Forum
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 | Meine Freundin fand sich hässlich
und wollte es deshalb mit mir immer im Dunkeln treiben. was mir so garnicht passte also hab ich eine dimmbare Lampe gekauft und während des Liebesabends vorsichtig langsam hochgeregelt. und siehe da am nächsten abend hat sie nichtmal bemerkt das meine lichterkette an war  |
 | augen zu
ich sehe gern mein partner beim sex und er mich auch wirklich leise geht es nicht zu aber irgendwann bei unserem liebesspiel mache ich die augen zu lasse mich fallen und geniesse nur noch das gefühl und den orgasmus was ist daran falsch?? |
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 | Licht aus- WOM- Spot an! yeah
Naja ihr Lieben,
Ganz so wie bei Ilja Richter früher ist es nicht, aber das Licht ist bei uns nur in Ausnahmefällen gelöscht. Die Lautstärke beim Liebesspiel hängt davon ab ob unser letztes Kind im Haus ist oder nicht. Seit die Kinder ausziehen und ihr Leben selbst meistern fangen wir an unser Leben in den Vordergrung zu stellen. Wir lesen viel Über die Spielarten der Erotik und probieren fleißig aus.
Damit wir mehr von unserem Sex sehen haben wir unser Schlafzimmer aufgemotzt. Der Spiegel gibt uns die Möglichkeit uns bei vielen Stellungen (auch in die Augen) zu sehen.  Einfach geil....
Margrit und Bernd |
 Spiegel |
 Fensterseite |
 selbstgepinselt |
 | Manchmal.......
aber nur manchmal,ist´s auch bei uns "zappenduster" im Schlafzimmer.
Wir gehen der zweitschönsten Sache der Welt aber auch weniger im Schlafzimmer nach weil,unsere Ganze Bude ist nicht grade die wärmste und das Schlafzimmer ist Herbst,Winter und Frühjahr ein Eiskeller.
Wir vergnügen uns oft im Wohnzimmer,bei schöner angenehmer Beleuchtung und nem warmen Ofen  .
Ich weiss beim Sex wird`s eh heiss aber ich mags gern vorher schon gut beheitzt weil ich bin "Frostbeule".
Manchmal genisse ich mit Augen zu,manchmal möchte ich aber auch sehen wie erregt mein Partner ist.Das kommt grade auf die Laune an.
Lauter Sex bei uns eigentlich selten,weil nebenan die 16 jährige Tochter schläft.
Wenn die am WE mal beim Vater ist müssen wir nicht soviel Rücksicht nehmen und dann ist der Geräuschpegel auch höher
Lg Gudi |
 | Mal so mal so...
Manchmal so und manchmal so.....
Mal die Augen auf und manchmal geschlossen...
Manchmal ganz im Dunkeln, manchmal nur Kerzenschein oder Kaminflimmern und manchmal im hellen Sonnenschein auf einer Sommerwiese....
Warum immer Schlafzimmer.... schmunzel...
Je nach Stimmung schliesse auch ich meine Augen, gebe ich gern zu.
Aus verschiedenen Gründen. Der wichtigste ist eigentlich wirklich, sich vor Ablenkung zu schützen. Ich weiss nicht, ob nur ich, oder wirklich alle Mütter.... sind wir leicht abzulenken. Da reicht schon eine Mücke im Zimmer.... Angeblich wäre das der Instinkt ...
Die Kinder sind nun weit über 20 und das ist noch immer so... schmunzel..
Man sagt ja auch, Männer lieben mit den Augen und Frauen mit der Seele.
Ich habe auch mit geschlossenen Aufgen tiefste Empfindungen und fühle mehr in meinen Partner hinein. Erklären kann ich es auch nicht, aber es ist so oder so schön....
K. |
 | @ johnandjacky
schwiedermutter41, paßt irgendwie ins gesamtkonzept deformirter grillwürstler vom krigs-jahrgangs 1941, die jezt irgendwas um oder über 70 sein müsten, wen ich richtig gerechnet habe. Ich kan so genau gar nicht rechnen, denn ich war in Matte immer voll total schlecht...
und nicht nur in mathe |
 | "Augen zu" = Konzentration ?
Ich kenne es von mir im Arbeitsleben, wenn ich mich stark konzentrieren muss, mache ich die Augen zu, sprich Besinnung auf das zur Zeit Wesentliche.
Ist es nicht im Bett genauso? Sicherlich, das Gesicht des Partners sowie der Blick auf den Körper des Partners ist beim Spiel nicht zu verachten und gibt auch noch einen zusätzlichen Kick. Jedoch ist es auch sehr schön, im Punkt des "Kommens", sich auf diesen Gefühlspunkt besonders zu konzentrieren, um ihn auch noch mehr ausleben zu können. Auch kann "Augen zu" den Orgasmus verschönern, wenn beide Partner nicht dem gleichen Fiable anhängen, sprich Vorstellung von besonderer Kleidung oder Praktiken.
Warum wird eigentlich "Licht aus" so verteufelt? Dann wundert mich, dass die Darkrooms in den Clubs gut gefüllt sind ... sind das alles Verklemmte?  Also wir bevorzugen Schwarzlicht, die Haut erscheint schön braun und den nächsten Zahnarztbesuch kann man sich erstmal schenken, die Zähne leuchten wie Sau.  |
 | Bei uns.....
Also natürlich vergnügen wir uns ab und zu wenn es nachts über uns kommt im dunkeln. Aber meist haben wir dezent regulierbare leuchtkugeln oder die einfache kerzen die das Zimmer in ein erotisches Licht tauchen.
Auch sind wir eher die " dirthy talker " und Rahel ist so wieso laut wenn sie kommt. |
 | Sex im Dunkeln - Nein Danke
Sex im Dunkeln nimmt doch einen Großteil der Lust. Ok, morgens vom Liebsten geweckt zu werden oder auch mitten in der Nacht das kann schon etwas haben und dann darf das Licht auch einmal aus bleiben. Aber ansonsten ist es ein absoluter Lustgewinn, die Augen offen zu halten, wobei es zugegebenermaßen wirklich nicht leicht ist, wenn man - wie ja wohl die meisten - die Augen jahrelang beim Sex meist geschlossen hatte.
In der ersten Zeit ist es sicherlich nicht einfach und man schließt zwischendurch die Augen ganz automatisch wieder, aber die Mimik des Partners, selbst wenn dieser die Augen geschlossen hat, ist faszinierend.
Schade ist auch, dass viele Männer meinen, sie müssen beim Sex leise sein, wobei sich dies in den letzten Jahren scheinbar doch zu verändern beginnt. |