28.08.2011

SM

Das Spiel von Sadismus und Masochismus

SM beschreibt eine besondere Form von Fetisch und steht für Sadismus und Masochismus. Dieser Fetisch beschreibt die Vorliebe für sadistische oder masochistische Liebesspiele und wird vielfach als verkürzte Form für BDSM verwendet.

Spiel von Macht und Unterwerfung

Bei SM dreht es sich um Macht und Unterwerfung...
Bei SM dreht es sich um Macht und Unterwerfung...

SM, oder auch Sado-Maso genannt, steht für die härteren Formen von Sex. Dazu gehören unter anderem Fesselspiele/Bondage, Lack und Leder und meist auch lustvolle Schmerzen.

Für die meisten besteht der Reiz des BDSM darin, sich völlig der Macht des anderen hinzugeben und einfach nur das zu tun, was der Partner von einem verlangt.

Umgekehrt ist es für viele ein unglaublich erregendes Gefühl, die Macht über eine Person zu haben und über diese in jeglichem Sinne zu bestimmen.

Masochisten und Sadisten

Die Masochisten lieben das Gefühl der Unterdrückung. Sie haben keine Macht, weder über sich selber noch über die Geschehnisse während des Sex. Eine masochistische Person, oder auch devote Person, ordnet sich in jeglicher Hinsicht unter, steht auf Schmerzen und die Befehle des Herren oder der Herrin. Sollte den Anordnungen des Herren oder der Herrin nicht nachgegangen werden oder nicht zur vollsten Zufriedenheit, kommt es zur Bestrafung. Diese richtet sich nach den Vorlieben des Paares und kann von Festketten bis hin zu Schlägen reichen.

Die Sadisten hingegen übernehmen den Part der "Bestimmer". Sie haben die volle Macht und Kontrolle über die andere Person. Sie sind dominant und lieben die Demütigung des devoten Partners. Diese Demütigung wird beim SM meist verbal oder durch das Hinzufügen von Schmerzen vollzogen. Die Vorliebe für Sadismus oder Masochismus wird dabei meist in Rollenspielen ausgelebt.

Regeln beim SM und BDSM

Damit es beim SM Sex sowohl für den aktiven als auch für den passiven Mitspieler zu keinen ernsthaften Verletzungen kommt, sollten ein paar Grundregeln immer befolgt werden: Zum einen muss es auf freiwilliger Basis aller Akteure geschehen. Ein Safeword festlegen ist wichtig, damit der devote Partner dem dominanten ganz klar sagen kann, wann es genug für ihn ist.

Außerdem sollte sich jeder an den Grundsatz SSC halten: safe, sane, consensual – also sicher, gesund und einvernehmlich.

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