- Inhaltsverzeichnis
- Das "B" in BDSM
- Der Reiz der Fessel
- Weitere Artikel zum Thema
Das "B" in BDSM
Bondage steht für das B in BDSM und bezeichnet sämtliche Grade an Fesselspielchen, die den Sex verschärfen. Diese Spielart erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit, auch unter denen, die sich genau diese Tatsache weder klar machen, noch eingestehen. Die Palette reicht vom zarten Satinband fürs Kopfende bis zu Andreaskreuzen, Strappados und Spreizstangen, allesamt "Spielzeuge" aus der SM-Szene.
Dass die Grenze zwischen "vanillas" und SM-lern immer weiter schmilzt, davon zeugen auch die Angebote in Sex-Katalogen, die auf gewöhnliches Sexleben abzielen. Hier finden sich mittlerweile viele Artikel, die früher der reinen BDSM-Szene zuzuschreiben waren.
Der Reiz der Fessel
Verschiedene Aspekte machen den Reiz aus: Das Gefühl hilflos ausgeliefert zu sein, allem, was da kommen mag, oder - das Gegenstück dazu – jemanden sich absolut ergeben wissen, kann mächtig erregend wirken. Auch Versuche, sich zu befreien, können andere gleichzeitig erfahrene erotische Stimulationen unterstützen. Und zuletzt kann die Fesselung selbst intensiv wahrgenommen werden, ähnlich anderen körperlichen Züchtigungen, wie sie Sadomasochisten einsetzen, nehmen "Discipline"-Praktiken einen großen Raum ein. Hier sind es speziell Schläge, die sowohl psychisch als auch physisch anturnend empfunden werden.
Und wer jetzt denkt "Was geht das alles mich an?", der lasse sich von den harten Fakten eines Besseren belehren: Gut die Hälfte aller Männer und fast ebenso viele Frauen empfinden Fessel-Elemente als anregend. Es kann sich also höchstens jede/r Zweite nicht angesprochen fühlen…
Bilder: Pixelquelle.de





