Der Begriff Domina wird heute üblicherweise für Frauen verwendet, die während sexuellen Handlungen eine devote Person unterwerfen und an ihr dominante und sadistische Spielchen praktizieren. Mit Domina und auch Femdom wird also die weibliche Dominanz beim Sex beschrieben.
Das lateinische Wort bedeutet übersetzt so viel wie "Herrin". Ursprünglich war damit die Vorsteherin eines Klosters gemeint. Mittlerweile findet das Wort fast ausschließlich im Zusammenhang mit BDSM Verwendung.

Vorurteile gegenüber einer Domina
Einige Menschen bringen dem Begriff Domina und Frauen, die sich als solche bezeichnen, eine gewisse Skepsis und Abneigung entgegen. Natürlich muss nicht jeder alles mögen und wer derartigen Sex-Praktiken nichts abgewinnen kann, sollte sich auch nicht von anderen dazu überreden lassen oder sogar genötigt fühlen. Dennoch basieren viele Vorurteile auf zu geringer Kenntnis oder der fehlenden Bereitschaft, sich intensiver mit der Thematik zu befassen.
Wichtig ist, dass das Spiel von Dominanz und Unterwerfung entsprechend dem BDSM-Grundsatz SSC "safe, sane and consensual" ("sicher, gesund und einvernehmlich") freiwillig und im gegenseitigen Einverständnis geschieht.
Lustgewinn durch Domina-Spiele
Bei dieser sexuellen Spielart unterwirft sich der Mann als "Sklave" der Frau, seiner "Herrin". Für die Beteiligten wirkt das Rollenspiel äußerst erregend und stimulierend. Ihren Willen setzt die Domina mit verschiedenen BDSM-Praktiken durch. Der erzeugte Lustschmerz ist das von dem Mann gewünschte erregende Element. Er führt alle Befehle, Wünsche und Äußerungen der "Herrin" aus. Mitunter will der Sub aber auch Strafe provozieren und widersetzt sich der Domina.
Angewendete Praktiken der Domina
Wer an eine Domina denkt, hat meist eine in Latex oder Leder gekleidete Frau mit Peitsche vor Augen. Dies kann durchaus ein Element der Machtausübung sein. Allerdings sind die möglichen Spielvarianten sehr breit gefächert. So führt die Domina dem Sub beispielsweise durch Bondage, Auspeitschungen, Nippel-Quetschungen und Spanking Lustschmerzen zu. Zudem kann sie den Mann durch eine Feminisierung, also das Verkleiden als Frau, unterdrücken. Auch Natursekt- und Anal-Spiele sind denkbar.
In Swingerclubs oder professionellen Domina-Studios gibt es auch eigens für SM-Spiele ausgestattete Räume. Dort kann die Domina zusätzlich zum Beispiel Streckbänke, Käfige oder Andreaskreuze zur Unterwerfung ihres Sklaven nutzen.



