20.04.2007

Liebe? Eifersucht? Neid!

Denkanstösse zu einem unpopulären Gefühl von Heinz Körner

Wie sagte ich neulich noch: "Eifersucht? Das ist doch schon lange kein Problem mehr für mich. Hab ich längst überwunden. Hab schon vor Jahren kapiert, dass meine Partnerin niemals mein Privatbesitz ist."

Liebe? Eifersucht? Neid!

Mir war auch gar nichts anderes übrig geblieben. Heike, eine durch diverse Therapien gestärkte und selbstbewusste Frau auf dem spirituellen Pfad, hatte mich - fairerweise - gleich zu Beginn unserer Beziehung vor die unumstößliche Tatsache gestellt, dass sie niemals absolut treu im herkömmlichen Sinne sein würde. Damit müsse ich klarkommen. Ich war so beeindruckt von ihr und verliebt in sie, dass ich wohl alles auf mich genommen hätte, um mit ihr zusammen sein zu können.

Im Hier und Jetzt

Viel zu sehr lebe sie im Hier und Jetzt, hatte sie mir erläutert, viel zu spontan sei sie, um sich in bestimmten Situationen auch Gedanken machen zu können oder sich gar zu fragen, wie ihr Verhalten wohl auf mich wirken könnte. Zuerst hielt ich dieses Gerede für einen mehr oder weniger cleveren Schachzug, mit dem sie Ihre Unfähigkeit zu einer gewissen Disziplin geschickt verklärte. Das tun ja viele, die sich in der esoterischen Szene tummeln. Heute, da ich Heike viel besser kenne und sie oft erlebt habe, glaube ich, dass sie tatsächlich mehr im Hier und Jetzt lebt als ich.

Nur - und das ist verblüffend - nicht in Beziehungen! Auch nicht in unserer. Da spielen Vergangenheit und Zukunft plötzlich eine wichtige Rolle, da findet kaum etwas im Hier und Jetzt statt. Ständig muss da Altes aufgewärmt und aufgearbeitet werden. Oder müssen im Hinblick auf Zukünftiges bestimmte Strategien erprobt werden. In einer Beziehung ist Heike offenbar ein völlig anderer Mensch. Warum nur?

Liebe? Eifersucht? Neid!

Schon oft habe ich mich gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre, sich gar nicht erst auf eine Beziehung mit ihr einzulassen, sondern sie immer wieder nur mal für einen Tag, eine Nacht oder ein Wochenende zu genießen. Ohne Verpflichtung, ganz locker und spontan, total entspannt im Hier und Jetzt. Sonderbar: als ich seinerzeit mit ihr darüber geredet habe, nannte sie mich beziehungsunfähig, voller Bindungsangst, verantwortungslos und feige. Typisch Mann, fügte sie abfällig hinzu. Und ein notorischer Single sei ich. Aber ich wollte ihr doch um jeden Preis imponieren - und habe mich für Beziehung entschieden.

Beziehung ein Nachteil?

Die Strafe dafür folgte auf dem Fuß, denn prompt wurde ich anders behandelt als bisher. Jetzt hatten wir eine Beziehung zueinander, und ich bekam plötzlich von ihrem intensiven Leben im Hier und Jetzt nur noch am Rande etwas mit. Nämlich durch Erzählungen anderer oder ihre begeisterten Berichte von all dem, was sie so außerhalb unserer Partnerschaft trieb. Doch dazu komme ich später. Jedenfalls frage ich mich seitdem, ob es nicht doch besser gewesen wäre, wenn wir zwei Singles geblieben wären - unabhängig, frei, keinerlei Verantwortung, keine Kompromisse, niemals Rücksicht nehmen müssen … Und dann auch noch weiterhin als Mensch behandelt zu werden - und nicht nur als Partner, wäre das herrlich!

Heute wundere ich mich darüber, dass bei mir manchmal so ein unbehagliches Gefühl aufkommt, wenn Heike allein unterwegs ist. Da meldet sich immer wieder etwas in mir, das nach Eifersucht schmeckt, aber bei genauer Betrachtung keine sein kann. Damit hatte ich tatsächlich abgeschlossen.

Das Tantra Seminar

Liebe? Eifersucht? Neid!

Neulich war sie doch auf diesem Tantra-Seminar. Nur für Frauen. Also durfte ich nicht dabei sein. Aber man gönnt seiner Partnerin ja auch mal was. Also hab ich sie hingefahren - war ja nicht weit. Und ihr beim Abschied auch noch viel Freude gewünscht. Ich Idiot!

Als dieser Kerl aus dem Haus trat, um sie zu begrüßen, war mir auf der Stelle ziemlich mulmig zumute. Diese Sorte Männer kenne ich! Zugegeben, er sah auf seine Art gut aus, nicht mein Geschmack, aber er hatte schon was … Selbstsicher wirkte er vor allem, und er schien nicht mal unsympathisch zu sein, auch das musste ich zugeben. Aber sein selbstgefälliges Grinsen gefiel mir gar nicht. Es schien mir geradezu ins Gesicht zu schreien: „Ich bin so toll, ich krieg jede! Und wenn ich will, auch deine. Garantiert!" Er lächelte mich freundlich an, und ich könnte wetten, dass er etwas in der Art dachte wie: „Gut, dass du sie mir an diesem Wochenende ausleihst. Ich mach mit ihr Sachen, davon wagst du nicht mal zu träumen."

Das wollen wir erstmal sehen, dachte ich insgeheim, dabei hatte er gar nichts gesagt. Aber ich fühlte mich irgendwie gar nicht wohl. Bei dem Kerl hätte ich für keine Frau meine Hand ins Feuer gelegt. Aber ich konnte doch Heike jetzt nicht gleich wieder mit nach Hause nehmen. Mit welcher Begründung? Und wie hätte das denn ausgesehen? Unmöglich! Außerdem - warum musste ich auch sofort in dieser Kategorie denken und ihn als Konkurrenten sehen? Immer diese alten Muster! Geht das nicht auch anders?

Na ja, er hat sie tatsächlich gekriegt, wie sie mir nach dem Seminar gestand. Alle Frauen wären scharf auf ihn gewesen, erzählte sie begeistert, fast mit einem Hauch von Stolz. Aber nur (!) mit dreien hat er’s an diesen zwei Tagen getrieben, darunter auch mit ihr.

Liebe? Eifersucht? Neid!

Eifersucht?

Verdammt noch mal, musste Heike unbedingt dabei sein?
Da ist es wieder, dieses Gefühl! Wirkt auf den ersten Blick wie Eifersucht, aber es ist etwas anderes. Im Ernst: Eifersucht habe ich wirklich weitgehend überwunden. Als einigermaßen spirituell und leidlich therapeutisch fortgeschrittener Mensch habe ich mich lange genug damit auseinandergesetzt. Aber was ist es dann, was jetzt immer wieder an mir nagt, nachdem das mit Heike auf diesem Seminar passiert ist? Warum ärgert es mich noch immer maßlos, dass dieser Kerl es mit Heike getrieben hat? Vielleicht hat es damit zu tun, dass Heike seit Monaten kaum noch Lust auf mich hat? Was heißt kaum? Gar nicht!

Sex mit Hindernissen

Das ist wie bei all den als bürgerlich und spießig belächelten Paaren, die mit etwas Glück samstags unter der Decke mal kurz ihre vermeintliche Pflicht erledigen, damit man noch das Gefühl hat, man sei ein bisschen Frau und ein kleines bisschen Mann und zusammen so etwas wie ein Paar. Regelrecht betteln muss ich, tausend Bedingungen erfüllen und stets ganz brav sein, um sie mal wieder "gnädig" zu stimmen. Damit sie sich mal wieder "herablässt", ein wenig Sex mit mir zu haben.

Natürlich muss dann immer genau die richtige Musik laufen - nicht zu laut und nicht zu leise. Es müssen viele Kerzen brennen - aber auf gar keinen Fall zu wenige und erst recht nicht zu viele. Die für diesen Abend passende Räuchermischung muss ich selbstverständlich auch erwischt haben.

Liebe? Eifersucht? Neid!

Im Zimmer darf es weder zu kalt sein, was ich gut verstehen kann, aber auch nicht zu warm - sonst läuft gar nichts. Ich darf nicht zu langsam oder zu zart, aber auch nicht zu gierig oder zu fest streicheln. Und so weiter. Manchmal verliere ich da glatt den Überblick, mache in meinem Eifer doch etwas falsch - und schon ist es vorbei. Deshalb dachte ich ja auch, so ein Tantra-Seminar nur für Frauen könne ihr ja nur guttun. Vielleicht entspannt das Heike ein wenig, lockert sie auf.

Wie sich herausgestellt hat, musste dieser Kerl, der zusammen mit seiner Kollegin den Workshop geleitet hat, nicht eine einzige dieser Bedingungen erfüllen! Keine Musik, keine Kerzen, keinerlei Brimborium und Pipapo! Wahnsinn! Sie hat’s einfach nur so mit ihm getan, ohne dieses ganze Theater drum herum. Und er hat mit ihr dabei auch noch das eine oder andere gemacht - und sie mit ihm auch -, von dem ich längst zu träumen aufgehört habe. Wie denn das? Heike konnte es mir nicht erklären. Und nun ist es da, dieses Gefühl.

Was ist das für ein Gefühl?

Neid? Darüber darf man nicht reden, wenn man in der Szene etwas gelten will. Neidisch ist man nicht. Das ist kindisch. Ein als negativ bewertetes Gefühl. Ja, ich weiß, Emotionen sind wertfrei. Überhaupt soll man angeblich nichts bewerten. Dabei wird man prompt selbst schlecht bewertet, wenn man etwas bewertet. Jedenfalls nehme ich mir trotz dieses esoterischen und therapeutischen Gefasels noch immer das Recht heraus, klar zu unterscheiden und dazu zu stehen, dass ich manches als negativ erlebe und anderes als positiv! Wie auch immer, dieser Neid in mir ist nun mal da, und ich finde, er hätte es verdient, genau angeschaut und danach gefragt zu werden, was er mir eigentlich sagen will.

Ich würde es Heike ja gönnen, wenn auch manchmal zähneknirschend, dass sie mit einem anderen Sex hat. Ich versteh nur manches daran nicht. Warum will sie denn mit einem anderen Sex, wenn sie offenbar sowieso gerade keine Lust auf Sex hat? Oder will sie nur mit mir nicht …?

Sex wird überbewertet

Diese altmodische, angeblich lächerliche Frage geht mir nicht aus dem Kopf: Was hat der, was ich nicht hab?

Liebe? Eifersucht? Neid!

Ich bin sicher: Ein Mann, der genügend oft und ausreichend guten Sex hat, ist niemals eifersüchtig. Denn er ist nicht neidisch! Er ist zufrieden und satt, ihm geht’s gut, ihm fehlt es an nichts. Wenn seine Partnerin, sozusagen zum Dessert, noch einen anderen vernaschen will – wieso nicht?

Sex sei doch nicht alles, behauptet Heike seit langem. Und: Total überbewertet sei das alles, wir lebten in einer völlig übersexualisierten Welt. Vor allem die Männer - immer nur das Eine im Kopf! Jedes Mal, wenn sie so was mal wieder sagt, geht mir durch den Kopf, dass zum Ausgleich für unsere übersexualisierte Gesellschaft unsere Beziehung seit Monaten eindeutig untersexualisiert ist.

Warum anderen Typen und nicht ich?

Wie auch immer – wenn sie nun allein unterwegs ist, fürchte ich, sie könnte mit anderen genau das ausleben, was sie mir verwehrt, wonach ich mich aber sehne und verzehre, womit sie mich ungemein erfreuen würde. Aber nein, sie lässt mich darben und erfüllt lieber die Sehnsüchte eines dahergelaufenen Tantra-Lehrers! Da hat sie plötzlich Lust!

Dabei ist das auch noch einer dieser Typen, die sowieso weit mehr Sex haben als ich, wahrscheinlich auch noch viel besseren. Die ohnehin jede kriegen, die sie wollen. Die sich vor Frauen kaum noch retten können. Und die das auch ausstrahlen und damit reizvoll erscheinen.

Und ich? Ich kann ja vertrocknen … Wodurch ich natürlich nicht gerade die sexy Ausstrahlung habe wie einer, der weiß, dass er jede kriegt.
Ich will, dass sie auch auf mich scharf ist. Mit jedem anderen treibt sie es gerne und voller Lust, aber nicht mit mir! Das tut weh. Wie soll ich nun damit umgehen? Es ist leicht gesagt, ich solle einfach drüber stehen.

Liebe? Eifersucht? Neid!

Eine Niete im Bett?

War es nicht schon schwer genug, mit dieser verflixten Eifersucht fertig zu werden? Wer kennt nicht all das, was auf jemanden einstürmt, der sich weiter entwickeln und nicht im Dilemma von Eifersucht und Konkurrenz stecken bleiben will? Was hab ich da schon alles über mich gehört, meistens nicht offen mir gegenüber, aber umso eifriger hinter meinem Rücken! "Der bringt’s eben nicht im Bett!" Und so weiter. Und manchmal dieses Grinsen, das man noch erhaschen kann, wenn die anderen glauben, man beobachte sie gerade nicht.

Und zu alledem kommen noch die eigenen Zweifel: Vielleicht haben die ja alle Recht? Bin ich wirklich sexuell nicht gut genug? Aber mit etwas Glück und viel Arbeit habe ich das alles wohlbehalten überstanden. Und nun dieses bohrende, nagende neue Gefühl …

Die anderen Männer

Als ich gestern mit Heike darüber sprach, kam ich mir anschließend ziemlich blöd vor. Wie einen kleinen Jungen, der noch nicht ganz trocken hinter den Ohren ist, hat sie mich abgekanzelt. Der Sven, so hieß dieser Tantra-Lehrer, der sei nicht eifersüchtig und erst recht nicht neidisch. Ein toller Mann! Davon sei ich ja wohl noch weit entfernt.

Na, danke! Der hat das ja auch nicht nötig. Wenn der Kerl Sex will, muss er sich auch nicht auf den Kopf stellen und dabei mit den Ohren wackeln. Und er kriegt dabei immer all das, von dem die Partner der jeweiligen Frauen wahrscheinlich schon lange nicht mehr zu träumen wagen. Und zwar einfach nur so, weil er eben ein Mann ist. Der hört bestimmt niemals, dass Männer doch immer nur an das Eine denken und ihr Gehirn offensichtlich ein paar Etagen zu tief angesiedelt ist. Bei dem darf das Gehirn wirklich da unten sein, da ist das auf einmal in Ordnung.

Liebe? Eifersucht? Neid!

Ich wäre nämlich auch nicht neidisch (und schon gar nicht eifersüchtig), ginge es mir wie ihm. Hätte ich so oft Sex, wie ich es mir wünsche, bekäme ich all das geboten, was ihm ins Bett oder wohin auch immer gelegt wird, ich könnte nur milde darüber lächeln, wenn Heike mal wieder auswärts zugange wäre und würde es ihr und dem Kerl, mit dem sie es gerade treibt, von Herzen gönnen.

Interessanter Gedanke! Nicht wahr? Ein sexuell völlig zufriedener Mensch wird kaum jemals eifersüchtig sein. Wozu auch? Man gönnt seinem Partner, seiner Partnerin, was sie will. Hat man doch selbst genug, fühlt sich satt und zufrieden. Dann dürfen auch andere Frauen, andere Männer von all dem kosten, was man selbst im Überfluss genießen darf. Könnte da etwas dran sein? Warum tut dann Heike, wenn der Tantra-Lehrer ihr schon so imponiert, bei mir alles dafür, dass ich auf keinen Fall so werde wie er? Warum werde ich nicht wie ein Mann behandelt, sondern allenfalls wie ein guter Freund?

Singles haben mehr Ausstrahlung

Sind nur Singles richtige Männer - und alle anderen eben nur Partner?
Warum muss ich alles Mögliche anstellen, um endlich mal wieder Sex mit ihr zu haben? Es ist doch kein Wunder, dass ich nicht diese männlich selbstsichere und zufrieden grinsende Ausstrahlung habe wie der.
Die auch noch so reizvoll auf Frauen wirkt.

Warum muss ein Mann in einer Partnerschaft voller Neid auf all die Männer schauen, die es offenbar weit mehr verdient haben, dass die eigene Partnerin mal wieder so richtig voll aus sich herausgeht? Warum muss ich voller Neid und Groll auf Singles blicken? Das will ich nicht!

Aber die Realität sieht offenbar anders aus. Unzufriedene, sexuell am Hungertuch nagende Menschen grollen vor sich hin, werden - ohne es vor sich selbst und erst recht nicht vor anderen zuzugeben - von Neid zerfressen, selbst dann, wenn sie Eifersucht womöglich überwunden haben. Und wir sind selbst die Ursache, denn wir könnten auch dafür sorgen, dass unsere jeweiligen Partner eben nicht unzufrieden mit Groll und Neid zu kämpfen haben.

Jeder sorgt für sich selbst

Aber ich weiß, das geht doch nicht! Müssen wir doch unabhängig sein und jegliche Verantwortung für das Wohlbefinden - vor allem unserer Partner - weit von uns weisen. Schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich.

Durch Therapien gestählt befinden wir uns auf dem Ego-Trip. Oder spirituell, wie wir gerne wären, gilt nur Selbstverwirklichung. Wie käme man dazu, für andere da zu sein und etwas nur für einen Partner zu tun? Ist man etwa zuständig für Glück und Zufriedenheit seines Mannes oder seiner Frau? Man könnte ja selbst zu kurz kommen, wenn man seine Frau glücklich macht, und es fallen einer Frau doch glatt ein paar Zacken aus ihrer Prinzessinnenkrone, wenn sie die Träume ihres Mannes erfüllt. Jeder muss gefälligst für sich selbst sorgen.

Hätte ich letzten Endes doch lieber Single bleiben sollen?

Liebe? Eifersucht? Neid!

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Kommentare

Fremdes kennelernen

Das können und machen wir auch. Allerdings ist es bei uns anders. Wir sind schon sehr lange ein Ehepaar, seit 28 1/2 Jahren und seit über 31 Jahren ein Paar. Laut unseres Alters könnt ihr schon sehen, das wir sehr jung geheiratet haben, und beim kennenlernen noch viel jünger. Wir "mussten" nicht heiraten, kein Kind, wir wollten einfach. Als wir 21 Jahre verheiratet waren, kamen wir mal auf Pärchenclubs. Unsere Kids waren damals ständig da, deren Freunde und wir wollten mal Zeit anders geniessen, als nur immer zwischendurch oder psssss leise.

So kamen wir zum Club. Es hat auch da noch einige Zeit gebraucht, bis wir andere Berührungen zuliessen. Da war noch große Eifersucht und Unsicherheit da. Heute erleben wir in Clubs oder auch z.T. privat, (Leute, die wir kennen) , alles was Spass macht, auch PT. Aber, wir würden nie getrennt in einen Club gehen und fremdgehen, also jeder macht sein Ding mit einem anderen Partner, wäre bei uns ein Scheidungsgrund. Dafür lieben wir uns immer noch zu sehr.

So steckt jeder seine eigene Tollerranz und Meinung.

Wir so, andere so. Egal, uns bereitet es Spass

wir zwei

Wenn man Jemanden wirklich liebt, gibt es keine Eifersucht und keinen Neid, da man dem anderen zu 100% alles gönnt, wie man es auch bei jedem anderen Menschen tun sollte.
so......

ich habe mir "johannes" jetzt auch gekauft, morgen kommt es und ich bin schon gespannt!

Wer also eine Beziehung anders führt und beide Partner glücklich sind, sich aufgehoben fühlen und angenommen ihrer selbst willen,
wird mit der Geschichte nichts anfangen können.

Das sehe ich ähnlich. Interessant, dass aber so viele sich dabei getroffen fühlen. Ich denke, dass viele eine ähnliche Erfahrung gemacht haben und somit hat sie eine Brisanz. Vielleicht weckt sie den Einen oder die Andere aus der eigenen Lethargie.

Aber was sind die Alternativen ? Affären eingehen ohne Partnerschaft ? Es immer wieder neu versuchen, doch die "Richtige" zu finden ?

Die meisten Menschen suchen sicherlich eine Partnerschaft. Aber mit schlechten Erfahrungen als Hintergrund wird es immer schwieriger. Nach der Statistik halten Zweitehen noch weniger als die Erstehen und Drittehen sind noch gefährdeter. Da ist von den Beteiligten viel aufzuarbeiten. Ich denke, es gibt nur dann den/die Richtige/n, wenn man selber sich darüber im Klaren ist, was man sucht und dann bereit ist, dafür zu arbeiten.

In der Geschichte hat der Mann von seiner Partnerin erwartet, dass sie ihn glücklich macht. Sie hat aber ihr Leben gelebt und die Regeln diktiert. Er hätte erkennen müssen, dass das nicht sein Weg ist oder zumindest seine Vorstellungen dagegen setzen müssen. Damit trifft ihn sogar die Hauptschuld an der Misere. Das sollten sich diejenigen deutlich machen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Das die Frau durch und durch "verfault" ist, erscheint eindeutig. Oder vielleicht doch nicht ?

Spinne ich die Geschichte einmal mit einem anderen Aspekt weiter. Die Frau beginnt sich ihm zu entziehen. Er reagiert entsprechend deutlich. Er macht ihr klar, dass so eine Beziehung mit ihm nicht laufen kann, dass dadurch seine Gefühle verletzt werden. Er stellt klar, dass eine Beziehung mit ihm nur unter anderen Randbedingungen (nicht als Diktat) zu haben ist. Die Balance aus Nähe und Distanz wird verhandelt. Jetzt ist es an ihr, zu entscheiden, ob eine solche Beziehung von ihr gewollt ist. Sie hat auch ihren persönlichen Werdegang, der es ihr schwer macht, auf eine solche Beziehung einzugehen. Z.B. könnte sie eine verkorkste Beziehung hinter sich haben oder eine Vertrauensperson hat sie misbraucht.

Entweder ihr passen die Regeln schon im Grundsatz nicht, dann wird sie sich trennen. Dann ist die Geschichte aus. Oder sie erkennt, dass der Partner es ernst mit ihr meint, sich ehrlich um sie bemüht und dass sie sich eigentlich die Geborgenheit wünscht. Dann gerät sie in einen Konflikt: ihre Wünsche sagen ja, ihre Vergangenheit im Unterbewußtsein sagt nein. Jetzt hat sie die Gelegenheit, durch Auseinandersetzung ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und zu heilen, wenn sie den Mut hat, sich darauf einzulassen. Wenn sie den Mut nicht hat und davon läuft, wird sie beim nächsten Partner wieder in eine ähnliche Situation laufen. Immer wieder, bis sie sich wirklich mit sich selber auseinandersetzt. Dafür braucht sie den Spiegel ihres Partners. Daran kann sie reifen.

Man könnte auch die Geschichte aus Sicht des Mannes weiterspinnen. Wenn er sich irgendwann doch von der Frau trennt, sucht er sich wieder eine starke Partnerin. Ursache könnte z.B. eine dominante Mutter sein oder /und eine nicht vollzogene Ablösung vom Elternhaus. Das Ergebnis wäre für den Mann das Gleiche wie oben. Auch er würde sich immer wieder im Kreis drehen, bis er sich mit Hilfe einer Partnerin von seiner Vergangenheit befreit.

Es wird oft gesagt, dass es in einer Beziehung um Macht geht. Das sehe ich nicht ganz so. Es reiben sich aber zwei Personen aneinander. Es geht nicht darum, wer das Sagen hat, sondern um das Verhandeln der Beziehung. Jeder stellt seine Wünsche zur Diskussion. Wenn einer früh aufgibt, seine Position zu vertreten. Bekommt die Beziehung eine Schieflage. Einer dominiert und der andere fühlt sich unterlegen. Das geht dann in ein Eltern/Kind-Verhältnis. Bleiben Beide in Augenhöhe kracht es eben einmal. Das muss man aushalten. Hier wäre Harmoniebedürfnis fehl am Platz. Aber es geht nicht darum, das Sagen (die Macht) zu haben, sondern einen für beide vertretbaren Weg zu finden, in dem sie sich wohlfühlen. Der hält dann eine ganze Weile, bis eben durch Veränderungen in der Beziehung oder äußere Umstände eine Neuverhandlung ansteht. Dann kracht es wieder. Aus meiner Sicht ist das dann eine gesunde Beziehung. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Das ist anstrengend und verbraucht unsere Kraft. Es macht aber auch zufrieden und glücklich.

Viele Grüße
Jürgen

Sorry aber,

wie bei allen Geschichten, die man so liest,
müßte man um sie richtig werten zu können,
auch die andere Seite zu Wort kommen lassen.

Ich bin sicher: Ein Mann, der genügend oft und ausreichend guten Sex hat, ist niemals eifersüchtig. Denn er ist nicht neidisch! Er ist zufrieden und satt, ihm geht’s gut, ihm fehlt es an nichts. Wenn seine Partnerin, sozusagen zum Dessert, noch einen anderen vernaschen will – wieso nicht?

Die These wurde ja auch in einigen Threads vertreten.
Seltsam nur, daß sogar einige Männer sie für "zu leicht" befunden haben!

Sex gut - alles gut?
Auch ich denke, daß es einiges Menge mehr gibt, die eine Beziehung erst zu dem macht, was sie ist.
Wenn es denn nur um Sex geht, den kann man ja heutzutage reichlich finden.
Ich vertrete die These, daß eine Beziehung nur funktionieren kann, wenn die Partner die sie führen beide auf eigenen Füßen stehn können und das Gegenüber als Bereicherung erleben und nicht als Krücke, weil einem selbst etwas fehlt.

Die These "Böse Frau , was macht sie nur aus dem armen Kerl"
zieht bei mir gar nicht, denn

Dazu gehören immer ZWEI und bedingt, daß Mann es zuläßt!

Wer also eine Beziehung anders führt und beide Partner glücklich sind, sich aufgehoben fühlen und angenommen ihrer selbst willen,
wird mit der Geschichte nichts anfangen können.
WiB
sprachlos...

ich kann es kaum glauben, dass man mit so einem menschen zusammen sein kann auf dauer. vorallem, wenn man sich selbst so schlecht fühlt innerhalb der beziehung. ich frage mich, ob das wirklich was mit liebe zu tun hat???

wenn man das bedürfnis hat mit anderen, außer dem partner, intim zu werden und dies aber im einverständinis geschieht, ist dies ja alles kein problem. aber so....

nix wie weg von dieser frau

LG sooze

Also:

ich habe den Text nur bis zur Überschrift Warum andere Typen und nicht ich? gekommen.
Es ähnelte so einer beziehungen, dass es mich zu sehr aufgewühlt hat und ich so eine wut verspürte, die gegen mich gerichtet war, dass ich am liebsten, wegen meiner dummheit, dein schädel eingeschlagen hätte.
Ich bezeichne mich, auf grund dieser blöden erfahrungen, echt als beziehungsgeschädgt und ich muss ehrlich sagen, ich habe wirklich schiss mich neu zu verlieben, oder mein Herz neu zu vergeben. Einerseits gerne, andererseits bloss nicht. Was wäre wenn???? und solche fragen tauchen dann auf.

Ich find alle Beiträge zu dem Thema sehr spannend und es ermutigt mich wieder darüber nach zu denken.

DANKE!!!!!
Tja

nicht nur deine Frau weiß nicht was sie an dir hat.
Man kann denken, man hat die beste Beziehung, die es gibt. Und wenn die Frau mkeint sie müßte ihr Leben ändern, tut sie es einfach ohne Rücksicht auf Verluste. Einfach so ohne wirklchen Grund. Es werden dann schnell unwichtige Sachen zusammen gesucht.

Wahre Liebe gibt es wohl nicht. Zumindestens solange nicht, wie der andere Partner nicht mal auch seine fehler sihet und auch von anderen die Macken akzeptiert. Jeder Mensch hat immerhin Macken und die kann man nicht ändern und sollte man auch nicht ändern. Wenn die nicht akzeptiert werden vom anderen Partner, hat der jenige halt Pech gehabt.

Über Gefühle sollte man sprechen und auch sprechen dürfen/können. Klar ist es eine überwindung und vorallem wenn man den jenigen nicht kennt. Nicht umsonst hat man in einer Beziehung den besten Sex.
Es ist schwer seinem Partner zu sagen, "hier hör mal, die würde ich gerne mal nageln. Da gehört einiges dazu und auch sehr viel vertrauen.

Ohne Vertrauen läuft eine Beziehung nicht. Ich hatte zu meiner Ex ein sehr großes Vertrauen, wir haben über alles gesprochen und sehr viel Ausprobiert. Die Zeit war sehr schön, aber jetzt ist es vorbei. Und warum??? Weil sie einen knall bekommen hat (wie letztes Jahr auch, wo ich dann ein halbes Jahr um sie gekämpft habe) und es st alles aus.

Ich tue jetzt agrantiert nix mehr. Weder für sie noch für irgend wem, den sie kennt. Ich finde es sehr schade, wenn eine Erfolgreiche Beziehung an dem Ego vom anderen kaputt geht. Gerade wenn es eine Erolgreiche Beziehung war.

Manchmal hilft auch sprechen nicht mehr. Man muss sehen wo es zum Ausgang geht und für sich selber Entscheiden was man will. Manche Menschen sind wohl einfach keine Beziehungsmenschen und sehnen sich eher nach ständig wechselnen Partnern. So nach dem Motto, wenn ich mal wieder was brauche, dann nehme ich mir das einafch. egal wie eckelig, doof, pervers, alt usw.!!! Es ist sher schade, an zu sehen, wenn wer kaputt geht!!!

Sprich einfach und mehr als ein Nein oder ein Ja kannste nicht kriegen, aber probiers erstmal, vielleicht will sie genau das gleiche wie du!!!

Viel Glück!!!!!!!!!

Hätte ich letzten Endes doch lieber Single bleiben sollen?

Wir meinen, jedenfalls wäre das besser gewesen, als mit Heike zusammen zu sein.

Heike ist ein selbstsüchtige, pseudo-offene, pseudo-selbstsichere, unreife Egoistin.

Er ein Volltrottel, ein gutgläubiger, beeindruckter Waschlappen, ebenso "pseudo".

Sie lebt nicht im Hier und Jetzt, sondern in ihrer eigenen beschränkten Welt des egomanischen Denkens, er umkreist sie wie ein Mond/Trabant - stabilisierend aber ansonsten ohne eigenen Schein (im Sinne von leuchten).

Er hat sich dummerweise faszinieren lassen von dem Gedanken, vielleicht eine wirkliche Freidenkerin erobert zu haben, mühelos wären eigene Vorstellungen von Unverbindlichkeit auszuleben gewesen. Zumindest zunächst. Dann läßt er sich wider besseren Wissens hin und herschubsen von dem Wind ihrer jeweiligen Befindlichkeiten.

Hat er ihr nicht genügt?
Hat sie ihm etwas vorgemacht (sich selbst über ihr freies Denken wohl am meisten)?
Hat er ihr etwas vorgemacht?

Beide offensichtlich unfähig, ihre Bedürfnisse zu erkennen und dem anderen mitzuteilen, leben sie aneinander vorbei, gedanklich sich auf Nebenschauplätzen tummelnd, völlig ahnungslos, was für ein Mensch sich wirklich hinter der Fassade verbirgt. Gefühle der Eifersucht will der Autor mit Neid erklären.

Ich bin sicher: Ein Mann, der genügend oft und ausreichend guten Sex hat, ist niemals eifersüchtig. Denn er ist nicht neidisch! Er ist zufrieden und satt, ihm geht’s gut, ihm fehlt es an nichts. Wenn seine Partnerin, sozusagen zum Dessert, noch einen anderen vernaschen will – wieso nicht?

Wir halten das für Unsinn. Ausreichenden Sex vorauszusetzen, um ein zufriedenes Lebensgefühl zu erfahren scheint zu simpel, auch wenn es sicher manch einem ausreichen wird. Die Partner(?)schaft von Heike und ihm entbehrt doch jeglicher Grundlage von Freiheit und wirklicher Liebensfähigkeit, die Voraussetzung wären.

Es gibt ja durchaus Männer, die "genügend oft und ausreichend guten Sex" haben, ohne in einer Beziehung zu leben. Dem ist es wahrscheinlich auch völlig schnurz (also neidlos), wieviele Männer seine Betthupfeln sonst noch haben.

Aber ok, wir interpretieren nur, sind ja nicht der Autor.
Ich wäre nämlich auch nicht neidisch (und schon gar nicht eifersüchtig), ginge es mir wie ihm. Hätte ich so oft Sex, wie ich es mir wünsche, bekäme ich all das geboten, was ihm ins Bett oder wohin auch immer gelegt wird, ich könnte nur milde darüber lächeln, wenn Heike mal wieder auswärts zugange wäre und würde es ihr und dem Kerl, mit dem sie es gerade treibt, von Herzen gönnen."

Wenn dem so wäre, dann wäre dem wohl so - für ihn.

Ansonsten eine gute Kurzgeschichte, die eindringlich darstellt, wie sehr sich Menschen etwas vormachen können, und dann auch noch Partnerschaften eingehen, die dann natürlich zum Unzufriedensein bestimmt sind. Leider um uns herum hundertfach zu sehen.
Eroberung des Vorbilds...

... das klingt für mich als Mann schon ziemlich nachvollziehbar.
Die Frauen, die sich beim Tantra/Ski/Reitlehrer, der ja genau das schon (perfekt) kann, was sie erst lernen wollen, nicht um ihre eigentlich mal gesetzten Grenzen und Prioritäten kümmern.

Vielleicht kann er ja sogar auf weiteren Gebieten mehr als sie *idee*
Beim Tantra ist das ja am nächstliegendsten sexuell, aber warum beim Reiten und Skifahren denn nicht auch?

Und schließlich ist mit Sicherheit die Komponente "Eroberung/Trophäe" vorallem gegenüber den anderen Frauen zumindest wichtig. *fiesgrins*
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Infos zum Autor
Heinz Körner wurde 1947 in Halle/Saale geboren. Bevor er mit der Schriftstellerei angefangen hat, studierte er Sozialpädagogik. Er ist ein sehr zurückhaltender Autor, der den Medienrummel vermeidet. Heute lebt er mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn in Rudersberg (bei Stuttgart).
Heinz Körner ist einer der besten deutschsprachigen Autoren der heutigen Zeit. Seine Ausgaben verkaufen sich bei uns im Durchschnitt fast 500.000mal. Sein erfolgreichstes Werk, war zugleich sein Erstes. Die Erzählung "Johannes" verkaufte sich allein in der Orginalausgabe 1,3 Millionen mal.
Es ist aber auch eins der meist diskutierten Bücher der letzten 2 ½ Jahrzehnte. Aber das war es nicht was ihn bekannt machte. Erst durch seine zweite Erzählung "Eifersucht", wusste jeder wer er ist.
Darauf folgten noch viele weitere Bücher, die allesamt erfolgreiche Bestseller wurden und sich noch nach Jahren sehr gut verkaufen. Zwei seiner Werke überschritten, allein mit den deutschsprachigen Ausgaben, die Millionenmarke.
Er verwendet in seinen Erzählungen eine Ausdruckweise die jeder versteht. Er schafft es auf einfache aber auch poetische, interessante Weise seine Leser zum nachdenken zu bewegen. Er bleibt sich und seiner Erzählweise treu, auch wenn er dadurch in Fachkreisen ignoriert wird.
Mit seinen Geschichten und seinen berühmten Märchenbüchern für Erwachsene hat er bewiesen, wie sehr seine Werke bei der Lesern ankommen. Sein Werk "Ein Märchen", ist vermutlich das meistgedruckte und bekannteste Märchen der heutigen Zeit, auf der ganzen Welt.
Veröffentlichungen
Johannes (1978), Erzählung
(1.350.000 Exemplare)
Eifersucht (1979), ein Lesebuch für Erwachsene
(300.000 Exemplare)
Heroin- Die süchtige Gesellschaft (1980), ein Lesebuch für Erwachsene
(45.000 Exemplare)
Ein Märchen (1981), illustrierte handgeschriebene Sonderausgabe
(650.000 Exemplare)
Die Farben der Wirklichkeit (1983), Ein Märchenbuch für Erwachsene
(1.050.000 Exemplare)
Männertraum/a (1984), Ein Lesebuch für Erwachsene
(150.000 Exemplare)
Wie viele Farben hat die Sehnsucht? (1986), Ein Märchenbuch für Erwachsene
(670.000 Exemplare)
Sarah (1994), Erzählung
(130.000 Exemplare)
Alle Macht den Träumen (1995), illustrierte Sonderausgabe
(50.000 Exemplare)
Alle Farben dieser Welt (1995), ein Märchenbuch für Erwachsene
(110.000 Exemplare)
Sternengebrüll (2000), Denk- und Fühlgeschichten, (Co-Autor)
(20.000 Exemplare)