21.03.2007

Grundlagen

Bondage: Begriff und Bedeutung

Bondage ist ein Begriff aus dem englischen Sprachraum. Er bedeutet Fesselung und meint dies im Zusammenhang mit sexueller Luststeigerung. Bondage ist ein Teilgebiet des BDSM. Die Motivation sich für Bondage zu interessieren sind vielfältig und natürlich auch davon abhängig, ob man auf der aktiven oder der passiven Seite steht.

Aktiv bedeutet:

  • Auskosten des Machtgefühls
  • künstlerisches Flair (Shibari)
  • Verantwortung tragen
  • sadistische Ader ausleben
  • Freude am Spiel mit einem fremden Körper

Passiv bedeutet:

  • sich fallen lassen
  • vertrauen
  • geniessen
  • ausgeliefert sein
  • wehrlos sein
  • masochistische Ader ausleben

Arten des Bondage

Es gibt verschiedene Arten der Fesselung; diese können auch immer mit diversen Materialien ausgeführt werden. Wir unterscheiden:

  • Zusammenbinden von Gliedmassen
  • Spreizen von Gliedmassen
  • Fixieren an einen Festen Körper
  • Aufhängen (frei schwebend)
  • Bondage als Kleidungsstück
  • Mumifizierung

Natürlich lassen sich die verschiedenen Kategorien auch kombinieren.

Tipps für Fessel-Neulinge

Um herauszufinden, ob man Spass an solchen Spielen hat, sollte man zuerst ganz soft anfangen. Zu Beginn reicht vielleicht nur schon ein Festhalten des passiven Partners.

Als Steigerung ein Festbinden der Hände mit einem weichen Tuch, aber so, dass sich der passive Teil jederzeit wieder selbst befreien könnte. Wer weder geeignetes Fesselmaterial, noch das Wissen über Knotentechnik hat, kann auch mal mit normaler Haushaltfolie eine Fesselung vornehmen.

Wichtig ist immer, dass sich der Gefesselte wohl fühlt, dazu gehört auch eine warme Umgebung, da sich das „Opfer“ selbst nicht warmhalten kann und doch auch oft kaum mehr Kleider trägt. Nichts ist abtörnender, als wenn man frierend auf das wartet, was da noch so kommen mag.

Bondage muss beiden Seiten Spass machen. Das ist das Wichtigste. Ist dies nicht der Fall....es gibt auch tolle andere Hobbies.

Autor: faustspiele

Weitere Themen

Knotenkunde
Wann immer gefesselt wird, sind Knoten im Spiel. Besonders beim Bondage sind nicht alle Knoten geeignet. Besonders um das Risiko von Verletzungen zu minimieren, ist das Wissen um den richtigen Knoten essentiell.

Gefahren und Sicherheit
So reizvoll und luststeigernd Bondage für viele ist, so birgt es dennoch einige Risiken. Die Partner sollten sich in jedem Fall vorher bestimmter Grundregeln bewusst sein, damit die Fessel nicht zur Falle wird.

Bondage
Ob aus Plüsch oder Stahl, ob Satinband oder Seil - Die Fessel ist heute ein weit verbreiteter und gänzlich normaler Bestandteil des Liebesspiels.

  • Neu hier? Kein Problem!