19.06.2009

Covering Erlebnisberichte

Cover und Covernde sprechen über ihre Gedanken/Gefühle

Wir haben das Thema des Coverns - also die Sicherheit beim ersten Date mit einem Unbekannten - schon einmal in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt und dabei eine recht kontroverse Diskussion ausgelöst, die uns gezeigt hat, dass man durchaus noch Aufklärungsarbeit zu dieser FREIWILLIGEN Selbstabsicherung leisten sollte. In Zusammenarbeit mit der Gruppe CoveRing und da vor allem FSpike wollen wir euch diesmal einen Einblick in die Gedankenwelten einer covernden und einer gecoverten Person geben.

Warum der virtuelle Flirt gefährlich sein kann

Einem Schutzengel gleich wacht der Covernde über seinen Schutzbefohlenen.
Einem Schutzengel gleich wacht der Covernde über seinen Schutzbefohlenen.

Fantasievoll, blumig, charmant. Chatten macht Spaß. Alle duzen sich, sind nett, ungezwungen, arglos. Manche sind sogar so arglos, dass sie ohne lange zu überlegen, Telefonnummern oder gar Adressen austauschen, um sich im wahren Leben zu begegnen. Doch Achtung: Manchmal steckt hinter einem netten Profil jemand, der alles Mögliche nur nichts Nettes im Sinn hat.

Es gibt leidenschaftliche Chatterinnen und Chatter, die es nicht wahrhaben wollen, die abwinken und an Panikmache bzw. Medien-Inszenierungen glauben. Inzwischen ist jedoch erwiesen, dass nicht alle Menschen, die sich in Chatrooms aufhalten, eine blütenreine Weste haben: So trug sich vor Kurzem in Deutschland ein Mord zu, bei dem sich Opfer und Täter im Chatroom kennen gelernt hatten.

Die Absichten der Chatter sind nicht immer klar

Da bei der Plauderei am Bildschirm die Gesprächspartner gesichtslos sind, ist ein gesundes Misstrauen angemessen. Gerade, wer im Internet auf Partnersuche ist, sollte das wissen. Ein Blick in einen Chatroom erlaubt einen tiefen Einblick in die Befindlichkeiten, Wünsche und Fantasien der Menschen. Während einige Personen diese unverhohlen bekunden, gibt es andere, die im Netz den Anschein wahren, lieb, verständnisvoll und zärtlich zu sein. Steht eine Kontaktaufnahme im realen Leben bevor, wischen vor allem häufig Frauen Bedenken achtlos beiseite und geben ihre persönlichen Daten weiter.

Bei Männern ist nur jede fünfte Selbstaussage im Chat wahr

Egal wo das Date stattfindet, der Covernde muss alle wichtigen Eckdaten wie Adresse und Telefonnummer des Treffpunktes kennen.
Egal wo das Date stattfindet, der Covernde muss alle wichtigen Eckdaten wie Adresse und Telefonnummer des Treffpunktes kennen.

Dass im Internet mehr gelogen wird als im wahren Leben, belegt eine Studie zum Thema "Internetsucht - neue Suchtformen und Gefahren", die sich auf die Befragung von 1.200 Chattern stützt. 80 Prozent der Angaben von Männern waren falsch, ebenso 35 Prozent der Informationen, die von Frauen stammen.

Die Schwindeleien reichten von falschen Fotos bis hin zur komplett erfundenen Biografie. Solange der Flirt rein virtuell bleibt, mag es witzig sein, eine falsche Identität vorzuspielen. Bei einem Kontakt, der in die Realität wechseln soll, sind Täuschungen jedoch problematisch.

(Quelle: BSMO)

Eine Möglichkeit, die Gefahren zu begrenzen, stellt das bereits von uns vorgestellte Covering dar. Beleuchten wir nun einmal, wie ein Abend für einen Coverer und seine Schutzbefohlenen abläuft (Anonymisiert).

Die Schutzbefohlene

Bei mir läuft ein Date mit völlig Unbekannten so ab: Alle Informationen wie Telefonnummern, Name, Nickname und Adresse - soweit bekannt - bekommt mein Schutzengel. Ebenso werden ein genauer Zeitrahmen, der Ort des Geschehens und verbindliche Codeworte, die über Wohl und Wehe des Abends entscheiden, abgesprochen.

Treffe ich mich nun beispielsweise mit jemandem um 19:00 Uhr zu einem Essen in einem MIR bekannten Lokal (Ich bevorzuge sogar Lokale, wo man mich auch kennt!), wird mein Schutzengel spätestens um 21.00 Uhr anrufen und fragen, wie es läuft. Sollte dann der vorher abgesprochene Notfall-Code nicht fallen, weiß mein Schutzengel, dass alles in Ordnung ist. In dem Fall melde ich mich, sobald ich auf dem Nachhauseweg bin, spätestens morgens um 9.00 Uhr.

Zu fest vereinbarten Zeiten muss sich der Schutzbefohlene bei seinem Cover melden.
Zu fest vereinbarten Zeiten muss sich der Schutzbefohlene bei seinem Cover melden.

In jedem anderen Fall werde ich neben dem Notfall-Codewort etwas sagen wie, "Ok, das ist ein Notfall! Ich komme vorbei." und mich elegant bei meinem Date verabschieden. Melde ich mich etwa eine halbe Stunde nach diesem Telefonat nicht bei meinem Schutzengel, würde das Lokal und die Polizei angerufen werden. Wobei das noch nie notwendig war.

Treffen in Hotelzimmern ohne vorheriges Beschnuppern und die Möglichkeit zum Rückzug gibt es bei mir nicht. Grundsätzlich weiß jeder, mit dem ich mich treffe, dass ich gecovert werde. Wer dann zögert, sich zu treffen, ist ein absolutes Tabu.

Da ich mich in meiner Freizeit als Fotografin betätige, kommt es schon vor, dass ich auch Fotoshootings mit männlichen Models habe, die ich nicht kenne. Auch hier lasse ich mich durch einen Cover absichern. Dementsprechend sind die Location des Shootings und der Zeitplan meinem Cover bekannt. Ich gehe oft auch die Wegstrecke, wenn ich neue Plätze suche, um z.B. Aktaufnahmen zu machen, mit meinem Schutzengel am Handy ab. So wissen wir, dass auch in einem Waldstück die Verbindung einwandfrei ist.

Es mag sein, dass mancher Leser das Paranoia nennt. Nun ich bin bestimmt nicht feige, aber ich hatte selbst das zweifelhafte "Vergnügen", über Jahre von einem Exfreund, den ich verlassen hatte, verfolgt und bedroht zu werden. Meine Ambitionen so etwas noch einmal zu erleben, sind daher gleich Null. Darum bin ich lieber einmal zu vorsichtig, als ein unnötiges Risiko einzugehen. Zumal ich bisher auch bei den Männern, mit denen ich mich traf, nur positive Resonanz hatte.

Eine weitere Schutzbefohlene

Covern ist meiner Ansicht nach noch immer ein Tabu-Thema. Sei es aus Unwissenheit, dass es derartiges überhaupt gibt; aus Naivität, ganz nach dem Motto: "mir passiert schon nix"; aufgrund von Berührungsängsten oder wegen das Scheuklappendenkens "ich treff mich ja nur auf einen Kaffee mit dem Unbekannten". Ich habe irgendwann für mich beschlossen, Covering in Anspruch zu nehmen und dabei folgende Erfahrungen gemacht:

Der Covernde muss bei Abweichungen von vorher vereinbarten Abläufen oder beim Fallen des Notfall-Codewortes umgehend reagieren und die Polizei informieren.
Der Covernde muss bei Abweichungen von vorher vereinbarten Abläufen oder beim Fallen des Notfall-Codewortes umgehend reagieren und die Polizei informieren.

Nach häufigem Austausch von Clubmails beschlossen mein "Brieffreund" und ich, dass es an der Zeit sei, uns zu treffen, um uns endlich einmal näher kennen zu lernen. Da ich einige Berichte zum Thema Covering im TV gesehen hatte, sowie durch Bekannte erfuhr, dass hier im JOYclub Schutzengel "angeboten" werden, zog ich in Betracht, diese Offerte anzunehmen. Der eigentliche Grund für meine Entscheidung, mich einem Cover anzuvertrauen, war, dass ich mich eben alleine zu einem Treffen mit einem "Unbekannten" begab und ich durchaus ein mulmiges Gefühl angesichts dieses Umstandes hatte.

Ich teilte daraufhin dem Unbekannten mit, dass ich mich bei unserem Treffen Covern lassen werde, um von Anfang an klare Verhältnisse zu schaffen. Mein Datepartner reagierte toll und erklärte sich umgehend bereit, mich seinen Realnamen sowie seine Handynummer wissen zu lassen. Der erste Schritt war getan.

Nun suchte ich mir in der Gruppe CoveRing einen Schutzengel, der auch regional recht nah an unserem Treffpunkt verortet war. Ich schrieb ihm, dass ich gerne "Schutz" für mein Treffen mit einem mir im Reallife Unbekannten haben möchte. Ich bekam umgehend eine Rückmeldung des Schutzengels mit einem Hinweistext, was alles zu beachten sei und welche Regeln gelten würden, so dass er die Aufgabe bedenkenlos übernehmen könne.

Ich schickte ihm alle angeforderten Daten: Datum und Uhrzeit des Treffens sowie den Treffpunkt, alle Realnamen, die zugehörigen Nicknames und meine Handynummer. Damit war der zweite Schritt getan und ich fühlte mich sicher!!! Daraufhin teilte ich meinem Blind Date mit, dass mein Schutzengel alle Daten habe und ich meinen Vorsatz des Coverns definitiv umsetzen wolle. Mein Blind Date bekam keine kalten Füße und auch er fühlte sich sicher unter dem Aspekt, "die Frau hat Verantwortung und auch mir passiert nix." Dadurch wurde ein Basisstein des Vertrauen gelegt, der es uns später bei dem Date umso einfacher machte, uns in das Date hineinfallen zu lassen und ein lockeres, ehrliches Gespräch zu führen.

Cover

Nachrichten wie diese lassen jeden Covernden erleichtert aufatmen ...
Nachrichten wie diese lassen jeden Covernden erleichtert aufatmen ...

Erst kürzlich hat sich eine Freundin zu einem spontanen Date verabredet, das wirklich ziemlich kurzfristig angesetzt war. Kein Problem für mich. Sie hat mir schnell die Nummer und Adresse der Örtlichkeit mitgeteilt und versprochen, sich nach zwei Stunden zu melden. Alleine, dass sie etwas Rückhalt hatte, ließ sie die Sache an sich viel entspannter angehen. Noch in der Nacht, als sie entspannt und um eine schöne Erfahrung reicher nach Hause kam, mailte sie mir mit der positiven Vollzugsmeldung.

Was während des Coverns an sich in mir vorgeht, ist schwer zu beschreiben. Es ist wirklich so, dass ich doch beruhigter bin, wenn sich eine Freundin in ein Abenteuer begibt und ich ihr den Rücken freihalten kann. Doch die Verantwortung ist schon enorm. Zunächst ist man zwar noch ruhig, aber je näher der vereinbarte Zeitpunkt der (durchaus mehrmals stattfindenden) Rückmeldung rückt, umso mehr Gedanken beginnt man sich zu machen. Geht alles seinen Gang? Wird mein telefonisches Eingreifen nötig sein – sprich, ein Anruf bei der Polizei? Ist bei ihr alles in Ordnung?

Sicher, wäre Sie grade "mittendrin", würde ich als Daterin auch nicht zwecks eines Anrufs oder einer SMS meinen Spaß unterbrechen. So würde ich als Cover mit sehr gemischten Gefühlen vermutlich noch eine kurze Abweichung von dem vereinbarten Rückmeldungszeitpunkt tolerieren. Wirklich beruhigt bin ich aber erst, wenn schon bei der ersten Meldung von ihr die Nachricht kommt, dass "Er" ein ganz Lieber ist. Das beruhigt ungemein und macht das Covern um einiges angenehmer.

und einem angenehmen Date steht nun nichts mehr im Wege!
und einem angenehmen Date steht nun nichts mehr im Wege!

In eigener Sache

Dies war bereits der zweite Artikel, der in Zusammenarbeit mit unserer CoveRing Gruppe entstanden ist. Da bereits der erste Artikel eine teils heftige Diskussion zur Folge hatte, bitten wir bereits hier um Fairness und weisen noch einmal deutlich darauf hin, dass weder der JOYclub noch die Gruppe CoveRing euch in irgendeiner Form zwingen will, Cover / Schutzengel zu nutzen!

Die Inanspruchnahme der Dienste eines Schutzengels ist absolut freiwillig und wie bereits im ersten Artikel erwähnt, ganz sicher kein Allheilmittel! Denn hundertprozentig sichere Blind Dates gibt es nicht. Covering soll ein Grundvertrauen, eine Grundsicherheit etablieren und es den Datern ermöglichen, sich besser in neue Situationen fallen lassen zu können. Ansonsten gilt: Sicher in unserem Leben ist nur, dass es irgendwann endet! Und darum schließen wir mit einem: Passt immer gut auf euch auf - egal ob mit oder ohne Hilfe!

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Kommentare

Treffpunkt

Ich find ein Treffen in einem belegten Café und dann evtl. bei weiteren sexuellen Treffen zuerst in einem SC passend. Covern finde ich gut. Vielleicht würden sich vor allem einige Frauen auch eher daten, wenn Sie über das Thema so Bescheid wüßten.
Also weiter so in der Aufklärung!
LG Schnuppe
Eine gute Sache

auch ich habe meine Erfahrungen mit covern gemacht.
Und zwar habe ich auf meine Arbeitskollegin "aufgepasst".
Sie hatte nämlich eine Scheißangst vor ihrem Date, ich hab im Joyclub aber vorher gelesen was covern ist und ihr gleich angeboten auf sie aufzupassen. Sie hats ihm gesagt das sie einen Aufpasser hat ,aber nicht die Art und Weise. Hat alles super funktioniert, sie konnte sich lässig zurücklehnen, ist zwar nichts gelaufen, macht aber nichts. Hauptsache ihr ist nichts passiert.
Danke an alle die Beiträge geschrieben haben, damit ich informiert war.

Liebe Grüße
Jetzt muss ich mal DANKE sagen...

... und zwar dafür, dass es :

a) den CoveRing mit seinen Schutzengeln gibt und

b) für die Arbeit die sie leisten ... hier explizit meinem Schutzengel
Ernst der mir während meines Schweizaufenthaltes ein sicheres
Gefühl vermittelte

Im Nachhinein betrachtet war das wichtigste für mich, dass ich
kurz nach meiner Landung schon eine SMS bekam und er
persönlich zu mir und meinem dominaten Gastgeber kam .
So wussten wir alle 3 mit wem wir es zu tun hatten.
Die festvereinbarten SMS - Zeiten und der wechselnde Code gaben
ebenfalls ein Stück Sicherheit.Ich brachte einen bestimmten
Stil in die SMS damit mein Schutzengel wusste, dass nur
ICH sie, mit wechselndem Code, geschrieben hatte .
Nach dem Senden drückte ich sofort die Löschtaste. Zur Kontrolle
bekam ich auch öfters eine SMS zurück auf die ich nochmals
antwortete

Fazit....

eine positive Erfahrung mit dem Wunsch bei Bedarf wieder einen
Schutzengel zu haben !!!

Darum möchte ich ALLEN empfehlen sich vertrauensvoll an die
Schutzengel des CoveRing's zu wenden !!!

mit herzlichen Grüssen
shimmi- Petra
BM_Dream_Team

DANKE


Hab mal wieder an alles gedacht
nur daran nicht.

Mach ich sofort

Danke noch mal

LG Silver

@silver...vlt solltest du die Gruppe noch verlinken in deinem Hinweis deines Profiles.

LG
die Dreami
Ein Bericht der anderen Art

Hallo zusammen,
ich habe auf meinem Profil eine entsprechende Info zu unserer Gruppe stehen.

Ich wurde nun heute im Chat darauf angesprochen - nicht das 1. mal.

Aber ich finde es mal lesenswert..........


xxx: hi
xxx: kannst mir sagen um was es sich bei diesem cave ring handelt
Silver331: auch hi
Silver331: covering - schutzengel bei blind dates
xxx: ja ist das ein security angestellter oder was?
xxx: habe auch nicht s beim googlen gefunden
Silver331: nein - das ist eine gruppe hier im joy....
xxx: ahso und im welchen sinn sollen diese schützen
Silver331: die es sich zur aufgabe gemacht haben, menschen bei dates zu "begleiten" entweder telefonisch oder life
xxx: gute idee denn es gibt genug kranke schweine
Silver331: ja -leider
xxx: war mal wieder cool etwas dazu gelernt zu haben
Silver331: schau dir die gruppe doch mal an
Silver331: da steht alles genau beschrieben
xxx: wie komm ich da hin wo muss ich schon wieder drücken, männer und technik
Silver331: moment
Silver331: CoveRing


Viel Männer haben auch gefragt, um was für eine Art von Ring es sich handelt und wie er angelegt wird.....

LG
Silver
gute idee :)

ich finde das ne richtig gute idee *g*
so kann man sich beidseitig absichern... täter sind tatsächlich nicht ausschliesslich männer *ggg*


nu mal lesen was es da für erfahrungen gemacht wurden mit *g*


liebe grüße euer scarinase *g*

Treffen? Grundsätzlich nur in einem Swingerlcub ... weder bei mir noch bei dem Mann.

siehst du ..

das sind die Unterschiede bei den menschen ..
es gibt solche und solche .. man kann schlecht
alle gleichsetzten .
jeder handelt und tut was anderes

wir sind halt verschieden ..


und wo trift ihr euch ?

beim mann, oder bei dir ? oder im auto oder hotel ??

kleiner blick aufs klingelschild ..


*zumthema*
aber ich glaube da sind wir bei dem thema CoveRing: Sicherheit bei Blind-Dates

HHSusi- ja ich auch.. also den Namen realer Vorname(mindestens) möchte ich auch wissen. Und die Handynummer (mindestens) Festnetz find ich zwar schön, aber muss noch nicht beim ersten Date sein,wie gesagt ich kann verstehen, wenn auch Männer vorsichtig sind.
Aber eine Kopie vom Perso.. ne.. würd ich nie machen

lg cherry*blume*
  • Neu hier? Kein Problem!
Vielen Dank
Covering Erlebnisberichte
Wir bedanken uns bei FSpike für die ausführliche und hilfreiche Zuarbeit!
Die Gruppe
Covering Erlebnisberichte
Die Gruppe CoveRing betreibt Aufklärungsarbeit zum Thema Covern und stellt gar selbst Schutzengel.